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	<title>Über Trampen Archive - Warm Roads</title>
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		<title>Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 10:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[Kamas Truck]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Straßen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/">Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas, robuste Kamaz Trucks oder den guten, alten Waz auf der Straße. Da macht Trampen besonders Spaß. Hinzu kommt ein besonderes Feature: In Kasachstan gibt es eine ausgeprägte Trampkultur, die die Fortbewegung sehr sehr angenehm macht. Überall an der Straße stehen Menschen und Trampen. In der Stadt und auf dem Land. Herrlich. Fühlt man sich gleich wie zu Hause.<span id="more-2339"></span></p>
<h2>Statistik</h2>
<p><strong>Zurückgelegte Distanz: 4555 km</strong></p>
<p><strong>Anzahl der Lifts: 57</strong></p>
<p><strong>Durchschnittliche Wartezeit: 11 Minuten 56 Sekunden</strong></p>
<p><strong>Standzeit Gesamt: 11 Stunden 20 Minuten</strong></p>
<p>Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Log-Kasachstan.ods">hier</a>. Achtung, der Log enthält ein paar km Trampen durch Bishkek, die ich zu Kasachstan gezählt habe.</p>
<h2>Meine Route</h2>
<p>Ich bin von der chinesischen Grenze nach Almaty, habe einen kleinen Abstecher nach Bishkek/Kirgistan gemacht und bin anschließend von Almaty nach Aktau ans kaspische Meer getrampt. Route könnt ihr <a href="https://goo.gl/maps/kcExC6dWWfA2">hier</a> einsehen.</p>
<h2>Menschen</h2>
<p>Kasachen zu beschreiben fällt mir noch etwas schwer. Das Land ist ein kulturelles Konglomerat. Der Ur-Kasache ist blond und blauäugig, habe ich mir sagen lassen. Irgendwann kam dann Dschingis-Khan und hat alle zu Asiaten gemacht. So ungefähr. Wenn ihr durch Almaty lauft, dann ist es schier unmöglich festzustellen, ob euch da nun ein Kasache, Chinese, Deutscher, Russe oder doch Türke gegenübersteht. Die Menschen sehen so unterschiedlich aus. Das fand ich sehr schön.</p>
<p>Die Menschen in Kasachstan wirken generell sehr kumpelhaft und warm. Nicht ganz so roh, wie die Russen. Die Kasachen sind so wie die Kolumbianer der ehemaligen UDSSR. Viele können ein bißchen Deutsch, auch wenn es nur einige Wörter sind. Jeder Zweite fährt ein (altes) deutsches Auto. Man wird schnell zum trinken eingeladen und die Leute scheinen aufrichtig interessiert.</p>
<p>Was mir aber auch aufgefallen ist, dass man in Kasachstan seine Ruhe haben kann. Dadurch das alle irgendwie anders aussehen und niemand wirklich fremd wirkt, konnte ich mich sehr gut assimilieren. Untertauchen im culture clash. Angenehm.</p>
<p>Eine Sache die hier noch angemerkt sein sollte und speziell an die Frauen gerichtet ist, die durch Kasachstan trampen wollen. Das Land kann recht taff werden. Die Männerkultur ist machohaft und ich habe überdurchschnittlich häufig Geschichten von versuchten Vergewaltigungen von Tramperfreundinnen gehört. Ich kann sowas als Mann natürlich nicht wirklich beurteilen, da ich weder dabei war, noch selber belästigt wurde. Und mir liegt es fern hier alle Kasachen in einen Topf zu werfen oder unnötig Angst zu machen. Aber Kasachstan hängt ein wenig der Ruf nach, in dieser Hinsicht gefährlicher als andere Länder zu sein. Sollte man im Hinterkopf haben, aber sich auch nicht übermäßig verrückt machen. Meiner Meinung nach.</p>
<h2>Straßen</h2>
<p>Tja die Straßen. Das ist ein besonderes Thema in den ehemaligen Sovjet Ländern. Erstmal sollte aber gesagt sein, dass zwischen den großen Städten gut befahrbare, teilweise neue Straßen existieren und die Bewegung hier kein Problem ist. Das kann man allerdings nicht von jeder Region behaupten.</p>
<p>Als ich von der chinesischen Grenze nach Almaty kam, bin ich schon über eine dieser Trümmerstraßen gefahren und das kann mitunter recht anstrengend sein. Was mir dann aber im Landesinneren begegnet ist, war selbst für mich ein neues Level der Apokalypse. Obwohl ich doch so viele beschissene Sraßen dieser Welt abgetrampt bin. Straßen sollen ja den Weg leichter machen und neue Gebiete erschließen. In Kasachstan stellen sie eher ein zusätzliches Hinderniss mit besonderem Feauture dar: Nämlich, dass sie euch den Weg zur Hölle machen und man unter Umständen zu Fuß schneller ist, bzw. lieber den unbefestigten Feldweg vorzieht, der sich neben der Straße entlangschlängelt. Sowas hab ich bisher nur in Post-Sovjet Ländern erlebt.</p>
<p>Ich hatte eine sehr interessante <a href="https://warmroads.de/de/drei-tage-wach-trampen-durch-kasachstan-2/">Tramptour von Qyandiyaghasch nach Makat</a>. Drei Autos in 8 Stunden und mitten durch die kasachische Steppe. Die Leute fahren lieber 1000 km Umweg, als sich über dieses 400 km lange Teilstück zu quälen. Völligst zurecht. Die Straße ist vielleicht die schlechteste Straße, die ich je erlebt habe. Aber schön! Lohnt sich. Auf seine Art und Weise.</p>
<p>Ansonsten merkt euch eins: Kasachstan ist fast ausschließlich Steppe. Kaum Berge, manchmal kleine Hügel aber größtenteils weites „Wasteland“. Bis zum Horizont. Ein bißchen wie <a href="https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/">Argentinien</a>, nur mit weniger Menschen. Hat mir sehr gut gefallen da durch zu ballern. Trampen war nämlich hammer einfach.</p>
<h2>Taktik</h2>
<p>Gleich am Anfang muss ich eine Lanze für Kasachstan brechen. Ich hatte einen riesen Spaß beim Trampen, weil die Leute einfach verstanden haben, was ich mache. Jedes Auto ist eigentlich ein Taxi, was die ganze Bewegung etwas problematisch macht. Wenn ihr allerdings von Anfang an klar macht, dass ihr kein Geld gebt/habt, dann nehmen euch viele auch einfach so mit. Eine klare Kommunikation ist daher sehr wichtig. Und ein bißchen Russisch Pflicht. Erwähnt auch immer, dass ihr Autostop („Avtostop“) macht, dann verstehen die meisten schon, was Sache ist. Das ist hier auf jedenfall eine andere Nummer, als in <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-18-china/">China</a>, wo euch alle ungläubig anschauen und denken ihr seid völligst lost. In Kasachstan ist es eher das „Ach, ein Tramper!“-Gefühl.</p>
<p>Zweiter Punkt, den ich sehr genossen habe: Ihr könnt euch quasi überall an die Straße stellen. Manchmal müsst ihr ein wenig laufen, um einen passenden Platz zu finden, aber die Positionierung geht direkt und unkompliziert. Darüber hinaus gibt es gute Auffahrten, bei den großen Kreuzungen und Kreisverkehre in den Städten. Positionierung an Bushaltestellen sollte hier absolut vermieden werden, da die Menschen sonst denken ihr wartet auf einen Bus. Auch weil die Lokalbevölkerung an Bushaltestellen trampt (und dann natürlich bezahlt).</p>
<p>Punkt drei bezieht sich auf das <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen</a>. Ich Glaube das ging noch nie so gut, wie in Kasachstan. Es gab quasi keinen Unterschied, ob ihr bei Tageslicht oder bei Dunkelheit getrampt seid. Die Autos hielten genauso schnell an. Super super angenehm. Das hat mich wirklich sehr überrascht, aber wahrscheinlich haben hier meine Reflektoren und mein Tramperanzug ihren Anteil getan.</p>
<p>In Kasachstan zu trampen ist easy und straight forward. Einzige Sache, die ihr beachten solltet, dass ihr die Umgehungsstraßen bei großen Städten nutzt. Die gibt es fast immer und für ein schnelles vorankommen ist es notwendig, nicht in den Städten zu landen. Weil da ist Molloch angesagt.</p>
<h2>Impressionen</h2>

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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/waz-truck/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="WAZ Truck in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/strasse-kasachstan-2/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/dirtroad-kazachztan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="dirtroad Kazachztan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/trampen-kasachstan-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Trampen Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/trampen-in-kasachstan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Trampen in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-in-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/steppe-kasachstan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2>Besonderheiten</h2>
<p>Ich hab gesagt Kasachstan sei größtenteils flach, aber an der Grenze zu Kirgisistan gibt es ein paar schöne Berge und in Almaty habt ich eine tolle Aussicht auf eben solche. Almaty ansich ist eine sehr schöne Stadt. Zumindest wenn man auch graue Sovjet Platten steht, was bei mir der Fall ist. Aber vorallem schön, wegen den Menschen. Ich hab die Kasachen als wirklich freundlich empfunden und werde sicher mal wieder hin fahren und Freunde besuchen.</p>
<p>Kulinarisch konnte ich mich gut in Kasachstan einfinden. Neben dem guten alten Plow (Reispfanne) und den allseits erhältlichen Samsa (gefüllte Teigtaschen) haben wir auch eine leckere Sommersuppe mit Kartoffel, Schnittlauch, Eiern und Joghurtdrink sowie Sprudelwasser gemacht. Klingt komisch, schmeckte aber Bombe. Ansonsten gibt es noch Kwas, das ist sowas wie Light Bier, aber eigentlich durch die Gärung von Brot hergestellt und der gute alte Kumis (vergorene Stutenmilch). Nicht für jeden Menschen etwas, aber die Leute dort mögen eher saure Getränke.</p>
<p>Nach Kasachstan kommt ihr entweder durch Rußland, oder Zentralasien, falls ihr von Europa lostrampt. Letztere Route kann u.U. etwas komplizierter werden, da die Visa Vergabe in Ländern wie Usbekistan oder Turkmenistan einer Lotterie gleicht. Ich selbst bin von Kasachstan nach Aserbaidschan gereist und habe ein Containerschiff über das kaspische Meer genommen. War eine lustige Tour, die ich nur empfehlen kann. Für weitere Infos dazu checkt am besten <a href="http://www.caravanistan.com">Caravanistan.com</a> – übrigens eine der besten Informationsseiten, wenn ihr in Zentralasien reisen wollt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/">Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (19) den USA</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-in-19-den-usa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2017 14:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Trampen in den USA war eine der großen Enttäuschung meiner Reise. Ihr denkt an Kerouac, wie er von Denver nach San Francisco trampte....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-19-den-usa/">Trampen in&#8230; (19) den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Trampen in den USA war eine der großen Enttäuschung meiner Reise. Ihr denkt an Kerouac, wie er von Denver nach San Francisco trampte. Wollt zum Ursprung der Hippiekultur. Erwartet die USA als DAS Land zum Trampen. Aber meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Ich war mehrere Monate in den USA unterwegs. Am Anfang hat es mir dort überhaupt nicht gefallen, aber mit der Zeit habe ich mich dann doch angefreundet, mit dieser sonderbaren, amerikanischen Kultur. In Bezug auf das Trampen fällt meine Wertung zu den USA jedoch eindeutig aus: Es ist eines der anstrengendsten Länder, in denen ich bisher getrampt bin. Keine Empfehlung von mir. Trampen in den USA ist Scheiße. Es macht das Land jedoch nicht weniger interessant. Ganz im Gegenteil.<span id="more-2224"></span></p>
<h2>Statistik</h2>
<p><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>11010</strong><strong> Kilometer</strong></p>
<p align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>129</strong></p>
<p align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>40</strong><strong> Minuten </strong><strong>20</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>69</strong><strong> Stunden </strong><strong>55</strong><strong> Minuten </strong></p>
<p>Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Log-USA.ods">hier.</a></p>
<h2>Meine Route</h2>
<p>Ich betrat die Vereinigten Staaten von Amerika das erste mal durch Texas. Einige Wochen blieb ich in Austin/TX. Von dort flog mich mein mittlerweile <a href="https://warmroads.de/de/tribute-to-patrick-faltermann/">verunglückter Freund Patrick</a> nach New Mexico. Ich bin über Denver nach Salt Lake City getrampt und weiter durch Kalifornien bis hoch nach Seattle. Auf dieser Strecke bin ich auch das erste mal mit <a href="https://warmroads.de/de/trainhopping-wahre-liebe/">Trainhopping</a> in Berührung gekommen.</p>
<p>Später bin ich kreuz und quer durch Washington und Oregon getrampt, bevor es dann über <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">Kanada nach New York</a> ging. Ich habe einen Monat in New York gelebt und bin dann <a href="https://warmroads.de/de/ich-bin-von-deutschland-nach-alaska-getrampt-das-ende/">8000km an die Nordspitze von Alaska getrampt</a>. Auf dem Rückweg habe ich noch einen kleinen Abstecher nach San Francisco gemacht, um anschließend wieder zurück nach Kanada zu trampen.</p>
<h2>Menschen</h2>
<p>Ich kann zwar nicht sagen, dass ich nach 6 Monaten in Nordamerika die Menschen wirklich verstanden habe. Die USA sind so groß und divers. Es ist schwer allgemeingültige Aussagen zu machen. Die Bundesstaaten können sich untereinander sehr unterscheiden. Küste und Inland, West und Ost, überall sind die Menschen etwas anders. Aber alle sind Amerikaner und daher Teil dieser verrückten Gesellschaft. Ich versuche hiervon einen Eindruck zu geben.</p>
<figure id="attachment_2221" aria-describedby="caption-attachment-2221" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria.jpg" rel="lightbox[2224]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2221" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria.jpg" alt="Trampen in Amerika" width="780" height="441" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria-300x170.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria-768x434.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria-150x85.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria-400x226.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-Ameria-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2221" class="wp-caption-text">Trampen in Amerika</figcaption></figure>
<p>Generell musste ich erstmal feststellen, dass ich meinen größten Kulturschock in den USA hatte. Normalerweise würde man denken, dass die Menschen in den USA uns Europäern ähnlicher seien, als die Südamerikaner. Mitnichten. Zumindest in meinen Augen. Die USA sind zwar genauso Turbo-Kapitalistisch wie Deutschland, allerdings ist das Leben hier weitaus brutaler und ungesicherter als in Europa. Das fängt bei der Krankenversicherung an und hört beim Leben auf Pump mit kurzfristigen Paychecks und unterbezahlten Jobs (von denen man natürlich mehrere haben muss) auf. Da mutet unser System schon fast wie ideologisch einwandfreier Sozialismus an. In den USA herrscht ein abartiger Leistungsdruck, den wir so in Europa nicht haben.</p>
<p>Prinzipiell fiel es mir sehr schwer mit Menschen in Nordamerika zu connecten, wenn es um mehr, als die normale Oberflächlichkeit ging. Jeder hier ist bei der ersten Begegnung unglaublich nett. Wenn man aber persönlicher wird, kommt man allerdings schnell an eine Grenze. Die Menschen sind sehr protektionistisch bei persönlichen Themen. Am Anfang hab ich diese ganze Pseudohöflichkeit sehr kritisch gesehen. Nach einer Zeit gewöhnt man sich jedoch irgendwie daran. Als ich zurück nach Deutschland kam, hat es mir sogar ein bißchen gefehlt, dass die Menschen so freundlich-oberflächlich sind. Ich habe viel Zeit in Kalifornien verbracht und musste eine Sache lernen dort: Es kommt nicht so sehr darauf an, was man sagt, sondern, wie man es sagt. Wir Deutschen leben verglichen dazu in einer sehr direkten Gesellschaft. Eine Freundin meinte zu mir: „In Deutschland kann man sich nicht verstecken.“ Und wenn man monatelang in dieser oberflächlich, schönen Welt verbracht hat, kann das auch etwas anstrengend sein.</p>
<p>Ein großes Thema in den USA ist Angst. Angst das etwas passieren könnte. Angst vor dem mordenden Tramper. Angst vor Terror. Angst vor Krankheit. Angst vor dem Leben. Die USA sind in meinen Augen neurotische und paranoider als der Großteil der restlichen Welt. Die Leute mögen es stabil und es soll möglichst alles so bleiben. Brasilien war ähnlich neurotisch und ich schiebe das auf die starke Stellung der Religion innerhalb der Gesellschaft.</p>
<p>Vorallem beim Trampen wird diese Angst deutlich, wenn man versucht nach Lifts zu fragen. In den USA wird das überhaupt nicht gerne gesehen. Wenn man sich Menschen an Tankstellen nähert, nehmen diese oft eine ablehnende Haltung ein. Viele wollen in Ruhe gelassen werden, sehen dich als Abschaum und schauen komisch. Das fühlte sich manchmal an, wie eine Art Spiessrutenlauf. So etwas hab ich in keinem anderen Land erlebt. Kanada ist hierzu übrigens das absolute Gegenteil. Wenn man dort an Tankstellen trampt, dann kommen die Menschen unaufgefordert zu euch, fragen was ihr macht und fangen ein Gespräch an.</p>
<p>Beim Trampen spielt in den USA aber noch eine zweite Komponente eine Rolle. In den USA leben sehr viele Menschen auf der Straße und unter diesen gibt es viele, die ernsthafte psychische Probleme haben und eigentlich auf Hilfe angewiesen sind. Hier gibt es allerdings kein Gesundheitssystem ist, was sich um diese Menschen kümmert und somit sind die Leute auf sich allein gestellt. Und für alle die kein Auto haben und kein Geld verdienen, bleibt aus Ermangelung an öffentlichen Verkehrsmitteln nur das Trampen als Fortbewegungsart.</p>
<p>Ihr müsst diesen kulturellen Unterschied verstehen. Während ihr in Europa mit euren Hippie- und Studentenfreunden zu eurem eigenen Vergnügen rum reist, finden euch die meisten Menschen cool und als Tramper hat man ein relativ positives Ansehen. Die amerikanischen Straßen (sowohl beim Trampen, als auch beim Reisen) sind von einer Mischung aus Hobos, Obdachlosen, Hippies, Studenten, Drogenabhängigen, Leuten die vor der Polizei auf der Flucht sind, Menschen die psychisch krank sind und Leuten die wirklich der Gesellschaft entsagt haben und als Outlaw Leben, bevölkert. Die Charaktere in den USA sind in meinen Augen radikaler, extremer und auch anstrengender als alles, was euch in anderen Teilen der Welt auf Reisen begegnet. Im Guten wie im Schlechten. Durch die USA trampen ist anders, als in Europa seinen Daumen rauszuhalten. Ich finde das prinzipiell hochspannend.</p>
<p>Was ich allerdings zum Kotzen finde, und das ist nur ein Resultat der oben genannten Mischung, ist, dass man in den USA als Tramper immer wie ein drogensüchtiger Schwerverbrecher behandelt wird. Und hier auch wieder der Hauptunterschied zu Europa. In Europa (und den meisten Ländern auf der Welt) seid ihr cool, weil ihr trampt, In den USA seid ihr Abschaum, weil ihr trampt. Daran kann ich mich nicht gewöhnen und das ist für mich einer der größten Minuspunkte für dieses Land. Trampen macht so einfach keinen Spaß.</p>
<p>Hinzu kommt noch ein statistischer Fakt. Es dauert relativ lange, bis jemand für euch anhält. Mit über 40 Minuten durchschnittlicher Standzeit werden die USA nur von Kolumbien als schlechtestes Land zum Trampen übertroffen. Bei fast 130 Lifts ist das ein selten schlechter Wert. Vom Hippeitraum durch die USA zu trampen, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Die Realität wird hier von harten Zahlen geschrieben und leidvoller Wartezeit mit Menschen, die euer Tramperleben überaus kritisch betrachten.</p>
<p>Zum Abschluß aber noch etwas positives. Die Menschen hier sind sehr hilfsbereit. Das hat wiederum mit den vielen Obdachlosen zu tun. Ständig wurde mir Essen und Trinken angeboten. Auch Geld. Die Amis geben gerne und sehen es als ihre Verantwortung anderen zu helfen. Das gehört gewissermaßen zur kulturellen Eigenheit.</p>
<p>In den USA wollen die Menschen helfen, Spenden, Essen verteilen. Sie sehen es als ungewollte Einmischung des Staates an, wenn dieser das übernehmen würde. Der Staat soll sich möglichst raushalten. Übrigens eine typisch republikanische Position. In Europa ist es genau andersrum. Im ehrenamtlichen Bereich habe ich Diskussionen mitbekommen, die so argumentierten: „Wenn der Staat das Ehrenamt fördert, dann nur, weil er seine eigene Pflicht an die Bürger abgeben will. Der soll mal lieber seinen Verpflichtungen nachkommen!“ Das sind zwei völligst konträre Grundhaltungen zur Rolle des Staates gegenüber der Gesellschaft. Und diese Grundhaltungen prägen die Menschen. Gut für euch, weil in den USA Wohltätigkeit als Bürgerpflicht angesehen wird. Das wird euch keine Lifts bringen, aber vielleicht kriegt ihr Essen und Trinken geschenkt. Nehmt es an, für die Menschen ist es wichtig euch einen Gefallen tun zu können.</p>
<h2>Straßen in den USA</h2>
<figure id="attachment_2219" aria-describedby="caption-attachment-2219" style="width: 521px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods.jpg" rel="lightbox[2224]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2219" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods.jpg" alt="Trampen in den Redwoods" width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Trampen-in-den-Redwoods-400x599.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2219" class="wp-caption-text">Trampen in den Redwoods</figcaption></figure>
<p>Der amerikanische Highway ist für mich das schönste Straßennetzwerk der Welt. Das ist durchaus ein dicker Pluspunkt für das Trampen in den USA. Auch wenn er nur bedingt hilft. Als ich nach Texas kam und das erste mal am Trampen war, dachte ich nur: „Ja, genauso perfekt und formvollendet habe ich mir das vorgestellt.“ Es gibt diese schönen Fernsehaufnahmen aus dem Nachkriegsamerika, mit den blassen Farben der 50er. Zeit des Öllbooms, Zeit des Aufbruchs und die Zeit, wo diese grandiose Infrastruktur erschaffen wurde. Lange geradlinige Interstates, blumenförmige Autobahnkreuze, wenig Verkehr und irgendwie hängt mir dazu noch der Hoover-Damm und Kennedy im Kopf. Keine Ahnung wieso. Aber mit diesen Bildern bin ich in die USA gekommen. Und die Straßen waren genau so, wie ich so erwartet hatte. Der Rest eher nicht.</p>
<p>Meine Begeisterung liegt sicherlich auch an dem Fakt, dass die amerikanischen Interstates größer, breiter und länger sind, als alle andere Straßen, auf denen ich bisher rund um die Welt unterwegs gewesen bin. Der Kontinent ist sehr groß, es gibt sehr viel Platz und das spürt man auch in der großspurigen Lebensweise der Amerikaner. Alles ist größer. Straßen, Autos und Egos. Ich denke es ist das perfekte Land für einen Road-Trip, wenn man selber fahren möchte. Ich bin im Anschluss nach Japan gereist, was so ziemlich das Gegenstück zu den USA darstellt. Kaum Platz, alles ist klein, detailliert und eng gehalten. Japanische Autos kamen mir vor wie Spielzeug, als ich aus den USA dort angekommen war. Manchmal konnte ich mein Lachen nicht verkneifen, als mir diese Zwergenmobile in den Straßen entgegenfuhren.</p>
<p>Was mir ein bißchen beim Trampen in den USA fehlt, sind Raststätten. Es gibt an fast jeder Ausfahrt eine Tankstelle mit diversen Fast Food Restaurants. Aber keine Raststätten, die nur Highway-Verkehr haben. Das war für mich ein eindeutiger Nachteil. Es gibt zu viele Tankstellen und somit ist es schwer, die gut frequentierten zu finden. Manchmal hatte man Glück, manchmal Pech. Wenigstens in New York State habe ich Raststätten auf den Toll-Straßen gefunden. Die waren ganz großartig. Zwischen New York und Montreal. Ich denke dieser Autobahnabschnitt ist privatisiert und hat daher diese riesigen Raststätten. Aber als Infrastruktur zum Trampen taugen die Interstates sowieso nur mittelmäßig. Insbesondere wenn man lange Strecken durch die USA trampen will.</p>
<p>Neben den Interstates gibt es noch Highways, die so etwas wie die deutsche Bundesstraße darstellen. Ich kann die Highways nicht wirklich empfehlen. Verkehr zu schnell und oftmals hatte ich Probleme mit der Polizei. Insbesondere in Idaho wurde ich regelmäßig vom Highway gejagt und musste mit Einfahrten oder Tankstellen vorlieb nehmen. Wenn man Cross country geht und im Norden reist, dann würde ich immer Kanada bevorzugen.</p>
<p>Städte in den USA sind noch so ein Fall für sich. Es fahren prinzipiell viel zu viele Autos. Fast alle sind mit nur einer Person besetzt, was auch zu der Einführung einer Carsharing-Line geführt hat. Dort dürfen nur Autos mit mindestens 2-3 Menschen (abhängig je nach Bundesstaat) fahren. Bis zu 500$ Strafe werden fällig, wenn man die Spur nutzt und alleine im Auto ist. Es gibt sehr viele Staus. Dies wird allerdings zu einem Vorteil für uns Tramper. Zur Rush Hour kann man sehr gut aus Städten heraus trampen! Wenn ihr euch direkt auf die Interstate begebt, könnt ihr relativ schnell einen Lift aus dem Stau heraus abfangen. Noch besser ist es, wenn sich der Verkehr auf die Auffahrt zurückstaut.</p>
<h2>Taktik fürs Trampen in den USA</h2>
<p>In den USA hasste ich es, die Leute an den Tankstellen anzusprechen. Und viele Tankstellenbesitzer dulden es auch nicht, wenn man mit den Kunden redet. Sheriffs haben mich von Tankstellen geschmissen und habe ich auch aufgegeben, weil mir die Menschen einfach zu anstrengend waren. Dann lieber an der Straße stehen. Das war aber nicht immer so zielführend, weil viele Amis nicht sehr weit fahren. Generell hatte ich das Gefühl, die durchschnittliche Liftlänge war unterdurchschnittlich.</p>
<p>In Kanada zum Beispiel war die Distanz, welche ich in Autos zurück gelegt habe, ca. doppelt so lang, wie in den USA. Diese beiden Länder sind in ihren Dimensionen vergleichbar. Die Amis reisen nicht so viel durch ihr eigenes Land und scheinen eher Heimscheisser zu sein. Auf den großen Interstates kann man jedoch Menschen finden, die „cross country“. Nur wie man diese Lifts am besten abfängt, dass habe ich noch nicht heraus gefunden. Wenn ihr eine Idee habt, dann immer raus damit.</p>
<p>Auffahrten Trampen in den USA ist äußerst mühselig, weil die Menschen so selten anhalten. Das ist natürlich je nach Bundesstaat unterschiedlich. Aber oft ist es sowieso die einzige Möglichkeit. Vielleicht wäre ein Schild sinnvoll, um längere Lifts zu kriegen. Ich trampe ja nie mit Schild und kann nicht sagen, ob man hierdurch eine bessere Erfolgsquote hat, oder ob es durchweg scheiße ist.</p>
<p><strong>Einen Tip kann ich allerdings geben:</strong></p>
<p>Ihr solltet Kleidungstechnisch so seriös wie möglich aussehen. Leute haben eine starke Assoziation zwischen Tramper und Mensch ohne Geld, geisteskrank, krimineller, ex-Knacki, Gesocks&#8230;..etc. Ich stand da in meinem gelben Anzug und trotzdem haben die Menschen mir noch Geld und Essen gegeben, weil sie dachten, ich wäre Obdachlos. Das Klischee hat sich tief eingebrannt in die Köpfe der Menschen.</p>
<p>Niemand hatte verdacht geschöpft, dass ich vielleicht einfach nur ein „Tramper“ bin. Außerdem werdet ihr ständig von der Polizei kontrolliert und die sind wesentlich entspannter, wenn sie merken, dass ihr noch alle Sinne beisammen habt. Die geben euch manchmal auch einen Lift, um euch vom Highway runter zu kriegen. Ich hatte oft Lifts mit der Polizei. Soviele wie in keinem anderen Land. Schön hinten in der Verbrecherbox drin!</p>
<p>Prinzipiell will ich nur sagen, dass es sich lohnt, wenn ihr euch äußerlich vom Rest der Genossen auf der Straße abhebt. Auch wenn ihr innen Punk bleibt! Als ich kürzlich in Kalifornien war, bin ich mit einem grünen Militärmantel getrampt. Das sah etwas aristokratisch aus und ich habe das Gefühl, mein Tramperlebniss in den USA lief hierdurch besser.</p>
<p>Aber egal wie ihr ausseht, wenn ihr in den USA trampt: Auf jedenfall nüchtern bleiben!</p>
<h3>Besonderheiten</h3>
<p>Entgegen anderslautender Behauptungen: <strong>Trampen in den USA ist nicht verboten.</strong> Nur an manchen Orten gibt es dementsprechende Gesetze. Die Gesetzgebung wird innerhalb der Bundesstaaten geregelt. In den meisten Bundesstaaten ist Trampen erlaubt und kein Problem. Aber selbst in den Bundesstaaten, wo Trampen verboten ist, kann man trotzdem Trampen. Die Frage ist immer, ob die Gesetze auch durchgesetzt werden. Das liegt oft in der Ermessensache der Polizeibeamten. Manchmal haben die auch einfach keinen Plan, wie das mit dem Trampen geregelt ist.</p>
<p>Im schlimmsten Falle droht euch ein Bußgeld, aber ich kenne niemanden, dem so etwas widerfahren ist. Der Vollständigkeit halber: In Utah, Idaho und Nevada, sowie New Jersey und Delaware ist Trampen offiziell verboten. Allerdings hatte ich bspw. in Idaho mehrere Polizeikontrollen und auch Lifts mit der Polizei. Gab niemals ernsthafte Probleme. Einen guten Überblick findet ihr auf <a href="http://hitchwiki.org/en/File:Unitedstateslaws.jpg" rel="lightbox[2224]">dieser Karte</a>. Desweiteren sollte man einen besonderen Blick auf die spezifischen Gesetze werfen. Manchmal ist es nur verboten am Straßenrand nach Lifts zu suchen, aber man kann an Tankstellen fragen. Trampen kann vieles bedeuten. Hauptsache ihr findet den nächsten Lift. Seid kreativ. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich hab schon angedeutet, dass in den USA alles größer und protziger ist, als anderswo auf der Welt. Den Höhepunkt dieses Gigantismus könnt ihr in der nordamerikanischen Wohnmobilkultur beobachten. Wohnmobile in Amerika sind oft so groß wie ein Bus. Und weil das ja nicht genug ist, ziehen die meisten noch ihren Truck hinter dem Wohnmobil her. Hier ist sowas ein Sattelschlepper mit Anhänger. In den USA ist es der Pensionär, welcher gerade in den Urlaub fährt. Gewöhnungsbedürftig.</p>
<p>Es gibt eine Menge toller Nationalparks in den USA, die zum besuchen einladen. Neben den großen Parks (Yellowstone, Yosemite, Grand Canyon) kann ich euch auf jedenfall den <a href="https://www.nps.gov/zion/index.htm">Zion Nationalpark</a> empfehlen. Ansonsten findet ihr in Nordkalifornien die majestätischen Redwoods. Neben Cannabisbauern und Hippies finden sich einige der größten Bäume der Welt. Absoluter Tip, wenn ihr einen Roadtrip an der Westküste machen wollte.</p>
<p>New York. Diese Stadt. Man sagt: „Wer hier überlebt, der kann überall überleben.“ Da ist was wahres dran. So sehr imposant New York ist, mit all seinen Wolkenkratzern und Glamour, so sehr teuer ist es auch. Man muss in New York für alles zuviel bezahlen und dann kommen auch noch 20% Trinkgeld oben drauf. Glücklicherweise ist New York auch eine der weltweit besten Städte zum <a href="http://trashwiki.org/en/New_York_City">Dumpster Diven</a>. Dort gibt es meinen allerliebsten Dumpster Diving Spot: Sushi auf dem Timesquare. Jeden Abend. Frisch und umsonst. Alleine dafür lohnt sich ein Besuch!</p>
<p>Übrigens, ihr könnt sehr billig in die USA kommen. Per Flugzeug. Das sollte ich hier eigentlich nicht promoten, aber es ist nunmal so verdammt günstig. Und lieber wir Tramper nehmen diese Angebote als irgendeine andere Gruppe Menschen. Mit Norwegian Airlines geht’s ab 86€ von Oslo nach New York (one way). Das ist die billigste, mir bekannte Verbindung. Aber auf an die Westküste und von Zentraleuropa kann man billige Flüge finden. Mehr als 450€ solltet ihr nicht bezahlen, für Hin- und Rückflug. Bucht am besten direkt auf der Norwegian Website. Essen kann man sich einfach mit ins Flugzeug nehmen. Spart Geld!</p>
<p><a href="https://warmroads.de/de/traffic-exists-polizeikontrollen/">Polizeikontrollen</a> sind häufig und dauern unter Umständen lange. Insbesondere nahe der Grenze werdet ihr von der State sowie der Federal Police gecheckt. Nicht wundern. Wenn ihr kontrolliert werdet, kommen immer mindestens zwei Polizeiautos. Jeder amerikanische Polizist hat sein eigenes Auto. Manchmal kommt auch noch der Seargent dazu. Dann werden es drei Autos. Verhaltet euch freundlich und ruhig. Immer schön „Ja!“ sagen und den Anweisungen des Ordnungspersonales folge leisten. Ich habe sehr oft Lifts mit der Polizei bekommen, weil ich irgendwo stand, wo ich nicht stehen sollte. Nutzt die Polizei zu eurem Vorteil, um in bessere Positionen zu kommen. Sogenannte „courtesy rides“ are the way to go beim Trampen in den USA!</p>
<h3>Impressionen</h3>

<a href='https://warmroads.de/campen-in-den-usa/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Campen in den USA" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Campen-in-den-USA-e1485701954672-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/auf-der-strasse-schlafen-usa/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Auf der Straße schlafen USA" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/01/Auf-der-Straße-schlafen-USA-e1485701969494-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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		<title>Grundlagen zur Positionierung beim Trampen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 13:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Positionierung ist eine essenzielle und wichtige Handlung während des Trampens. Der Erfolg beim Trampen hängt auch von eurer Fähigkeit ab, eine gute Position zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Positionierung ist eine essenzielle und wichtige Handlung während des Trampens. Der Erfolg beim Trampen hängt auch von eurer Fähigkeit ab, eine gute Position zu finden. Je nach dem, wo ihr euch positioniert, habt ihr bessere oder schlechtere Mitnahmechancen. Oft macht es Sinn lieber 1-2 km auf eine gute Position zu laufen und einen schnellen Lift abzufangen, als zu warten, wo ihr seid.<span id="more-2012"></span></p>
<p>Natürlich hängt euer Erfolg von vielen verschiedenen Faktoren ab und die Position ist nur einer davon. Erfahrene TramperInnen machen meist weniger Fehler bei der Positionierung. Außerdem trampt auch jeder anders. Was für mich sehr gut funktioniert, mag für einen anderen Menschen überhaupt nicht gehen. Genauso natürlich umgekehrt. Manche Menschen mögen es an Tankstellen zu fragen und haben damit guten Erfolg. Andere stellen sich lieber an Auffahrten und fahren damit auch sehr gut. Wenn ihr euch auf eurer Position nicht wohl fühlt, dann verringert das auf jedenfall eure Mitnahmechancen. Behaltet das im Hinterkopf. Alles eine Frage der Haltung. Ich versuche jeden Ort zu mögen, selbst wenn er sich schlecht anfühlt. Dann sehe ich es als besondere Herausforderung und versuche umso mehr, den nächsten Lift zu kriegen.</p>
<p>Wenn ihr in einem Team seid, dann sollte besser die Person über die Position bestimmen, welche auch das Trampen übernimmt. Selbst wenn die Position für euch nicht optimal erscheint, so ist es meist kein Vorteil eine schlechte Stimmung durch ständige Diskussionen über Positionen zu erschaffen. Bei den meisten Positionen werdet ihr keinen Unterschied feststellen, wenn die Menschen mit der richtigen Haltung Trampen.</p>
<h2>Allgemeines über Positionen beim Trampen?</h2>
<p>Generell verfügt eine Position über drei essenzielle Merkmale.</p>
<p><strong>1. Verkehrsgeschwindigkeit</strong></p>
<p>Der Verkehr kann sehr langsam oder verdammt schnell sein. Generell suchen wir Positionen mit langsamem Verkehr, weil wir so mehr Zeit zur Kommunikation haben. Mehr Zeit euren Fahrer mit einem charmanten Lächeln von der Straße zu lotsen. Außerdem halten Autos eher an, wenn sie sowieso schon langsam fahren,</p>
<p><strong>2. Sichtbarkeit</strong></p>
<p>Das zweite Merkmal ist Sichtbarkeit. Wenn ihr denkt, dass ihr eine Position wählen solltet, wo die Fahrer euch schon von weitem sehen können, dann würde ich dem widersprechen. Wenn Autos euch von 1km Entfernung sehen können, ist es manchmal schwerer eine Verbindung herzustellen. Fahrer entscheiden schon lange bevor die Interaktion beginnt, ob sie euch mitnehmen wollen oder nicht. Manchmal ist es gut, wenn ihr hinter der nächsten Kurve auftaucht und die Fahrer von eurer Präsenz überrascht werden. Und ihr sie mit einem charmanten Lächeln zum Anhalten bewegen könnt.</p>
<p><strong>3. Haltefläche</strong></p>
<p>Neben der Sichtbarkeit ist die Haltefläche ebenfalls ein Kernmerkmal einer Position. Hier gibt es auch keine zwei Meinungen: Zum Trampen benötigen wir ausreichend Haltefläche. Die Fahrer werden eher anhalten und außerdem ist es auch eine Frage der Sicherheit.</p>
<p>Ich schreibe diese Merkmale auf, damit wir uns dessen bewusst werden. Natürlich gibt es auch solche Menschen, die einfach mitten auf der Straße anhalten und andere, die jedesmal und überall stoppen würden, sobald sie einen Tramper entdecken. Selbst wenn sich da 3km Berufsverkehr hinter ihnen anstauen würde. Das passiert natürlich. Aber wir als Tramper sollten das auf keinenfall provozieren oder fördern. Verkehrsgefährdende Situationen gilt es zu vermeiden. Sucht immer nach einem Platz mit ausreichender Haltefläche.</p>
<p>Generell denke ich allerdings, dass diese Kriterien<b> unterschiedliche Relevanz</b> haben. Geschwindigkeit ist der wichtigste Punkt bei der Positionierung. Schnellen Verkehr gilt es in jedem Fall zu vermeiden und langsamer Verkehr ist willkommen. Die Frage der Haltefläche kann unter bestimmten Umständen vernachlässigt werden. Sichtbarkeit ist für mich das Kriterium mit der wenigsten Relevanz. Natürlich sollt ihr sichtbar sein und auffallen am Straßenrand. Das meine ich damit nicht. Es geht eher um die Frage, wann euch der Fahrer sehen kann. Manchmal ist es nicht von Vorteil, wenn der Fahrer euch von weitem schon sieht (z.B. auf einer 1-2 km langen Geraden). Speziell wenn dies zusammen kommt mit schnellem Verkehr. Hier gilt: Ausreichend Reaktionszeit zu geben, aber mehr ist nicht immer besser.</p>
<p>Um die <b>optimale Position</b> zu beschreiben, stellen wir uns eine Welt vor in der es keine Staus gibt, alle Autos in derselben Geschwindigkeit fahren, das Verkehrsaufkommen ist 24 Stunden am Tag stabil bleibt, unser Teampartner steht neben uns und macht nichts anderes als gut Aussehen (was meiner Meinung nach das beste Verhalten ist), wir haben stetigen Sonnenschein und immer eine ausreichende Haltefläche neben uns. Wenn dies der Fall ist, dann können wir drei grundlegende Strukturen identifizieren:</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" rel="lightbox[2012]"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1658" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" alt="test" width="840" height="306" /></a><strong>1. Kurve</strong></p>
<p>Wie ihr sehen könnt, habe ich bereits die optimale Position markiert. Wenn wir uns an einer Kurve positionieren, dann sollten wir im besten Fall direkt am Ausgang derselben stehen. An dem Punkt, wo der Verkehr auf der Geraden ist und wieder beginnt zu beschleunigen. Wenn eine weitere Kurve folgt, dann besser dazwischen stellen, weil die Autos wahrscheinlich nicht sehr schnell sein werden.</p>
<p><strong>2. Kreuzung</strong></p>
<p>Stellt euch ans Ende der Kreuzung um auch den abbiegenden Verkehr mitzunehmen. Macht Sinn, oder?</p>
<p><strong>3. Abzweigung</strong></p>
<p>Gleiches Spiel wie an der Kreuzung. Lieber hinter der Kurve in eure Richtung stellen, als versuchen Autos direkt an der Hauptstrasse abzufangen.</p>
<h2>Gute und schlechte Positionen</h2>
<p>Generell sind schlechte Positionen auf Brücken, Überführungen, in Tunneln, innerhalb von Ortschaften oder an Orten, wo es verboten ist anzuhalten, wie Gefängnis Umgebungen und nahe von „Halten verboten“ Schildern. Trampen an solchen Orten wird Anzahl der Autos verringern, die für euch anhalten. Es ist falsch an Bushaltestellen zu stehen, weil die Fahrer euch als Fahrgast, der auf den Bus wartet, wahrnehmen und nicht als Tramper. Wenn keine andere Haltefläche zur Verfügung steht, sind Bushaltestellen allerdings akzeptabel. Sich bei Straßenverengungen zu positionieren sollte vermieden werden, da das Unfallrisiko hier erhöht wird. Besser einen Ort mit mehr Platz finden und dort weitertrampen.</p>
<p>Gute Positionen sind Polizeikontrollen, Grenzübergänge, Bahnübergänge, Unterbrechungen des Straßenbelages, Ampeln, Staus und Kreisverkehre. Es ist wichtig, dass ihr euch hinter und nicht vor diese Besonderheiten positioniert, da die Aufmerksamkeit des Fahrers nahe solcher Objekte auf die Straße und das Objekt selbst und nicht auf euch fokussiert sein wird. Es geht prinzipiell darum, Ablenkung zu minimieren und euch in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Daher stehe ich am liebsten mitten im Grünen.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg" rel="lightbox[2012]"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2015" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg" alt="hopeless positioning hitchhiking" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<h2>Wie weiß ich, dass eine Position gut ist?</h2>
<p>Wenn ihr am Trampen seid und seit einiger Zeit hält kein Auto an, dann seit ihr wahrscheinlich auf einer schlechten Position. Es macht vielleicht Sinn lieber eine Pause zu machen oder weiterzulaufen, um eine bessere Position zu finden. Für mich persönlich ist eine Position gut, wenn sie sich gut anfühlt und keine oben genannten Kriterien verletzt. Und eine Position fühlt sich grundsätzlich gut an, wenn die Fahrer auf mich reagieren. 5 Minuten warten, wenn euch alle ignorieren kann weitaus anstrengender sein, als 30 Minuten warten und mit dem vorbeifahrenden Verkehr zu flirten, lachen und Spaß zu haben. Ich bevorzuge Letzteres. Es ist wichtig sich die gute Stimmung zu bewahren. Dann klappt das trampen automatisch besser. Je schneller der Verkehr, desto eher ignorieren sie euch. Findet einen Ort, wo sie langsam fahre und ihr das Auto mit einem Lächeln aus dem Verkehr ziehen könnt.</p>
<h2>Wie finde ich eine gute Position?</h2>
<p>Speziell in Städten lohnt es sich auf <a href="http://www.hitchwiki.org">Hitchwiki</a> zu schauen. Dort gibt es eine Datenbank mit guten Hop-Outs. Fühlt euch selbstverständlich eingeladen eure eigenen Lieblingsspots dort einzutragen und zu beschreiben. Allerdings ist Internet und Hitchwiki nicht immer verfügbar. Ich schau da normalerweise auch nie rein und vertraue ganz auf meinen Tramperinstinkt. Normalerweise laufe ich in Richtung der Straße, die ich gerne trampen würde und schaue auf dem Weg nach einem geeigneten Ort. Laufen ist unablässig bei der Suche nach einer guten Position. Und innerhalb von 5km werdet ihr IMMER eine geeigneten Ort zum Trampen finden. Versprochen.</p>
<p>Außerdem ist das noch ein guter Grund keinen 25kg Expeditions-Rucksack mitzuschleppen, mitsamt Zelt und Gitarre in der Hand. Trampen ist wichtiger als euer gesamtes Haus dabei zu haben. Reise leicht und sei flexibel!</p>
<h2><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Allgemeines Tipps zur Positionierung beim Trampen</span></h2>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Es gibt ein <b>grundlegendes Prinzip bezüglich der Positionierung</b> und der Auswahl der Lifts: Steige nur ein, wenn du sicher sein kannst, dass dieser Lift dich in eine gute Position bringt. Wenn ihr auf der Autobahn seid und ein Auto hält an, dass ins nächste Dorf fährt, dann werdet ihr wahrscheinlich in einer schleche(re)n Position enden. Von einer guten in eine schlechte Position zu kommen, ist ein schwerer taktischer Fehler, den es zu vermeiden gilt. Manchmal macht es Sinn, lieber zu warten, als in jedes Auto einzusteigen. Manchmal ist es auch richtig, früher auszusteigen, anstatt die volle Distanze zu gehen, wenn ihr so sicherstellen könnt, in einer guten Position zu landen.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ich stehe fast nie auf Positionen, die </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><b>bergab</b></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> gehen. Der Verkehrr ist schneller, Bremsweg länger und es scheint schwieriger die natürliche Skepsis zu überkommen und anzuhalten. Am besten funktioniert auf der Spitze eines Anstieges.</span></p>
<p>Bleibt im <b>Verkehrsstrom</b> und lasst euch da nicht raustragen. Insbesondere in Ländern, die ein dichtes Straßen- und Autobahnnetz haben, kann dieser Fehler viel Zeit kosten, weil ihr euch erst wieder zurück in den Strom kämpfen müsst, um Geschwindigkeit aufnehmen zu können.</p>
<p>Wenn ihr eine Langstrecke trampt, dann steigen die <b>Chancen einen guten Lift zu finden,</b> je mehr ihr auf eurer Route voranschreitet. Es gibt einen Wendepunkt, an dem es nicht mehr nur Glück sondern simple Wahrscheinlichkeit ist, dass ihr ein Auto zu eurem Zielpunkt finden werdet.</p>
<p><em>Ein Beispiel:</em> Als ich 3700 km durch Kasachstan getrampt bin (Almaty-Aktau) war es sehr unwahrscheinlich, dass ich einen Direktlift in Almaty Stadt finden würde. Wenn der Zielpunkt ungefähr einen Tagesritt entfernt ist, ist die Wahrscheinlichkeit ungleich höher, einen Direktlift zu finden. Egal ob Tag oder Nacht. Insbesondere wenn keine größeren Städte mehr auf der Route liegen.</p>
<p>In meinem Fall hatte ich 2300 km vor Aktau einen Direktlift getrampt. Das war Glück. Ich bin nicht die ganze Distanz mitgefahren, weil die Fahrer angehalten haben, um zu schlafen. Ca. 1000 km vor Aktau habe ich einen LKW getrampt, der direkt dorthin gefahren ist. Es war an einem Ort, wo keine größeren Städte mehr auf meiner Route lagen. Auch hier endete die Fahrt in der Nacht, da meine Fahrer schlafen wollten. Ich hätte die fünf Stunden warten können und wäre am nächsten Nachmittag in Aktau angekommen. Aber die Position war gut. Also bin ich zum Nachttrampen wieder auf die Straße. Nach 20 Minuten hatte ich meinen Lift. Es waren keine größeren Städte auf meinem Weg, guter Abschnitt meiner Gesamtroute, genug Nachtverkehr und nur wenige Stunden vor meinem eigentlichen Ziel. Einfache Kalkulation für erfolgreiches Trampen.</p>
<p>Ein anderes Konzept, was ich zur Positionierung bedenke ist <b>die Idee von richtiger und falscher Verkehr</b>. Richtiger Verkehr geht in eure Richtung und falscher Verkehr nicht. Prinzipiell gilt es bei der Positionierung, so viel falschen Verkehr wie möglich auszuschließen und so viel richtigen Verkehr wie mö<span lang="de-DE">glich zu erreichen. Speziell beim Stadttrampen ist die</span><span lang="de-DE">s eine wesentliche</span><span lang="de-DE"> Strategie. </span><span lang="de-DE">Wenn ihr euch Stadteinwärts auf das Zentrum zubewegt, ist es relativ unwahrscheinlich einen Lift zu finden, der euch weiter hilft. Eventuell die bessere Entscheidung hier zu laufen. Eure Chancen einen Lift ans andere Ende der Stadt zu finden, steigen allerdings konstant, sobald ihr das Stadtzentrum passiert habt und euch stadtauswärts bewegt. Das Stadtzentrum ist gewissermaßen der Wendepunkt, an dem richtiger Verkehr mehr und falscher Verkehr weniger wird. Und an dem Glück der Wahrscheinlichkeit weicht.</span></p>
<p>Manche Menschen zögern, wenn sie mich in weniger belebten Gegenden rauslassen sollen, weil sie denken, dass ich da nie weg komme. Die <b>hoffnungslose Position</b>. In Argentiniern bin ich von Buenos Aires nach Ushuaia getrampt. In der ersten Nacht stand ich an einer Tankstelle, die allerdings nicht sehr erfolgversprechend auf mich wirkte. 50 km vor mir, war eine der Hauptkreuzungen meiner Route. Mitten im nirgendwo, ohne Licht oder sonstiger Infrastruktur. Ein Fahrer meinte, dass da nichts wäre und ich dachte mir nur: „Prima!“. Keine Ablenkung und Menschen halten eher, wenn sie denken, dass ihr auf hoffnungslosem Posten steht. In diesem Fall hat es 2 Minuten gedauert und das erste Auto was vorbei kam, hat mich mitgenommen. 800 km Nachtlift.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass ihr euch in Gefahr bringen und euch in möglichst dünn besiedelten Gegenden positonieren sollt. Wenn ihr an einem Ort nicht überleben könnt, falls euch niemand mit nimmt, dann solltet ihr besser nicht dort hin fahren. In meinem Fall wusste ich allerdings, dass dies eine Hauptknotenpunkt für meine Richtung sein würde, dort Verkehr in der Nacht passiert und die Autos eher als an der Tankstelle anhalten würden, wo ich vorher stand.</p>
<p>Winter, und damit meine ich richtigen <b>Winter</b> (ich weiß, gibt es nicht überall), ist Tramperhimmel. Ich mag am liebsten, wenn 1-2 Meter Schnee an der Straßenseite sind. Wieso? Weil man dann praktisch überall stehen kann. Halteflächen erübrigen sich. Der Verkehr ist auf natürliche Art und Weise langsamer. Menschen halten im Winter einfach überall an. Zumindest hab ich das beobachtet.</p>
<p><span lang="de-DE">Achtung: D</span><span lang="de-DE">ieser Punkt </span><span lang="de-DE">gilt nur</span><span lang="de-DE"> für Städte und kleine Straßen, jedoch nicht für Autobahnen </span><span lang="de-DE">und andere Straßen</span><span lang="de-DE"> mit schnellem Verkehr (beachtet, Winter, Schnee, rutschige Straßen, längere Bremswege&#8230;.vorsichtig mit schnellem Verkehr!!). </span><span lang="de-DE">Wenn ihr </span><span lang="de-DE"><b>im Winter auf schnellen Straßen</b></span><span lang="de-DE"> trampt, dann ändert sich die Situation komplett und Haltefläche sowie eine sichere Position werden umso wichtiger</span>.</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Wenn ihr <b>starken Regen</b> aufziehen seht, dann bleibt besser an einer Überdachung. Es ist es nicht wert, sich vollsaugen zu lassen. Ich stelle mich auch liebe unter, als eine Regenjacke/Regencapes mitzunehmen.</span></p>
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		<title>Persönliche Bestzeit &#8211; Wie man seine Geschwindigkeit beim Trampen kalkuliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
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		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren. Weils so schön ist. Hier die Ergebnisse: Auf meinen Routen durch Asien und Amerika hab ich stets versucht, meinen Langstreckenrekord aus Argentinien (2532km in 38h 49m; <strong>Ø65km/h</strong> von Buenos Aires nach Rio Gallegos) zu übertreffen. Am schnellsten war ich in Kazachstan von Almaty nach Aqtöbe (2221 km in 32 h 28m; <strong>Ø68km/h</strong>). Und auch in China hatte ich einen sehr guten Run von <a href="https://goo.gl/maps/i1L2H8Aw2dP2">Dali nach Harbin</a> (4589 km in 82h 38m; <strong>Ø55 km/h</strong>).</p>
<p>Wie schnell ihr trampt, hängt vorallem mit eurer Technik zusammen. Tagsüber wird die Geschwindigkeit eines nicht-fortgeschrittenen und eines fortgeschrittenen Trampers mehr oder weniger gleich sein. Man kann sich mit dem richtigen Equipment und Technik jedoch auch ohne Probleme Nachts bewegen. Da gibt es zwar weniger Verkehr, aber dafür fahren die Lifts weiter. Fortgeschrittene Tramper nutzen die Nacht für ihre Bewegung.<span id="more-2027"></span></p>
<p>Auf meiner <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">„Royal Stage“</a> von New York nach Alaska habe ich eine sehr gute Zeit erreicht, als ich Kanada durchquert habe. Ich hatte einen run von <a href="https://goo.gl/maps/NGsxLSb5JPU2">Thousand Islands USA/Kanada Grenze nach Otter Falls/Haines Junction Yukon Territorium</a> 6071 km in 107 Stunden und 8 Minuten (<strong>Ø56 km/h</strong>). Ich behaupte das ist schneller, als selber zu fahren. Und aufgrund der angemessenen Länge dieser Tour, möchte ich es meine persönliche Bestzeit nennen.</p>
<p>In der russischen Tramplehre kalkuliert man die durchschnittliche Geschwindigkeit im <strong>Sommer</strong> mit ungefähr <strong>50 km/h</strong>. Für den <strong>Winter</strong> sind ca. <strong>40 km/h</strong> veranschlagt. Und das gilt für die meisten entwickelten Länder wie Iran, USA, Kanada, China, Rußland, Deutschland, Argentinien. Die Kalkulation muss entsprechend angepasst werden, wenn es bergiges Gelände mit vielen Serpentinen zu überwinden gilt. Prinzipiell sagt man: Je höher die Straße liegt, desto langsamer ist die Kalkulation. In <strong>technisch, schwierigeren Regionen</strong> kann die durchschnittliche Wegstrecke schonmal auf <strong>200-300 km am Tag</strong> runter gehen. Ich persönlich hab das erfahren, als ich das <a href="https://warmroads.de/de/wenig-verkehr-auf-dieser-strasse-aber-ist-bestimmt-schoen-da/">bolivianische Hochland</a> durchquert habe.</p>
<p>Je länger die Tour geht, desto schwerer ist es natürlich, die Geschwindigkeit hoch zu halten. Wäre ich auf meiner Kanada Route durchschnittlich 3 km/h langsamer gewesen, dann hätte ich am Ende 321km weniger Distanz zurückgelegt. 3 km/h klingt wenig, macht aber einen großen Unterschied.</p>
<p>Als ich angefangen habe zu trampen, haben wir immer Pi-mal-Daumen <strong>das Doppelte der normalen Fahrtzeit</strong> kalkuliert. Für Anfänger ist das eine sichere Orientierungshilfe, die ihr leicht erfüllen könnt. Wenn ihr an diesem Maßstab scheitert, dann macht ihr etwas falsch. Mit den oben genannten Routen in Süd-, Nord-Amerika, sowie Asien, kann man jedoch gut sehen, dass die Richtwerte unserer russischen Freunde durchaus realistisch sind. Besonders auf langen Strecken.</p>
<p>Generell ist man alleine immer ein bisschen schneller als zu zweit. Mit drei Personen wird das Trampen jedoch signifikant langsamer werden. Ländergrenzen sind immer anders, jedoch kann man durchschnittlich mit 1 Stunde Verzögerung rechnen, wenn ihr ein neues Territorium betretet. Große Städte sind ebenfalls ein Problem, besonders wenn es keine Umgehungsstraße gibt. Zwei Stunden sollten zusätzlich zur normalen Fahrtzeit eingeplant werden, wenn ihr euch durch ein Moloch wie La Paz oder Panama City kämpfen müsst. Mit oder ohne öffentliche Transportmittel. Durchquerung von Städten ist eine der schwersten Disziplinen beim Langstreckentrampen und ein Anfänger kann hier durchaus auch mehr Zeit verlieren.</p>
<p>Je erfahrener die Tramper sind, desto kleiner wird der Unterschied in der Bewegungsgeschwindigkeit zueinander sein. Und zwar unabhängig von Geschlecht und Alter. Wer behauptet, dass es mit einer Frau schneller geht, nur weil sie eine Frau ist, der hat vielleicht zu wenig Erfahrung, selber Autos zum Anhalten zu bewegen. Und wenn eine meiner Trampkolleginnen schneller als ich unterwegs ist, dann hat das weniger mit ihrem Geschlecht zu tun, sondern damit, dass sie die bessere Technik hat.</p>
<p>Generell will ich mit diesem Artikel nur zeigen, dass Trampen planbar ist und die Geschwindigkeit davon abhängt, wie gut euer Trampskill ist. Dazu gehört eure Körpersprache, Kleidung, euer Auftreten, Gestik und Mimik, wie gut kommuniziert ihr mit den Autos und wie charmant könnt ihr die Fahrer zum anhalten bewegen. Außerdem ist die Positionierung überaus wichtig und dass ihr taktische Fehler vermeidet, wie z.B. dem Fahrer überlassen, wo er euch rauslässt oder Lifts nehmen, die euch keinen Vorteil bringen. Das alles sind Parameter, die eure Geschwindigkeit mitbestimmen und diese sind weitaus wichtiger, als Glück. Wer behauptet, dass Trampen nur vom Glück abhängt, der weiß wahrscheinlich nicht, wie man richtig trampt.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (18) China</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-in-18-china/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 11:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint irgendwie eine Regelmäßigkeit zu sein, dass Länder, bei denen ich vorher ein komisches Gefühl habe, am total super laufen und mich positiv...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint irgendwie eine Regelmäßigkeit zu sein, dass Länder, bei denen ich vorher ein komisches Gefühl habe, am total super laufen und mich positiv überraschen. So geschehen in Bolivien. Und so auch in China. China ist tramptechnisch auf jedenfall ein sehr komfortables Land. Ich habe dort meine bisher größte Langstrecke von 15 000 km gemacht und bin die <a href="https://warmroads.de/de/15-000-km-durch-china-trampen-15-das-unbekannte-land/">vier Ecken von China</a> abgetrampt, hätte an der chinesischen Mauer fast mein Leben verloren und genoss die unerwartete Gastfreundlichkeit im Land. China reiht sich ein, in die Riege meiner Lieblingstrampländer!<span id="more-2041"></span></p>
<h2>Statistik</h2>
<p align="justify"><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>15.032 km</strong></p>
<p align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>89</strong></p>
<p align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>19</strong><strong> Minuten </strong><strong>15</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>28</strong><strong> Stunden </strong><strong>33</strong><strong> Minuten</strong></p>
<p>Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Log-China.ods">hier</a>.</p>
<h2>Meine Route</h2>
<p>Ich bin in Hong Kong gestartet, habe dann einen Abstecher in die Yunnan Region gemacht, wo ich drei Tage in Dali geblieben bin. Danach ging es entlang der<a href="https://warmroads.de/de/15-000-km-durch-china-trampen-25-tibetanische-bergstrassen/"> tibetanische Grenze</a> über Chengdu nach Wuhan. Anschließend Richtung Bejing nach Heilongjiang an die mongolische Grenze. Der letzte Abschnitt führte einmal quer durch China an die Süd-West Spitze nach Kashgar. Von hier aus kann man über die höchsten Bergpässe der Welt nach Pakistan gelangen. Ich bin aber umgedreht und nach Kasachstan weiter getrampt. Insgesamt 15 000 km, die ich in weniger als drei Wochen abgetrampt habe.</p>
<p><a href="https://www.google.de/maps/dir/Shenzhen,+Guangdong,+China/D%C3%AAq%C3%AAn,+Yunnan,+China/Litang,+Garz%C3%AA,+Sichuan,+China/Renshou,+Meishan,+Sichuan,+China/Wuhan,+Hubei,+China/Harbin,+Heilongjiang,+China/Baicheng,+Jilin,+China/40.4255734,116.556908/Kashgar,+Xinjiang,+China/@39.1726644,113.7595649,8z/data=!4m81!4m80!1m5!1m1!1s0x3403f408d0e15291:0xfdee550db79280c9!2m2!1d114.057865!2d22.543096!1m5!1m1!1s0x372027d84aae9a93:0x1b5c352512a3a07f!2m2!1d99.702254!2d27.818757!1m10!1m1!1s0x371dc27ee9077b55:0xbc8a1d3ee2fa973d!2m2!1d100.269818!2d29.996049!3m4!1m2!1d102.4014403!2d29.2451428!3s0x36e6bfaf40a3769b:0xbd4f701d01d25e0!1m5!1m1!1s0x36ef039e78cfa61b:0x64802beb3e255bf1!2m2!1d104.134082!2d29.99563!1m20!1m1!1s0x342eaef8dd85f26f:0x39c2c9ac6c582210!2m2!1d114.305393!2d30.593099!3m4!1m2!1d114.5804841!2d37.9500935!3s0x35e71e3719451d09:0x5d3903a2179dbf60!3m4!1m2!1d115.6890389!2d37.7319386!3s0x35e8806b737ca571:0xed8cd112c0e2182b!3m4!1m2!1d116.4217912!2d39.8317714!3s0x35f1b334a38146fb:0xadb0f9e58ceae0f2!1m5!1m1!1s0x5e4364f8a6641461:0x5e7c92735aa02cd5!2m2!1d126.534967!2d45.803775!1m5!1m1!1s0x5e6abed098829dd9:0xb70244b3ee4ba854!2m2!1d122.838826!2d45.619588!1m10!3m4!1m2!1d113.7639553!2d39.6081725!3s0x35e36cd5a5466997:0x6bdce5d20aacc8ed!3m4!1m2!1d111.4641735!2d37.4189862!3s0x36748cb7dbdb3a25:0x3f2e716e000eff03!1m5!1m1!1s0x3892e9fa14219859:0xddf7c15e8b3150d3!2m2!1d75.989755!2d39.4704!3e0">Route nach Kashgar 12.915km.</a></p>
<p><a href="https://www.google.de/maps/dir/Kaxgar,+Xinjiang,+China/Horgos,+Ili,+Xinjiang,+China/@41.9798247,77.8160061,6z/data=!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x3892e9fa14219859:0xddf7c15e8b3150d3!2m2!1d75.989755!2d39.4704!1m5!1m1!1s0x387f4296e3779b4f:0x40657579adaccda!2m2!1d80.410871!2d44.213921!5i1">Kashgar – Horgos 2117km.</a></p>
<h2>Menschen</h2>
<p>Alle sagen immer, dass die Chinese so anders und komisch wären. Das sind sie auch. Jedoch empfand ich die Unterschiede weniger drastisch, als erwartet. Erst einmal sollte gesagt sein, das China mit seinen 1,35 Milliarden Einwohnern als Bevölkerungsreichstes Land der Erde kaum zu fassen ist. Die Städte sind unglaublich groß, durchzogen von Hochhaussiedlungen, wie sich das für ein sozialistisches Land gehört. Hier versammeln sich verschiedenste Ethnien in einem Land. Die Han Chinesen bilden die größte Volksgruppe. Im Süd-Westen gibt es viele Tibeter, im Norden eher einen mongolischen Einschlag und im äußersten Westen leben Uiguren, die eher türkisch/zentralasiatisch als klassisch Chinesisch sind. Ich hab auf jedenfall gelernt, dass China nicht gleich China ist.</p>
<p>Desweiteren habe ich vorwiegend mit der neureichen chinesischen Mittelklasse verkehrt, weil die wiederum auf den Autobahnen unterwegs sind und meine Expedition größtenteils entlang der Straße stattgefunden hat. Der Unterschied zu uns Westlern ist hier nicht sehr groß. Auch die mittelklasse Chinesen wollen konsumieren, fahren die neuesten Autos, haben Smartphones, interessieren sich für das Reisen und nutzen Google Translate, um mit mir zu kommunizieren. Nicht anders, als in anderen Ländern auch.</p>
<p>Generell sind die Chinesen ebenso höflich, wie auch die Japaner, ohne dabei so übermäßig hilfsbereit zu sein. In japan kam es schonmal vor, dass Menschen drei Stunden Umweg für einen gefahren sind, weil sie das für notwendig erachtet haben. So etwas passiert in China nicht, was ich prinzipiell sehr angenehm finde. Dennoch wird man mit großer Wahrscheinlichkeit IMMER zum Essen eingeladen, wenn man Morgens, zur Mittagszeit oder während des Abendessens in einem Auto mit Menschen sitzt. Mir wurde auch regelmäßig Essen geschenkt. Die Chinesen sorgten für mich, was auch dazu geführt hat, dass ich letztendlich komplett ohne Geld gereist bin. War einfach nicht nötig.</p>
<p>Kulinarisch war China eines der interessantesten Länder, welches ich bisher bereist habe. Ich glaube ich habe nie etwas zweimal gegessen. Die chinesische Küche ist so unglaublich abwechslungsreich und gut. Es gab ein paar Neuheiten, die ich probiert habe, wie Schweinefüße, Lunge, Gedärme oder Entenhals. Das klingt etwas abstoßend, im Endeffekt war es aber sehr lecker. Man muss auch berücksichtigen, dass ich gerade aus dem Essensparadies Japan gekommen bin und daher umso schwerer zu beeindrucken war. Aber die chinesische Küche hat mich absolut überzeugt.</p>
<p>Ein Punkt der mir etwas aufgestossen ist, dass die Chinesen mitunter etwas Anstand vermissen lassen und gerne mal penetrant glotzen. Oder ein Video von dir machen. Foto und Selfie eigentlich immer, das gehört zum Trampen dazu. Manchmal gruppiert man sich auch um den Fremden herum und begutachtet ihn. Ein bißchen wie im Zoo. Zur Verteidigung sollte man vielleicht sagen, dass China einen unglaublich schnellen Wandel durchlebt und man als Ausländer immernoch eine Art Exotenstatus hat und die Menschen einfach fasziniert von dir sind, wenn du durch dieses wunderbare Land reist. Damit muss man sich arrangieren. Meinen die nicht böse, wirkt nur manchmal etwas unhöflich. Wer keine Selfies mag, der sollte daher besser nicht nach China fahren.</p>
<p>Fahren ist übrigens noch ein gutes Stichwort. Viele Chinesen können das noch nicht so richtig gut. Unvorhergesehene Manöver auf der Autobahn, mitten auf der Straße anhalten, langsam auf der linken Spur kriechen oder auch mal das vollständige Ignorieren der Fahrbahnbegrenzung sind alltägliche Erfahrungen im chinesischen Straßenverkehr.</p>
<h2>Straßen</h2>
<p>China hat ein perfekt aufgebautes Autobahnnetz, welches sinnbildlich für den Aufstieg zur Weltmacht gesehen werden kann. 1988 wurde die erste Chinesische Autobahn bei Shanghai eröffnet. Ein 17 km langer Streckenabschnitt, der heute Teil der städtischen Ringstraße ist. 2011 hatte China 74.000 km Autobahn, mehr als die USA und somit und das längste Autobahnnetz der Welt. Mittlerweile (2016) sind es 123.000 km. Alleine in 2015 11.000 km davon wurden in 2015 gebaut. Ich schreibe diese Zahlen, damit ihr versteht, WIE schnell China den Entwicklungsrückstand zum Westen aufholt. Die chinesische Autobahnnetz ist eines der wichtigsten Modernisierungsprojekte des Landes.</p>
<p>Noch beeindruckender ist es, wenn ihr in China selbst seid und euch auf den Autobahnen fortbewegt. Es gibt Raststätten nach deutschem Vorbild, die überall eine optimale Infrastruktur zum Trampen bieten. Die Autobahnen sind durchgehend super in Schuss, was auch an deren Neuheit liegen mag. Und selbst entlegene Ecken an der mongolisch-russichen Grenze im Norden sind konsequent ausgebaut und machen es möglich, das ganze Land bequem per Straßen erreichen zu können. Wenn man bedenkt, wie groß China ist, halte ich das für eine besondere Leistung.</p>
<p>Die Autobahnen sind generell kostenpflichtig, weshalb auch die oben genannte Mittelklasse hauptsächlich darauf verkehrt und man keine alten Scheißkarren dort finden wird. Die Toll Stationen eignen sich übrigens auch gut zum Trampen und geben einen weiteren Pluspunkt. Und was ich absolut genossen habe, dass die Infrastruktur zur Zeit noch alles andere als ausgelastet ist. Was zur Folge hat, dass ihr in den etwas entlegeneren Gebieten eine Kombination aus sehr sehr wenig Verkehr, neuen Schnellstraßen und riesigen Raststätten habt. Ich mag das. Ich bin aber auch Nostalgiker und hab immernoch die Bilder der leeren amerikanischen und deutschen Autobahnen aus den Fünfzigern im Kopf. Heutzutage sind die meisten Straßen ja zugestopft mit Verkehr. Hier in China findet man eine besondere Pionier-Atmosphäre. Sehr spannend in meinen Augen.</p>
<p>Ein Punkt noch zur Verkehrsinfrastrukur, der nur indirekt mit Straßen zu tun hat. China hat neben dem beeindruckenden Autobahnnetz auch ein sehr gut ausgebautes Schienennetz. Aufgrund der Größe des Landes, macht es mehr Sinn, in die Fernzüge umzusteigen, wenn man gerne Überland fahren möchte. Die Zugtrassen sind meist im Hochbahnstil gebaut und die chinesischen Züge erinnern ein wenig an den deutschen ICE und scheinen auch nicht minder langsam zu sein. Auch hier sieht man, wie das Land den Rückstand zum Westen schnell und kompromisslos aufholt.</p>
<h2>Taktik</h2>
<p>Bevor wir nun über Trampen in China reden solltet ihr eine Sache verstehen: China hat ein sehr gut ausgebautes Autobahnnetz mit einer perfekten Raststätten-Infrastruktur. Schilder auf der Autobahn sind für gewöhnlich chinesisch und mit lateinischen Alphabet beschrieben. Die Orientierung ist nicht so schwer, wie einige vermuten.</p>
<p>Die größte Herausforderung sind sicherlich die Kommunikationsschwierigkeiten. Es gibt allerdings einige Hilfsmittel, die euch ein problemloses Trampen in China ermöglichen werden:</p>
<p><strong>Google Translate</strong><br />
Danke offline packages und sogar offline Spracheingabe ein wunderbares Tool um mit den Menschen zu kommunizieren. Wenn ihr euer Handy rausholt, dann machen das die Chinesen auch oft und fangen an, ebenfalls zu übersetzen. Nicht mit Google, aber mit chinesischer Software. Ich hab einige Gespräche so geführt und das funktionierte sehr gut.</p>
<p><strong>WeChat</strong><br />
Besser ist es jedoch, sich eine chinesische Nummer zu holen und WeChat zu installieren. Das ist so etwas, wie das chinesische WhatsApp und wird von jedem benutzt. Ihr werde auch überraschte Blicke ernten, wenn ihr fragt, ob sie euch bei WeChat adden wollen. Wieso? WeChat hat eine eingebaute Übersetzungsfunktion. Die funktioniert leider nur mit Internet, ist aber super und erfreut die Leute. Außerdem können die euch so die Fotos von euch schicken. Sehr praktisch.</p>
<p><strong>Der goldene Brief</strong><br />
Ich hatte einen vorgeschriebenen Brief von einer befreundeten Tramperin bekommen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, was da drauf steht. Irgendwas mit „Hallo, ich bin Stefan aus Deutschland, ich bin hier um mir euer schönes Land anzuschauen. Ich reise für gewöhnlich per Anhalter, das bedeutet ich Stelle mich an die Straße und Leute nehmen mich ohne Geld mit. Bitte Fahrt mich nicht an eine Bushaltestelle. Ich mag es so zu reisen, etcpp.“. Dieses Schreiben funktionierte außerordentlich gut und man konnte sehen, wie ich die Mimik der Leute erhellt hat, während sie es gelesen haben. Wundervoll. Definitiv die Geheimwaffe. Der Brief ist mittlerweile weitergereicht an eine andere Freundin, die gerade in China unterwegs ist. Ein Foto des Briefs gibts hier:</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief.jpg" rel="lightbox[2041]"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2046" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief.jpg" alt="China Brief" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/China-Brief-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p><strong>Kennzeichenliste auf Wikipedia</strong><br />
Chinesische Kennzeichen sind ähnlich hilfreich, wie in Deutschland. Am Anfang steht ein Schriftzeichen, welches für die entsprechende Provinz steht. Danach findet ihr einen Buchstaben, der die dazugehörige Stadt, bzw. Region angebt. Hauptstädte der Provinzen sind meistens mit einem „A“ gekennzeichnet. Für die genaue Bestimmung schaut ihr am besten Auf Wikipedia, dort sind alle Kennzeichen aufgeführt. Super hilfreich, um Menschen direkt an der Raststätte anzusprechen und auch, um euch selber Schilder zu machen.</p>
<p><strong>Raststätten und Überblick</strong><br />
Es gibt eigentlich nahe jeder größeren Stadt und Kreuzung eine Raststätte. Die Menschen wissen meistens auch bescheid, wo sich Raststätten befinden. Wenn ihr selber die Kontrolle behalten wollt, so bietet euch die chinesische Verkehrsplanung regelmäßige Überblicks-Schilder auf der Autobahn, wo die nächsten drei Raststätten angegeben sind. Sehr hilfreich bei der Streckenplanung. Augen aufhalten!</p>
<p>Raststätten haben meistens eine Tankstelle, ein Restaurant, manchmal sogar Internet und immer alle Türen offen, sodass ihr euch auf die Dächer schleichen könnt und dort tolle Schlafplätze findet. Allerdings sollte man vorsichtig sein, welche Türen man öffnet, da viele Menschen auf den Raststätten arbeiten und leben, sodass ihr euch schnell mal in einem privaten Schlafzimmer wiederfindet auf der Erkundungstour.</p>
<p>Trampen in China kann man auf verschiedenen Wegen praktizieren. Es funktioniert super, sich einfach am Ende der Raststätte zu positionieren und den Daumen rauszuhalten. Schilder machen sicherlich Sinn, aber durch die eindeutigen Autokennzeichen könnt ihr euch auch den Lift suchen, anstatt die Menschen euch finden zu lassen.</p>
<p>Was auch funktioniert ist folgende Taktik. Ihr kommt auf der Raststätte an und geht erstmal aufs Klo oder trinkt einen Schluck Wasser. Es wird nicht lange dauern, bis irgendwer auf euch zukommt und anfängt mit euch zu reden. Davon versteht ihr natürlich kein Wort. Höflich nickt ihr mit dem Kopf und hört verständnisvoll zu. Nach 30 Sekunden holt ihr euren Zettel hervor. Die Kontaktperson wird nun anfangen zu lesen. Mit zunehmenden Zeilen erhellt sich das Gesicht der Kontaktperson, bis es schließlich in ein freundliches Lächeln übergeht. Gelegentlich sagen sie laut „Deutschland!“ vor sich hin, wenn sie gerade über eure Herkunft erfahren haben. Nachdem sie euch den Zettel wieder übergeben haben, wird die betreffende Kontaktperson loslaufen und ein geeignetes Auto für euch finden oder andere Personen einweihen, die sich währenddessen um euch herum versammelt haben. Dann geht alles von alleine.</p>
<p>Man muss sich hierzu auch die chinesische Kultur etwas genauer bewusst machen. Wir befinden uns hier im Sozialismus und das Kollektiv steht über allem. Dementsprechend ist es auch gewissermaßen die Verantwortung des Volkskörper, dem Touristen zu helfen. Ich hatte oft die Situation, dass meine Fahrer darauf bestanden haben, einen neuen Lift für mich zu finden. Und das lief dann meistens so: Aussteigen, Auto in meine Richtung finden, zu den Fahrern laufen, dann wird kurz geredet und ich werde in das Auto gesteckt. Dabei kam es mir nie so vor, als ob da eine „Frage“ über meine Mitfahrt gestellt worden wäre. Eher so: „Fahrt ihr nach Peking?“ „Ja.“ „Sehr gut. Dieser Mensch hier muss auch nach Peking.“ Und dann war mein Rucksack auch schon im Kofferraum.</p>
<p>Natürlich geht das nicht immer so einfach, aber meistens. Trampen in China ist weitestgehend ein Selbstläufer. Alternativ gibt es aber auch sehr gute Positionierungsmöglichkeiten. Raststättenausfahrten sind super. Toll Stationen bieten sich immer an. Am Besten jene, die mitten auf der Autobahn sind. Polizeikontrollen ermöglichen euch langsamen Verkehrsfluss, allerdings solltet ihr nicht die Polizisten eure Arbeit verrichten lassen. Und letztendlich kann man sich auch direkt an die Autobahnkreuze stellen, obwohl das natürlich „offiziell“ illegal ist. Jedoch wird man in China so schnell mitgenommen, dass keine Polizei eine Chance hat, euch vorher zu finden. Es besteht sowieso ein genereller Mangel an Autobahnpolizei. Außerdem ist die Autobahnkreuzstrategie absolut geeignet, um große Städte zu überwinden.</p>
<p>China ist ein tolles Land um lange Distanzen zu trampen und auf der Autobahn zu Leben.</p>
<h2>Impressionen</h2>

<a href='https://warmroads.de/en/hitchhiking-in-18-china/tibetan-mountains-china/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Tibetan mountains China" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Tibetan-mountains-China-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/en/hitchhiking-in-18-china/service-area-china/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="service Area China" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/service-Area-China-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/en/hitchhiking-in-18-china/polizeikontrolle-china/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Polizeikontrolle China" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Polizeikontrolle-China-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/en/hitchhiking-in-18-china/hitchhiking-moto-china/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Hitchhiking moto China" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitchhiking-moto-China-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Besonderheiten</h2>
<p>Fast jeder männliche Mensch in China raucht. Rauchen gehört zur Kultur der Chinesen, wie das Bier trinken zur Deutschen. Wenn sich jemand in China eine Zigarette anzündet, dann nimmt er immer zwei aus der Schachtel und wird euch eine anbieten, Zur Begrüßung werden Zigarettenrunden geschmissen. Während dem Essen werden Tabakbongs geraucht. Ich hab schon viele Länder erlebt, wo übermäßig geraucht wurde, aber China qualmt sich an die Weltspitze.</p>
<p>Wer denkt, China wäre immernoch ein Entwicklungsland, der hat die Entwicklung der letzten 15 Jahre wahrscheinlich nicht mit erlebt. Das Land boomt und man sieht hier eine neue Weltmacht heranwachsen. Das zeigt sich nicht nur in dem tadellosen Autobahnnetz und der neuen Mittelklasse, die dasselbe benutzt. Wenn ihr mal eine chinesische Stadt gesehen habt, dann werdet ihr den Bauboom bemerken. Wohntürme schießen wie Pilze aus dem Boden und riesige Einkaufszentren lassen keine Konsumwünsche offen. China rollt so unaufhaltsam wie eine Schlammlawine.</p>
<p>Kulinarisch war China eines der interessantesten Länder, welches ich bisher bereist habe. Ich glaube ich habe nie etwas zweimal gegessen. Die chinesische Küche ist so unglaublich abwechslungsreich und gut. Es gab ein paar Neuheiten, die ich probiert habe, wie Schweinefüße, Lunge, Gedärme oder Entenhals. Das klingt etwas abstoßend, im Endeffekt war es aber sehr lecker. Man muss auch berücksichtigen, dass ich gerade aus dem Essensparadies Japan gekommen bin und daher umso schwerer zu beeindrucken war. Aber die chinesische Küche hat mich absolut überzeugt.</p>
<p>Die <a href="https://warmroads.de/de/chinesischer-mauerfall/">chinesische Mauer</a> war sehr schön und wenn ihr eure Ruhe haben wollt, dann wandert über einen der abgesperrten Teile. Meistens sind nur die renovierten Abschnitte für Touristen freigegeben, was aber nicht heißt, dass der Rest unzugänglich wäre. Ein bißchen Abenteuer, das euch mit einem tollen Ausblick belohnen.</p>
<p>Die Yunnan Region im Süden zur Grenze mit Myanmar war eine der schönsten Gegenden, die ich bisher besucht habe. Die Bevölkerung besteht größtenteils aus Tibetern und die Himalaya Ausläufer sorgen für eine tolle Szenerie. Menschen, Ausblick und Essen sind hier ganz besonders gut und ein Besuch lohnt auf jedenfall.</p>
<p>Xinjang ist die größte Provinz und besteht größtenteils aus Wüste. Im Norden gibt es allerdings Wasser und fruchtbare Flächen. Dort sollen auch die besten Pfirsiche von China wachsen. Was mich besonders überrascht hat, dass hier viele Muslime leben und die uigurische Minderheit im Süd-Westen den Großteil der Bevölkerung stellt. Wirkt nicht mehr wie China, sondern eher wie Zentralasien hier. Ganz anders als der Osten des Landes.</p>
<p>Internet in China wird durch die große Firewall gefiltert, was zur Folge hat, dass Google, Facebook und anere Services nicht funktionieren. Ihr solltet also einen VPN nutzen. Ich hatte außerdem eine Sim-Karte aus Hong-Kong mit Datenpaket und konnte so auch alle Seiten in China ohne öffnen. War sehr praktisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-18-china/">Trampen in&#8230; (18) China</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (17) Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 15:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eigentlich längst überfällig, dass ich diesen Artikel schreibe. Deutschland ist für mich nicht nur Homebase, sondern auch das am besten zu trampende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-17-deutschland/">Trampen in&#8230; (17) Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<p>Es ist eigentlich längst überfällig, dass ich diesen Artikel schreibe. Deutschland ist für mich nicht nur Homebase, sondern auch das am besten zu trampende Land der Welt! Mein all-time Favorite. Eine der am besten organisiertesten Trampszenen, Straßen ohne Tempolimits, Menschen die Raststätten ansteuern, weil sie nach Trampern „suchen“, Creme de la Creme der Automobilindustrie und ansich gastfreundliche Menschen, sind nur einige Gründe, weshalb ich Deutschland zum Trampen gar nicht hoch genug loben kann. Dies ist ein „Trampen in&#8230;“-Spezial. Ohne Statistiken, dafür aber mit einer Menge guter Gründe, weshalb ihr in Deutschland trampen solltet!<span id="more-1836"></span></p>
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<h2>Menschen</h2>
<p>Der Deutsche ansich&#8230;..ist eigentlich ganz dufte. Eigentlich. Wir sind Kapitalisten der übelsten Sorte und kommen wohl in dem, was Menschen im Ausland über uns denken, noch viel zu gut weg. Ja, wir haben alle einen Stock im Arsch, der Deutsche neigt zu einer gewissen Inflexibilität, wenn es um Regeln und Gesetze geht. Organisation ist ganz wichtig. Das gibt Sicherheit. Wir mögen es genau und müssen immer alles kritisieren/optimieren. Alles was von der Norm abweicht, wird erstmal kritisch beäugt und ggf. reglementiert. Versteht das. Verwirrung mindert die Effizienz.</p>
<p>Neben dem technokratischen Spießertum ist der Deutsche ansich aber auch recht interessiert und aufgeschlossen. Und am Wichtigsten: In Deutschland herrscht relativ wenig Angst. Trampen ist nicht schwierig in Deutschland. Die Leute sind gerne bereit euch einen Lift zu geben. Ich bin durch weit mehr als 50 Länder in meinem Leben getrampt und kann sicher sagen, dass nach Kolumbien, USA, Brasilien und Co. der Deutsche doch recht aufgeschlossen und warmherzig wirkt.</p>
<p>Trampen genießt einen recht guten Ruf in Deutschland, was nicht zuletzt durch jahrelange Bestrebungen diverser Clubs zustande gekommen ist. Es mag hier lobenswert angemerkt sein, dass vom BKA 1989 eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema durchgeführt wurde [Trampen FIEDLER, Joachim, et. al., 1989; <i>Anhalterwesen und Anhaltergefahren: unter besonderer Berücksichtigung des “Kurztrampens</i>”, BKA-Forschungsreihe Sonderband, Bundeskriminalamt Wiesbaden.]. Eine von zwei Untersuchungen die weltweit zu diesem Thema verfasst wurden. Außerdem gibt es noch zwei Koryphäen der Tramperfreundlichkeit. Das ist Dieter Wesch, der selbst ernannte <a href="http://www.autobild.de/artikel/der-engel-der-anhalter-35825.html">„Engel der Anhalter“</a>, welcher mit mehr als 9528 aufgesammelten Trampern sicherlich den Guinness Buch Weltrekord im Mitnehmen hätte, wenn dieser denn existieren würde. Und dann natürlich noch <a href="http://www.zeit.de/1993/11/schlechte-zeiten-fuer-den-grauen-engel/komplettansicht">„Tramperpapst“</a> Dieter Höft aus dem schönen Norden, der seine Pforten immer für Tramper offen hat und sogar zur Auffahrt kommen würde, um euch aufzusammeln und auf ein Bier und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4LMHnwomaOk">kostenlosen Schlafplatz</a> zu sich nach Hause zu holen.</p>
<p>So gute Seelen! Wer kann nun behaupten, die Deutschen wären Tramperunfreundlich?</p>
<h2>Die Szene</h2>
<p>Ich bin leider erst seit ca. 10 Jahren dabei und kann die wirklichen Anfänge nur erahnen. Ich komme wohl aus einer Generation Tramper, die auftauchte, als der Laden schon brummte, aber nicht zu den wirklichen Pionieren zählte. Aber das ist okay. Wichtig ist eines hier: Deutschland hat mit Rußland und Polen die vielleicht am besten organisierteste Trampszene der Welt.</p>
<p><a href="http://abgefahren-ev.de/">Abgefahren e.V.</a>, ein Verein der sich auf die Fahnen geschrieben hat, Trampen wieder salonfähig zu machen und von dem Hippie-Mief zu befreien. Abgefahren hat jahrelang eine gute Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit gemacht und definitiv angefangen mit stetem Tropfen den Stein auszuhöhlen. Abgefahren veranstaltet jedes Jahr zu Pfingsten die Deutsche Meisterschaft im Mittelstreckentrampen. Die ganzen Alttramper haben sich zwar teilweise überall auf der Welt niedergelassen und sind in ihrere Tramperrente. Unser aller liebes <a href="http://hitchwiki.org/">Hitchwiki</a> liegt auf demselben Server wie Abgefahren und hat nicht umsonst die zweitmeisten Artikel auf Deutsch. Das kommt, weil da jahrelang die Alte Garde mitgemischt hat. Danke Jungs! Großartige Arbeit.</p>
<p>Daneben gibt es mit den Jungs von <a href="http://www.tramprennen.org/">Tramprennen.org</a> eines der größten Tramprennen in Europa, welches vom eigens hierfür gegründeten Verein Club of Roam organisiert wird. Jeden Sommer für mehrere Wochen durch Europa knallen, mit einem Haufen anderer Verrückter. Ein Riesenspaß, ich selbst habe leider nie teilgenommen bisher. Was sich da über die Jahre entwickelt hat, ist wohl eines der aktivsten und größten Trampprojekte überhaupt. Getrampt wird für einen guten Zweck, um Viva con Agua und Pro Asyl e.V. zu unterstützen. Sehr einsteigerfreundlich und scheint mir eine wirklich herzliche Community zu sein. Tramprennen.org hat auch ein komplett anderes Einzugsfeld als Abgefahren, was sehr erstaunlich ist, da sich normalerweise jeder irgendwie über zwei Ecken kennt unter den europäischen Trampern.</p>
<figure id="attachment_1842" aria-describedby="caption-attachment-1842" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen.jpg" rel="lightbox[1836]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1842" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen.jpg" alt="Zielfoto von Tramprennen.org eines der größten Tramprennen auf der Welt." width="780" height="511" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen-300x197.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen-768x503.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen-150x98.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen-400x262.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Tramprennen-200x131.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1842" class="wp-caption-text">Zielfoto vom Tramprennen 2015, eines der größten Tramprennen auf der Welt.</figcaption></figure>
<p>Tja und dann gibt es noch uns, die <a href="http://www.sporttrampen.de/">Sporttramper</a>. Streng nach dem Motto: „Die Hells Angels werden ja auch nicht Mitglied im ADAC“, haben wir (Ralf, langjähriger Schatzmeister bei Abgefahren und ich) einen Verein gegründet, der die russische Tradition des Sporttrampens in Deutschland und Westeuropa kultivieren möchte. Bei unseren Wettkämpfen sind die Routen technisch anspruchsvoll und neben dem Trampen geht es auch um Orientierung und Erkundung unbekannter Gebiete. Wir nehmen uns für gewöhnlich eine bestimmte Ecke von Deutschland, wo es besonders schön ist (wie das Frankenland, Odenwald, die Rhön) und gehen dann für 2-3 Tage auf Erkundungstour mit unserem Daumen. Unsere Zielgruppe sind Abenteurer und Outdoormenschen. Wer es eher „gemütlich“ angehen lässt, dem sind unsere Rennen vielleicht zuviel. Ich kann es aber nur empfehlen. Sporttrampen fetzt!</p>
<figure id="attachment_1838" aria-describedby="caption-attachment-1838" style="width: 604px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen.jpg" rel="lightbox[1836]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1838" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen.jpg" alt="Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft im Sporttrampen. Russische Trampe und ein Team der DTSGr bei der Planung ihrer Rennrouten." width="604" height="453" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen.jpg 604w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Rennen-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1838" class="wp-caption-text">Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft im Sporttrampen. Russische Tramper und ein Team der DTSG bei der Planung ihrer Rennrouten.</figcaption></figure>
<h2>Straßen</h2>
<p>Die Autobahn. Mal abgesehen davon, dass ich aus rein ästhetischen Gesichtspunkten die amerikanischen Highways für die wohlgeformtesten Straßen dieser Welt halte, gibt es doch nichts besseres als das Deutsche Autobahnnetz, um sich fort zu bewegen. Besonders zum Trampen. Deutschland hat kein allgemeines Tempolimit, sondern eine „Richtgeschwindigkeit“ von 130km/h. Es gibt einige wenige Straßen auf der Welt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zulässige_Höchstgeschwindigkeit">ohne generelles Tempolimit</a>. Die Situation hier ist aber sicherlich speziell, da Straßen auch zum schnell fahren geeignet sein. Das sind sie in Deutschland auf jedenfall. Was hilft es, wenn ihr in Afghanistan, Island oder Buthan unterwegs seid und euch freut auf der Schotterpiste so schnell wie möglich den nächsten Bergpass hochfahren zu dürfen? Mit 250 km/h seinem Ziel entgegen. Das gibt’s nur hier.</p>
<p>Es muss gesagt sein, dass die Autobahn nicht ideal zum Trampen ist. In Rußland, Argentinien oder Kanada kann man sich überall an die Straße stellen. Auf der Autobahn, wie auch auf den Auffahrten, ist der Verkehr oft sehr schnell unterwegs und es kann schwierig bis unmöglich sein, hier einen Lift abzufangen. Die Russen nennen die Autobahn nur: „The Tube“ &#8211; die Röhre. Weil man einmal reinkommt und dann einfach durchgedrückt wird. Und natürlich ist es vollkommen verboten auf der Autobahn zu stehen und den Daumen raus zu halten. Die Polizei braucht für gewöhnlich 5 Minuten zum eintreffen und gibt immer gerne Lifts, die ihr natürlich nicht abschlagen dürft.</p>
<p>Neben der Autobahn gibt es Bundesstraßen die mit einem generellen Tempolimit von 100 km/h manchmal etwas herausfordernd sein können, da der Verkehr doch recht schnell unterwegs ist. Insbesondere auf Abschnitten die gut ausgebaut sind und eher einer Autobahn ähneln. Und es gibt auch noch etwas dazwischen, das nennt sich „Kraftfahrstraße“. Das Problem ist: Hier darf man genauso wenig Trampen, wie auf Autobahnen. Ich hab es immer so gehandhabt: Wenn ich keinen Bock auf laufen habe, trotzdem positionieren, dann auf die Polizei warten, dumm stellen, freundlich sein und einen Lift zu einer Tanke oder ähnliches kriegen. Die Polizei ist immer gut für einen Lift. Seid zu ihnen genauso freundlich, wie zu euren anderen Fahrern.</p>
<figure id="attachment_1840" aria-describedby="caption-attachment-1840" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil.jpeg" rel="lightbox[1836]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1840" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil.jpeg" alt="Abgehen. Tramprennen in Polen!" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil-300x225.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil-768x576.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil-150x113.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil-400x300.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Trampen-geil-200x150.jpeg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1840" class="wp-caption-text">Abgehen. Tramprennen in Polen! Foto: Jessica Zumpfe</figcaption></figure>
<p>Geile Straßen, geile Autos. Leider geil. BMW, Audi, VW, Porsche und Mercedes machen alle schöne Autos und sitzen in Deutschland. Ja, Opel ist auch dabei, aber sieht halt scheiße aus. Wenn ich in Deutschland unterwegs bin, hab ich eine bevorzugte Zielgruppe beim Trampen: Berufspendler. Weil die einfach die heißesten Karren und immer das neueste Modell haben. Mit 250 km/h seinem Ziel entgegen. Ich hab schon ne Menge abgefahrener High-End Technik von meinen Fahrern gezeigt bekommen. Immer wieder spannend und auf jedenfall charakteristisch, wenn man in Deutschland trampt.</p>
<p>Was man auch noch erwähnen sollte, dass Deutschland Transitland für die polnische Transport(er)industrie ist, was unglaublich praktisch ist, wenn man sich durch Europa bewegt. Will man transnationale Routen trampen, sind Polen immer erste Wahl. Und wenn man nach Deutschland zurück will, auch. Die fahren oft Nachts mir ihren Transportern und sind schneller unterwegs als LKW&#8217;s. Ich würde das noch als Standortvorteil von Deutschland zählen.</p>
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<h2>Taktik</h2>
<p>Bewegung in Deutschland. Es gibt verschiedene Wege. Ich kenne Menschen die prinzipiell von Auffahrt zu Auffahrt trampen und damit gute Erfahrungen machen. Auffahrten haben meistens eine gute Haltefläche und die Leute halten einigermaßen schnell an.</p>
<figure id="attachment_1837" aria-describedby="caption-attachment-1837" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt.jpg" rel="lightbox[1836]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1837" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt.jpg" alt="Erreichung eines Kontrollpunktes beim Sporttrampen Rennen" width="640" height="480" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt.jpg 640w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Sporttrampen-Kontrollpunkt-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1837" class="wp-caption-text">Erreichung eines Kontrollpunktes beim Sporttrampen Rennen</figcaption></figure>
<p>Ich persönlich bevorzuge aber das gute, alte Raststätten-Hopping. Man bewegt sich von einer Raststätte zur nächsten und spricht Leute an der Tankstelle an. Über die Jahre habe ich meine Technik so verfeinert, dass ich mich ungefähr so schnell bewege, wie wenn ich selbst fahren würde (Wartezeit wird kompensiert durch Menschen die mit 200+km/h fahren). Ich kann meine Ansprachetechnik schlecht beschreiben. Das läuft alles nach Instinkt. Ich sehe mittlerweile, welche Menschen mich mitnehmen würden und welche nicht. Ich spreche auch nicht mehr jede Person an. Meist brauche ich 1-3 Versuche und dann sitze ich in einem Auto. Zuletzt habe ich mich sogar ans Ende der Raststätte gestellt, weil Fragen so einfach war und ich ein bißchen den Spaß am Trampen verloren hatte.</p>
<p>Natürlich braucht ihr hierzu ein bißchen Charme und müsst einigermaßen ordentlich Aussehen. Also kein Bier, keine zwei Expeditionsrucksäcke, kein Hunderudel und andere Dinge, die normale Menschen tendenziell verstören, auch wenn sie voll normal sind. Ansprechen hat viel mit Oberflächlichkeiten zu tun. Muss man leider so sagen. Aber wenn ihr vertrauenswürdig erscheinen könnt, dann ist das schon mal die halbe Miete.</p>
<figure id="attachment_1839" aria-describedby="caption-attachment-1839" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland.jpg" rel="lightbox[1836]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1839" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland.jpg" alt="Raststätte in Deutschland von oben." width="780" height="410" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland-300x158.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland-768x404.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland-150x79.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland-400x210.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/05/Raststätte-Deutschland-200x105.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1839" class="wp-caption-text">Raststätte in Deutschland von oben. Quelle: Wikipedia</figcaption></figure>
<p>Deutschland hat ein bisweilen kompliziertes und sehr komplexes Autobahnnetz. Das ist sehr gut, weil man immer zwischen Wegen wählen kann. Aber das kann auch sehr verwirrend sein, wenn man sich nicht auskennt. Nehmt auch in jedem Fall eine gute Karte mit, auf der alle Raststätten eingezeichnet sind und studiert diese, wann immer es geht! Alternativ kann man sich auch <a href="http://autobahnatlas-online.de/">hier</a> ein .pdf mit allen Raststätten und Ausfahrten runterladen und mit seinem Smartphone kombinieren. Planung und Orientierung sind sehr wichtig, damit ihr nicht euren nächsten Checkpunkt verpasst. Ich kenne meine Standartrouten mittlerweile auswendig und weiß wo welche Auffahrt und wo welche Raststätte liegt. Trotzdem hab ich immer einen Straßenatlas dabei. Einfach ein Standartwerkzeug.</p>
<p>Was auch noch sehr hilfreich ist, sind die Autokennzeichen. In Deutschland kann man relativ genau erkennen, wo ein Auto registriert ist und dadurch meist Rückschlüsse ziehen, wohin sie fahren und woher sie kommen. Es gibt gewisse Gegenden, die zur Mitwagenregistrierung genutzt werden (Europcar hat HH (Hamburg), Avis – EU (Euskirchen), Sixt – M (München), Hertz DN-H (Düren)) und wenn ihr ein bayrisches Kennzeichen in Leipzig seht, dann könnt ihr meist sicher sein, dass dies ein Dienstwagen ist. Trotzdem sind Nummernschilder unglaublich wertvoll für die Orientierung. Ein guter Atlas hat ein Verzeichnis mit allen Nummernschildern angehängt. Mit der Zeit könnt ihr das meiste von alleine zuordnen. Man lernt auch immer wieder neue Landkreise kennen. Die ersten beiden Buchstaben sind für den Registrierungsort, daneben ist die TÜV-Plakette und (auch sehr hilfreich) ein kleines Emblem mit dem zugehörigen Bundesland. Also auch, wenn ihr nicht genau wisst, wo jemand hinfährt, könnt ihr zumindest das Bundesland erahnen. Wenn ihr die Wappen auseinanderhalten könnt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ansonsten gibt es eine Liste aller KFZ-Kennzeichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kfz-Kennzeichen_in_Deutschland">hier.</a></p>
<p>Und nochmal allgemeines zum Nummernschild <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Kennzeichen_(Deutschland)">hier.</a></p>
<h2>Besonderheiten</h2>
<p>Das billigste Essen an der Tanke mit dem besten Preis-Leistung-Verhältniss ist die gute, alte Bockwurst. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber nach 1,5 Jahren unterwegs im Ausland vermisse ich eine Bockwurst ab und an beim Trampen. Gehört zur Raststätte irgendwie dazu. In manchen Gegenden gibt es Rindswürstchen, die (insbesondere in Nordhessen) absolut empfehlenswert sind.</p>
<p>Alles an Raststätten ist teuer. Insbesondere das Wasser und das finde ich recht unverschämt. Es gibt aber Wasserhähne für Trucker, wo man sich kostenlos die Flasche auffüllen kann.</p>
<p>Toiletten sind manchmal auch kostenpflichtig, was ich ebenfalls unverschämt finde. Über die Sanifair Absperrungen kann man drüber klettern in einem unbeobachteten Moment. Es wird euch niemand beim scheißen von der Toilette ziehen. Außerdem gibt’s da gute Musik und die Notdurft verrichten sollte doch ein Menschenrecht sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-17-deutschland/">Trampen in&#8230; (17) Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (16) Japan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2016 15:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich einen Preis für das weltweit beste Land zum Trampen vergeben müsste, so würde dieser an Japan gehen. Klar, so eine Auszeichnung kann...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/">Trampen in&#8230; (16) Japan</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn ich einen Preis für das weltweit beste Land zum Trampen vergeben müsste, so würde dieser an Japan gehen. Klar, so eine Auszeichnung kann man nicht objektive vergeben. Es wäre eine politische Entscheidung, so wie Obama den Friedensnobelpreis erhalten hat. Japan hat sich diese Auszeichnung redlich verdient. Es ist zweifelsohne ein großartiges Land zum Trampen. Was mich tief beeindruckt hat, ist die Höflichkeit der Menschen und dieser Artikel ist auch eine Danksagung an all die Japaner, die mich mitgenommen haben. Ich bin sehr froh über diese Erfahrungen. Ich hatte nichts erwartet und wurde positiv überrascht.<span id="more-1732"></span></p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Statistik</h2>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>4711 km</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>79</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>11</strong><strong> Minuten </strong><strong>36</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>15</strong><strong> Stunden </strong><strong>17</strong><strong> Minuten </strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Log-Japan.ods">hier.</a></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Noch eine Anmerkung zu den Stats. Ich hatte einmal 6 Stunden an einer Raste gewartet, mehr oder weniger am Trampen, zwischendurch etwas gegessen, neue Tramper kennengelernt, gechillt und irgendwann wurden wir dann mitgenommen. Diese Wartezeit ist nicht in der Statistik vermerkt. Das will ich hier ganz offen zugeben. Die Statistik ist geschönt! Haha. Aber ich hab das absichtlich gemacht, weil Japan ohne diesen einen Aureißer besser repräsentiert ist. Als First-Class Hitchhiking country!</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Im Gegensatz zu meinen anderen Durchquerungen, sind wir die meiste Strecke zu zweit unterwegs gewesen in einem gemischten Team (Frau und Mann).</p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Meine Route</h2>
<p style="text-align: justify;" align="justify">In Tokio bin ich gestartet, Matsumoto – Tokio, dann runter nach Tokushima, eine <a href="https://goo.gl/maps/PiHkqnQW79s">Runde auf der Shikoku Halbinsel</a> gedreht und dann über Okayama zurück nach Tokio.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Eine zweite Expedition führte nach Norden ans <a href="https://goo.gl/maps/gimFer6eTjv">Ende der Hauptinsel in Aomori</a>. Außerdem haben wir diverse Bergstraßen auf dem Rückweg erkundet um Hot Springs zu finden.</p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Menschen</h2>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Es ist schwer sich vorzustellen, dass es noch einen anderen Ort auf der Welt geben könnte, wo die Menschen so höflich sind, wie in Japan. Höflichkeit und „sich wohl fühlen“ hat einen sehr zentralen Stellenwert im Umgang miteinander. Beispiel: Wenn ihr irgendwo schlaft und einen Eingang blockiert, werdet ihr nicht etwa zusammengeschissen am nächsten Morgen, sondern die Menschen entschuldigen sich bei euch, dass sie diesen Eingang jetzt nutzen, weil sie zur Arbeit müssen. Typisch Japanisch.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Beim Trampen hatten wir natürlich viele tolle Erfahrungen gemacht. Es gab kein Land, in dem die Autos so schnell angehalten haben, wie in Japan. Ich sehe hier zwei Gründe: Es ist einerseits eine Freundlichkeit (oder Höflichkeit) gegenüber fremden Menschen, aber auch Interesse an euch als Person. Japan ist ein bisschen verschlossen und gerne werden Eindrücke von außen aufgenommen. Lernt am besten etwas japanisch. Ich hab in dieser Hinsicht leider komplett versagt und auch ein sehr schlechtes Gewissen deswegen. Ich denke aus Respekt vor dem Land, sollte man sich mit der Sprache etwas Mühe geben, da die Japaner sich total freuen, wenn man ihnen ein bisschen was aus dem Leben eines Reisenden erzählen kann.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Wir haben einmal 100€ geschenkt bekommen. Einfach so. Meine Tramppartnerin meinte, dass sie eine Zeit lang Schokolade an ihre Fahrer verschenkt hat und das dazu geführt hat, dass sie Unmengen an Geschenken zurück bekommen hat. Liegt anscheinend an der Kultur, dass man etwas zurück gibt, wenn man etwas bekommt. Das ist ihr unangenehm gewesen, weil die Leute soviel gegeben haben und sie hat schnell aufgehört, Schokolade zu verschenken.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die Japaner haben das Grundprinzip des Trampens noch nicht so wirklich verstanden. Es geht ja darum, seinen Weg zurückzulegen und keine extra Umwege zu machen. Das wollen wir Tramper ja auch nicht. Und brauchen wir auch nicht. In Japan machen die Menschen allerdings ständig Umwege. Manchmal fahren sie euch auch 1,5 Stunden zu eurem Zielort und wenn ihr sie dann fragt, wo genau sie denn hin müssen, dann stellt sich heraus, dass sie 15 Minuten von dem Ort entfernt wohnen, wo sie euch aufgesammelt haben. Damn!</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Ohne japanisch zu sprechen, ist das schwierig zu überwinden. Ihr müsst denen ja erklären, dass sie euch einfach irgendwo raus schmeißen können und nicht den ganzen Tag rumkutschieren müssen. Insgesamt zuviel Freundlichkeit, wenn auch keineswegs nachteilig für das Trampen. Aber man fühlt sich dann doch nicht so gut dabei. Das Erste mal ist mir das übrigens mit zwei japanischen Trampern passiert und unser Fahrer hat auch noch 50€ Maut bezahlt (nur für den Hinweg), um uns an unseren Bestimmungsort zu bringen. Es scheint also nicht nur ein Phänomen für Ausländer zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Ansonsten bleibt noch zu sagen, das Japan anscheinend eine recht junge Tramperszene hat. Wir haben hier desöfteren junge Japaner (immer männlich) getroffen, die auf den Raststätten rumgetrampt sind. Immer ausgerüstet mit einem Schild. IMMER! Und meist gut gekleidet. Die machen Eindruck. Eine sehr angenehme Trampergeneration, die dort gerade Pionierarbeit leistet.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Ich hab verschiedene Erklärungen dafür: In Japan gibt es eine Fernsehteam, das Reisende am Flughafen zufällig abfängt, wenn sie aus dem Flieger kommen und sie dann begleitet. Dort soll es anscheinend eine Reihe Episoden mit einer jungen Dame geben, die quer durchs Land trampt und auch Couchsurfing benutzt. Wenn die Japaner sowas sehen, gehen die darauf natürlich total steil drauf. Die Serie ist sehr populär und ein Grund, wieso Trampen positiv angesehen wird.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Der zweite Grund: Es ist relativ schwierig sich günstig von A nach B zu bewegen. Es gibt Züge, die sind aber teuer. Japan hat darüber hinaus eine ausgezeichnete Underground-Musikszene, die eine stark zusammenhaltende Community bildet. Ich vermute, dass viele Musiker von A nach B trampen. Einmal wurde ich Nachts von einer jungen Dame aufgesammelt, die meinte, dass sie gestern im Radio von einem Musiker gehört hat, der auch trampt und mich deswegen mitnehmen wollte. Die Leute finden trampen auf jedenfall gut und es sehr spannend, was sich da gerade entwickelt!</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Kleine Notiz am Rande, die ich aber speziell für Japan finde: Es gibt eine Menge weiblicher Trucker, die auch gerne mal mitnehmen.</p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Straßen</h2>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Japan hat ein nahezu perfekt ausgebautes Autobahnnetz. Ganz im Norden in Hokkaido wird es etwas dünn, aber der Rest des Landes ist bequem auf den sogenannten Expressways zu erreichen. Dort gibt es DIE Infrastruktur zum Trampen: Parking und Service Areas (PA&amp;SA). Auf den Parking Areas sind manchmal nur Toiletten und Automaten. Die Service Areas sind meist größer, mit Tankstellen, Einkaufsstraßen und auch mal Schwimmbädern. Insbesondere rund um Tokio gibt es einige Service Areas, die mir wie ein Wellnes Spa für Tramper vorkommen. Bäckereien, Supermärkte, kostenloses Internet, Toiletten, kleine Shops, und massig Verkehr. Ich war eigentlich nie auf einer PA oder SA in Japan, wo ich Angst haben musste, wegzukommen.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die normalen Straßen in Japan sind vorallem eins: Klein und eng. Wenn wir beim Trampen mit Menschen mitgefahren sind, die aus Kostengründen nicht über die Autobahn fuhren, dachte ich manchmal, das Navigationssystem will uns verarschen. Japanische Land- und Ortstrassen sind so klein, dass man manchmal die Kreuzung einfach übersieht, weil die nächste Straße eine Einfahrt aussieht. Sowas hab ich noch nie erlebt. Ich dachte ja Chile und Kolumbien hätten zu wenig Platz am Straßenrand, aber Japan ist hier, wie in vielen anderen gebieten auch, „next Level“. Woanders hab ich mich über „zu wenig Haltefläche“ beschwert. In Japan war ich froh, wenn „überhaupt Haltefläche“ zur Verfügung stand. Das gilt übrigens auch für die Autobahn, wo manchmal der Standstreifen komplett vergessen wurde, bei der Planung. Dies ist ein großes Problem beim Trampen in Japan: Der Platz zum Anhalten.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Daneben sehe ich noch ein zweites Manko. Die Fortbewegung geht recht langsam. Tempolomit auf den Expressways ist normalerweise 100. Wenn ihr auf den engen Landstraßen unterwegs seid, dann fahrt ihr meist mit 50-60 km/h. Zum Glück ist Japan nicht sehr groß und zwei-drei Tramptage sind genug, um einmal über die ganze Insel zu kommen. Aber wenn ihr einmal auf der Landstraße seid, dann macht euch auf eine entspannte Tour gefasst.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Übrigens Was Venedig für Brücken&#8230;..nein halt! Was Hamburg für Brücken (Hamburg ist nämlich die brückenreichste Stadt Europas, mit 2.486 Brücken, mehr als London, Venedig und Amsterdam zusammen. Als kleiner Fakt am Rande.) ist Japan für Tunnel! Es gibt unglaublich viele Tunnel in Japan. Überall im ganzen Land. Ich denke es gibt weit mehr Tunnel als Expressways. Liegt wohl am bergigen Terrain, aber definitiv ein markantes Charakteristikum im Straßenbild.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die Brücken sind übrigens auch <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-3060017/Road-bridge-rollercoaster-Japan-s-incredible-Eshima-Ohashi-confident-driver-nightmares.html">sehr sehenswert</a>. Ich war in den USA schon beeindruckt von der Golden Gate Bridge, Brooklyn Bridge und einigen anderen Konstruktionen, die ich überquert habe. Aber gegen japanische Ingeneurstechnik kommen mir die USA wie ein Entwicklungsland vor.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><b>Speziell zu Tokio:</b></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Laut <a href="http://hitchwiki.org/en/Tokyo">Hitchwiki</a> ist Tokio untrampbar. Es stimmt schon, dass die Auffahrten alle GAR KEINEN Platz zum Anhalten bieten. Das Trampen funktioniert trotzdem. Wunderbar sogar. Ich bin dreimal über die Autobahnauffahrt aus Tokio heraus getrampt und hab niemals mehr als 5 Minuten gewartet. Das Zweite mal war ich sogar zusammen mit zwei japanischen Trampern, die sich ordentlich mit Schildchen positioniert hatten. Ich mein: Wenn die lokale Bevölkerung das auch macht?</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Ergänzung: Ich wurde beim letzten Versuch von der Polizei verwiesen, obwohl vor der Toll Station genug Platz zum Anhalten war. Bin dann einfach an die nächste Auffahrt gelaufen, wo weit weniger Platz war und wurde kurze Zeit später von einem barmherzigen Japaner eingesammelt. In Tokio gibt es Auffahrten, die sind scheiße und andere Auffahrten, die sind richtig scheiße (bspw. Shibuja Richtung Nagano erste Auffahrt, wo ich zuletzt stand). Ich kann es nicht unbedingt empfehlen, um ehrlich zu sein. Aber es funktioniert. Fühlt sich allerdings nicht sehr gut an, dort zu stehen.</p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Taktik</h2>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Japanische Tramper nutzen standartmäßig ein Schild. Ich mache prinzipiell nie Schilder, aber in Japan scheint das common sense zu sein. Ich würde daher jedem empfehlen, insofern keine Abneigung gegen Schilder besteht, diese Tradition ebenfalls anzuwenden. Außerdem hält es Menschen vielleicht davon ab, für euch hunderte Kilometer Umweg zu fahren. Ortsnamen genügen übrigens vollkommen. Wie in Europa auch. Ihr müsst keine komplizierten Botschaften auf euer Schild machen.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Haltefläche ist ein großes Problem, aber die Japaner sammeln euch trotzdem überall ein. Einen sicheren Ort zum Anhalten ist ihnen allerdings wichtiger, als in allen anderen Nationen, wo ich bisher war. Mehrmals ist es mir passiert, dass Autos 500m oder weiter (!) hinter mir angehalten haben, weil sie keinen Platz gefunden haben und mich trotzdem einsammeln wollten. Einmal kam ein junger Mann, 5 Minuten nachdem sie an mir vorbei sind, zurückgelaufen, um mich zu holen. Die Japaner sind sehr entschieden, wenn sie euch mitnehmen wollen. Das find ich eine super Qualität!</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Merke: Jedes Auto was an euch vorbei fährt, kommt vielleicht irgendwann wieder zurück. Ist uns oft passiert. Manchmal haben Leute sogar gesagt, dass sie nach mir gesucht haben, weil sie vor 10-15 Minuten an mir vorbei sind und sich dann gedacht haben: „Ja, den will ich mitnehmen!“ Daher versucht so charmant wie möglich zu sein, auch wenn sie nicht Anhalten! Alles potentielle Lifts. Schaut immer hinter euch. Manchmal halten die am Horizont. Aber die warten! Keine Sorge. Warnblinkanlage ist eine sichere Einladung, dass ihr kommen sollt.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die Landstraßen sind zum Trampen zu empfehlen. Super easy. Allerdings sehr langsame Fortbewegung und kaum Platz.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Wenn ihr <b>raus aus Tokio trampen</b> wollt, dann könnt ihr den Routenplaner aus Google Maps nutzen. Dieser beinhaltet alle Züge und Busse und zeigt euch verschiedenste Möglichkeiten an, um an diesen Ort zu kommen. Außerdem auch die zugehörigen Preise und Umsteigemöglichkeiten. Das ist super simpel und super hilfreich. Generell könnt ihr so in Tokio navigieren. Wird euer Leben sehr vereinfachen, bevor ihr stundenlang vor dem Metro Plan sitzen müsst, um rauszufinden, wo ihr raus müsst.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Wenn ihr <b>nach Tokyo rein</b> wollt, hilft es, sich die Schriftzeichen des Stadtteils rauszusuchen, wo ihr hin müsst (weil Tokyo groß ist!) und dann gezielt Autos auf den Parkplätzen rauspicken. Ihr könnt das an den ersten Zeichen auf dem Nummernschild erkennen. Fragt am besten irgendeinen Japaner, wenn ihr euch unsicher seid. Die zeigen euch gerne das richtige Nummernschild. Mir ist das mehrmals passiert, ohne dass ich danach gefragt habe.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><b>Zum Expressway</b>:</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Jede Expressway Auffahrt geht durch einen sogenannte Interchange (IC). Die Mautstationen. Hier dürft ihr auf keinen Fall zu Fuß drüber laufen. Mehrere Versuche meinerseits wurden immer wieder vom zuständigen Personal unterbunden. Es ist jedoch möglich VOR den jeweiligen Stationen zu trampen und da sagt auch niemand was.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><b>Zu den Raststätten</b>:</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Normalerweise würde man sich ganz ans Ende der Raststätte stellen, wo die Auffahrt beginnt. Hinter die Tankstelle, falls es eine gibt (die sind immer gleich aufgebaut in Japan, seht ihr dann schon). Ich wurde da aber immer wieder angesprochen, dass es schlecht zum Anhalten wäre und ich mich doch weiter vorne hinstellen solle, weil da mehr Platz sei. Objektiv gesehen ist das natürlich quatsch, aber regionale Gewohnheiten und so. Wenn ihr also richtig japanisch Trampen wollt, dann stellt euch am besten eher in die Mitte des Rasthofes. Aus Höflichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Japan hat ne sehr sensible und junge Tramperkultur. Um Gegensatz zu den USA, wo jeder Tramper als geisteskrank und kriminell angesehen wird, haben die Japaner überhaupt keine Angst, Menschen mitzunehmen. Tramper und das Trampen ist generell äußerst positiv konnotiert. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel, dass ihr ein netter Mensch seid! Keine Vorurteile. Das ist eine eine Situation, die man gar nicht genug schätzen kann.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Einmal hat mich eine junge Dame mitgenommen, die extra nochmal umgedreht ist und mich gesucht hat. Sie erzählte, dass sie mit ihrem Freund telefoniert hatte, ob sie mich mitnehmen soll und er gesagt hat „Ja, mach das!“, weshalb sie letztendlich zurück gekommen ist. Muss ich dazu noch mehr sagen?</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Als Tramper sollte man sich daher in Japan so höflich wie möglich Verhalten, damit diese positive Energie erhalten bleibt und eine große Trampernation aus dem Land der aufgehenden Sonne erwachsen kann! Insbesondere für und Tramper aus dem Ausland gilt: Versaut das nicht! Diese Kultur ist ein wirklicher Schatz!</p>
<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Impressionen</h2>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/service-area-japan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Service Area Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Service-Area-Japan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/narrow-road-japan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Narrow road Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Narrow-road-Japan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/countryside-japan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Countryside Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Countryside-Japan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/japanese-hitchhiker/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Japanese Hitchhiker and Police" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Japanese-Hitchhiker-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/planning-hitchhiking/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Planning Hitchhiking in Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Planning-Hitchhiking-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/gas-station-on-service-area/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Gas Station on Service Area" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Gas-Station-on-Service-Area-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/young-hitchhiker-japan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Young Hitchhiker Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Young-Hitchhiker-Japan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/tokio-onramp/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Tokio onramp" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Tokio-onramp-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-japan/hitchhiking-japan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Hitchhiking Japan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Hitchhiking-Japan-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2 class="western" style="text-align: justify;" align="justify">Besonderheiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Containern funktioniert in Japan. Es gibt jeden Tag frisches, abgepacktes Essen, was zu Hauf weggeschmissen wird. Laut Trashwiki sollen die 100-Yen-Stores dafür gut geeignet sein. Der Einzige, den ich in Tokyo abgecheckt habe, hatte allerdings abgeschlossene Container. Generell schmeißen die Japaner ihren Müll immer in kleine Schuppen mit Schiebetüren, die manchmal offen sind. Am meisten Erfolg hatten wir bei den Family Marts! Von den gängigen Convenient Stores hat man hier die beste Erfolgsquote. Regale werden meist abends gegen 10 ausgeräumt. Einfach da abhängen und observieren, dann zuschlagen und sich freuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Japan hat eine ausgezeichnete Badekultur und es lohnt sich die Onsens und Sentos auszuchecken. Sento sind öffentliche Bäder mit aufgeheiztem Wasser und Onsens liegen meist an einer heißen Quelle. Es gibt diverse Orte mit kostenlosen Outdoor Onsens, dies Bedarf aber einer weiteren Recherche. Baden im Onsen will gelernt sein. Prinzipiell gilt: Erst waschen und dann ins heiße Becken zum ausspannen. Es gibt auch immer eine Sauna! Neben der Türkei und Syrien ist Japan mein Lieblingsland in Sachen Körperpflege.</p>
<p style="text-align: justify;">Japan war kulinarisch endlich mal wieder eine positive Überraschung. Japanische Küche ist sehr lecker. Es gab kaum etwas, was ich nicht mochte (außer Natto, fermentierte Sojabohnen die stinken wie Hölle und sehen aus wie schleimige Popel. Lange&#8230;.Fäden&#8230;.die sich ziehen&#8230;.bäh.) Neben Ramen gibt es noch Udon (Nudelsuppe) und Soba, die man am besten kalt essen sollte. Probiert auf jedenfall Tempora (frittiertes Allerlei) oder rohen Fisch. Im Supermarkt gibt es Kroketten mit Fleisch oder Kartoffeln gefüllt. Die sind billig und füllen. Auch die Bäckereien in Japan können was! Neben Frankreich und Spanien hab ich hier wohl das beste Essen in den letzten 1,5 Jahren vorgefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Internet ohne Sim-Karte sieht auf den ersten Blick schwierig aus. Überall in Japan kann man sich zwar bei kostenlosen Internet-Anbietern anmelden und einen Tag bis zwei Wochen kostenlosen Zugang erhalten, meist ist dabei allerdings eine Telefonnummer erforderlich. Muss aber nicht sein. Wir habens so gemacht: Kostenloses Internet gibt es in jedem Convenient Store (7eleven, Family Mart und Lawson store [Lawson ist der Beste!]), Starbucks ist auch ein guter Anlaufpunkt. Beim Trampen auf Landstrassen könnt ihr euch immer da hinbringen lassen. Übrigens: McDonalds hat grundsätzlich kein internet in Japan, allerdings Steckdosen. Hier und da finden sich auch öffentliche Netzwerke an den Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Bedarf vielleicht keiner Erwähnung, aber in Japan herrscht Linksverkehr. Insbesondere wenn ihr Raststätten sucht und bei Google nach geeigneten Trampstellen ausschau haltet, solltet ihr das bedenken.</p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Zwischen dem Norden und dem Süden herrschen riesige Temperaturunterschiede. Als wir in Shikoku Island waren (was noch nichtmal äußerster Süden ist) hat sich dort der Frühling mit angenehmen 20° angekündigt, während im Norden auf Hokkaido noch starker Schneefall war und man ein Iglo bauen konnte. Japan ist groß und das Klima trügerisch.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (15) Zentralamerika</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 02:34:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Costa Rica]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Zentralamerika sollen an dieser Stelle alle Länder zwischen Mexico und Kolumbien gemeint sein. Im speziellen: Panama, Costa Rica, El Salvador, Nicaragua, Honduras und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/">Trampen in&#8230; (15) Zentralamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Mit Zentralamerika sollen an dieser Stelle alle Länder zwischen Mexico und Kolumbien gemeint sein. Im speziellen: Panama, Costa Rica, El Salvador, Nicaragua, Honduras und Guatemala. Ich habe mich entschlossen einen komprimierten Artikel zu schreiben, da aufgrund der Größe und meiner Aufenthaltsdauer eine separate Abarbeitung keinen Sinn ergeben hätte. Ganz allgemein ist Zentralamerika eine sehr spannende Gegend und zum Trampen zu empfehlen.<span id="more-1670"></span></p>
<h2 class="western" align="justify">Statistik</h2>
<p align="justify"><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>2435 km</strong></p>
<p align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>63</strong></p>
<p align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>15</strong><strong> Minuten </strong><strong>46</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>16</strong><strong> Stunden </strong><strong>34</strong><strong> Minuten </strong></p>
<p align="justify">Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Log-Centralamerica.ods">hier</a>.</p>
<h2 class="western" align="justify">Meine Route</h2>
<p align="justify">Panama Südspitze nach Texas, entlang der Panamericana&#8230;.meistens.</p>
<h2 class="western" align="justify">Menschen</h2>
<p align="justify">Ich wurde von Südamerika überrascht. Alle sagten, es sei so gefährlich. Am Ende war es ganz wundervoll. Gleiches gilt für Zentralamerika. Panama und Costa Rica sind so etwas wie (ehemalige) amerikanische Enklaven, die mittlerweile von pensionierten Amis bevölkert werden. Ich empfand das Trampen dort, als sehr mühselig. Insbesondere in Costa Rica. Was kann schlimmer sein als Trampen in den USA? Richtig, Trampen in dem Land, wo die ganzen Rentner aus den USA hinziehen. Zum Glück kam ich dann irgendwann nach Nicaragua, wo ich es wieder angenehmer wurde. Sehr armes Land, aber gute Tramperfahrung.</p>
<p align="justify">Honduras war gut zum Trampen, das Land selbst scheint jedoch zerfressen von Drogenhandel und Korruption(Link Artikel Grenze). Ich würde es mal neutral als „wild“ beschreiben. Hab mich dort allerdings nicht sicher gefühlt, was höchst ungewöhnlich war. Ansonsten aber billig. Ich denke die Menschen sind einerseits ziemliche Blutsauger und auf Touris aus, scheren sich um nichts, haben aber auch eine wunderbar freundliche Art an sich. Ich war nur zur Durchreise und hatte einen sehr intensiven Eindruck. Sowohl positiv als auch negativ.</p>
<p align="justify">In El Salvador gibt es den Dollar, der Lebensstandart insgesamt höher, die Leute sehr nett. War ein bißchen mein Geheimtip. Das Land hatte ich vorher nicht auf dem Schirm und wenn mich jemand fragt, wohin man denn mal fahren sollte in Zentralamerika, dann werde ich auf jedenfall El Salvador empfehlen.</p>
<p align="justify">Tja und dann Guatemala. Meine Liebe. Die Leute super herzlich, das Land sehr billig, viel zu sehen und dann noch eine spitzen Tramperfahrung. Definitiv in der Gesamtbetrachtung das Top-Tramperland auf der Nordhälfte des amerikanischen Kontinentes. Viele Pick-Ups, viele schnelle Lifts. Tolle Straßen, nette Landschaft. Hier komm ich mal wieder hin! Zentralamerika hat ne super Durchschnittswartezeit im Vergleich zu den anderen Ländern, die ich durchquert habe. Das lag vorallem an Guatelama!</p>
<h2 class="western" align="justify">Straßen</h2>
<p align="justify">Panama hat eine lange Autobahn, die nach Norden etwas löchriger wird. Mit Costa Rica wohl qualitativ die besten Straßen. Nicaragua ist etwas abgefuckt. Honduras ebenfalls. El Salvador und Guatemala liegen irgendwo dazwischen. Es gibt einige schöne Ecken zu passieren. In Costa Rica an der Küste fährt man schnurgerade durch den Dschungel und endlose Palmenplantagen umringen euch. Eine ökologische Katastrophe, aber interessant anzuschauen. In Guatemala gibt es einige Vulkane am Wegesrand und das etwas gemäßigtere Klima ist sehr angenehm. Zumindest, wenn man gerade aus Panama kommt. Im Süden Panamas ist derbster Dschungel. Obacht. Die Luftfeuchtigkeit kann hier schnell mal die Straßen spiegelglatt werden lassen, ohne dass man dies erwarten wurde. Ich war in Panama selbst <a href="https://warmroads.de/de/traffic-exists-hitchhiking-possilbe-8-der-unfall/">in einen Unfall</a> verwickelt.</p>
<p align="justify">Wenn ihr die Transamericana langfahrt, dann nehmt am Besten den kurzen Weg durch Honduras auf der süd-westlichen Route. Schaut euch auch die unzähligen Grenzübergänge an. Landet ihr an dem Falschen, kann das schnell mal einen Tag kosten, weil kein Verkehr ist. Andersrum wird auch ein Schuh drauß, es gibt gewisse Übergänge, die wohl (insbesondere bei Nacht) nicht besonders sicher sind. Nicaraugua und Honduras gelten allgemein hin als die Problemfälle. Aber macht euch ein eigenes Bild und lasst euch hier nicht zu sehr von mir beeinflussen.</p>
<h2 class="western" align="justify">Taktik</h2>
<p align="justify">Panama durchziehen. Ist nicht perfekt, aber geht. Panama City hat eine Art Hochbahn, die kann man zum Durchqueren benutzen. Hat nur eine Linie und bringt euch ans andere Ende der Stadt. Costa Rica würde ich mich tendenziell an der Küste entlang hangeln und weniger die Transamericana durchs Inland nehmen. Mehr Surfer und mehr Chancen einen relaxten Lift abzufangen. Nicaraugua einfach treiben lassen. Wird schon! Honduras nicht bei Nacht trampen, außer ihr steht auf besondere Abenteuer und wollt euch eures Besitzes etwas erleichtern. El Salvador (City) ist eine wunderbarer Ort zum <a href="https://warmroads.de/de/technische-anleitung-zum-trampen-durch-grosse-staedte/">Stadttrampen</a>. Keine Angst vor der Durchquerung haben. Als ich da war, strahlte die Sonne. Vielleicht hat das meine Meinung etwas positiv beeinflusst. Guatemala gibt es nicht viel zu sagen. Genießt die Pick-Ups, genießt das Trampen hier, genießt die Menschen. Guatemala City kann etwas anstrengend sein, aber sollte gehen.</p>
<h2 class="western" align="justify">Impressionen</h2>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/unfall-jungle/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unfall-Jungle-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/jungle-panama/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Jungle-Panama-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/schoenes-zentralamerika/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/schönes-Zentralamerika-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/costa-rica-bananas/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Costa-Rica-Bananas-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/natural-fence/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/natural-fence-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/comftable-seating/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/comftable-seating-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/hitchhike-leichenwagen/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/hitchhike-leichenwagen-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/guatemela-vulkanausbruch/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Guatemela-Vulkanausbruch-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/volcano-guatemala/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Volcano-Guatemala-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2 class="western" align="justify">Besonderheiten</h2>
<p align="justify">Habe diesmal nichts Besonderes zu berichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-15-zentralamerika/">Trampen in&#8230; (15) Zentralamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Grundlagen des Sporttrampens &#8211; Lehrgangsdokumentation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 01:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rußland]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitschriften aus einem Sporttrampen Seminar mit Alexej Vorov; 06.04.2012 in Leipzig Inhalt: Der folgende Text beinhaltet grundlegende Informationen zur Technik des Sporttrampens, wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/grundlagen-des-sporttrampens-lehrgangsdokumentation/">Grundlagen des Sporttrampens &#8211; Lehrgangsdokumentation</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<pre><span style="font-size: small;">Mitschriften aus einem Sporttrampen Seminar mit Alexej Vorov; 06.04.2012 in Leipzig</span></pre>
<p align="justify"><strong><span style="font-size: small;"><i><u>Inhalt:</u></i></span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Der folgende Text beinhaltet grundlegende Informationen zur Technik des Sporttrampens, wie es in Russland entwickelt wurde. Die Kapitel sind dementsprechend an die russischen Gepflogenheiten angepasst. Die Mitschrift gliedert sich in drei Teile: (1) Vorbereitung (Equipment, Karten, Autos&#8230;), (2) Strategie (Taktiken), (3) Anwendung (Nachttrampen, Winterzeit)</span><span id="more-1656"></span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(1) Vorbereitung</span></h2>
<p align="justify"><span style="font-size: small;"><i><u>Geschichtliches:</u></i></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Prinzipiell stellte sich der große Rucksack als ernsthaftes Problem für unsere russischen Freunde dar. In den Autos war wenig Platz für große Rucksäcke. In den 80er Jahren entwickelte der PASL</span></span><sup><span style="font-size: small;"><a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a></span></sup><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> daher einen eigenen Rucksack, welcher ca. 40l fasst und sich im Aussehen an einem Fallschirmrucksack orientiert. Traditionell ist ein Seil am Rucksack befestigt, um diesen bei wenig Platz im Inneren von außen an das Auto schnüren zu können, was allerdings heutzutage selten vorkommt. Durch den eigens angefertigten Rucksack musste festgestellt werden, dass das herkömmliche Equipment hierfür zu groß wurde. Folglich musste das Equipment verkleinert werden.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Ursprünglich entstand das Sporttrampen aus Outdoorausflügen. Zum Wandern oder Skifahren wurde traditionell getrampt. Irgendwann konnte festgestellt werden, dass das Trampen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten besser bzw. schlechter funktioniert. Diese Erkenntnis war der erste Schritt die eigene Bewegung zu analysieren und zu optimieren und stellt den Anfang der Sporttrampen-Idee dar. Der zweite wichtige Meilenstein bestand aus der Beobachtung, dass Trampen auch bei Nacht funktioniert. Mit der Einführung des Nachttrampens konnte auch das Equipment stark reduziert werden, da bei kürzeren Distanzen auf Campingequipment vollständig verzichtet werden konnte.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;"><i><u>Equipment:</u></i></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Es existieren drei verschiedene Equipmentarten: Technisches Equipment, Camping Equipment, Kleidung.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Kleidung</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> besteht aus drei Schichten. Die erste Schicht hat grundsätzlich die Funktion Feuchtigkeit zu transportieren und die Haut trocken zu halten. Bei längeren Touren sollte jede Möglichkeit zum Waschen genutzt werden, um einen besseren Schutz zu gewährleisten. Es empfehlen sich synthetische Kleidungsstücke, da diese sich nicht vollsaugen und nass bleiben. Die zweite Schicht hat die Funktion des Kälteschutzes. Hier empfiehlt sich ein Fleece. Grundsätzlich ist es besser 2 dünne Kleidungsstücke zu tragen, als ein dickes, da so eine bessere Temperaturregulierung stattfinden kann. Kleinere Kleidungsstücke sind leichter zu packen, leichter zu trocknen und die zwei Schichten haben eine bessere Isolation. Die dritte Schicht ist zum Schutz gegen Wind oder Regen und sollte atmungsaktiv sein.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die russischen Tramperuniformen sind nicht dazu gemacht worden, warm zu halten. Daher wird im Winterwettkampf zusätzliches Equipment benötigt. Mütze, Handschuhe und Halskrause halten auch in kälteren Jahreszeiten warm. Für den Torso kann man eine Daunenweste verwenden. Diese sollte allerdings über den Anzug getragen werden, da sie im gepressten Zustand nicht wirkt. Bei extremen Temperaturen kann man dünne synthetische Fingerhandschuhe tragen und darüber dicke Fäustlinge. Fausthandschuhe sind immer besser, da sie mehr Wärme speichern. Die Fingerhandschuhe sind besonders wichtig, wenn man draußen etwa Eisen anfasst, da speziell in Russland bei extremen Temperaturen Schäden an der Hand aufkommen können, wenn man ohne Schutz mit kaltem Eisen in Berührung kommt. Da man beim Trampen die Handschuhe ständig an und ausziehen muss, kann man diese auch mit einer elastischen Schnur am Arm befestigen. Des Weiteren zählt noch ein einfaches Regencape zur klassischen Sporttramperausrüstung.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Als Schuhe empfehlen sich normale Stiefel. Im Winter kann man einfach Lederstiefel tragen, diese funktionieren und man kann sie leicht trockenen. Wichtig ist nur Einlagen zu benutzen, da 90% der Wärme durch den Boden verloren geht. Im Auto oder LKW sollte man die Schuhe ausziehen um die Füße besser wärmen zu können. Es ist außerdem besser die Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, da die Füße beim langen sitzen anschwellen. Praktisch im tiefen Schnee sind Nylonstrümpfe, die von außen über die Schuhe gezogen werden können, damit diese trocken bleiben. Auch bei den Socken empfehlen sich 2 Schichten; ein dünner Socken als erste Schicht und ein dicker Wollsocken als zweite Schichte darüber. Cotton (Baumwolle) im speziellen wird nicht empfohlen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Technisches Equipment</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> besteht aus einem kleinen Fernglas um ggf. Kontrollpunkte während des Wettkampfes besser ausfindig machen zu können und um den Verkehr zu beobachten. Insbesondere in der Nacht machen sich die Tramperuniformen bezahlt. Diese sind so gestaltet, dass der Autofahrer die Silhouette einer Person erkennen kann und hat daher den Vorteil gegenüber einer hellen Oberkörperkleidung, welche ggf. nicht als Mensch erkennbar macht. Des Weiteren soll die Uniform einen akkuraten, sportlichen und netten Eindruck vermitteln und somit die Chance zur Mitnahme erhöhen. Prinzipiell hält nur ein kleiner Teil der Autofahrer für jeden Tramper, bzw. für gar keinen Tramper. Daher sollte man immer versuchen den besten Eindruck zu hinterlassen, um sich den entscheidenden Vorteil im Wettkampf zu sichern.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Außerdem sollte in der Nacht reflektierendes und aktives Equipment verwendet werden. Neben eine Lampe, welche im besten Falle leicht an und ausgeschaltet werde kann, sollten Reflektoren zur Standardausrüstung während des Wettkampfes zählen. Reflektoren können für die Hand benutzt werden und auch für die Beine. Da das Scheinwerferlicht der Autos eher niedrige Objekte anstrahlt, wird bei den Beinreflektoren eine maximale Reaktionszeit der Autofahrer gewährleistet. Die Fahrer können so möglichst früh erkennen, dass sich etwas neben der Straße befindet und abbremsen.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Ein transportables Ladegerät, welches man in die Zigarettenanzünder der Autos einstecken kann ist ebenso hilfreich, wie ein Kompass. Ein Kompass deswegen, weil GPS Navigation im Wettkampf verboten ist und dieser im Sport und Orientierungsbereich die traditionellere Art der Wettkampfführung darstellt. Karten sollten farbig sein und einen Maßstab beinhalten. Wichtig ist auch eine funktionierende Uhr, um die Zeiten im Wettkampf notieren zu können.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Camping Equipment </b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">ist immer auch eine Frage von Distanzen. Bei PASL wird für Kurzstrecken (&lt;1000km) und Mittelstrecken (&lt;3500km) normalerweise keine Campingausrüstung mitgenommen. Beim Zelt kann man auf ein klassisches mit Stangen zurückgreifen. Allerdings ist es sehr aufwändig ein solches für 1-2 Nächte mitzuschleppen. Für die Wettkämpfe werden eigens angefertigte Zelte ohne Stangen benutzt, welche über einen Regen- und Windschutz verfügen und weniger Gewicht sowie Platz im Rucksack beanspruchen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Für den Schlafsack empfiehlt sich im Sommer eine synthetische Füllung, da diese schneller trocknet. Wollfüllung wird nicht empfohlen, da sie schwer und feuchtigkeitsempfindlich ist. Für kältere Umgebungen empfiehlt sich eine Füllung aus Gänsedaunen. Die Mitglieder der PASL benutzen unter anderem Doppelschlafsäcke. Dies bedeutet zwar weniger Platz, aber eine bessere Wärmeisolierung. Bei der Isomatte wird auf eine Therma-Rest zurückgegriffen. Diese sind besser als normale Schaummatten, da letztere groß und schwierig zu verpacken sind. Die Isolierung zum Boden ist sehr wichtig im Winter. Manchmal kann man auch seine Kleidungsstücke als Isolierung benutzen. Wichtig ist, dass das Equipment trocken bleibt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Kocher sollte man nur für längere Distanzen dabei haben. Bei Kurzstrecken ist es leichter unterwegs etwas zu kaufen und „non-cooking-food“ dabei zu haben. Bei Kochern gibt es verschiedene Brennstoffarten: Gas ist leicht zu benutzen. Meistens braucht man weniger, als man dabei hat. Hohe Qualität hat Aircraft Gas. Benzin hat 20%-25% mehr Energie als Gas und man kann es fast überall kaufen. Insbesondere im Winter funktioniert dies um einiges besser, als Gas. Des Weiteren empfiehlt es sich bei extremen klimatischen Bedingungen 0,5l Kerosin mitzuführen, da der Diesel in den Tanks gefrieren kann und durch das Kerosin wieder flüssig wird.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Als Kocher kann ein Multi-Brennstoffsystem empfohlen werden. Im Winter kann man auch im Zelt kochen, man sollte dabei allerdings sehr vorsichtig sein! Als Kochtopf sollte Alu benutzt werden, da es leichter ist. Je flacher der Topf, desto schneller kocht es. Bei sehr kalten Temperaturen empfiehlt es sich nachts eine Flasche mit warmem Wasser mit in den Schlafsack zu nehmen. Auch eine einfach Kerze kann die Temperatur im Zelt erhöhen, aber auch hier ist Vorsicht geboten! Zum Technical Equipment sollte auch ein wasserdichter Beutel gehören. Zur Not tun es auch Plastiktüten.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die Nahrungsmittel sind wiederrum abhängig von der Distanz. Für zweitägige Wettkämpfe wird normalerweise folgende Verpflegung eingepackt: Kleine Würstchen, dünnes Brot (Tortillas oder Fladen, normales Brot wird oft im Rucksack zerquetscht und bietet sich daher nicht für solche Zwecke an), trockene Früchte und Nüsse, Schokolade (Winter) oder Nougat (Sommer &#8211; schmilzt nicht), Wasser mit etwas Saft gemischt (Sommer) oder Tee (Winter) und Dosenfisch, -fleisch für den Abend. Für längere Touren sollte man immer für 2 Tage Essen dabei haben. Es empfiehlt sich hier Buchweizen, Reis (mehr Energie als Nudeln) und gezuckerter Tee mit Zitrone. Vorsicht, wenn man bei einem Wettkampf im Sommer zu viel Salz ausschwitzt, kann dies zu muskulären Problemen führen. Abhilfe kann hier ein Teelöffel Salz schaffen, um den Wasser-Salz Haushalt wieder in Balance zu bringen.</span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(2) Strategie</span></h2>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Präambel: Bsp.: Bewegung von A nach B. 1 Person wechselt 3 mal das Auto, 2 Personen wechseln 15 mal das Auto; Zufall? Nein.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Bei längeren Distanzen kann man das Verkehrsaufkommen mit einkalkulieren. Es gibt Tageszeiten an denen mehr Autos unterwegs sind und Tageszeiten an denen weniger unterwegs sind. Dies ist meist bekannt und es gilt die „Wellen“ zur eigenen Bewegung bestmöglich zu nutzen. Darüber hinaus existieren sogenannte „Dead zones“, das sind Zeitkorridore wo extrem wenig Verkehr ist. Generell gilt: Morgens ist viel Verkehr in die Städte und abends aus den Städten heraus. Für „long distance trips“ empfiehlt es sich morgens zu starten, um Pendler, die weite Strecken zurücklegen, zu erfassen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Taktiken </b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">zur Bewegung stellen eine grundlegende Disziplin des Sporttrampens dar. Insbesondere der erfolgreiche Wechsel von große auf kleine Straßen ist wichtig für den Rennerfolg. Prinzipiell sollte die Bewegung von einer guten Position zu einer weiteren guten Position erfolgen. Es ist besser vor Erreichen des Zielortes aus dem Lift auszusteigen um eine gute Position zu sichern, anstatt weiter mitzufahren. Gleiches gilt auch für das Einbrechen der Dunkelheit. In der Dunkelheit und bei der Bewegung auf wenig befahrenen Straßen ist es allerdings besser jede Möglichkeit zur Bewegung zu nutzen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Technik zum durchqueren von Städten: Trampe ein Auto durch die Stadt, stehe niemals am Eingang der Stadt. Besser vorher aussteigen (zum Beispiel 70km vor der Stadt, bei Städten ohne Ring) und auf einen passenden Lift warten. Sollte es wider Erwarten aufgrund von Schläfrigkeit dazu kommen, dass man sich in der Stadtmitte wiederfindet wird folgendes Vorgehen empfohlen: (1) Orientieren (2) große Straße finden (3) Trampe auf der großen Straße, finde einen Lift, Frage nach dem Weg (4) Erhalte Wegbeschreibung, vergesse Wegbeschreibung, finde ein neues Auto. Gute Positionen kann man selbst am besten Bewerten.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Positionierung</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">. Eine gute Position ist, wenn die Fahrer gute Sicht auf den Trampenden haben und Platz zum Halten vorhanden ist. Positionen sind immer von der Umgebung abhängig: Straßenmarkierungen, Halteflächen, Steigungen und Tempolimits. Auf dem Scheitelpunkt einer Erhöhung ist ein guter Standort. Es sollte vermieden werden am Ende einer Abfahrt zu stehen.</span></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif"  rel="lightbox[1656] attachment wp-att-1658"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1658" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" alt="test" width="572" height="208" /></a></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Diese Positionen sind in den meisten Fälle die besten zum Trampen. Allerdings sollten Sichtweite und Halteflächen immer vor Ort begutachtet werden. Man sollte niemals versuchen einen Lift zu bekommen an einem Ort, wo das haltende Auto zu einem Hindernis für den folgenden Verkehr wird! Besser ist es, einen Platz zu finden, an dem die Autos die Straße verlassen können. Versuche keine Autos zu trampen, hinter welchen sich ein LKW befinden. Sollte ein Fahrer auf der Straße halten, bitte ihn an die Seite zu fahren.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Das Haltesignal (ob Daumen, Handfläche, Stop-Zeichen oder winkende Hand) ist eine Frage des persönlichen Geschmackes. Wichtig ist der passende Moment um die Hand zu heben, dieser sollte nicht zu früh und nicht zu spät gewählt werden. Ohne Bewegung findet auch keine Kommunikation zwischen Tramper und Fahrer statt. Man sollte immer den Fahrer anschauen. Insbesondere bei der Bewegung im Team ist es schlecht, wenn eine Person etwas anderes macht, da dies den Eindruck vermittelt, sie wäre nicht bereit. Kleine Details sind sehr wichtig beim Trampen, da sie entscheiden ob das Auto anhält oder nicht.</span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(3) Anwendung</span></h2>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Nachttrampen</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> ist ein Kern des Sporttrampens. Als erkannt wurde, dass eine 24 stündige Bewegung möglich ist, ist gleichzeitig auch das Sporttrampen entstanden. Viel Gepäck und ein großer Rucksack konnten reduziert werden mit den heute üblichen Sporttramperrucksäcken. Die Taktik und das Equipment in der Nacht unterscheiden sich gegenüber dem Tagtrampen. Es gibt passive Reflektoren und aktives Licht. Reflektion funktioniert allerdings nicht in der Dämmerung und wenn ein direktes Licht nicht vorhanden ist, wie z.B. in einer Kurve.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">In der Nacht empfiehlt es sich, die eigene Lichtquelle kurz aufblitzen zu lassen, um so mit dem Auto in Kommunikation zu treten. Es sollte auf die Lichtposition geachtet werden. Der Tramper sollte immer hinter einer Lichtquelle stehen, damit der eigene Schatten nicht den Trampenden verdeckt. Wenn keine Tramperuniform vorhanden ist, kann auch ein weißes T-Shirt über die Jacke/den Pullover gezogen werden. In der russischen Tundra kann im Notfall ein kleines Feuer am Straßenrand entzündet werden. Dieses wird als allgemeines Notsignal verstanden. Außerdem sollte nicht vergessen werden zu schlafen. Dafür kann die Nacht auch genutzt werden.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">LKWs fahren meist nicht zu lange Distanzen und machen viele Pausen. Insbesondere wenn man Mittelstrecken oder länger trampt (nachts), kann sich dies negativ auswirken. Auch wenn der Fahrer sagt er fährt lang, kann dies manchmal auch nur eine kurze Strecke sein, seid darauf vorbereitet. Am besten dem Fahrer darauf hinweisen, dass er seine Pausen vorher ankündigen soll, damit ggf. nach einem guten Platz zum weitertrampen Ausschau gehalten werden kann. Wenn ihr einen guten Platz gefunden habt, sagt ihm er solle sich keine Sorgen machen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Um der Müdigkeit entgegenzuwirken sollte man immer etwas essen (Kaugummi, Sonnenblumenkerne). Nachts ist die Bewegung in einem Zweierteam einfacher, da so eine Person mit dem Lift reden kann und die andere Person schlafen kann. Der beste Weg Müdigkeit zu überwinden ist allerdings zu schlafen. Versuche hierzu eine entspannte Position einzunehmen und so viel Komfort wie möglich zu erreichen. Das „so viel wie möglich“ steht hier im Fokus. Am Morgen sollte man ausgeschlafene Fahrer suchen, zum Beispiel LKW-Fahrer die gerade losfahren. Dies wird dem eigenen Wohlbefinden gut tun.</span></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Wintertrampen</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> unterscheidet sich in folgenden Punkten vom herkömmlichen Trampen: es ist kalt, die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit ist niedriger, es besteht die Gefahr (besonders im östlichen Russland) irgendwo steckenzubleiben und der Bremsweg der Autos erhöht sich, was für die eigene Positionierung wichtig ist. Wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt liegt, kann dies oftmals gefährlicher sein, als extreme Kälte, da die Straßen rutschig werden und die Autofahrer ggf. nicht darauf vorbereitet sind. Des Weiteren sind kleine Straßen bei Dunkelheit im Winter weniger befahren als im Sommer und die „dead zone“ beginnt früher.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die Ausrüstung beim Wintertrampen sollte immer trocken gehalten werden! Versuche niemals so viel Kleidung wie möglich zu tragen um dich warm zu halten. Dies funktioniert zwar am Anfang, ist allerdings nicht die beste Taktik. Besser ist es Muskeln zu aktivieren um warm zu bleiben. Hierzu sollte man weniger Kleidung tragen, um schneller warm zu werden und schwitzen zu vermeiden. Bei kalten Fingern empfiehlt sich eine Holzhackbewegung. Benutze keine Masken im Winter, diese könnten die Fahrer verschrecken. Wenn ihr auf der Ladefläche eines Gefährtes mitfahrt und es sehr kalt ist, sollte man eine Schneebrille benutzen um sich zu schützen. Prinzipiell sollte während des Trampens nicht gelaufen werden, da sonst die Fahrer denken, es wäre nicht so weit und folglich weniger Autos anhalten. Allerdings kann in die entgegengesetzte Richtung (stromaufwärts) gelaufen oder gerannt werden, dies kann funktionieren. Im Winter ist laufen allerdings berechtigt, da man so wenigstens warm bleibt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Sei niemals hungrig, wenn es kalt ist. Bei extremen Temperaturen sollte man Antigel oder Kerosin mitführen um eingefrorenes Diesel wieder flüssig zu machen.</span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote-western" lang="nl-NL"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a><span lang="de-DE">St. Petersburg Autostop League ist der erste Trampverein, welcher Sporttrampen praktizierte und wurde von Alexej Vorov gegründet.</span></p>
</div>
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		<title>Mein zu Hause &#8211; Packliste einer Weltumtrampung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 01:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hasse Packlisten. Wahrscheinlich, weil diese meist dazu da sind, Affilate Links zu setzen und Geld zu verdienen. Daher wollte ich nie sowas schreiben....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/mein-zu-hause-packliste-einer-weltumtrampung/">Mein zu Hause &#8211; Packliste einer Weltumtrampung</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Ich hasse Packlisten. Wahrscheinlich, weil diese meist dazu da sind, Affilate Links zu setzen und Geld zu verdienen. Daher wollte ich nie sowas schreiben. Es geht hier nicht darum, euch irgendwelche Empfehlung zu geben. Ich will euch einfach nur erzählen, wie mein zu Hause aussieht, das mich seit 1,5 Jahren auf meinem Rücken begleiten. Dachte mir, dass euch das interessieren könnte.</p>
<p align="justify">Eingangs sollte erwähnen, dass mein Equipment auf Langstreckentrampen optimiert war. Ich wollte für drei Jahreszeiten (ohne Winter) vorbereitet zu sein und komplett autark aus meinem Rucksack leben. Ich hatte letztendlich ca. 12kg und 50L Packmaß und war ziemlich zufrieden mit meiner Auswahl. Mein Rucksack war allerdings so prall gepackt, dass ich noch nichtmal mehr ein extra T-Shirt reinbekommen hätte.<span id="more-1629"></span></p>
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<p align="justify">Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, fühlt euch eingeladen einen Kommentar am Ende des Artikels zu lassen. Ich werde euch gerne Antworten!</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Meine Goldstücke</h2>
<p><strong>Rucksack</strong></p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1635"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1635" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg" alt="Rucksack" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Mein Rucksack hat ca. 50 L, zwei Fächern, Frontzugriff, einem einfachen Tragesystem, sehr simple gehalten und außer einem mega robusten Stoff und dem typischen Fallschirmspringerlook nicht viel zu bieten hat. Genau das macht ihn so genial. Der Rucksack ist handgemacht aus Rußland von der Sporttramperlegende Alexej Vorov. Alexej hat in den letzten 30 Jahren Outdoorequipment entwickelt, dass auf Trampen optimiert ist. Simple und funktional. Der Rucksack hat mich ca. 30€ gekostet und ich würde nie wieder mit einem Anderen reisen.</p>
<p><strong>Zelt</strong></p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1630"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1630" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg" alt="Zelt" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Auch das Zelt ist handgemacht aus Rußland. Es besteht aus zwei Containern, die jeweils ca. 1,5L Volumen haben und ist ungefähr 2,7kg schwer. Es sind zwei Teile, ein winddichtes Innenzelt und ein Tarp gegen den Regen. Keine Stangen. Der vermeindliche Nachteil ist, dass ich das Zelt immer zwischen zwei Objekten (Bäume) aufhäungen muss. Klingt erstmal abschreckend, aber ist eigentlich kein Problem (außer im Hochgebirge).</p>
<p align="justify">Außerdem: Es passt auch perfekt in meinen Rucksack. Die Russen haben damals diesen Rucksack zum Trampen entwickelt und dann festgestellt, dass all ihr Equipment zu große war. Logische Folge, sie mussten ihr Equipment verkleinern. Das Zelt ist ein Produkt dieser Zeit.</p>
<p align="justify"><strong>Tramperuniform</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1643"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1643" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg" alt="Anzug" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Mein wohl wichtigstes Utensil zum Trampen. Meine zweite Haut. Mein Sporttramperanzug. Unsere offizielle Vereinsuniform der Deutschen Trampsport Gemeinschaft. Der Anzug ist vorallem für das <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen </a>entwickelt, hat aber ein paar kleine und geniale Features, wie z.B. die Zip-Taschen auf den Oberschenkeln (viel besser zu öffnen wenn man sitzt, was ich ja relativ oft mache) oder das auffällige Design. Ansonsten ist er atmungsaktiv (syntetics, trocknen schnell) und maßgeschneidert (selbstverständlich). Das wars dann aber auch schon. Hält nicht warm, schützt nicht vor Wind und auch nicht vor Regen. Zum Anzug hab ich noch ein passendes Paar Reflektoren.</p>
<p align="justify"><strong>Writing in the rain</strong></p>
<p align="justify">Mein All-Weather-Notizbuch, welchen ich schon einen <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">eigenen Beitrag</a> gewidmet habe. Sehr sehr geile Erfindung um seine Tramptouren zu loggen.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Zum Schlafen</h2>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1634"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1634" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg" alt="Schlafsack und Isomatte" width="780" height="518" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-300x199.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-768x510.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-400x266.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-200x133.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Ultra Light Sommerschlafsack (+11° Comfort Zone) </strong></p>
<p align="justify">Mein Schlafsack hat ein extrem kleines Packmaß und mit 420g Gewicht und ca. 40€ Anschaffunspreis war das ein sehr guter Kauf (von Meruh, der Globetrotter billig Marke). Allerdings absoluter Sommerschlafsack. Wenn es draußen kälter wird im Herbst, dann wird es sehr frisch mit ihm. Alles unter 5° tut schon weh. Hat mich oft enttäuscht, bis ich meinen Vorov Winterschlafsack (auch handgemacht) bekommen habe. Nun hab ich ihn aber wieder eingepackt für Frühling und Sommer.</p>
<p align="justify"><strong>Isomatte</strong></p>
<p align="justify">Es gibt Ultra-Light Isomatten zum aufblasen, die 1-1,5L Volumen haben. Die sind vom Packmaß unschlagbar, aber leider nicht sehr stabil. Daher hab ich mich für eine Therma-Rest entschieden. Etwas größer, dafür aber auch etwas robuster. Kollege schwört auf body size Isomatten, hab ich aber noch nie ausprobiert.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Technik</h2>
<p align="justify"><strong>Kamera</strong></p>
<p align="justify">Gestartet bin ich mit einer billigen Panasonic Kompaktkamera. Als diese dann ihren Geist auufgegeben hat, hab ich mit eine Lumix DMC-LX3 geholt. 90€ gebraucht, hatte seinerzeit gute Reviews durch ein sher lichtempfindliches Objektiv und da ich nicht der Fotocrack bin, aber trotzdem eine anständige, kleine Kamera für wenig Geld wollte, war dies ein guter Kompromiss. Die Bilder machen mich auch wirklich zufrieden.</p>
<p align="justify"><strong>Laptop</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1638"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1638 size-full" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589.jpg" alt="Laptop reisen" width="439" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589.jpg 439w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-169x300.jpg 169w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-150x267.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-400x711.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-200x355.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /></a></p>
<p align="justify">Da ich kein Handy/Smartphone habe und schreiben wollte, hab ich mich entschieden einen Laptop mit zu nehmen. Sicherlich eines meiner schwersten Teile mit mehr als 2kg, aber zum bloggen und für meinen eigenen digitalen Komfort möchte ich ihn nicht missen. Ich denke ich habe auch den Laptop mitgenommen, weil er so verdammt gut aussah. Ich besitze ein Thinkpad Edge E135 mit Flash-Festplatte und einer schönen Neopren Hülle. Vorallem die tolle Thinkpad Tastatur ist ein wirklicher Spaß zum schreiben und die Größe liegt mit 11&#8221; zwischen den schrecklich kleinen EEE-PC´s und einem normalen Laptop. Perfekter Kompromiss für mich.</p>
<p align="justify"><strong>Smartphone</strong></p>
<p align="justify">Mitlerweile eins geschenkt bekommen. Danke Bobby. Mein Leben ist einfacher. Nie mehr Orientierung verlieren dank Google Maps Karten. Ist ein Nexus 5, gefält mir gut. Das erste Smartphone, was ich in meinem Leben besitze.</p>
<p align="justify"><strong>Action Cam</strong></p>
<p align="justify">Keine Ahnung wieso ich die habe. Haben wir als DTSG von der EU finanziert bekommen, um unsere Rennen zu dokumentieren. Nun nehme ich damit Straßen überall auf der Welt auf. Wir haben einen GoPro Clon für 80€ bei Amazon. SJ4000 oder so. Tut es auf jedenfall.</p>
<p align="justify"><strong>Kopfhörer</strong></p>
<p align="justify">Praktisch. Wenn ihr wollte auch mit MP3-Player kombinierbar. MP3 Player hab ich mitlerweile auch, aber benutze ihn nie. War ein Verlegenheitskauf.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Kleidung</h2>
<p align="justify">Etwas langweiliger Punkt, aber der Vollständigkeit halber.</p>
<p align="justify">Ich hab eigentlich nur meinen Tramperanzug, ein Set kurze Kleidung und ein Set lange Kleidung. Mit dem Equipment kann ich bis -5° draußen überleben.</p>
<ul>
<li>2-3 Shirts (mitlerweile sind es vier)</li>
<li>2 paar Socken (Merinowolle, die nimmt keinen Geruch auf) (mitlerweile 4)</li>
<li>2 Unterhosen (mitlerweile 4)</li>
<li>2 Unterhemden</li>
<li>Lange Unterwäsche (Longsleeve und Lange Unterhose)</li>
<li>Mütze (warm)</li>
<li>Schal (auch warm)</li>
<li>Base-Cap (gegen Sonne)</li>
<li>Handschuhe (normal dünne aus Wolle, 5 Finger mit denen man seine Kamera noch bedienen kann)</li>
<li>Eine lange Hose (Jeans)</li>
<li>Eine kurze Hose (mitlerweile verloren)</li>
<li>Einen Wollpullover</li>
<li>Einen Ausgehpullover (meiner ist aus Kashmir Wolle von Jonas Mutter während eines Sporttramperrennens geschenkt bekommen und hat mir schon viele Komplimente eingebracht, mitlerweile verloren, sorry Jonas Mum, hab ihn wirklich geliebt!!)</li>
<li>Daunen Jacke/Inlet (kann man gut stopfen, wie einen Schlafsack, neu seit Herbst)</li>
</ul>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1636"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1636" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg" alt="Pullover" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Schuhe</strong></p>
<p align="justify">Leder und Vibran Sohle. Schuhe sollte immer zweckgebunden ausgesucht werden. Da ich meist auf Straßen laufe, hab ich mich für einen Zustiegsschuh entschieden. Meine sind Wasserdicht. Im Winter kann man eine Einlegsohle und dicke Socken nutzen, daher kauft sie besser etwas größer.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Gimmicks</h2>
<p align="justify"><strong>Kopflampe</strong></p>
<p align="justify">Eigentlich mehr als ein Gimmick, sondern eher obligatorische Ausrüstung zum Nachttrampen. Wir nutzen bei der DTSG eine mega gute Kopflampe von Fenix. Ich denke ich kann mit einem aufgeblendeten Autoscheinwerfer konkurrieren. Auf höchster Stufe tut sie in den Augen weh. Ansonsten hat die Gute eine remote control, was wichtig für Signalgebung ist und einen externen Batteriepack, den man in kalten Regionen gut am Körper halten kann. Stoßfest und Wasserdicht ist sie auch. Ich liebe meine Kopflampe.</p>
<p align="justify"><strong>Brustbeutel</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1641"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1641" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg" alt="Brustbeutel trampen" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Meiner ist von Daikine. Ist letztendlich Geschmackssache. Ich wollte etwas schlichtes, schwarzes aus robustem Material.</p>
<p align="justify"><strong>DTSG Sticker</strong></p>
<p align="justify">Muss Straßenschiler zukleben und Sporttrampen weltweit promoten&#8230;..</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1632"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1632" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg" alt="Sticker" width="780" height="763" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-300x293.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-768x751.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-150x147.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-400x391.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-200x196.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-57x57.jpg 57w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1640"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1640" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg" alt="DTSG Sticker" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Taschenmesser </strong></p>
<p align="justify">Super praktisch, sollte man immer dabei haben. Ich habe ein normales Opinel 8, mit 8,5cm Klinge, die auch gut zum Kochen ist. Mein Opinel ist nicht rostfrei, weil die so länger scharf bleiben. Gerade ist es etwas zugerostet und ich muss es mal überarbeiten. Aber gutes Messer.</p>
<p align="justify"><strong>Klopapier</strong></p>
<p align="justify">Das steht hier zu unrecht. Eigentlich müsste ich es ganz ganz oben in diese Liste schreiben. Es gibt nichts schlimmeres, als unterwegs zu sein und kein Klopapier zu haben.</p>
<p align="justify"><strong>Schlafmaske</strong></p>
<p align="justify">Wiegt nichts und ist jut gegen Licht. Je länger ich unterwegs bin, desto mehr schließe ich sie in mein Herz.</p>
<p align="justify"><strong>Daypack</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1631"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1631" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg" alt="Stoffbeutel Reisen" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">In meinem Fall ein einfacher Stoffbeutel reicht für gewöhnlich. Auf jedenfall genug um 4000er zu besteigen.</p>
<p align="justify"><strong>Bücher</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte maximal 5 Bücher mit mir. Mitlerweile sind es noch zwei. Bücher sind was schönes. Sie erfreuen euch und dann verschwinden sie aus dem Rucksack. Doppelte Freude.</p>
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<h2 style="text-align: center;" align="justify">Reiseapotheke</h2>
<p align="justify">Ich hab mich vorher informiert und die meisten der Sachen habe ich auch nach einem Jahr nicht benutzt, was eigentlich ein Grund wäre sie rauszuschmeißen. Aber lieber vorbereitet sein.</p>
<ul>
<li>Malaria Standby Medikation. Für den Dschungel.</li>
<li>Antibiotika</li>
<li>Schmerzmittel. Hier hab ich Ibuprofen 600mg Tabletten. Die sind gut, aber nicht High-End. Manche meiner Freunde meinten ich solle mir noch ein starkes Opiat einpacken, womit ich mich so richtig sedieren könnte, wenn ich z.B. einen offenen Bruch oder andere Gründe für starke Schmerzen habe. Ist sicherlich nicht verkehrt, aber schwer zu bekommen.</li>
<li>Desinfektionsmittel (Betaisadonna bspw., ich hab eine Creme, nie benutzt bisher)</li>
<li>Anti-Histamine (gegen Allergien)</li>
<li>Augensäuberungsflüssigkeit (wenn ich wirklich mal was häßliches wie Chilli oder dergleichen im Auge habt, dann werdet ihr den Shit lieben)</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Zum Schick machen</h2>
<ul>
<li>Nagelschere (verloren, nicht ersetzt)</li>
<li>Zahnpasta</li>
</ul>
<p align="justify">Absoluter Tip hier, holt euch Ajona Stomatikum Zahnpasta, die ist klein, lecker und MEGA ergiebig. Hab ich mir extra in die USA geschickt, weil ich mit keiner anderen Zahnpasta trampen möchte.</p>
<ul>
<li>Zahnbürste</li>
<li>Zahnseide für alle die mit Parodontose zu tun haben</li>
<li>Deo (je nach Geschmack)</li>
<li>Ein Stück Kernseife (oldschool, unparfümiert und platzsparend)</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Aussortiert</h2>
<p align="justify">Sachen die ich dabei hatte, aber nach 1,5 Jahren als nicht so wichtig angesehen habe.</p>
<p align="justify"><strong>Kocher</strong></p>
<p align="justify">Ich hab mich für einen Trangia Sturmkocher entschieden, weil die so klein sind und leicht sind. Er ist super für eine Person, allerdings brauch man wirklich viel Spiritus (gerade bei mehrtägigen Wandertouren werden das schonmal schnell 2-3 Liter) und kann nur kleine Mengen zubereiten.</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1639"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1639" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg" alt="Kocher" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal benutzt. Also weg damit. Ich bin einfach nicht der Typ, der irgendwo Zeit hat zu kochen, wenn er unterwegs ist.</p>
<p align="justify"><strong>Selfie-Stick</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1633"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1633" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg" alt="Selfie-Stick" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Weg mit dem Scheiß. Nervt doch nur.</p>
<p align="justify"><strong>Kletterschuhe</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Hatte mir mehr davon erwartet, aber ich war dann doch nicht so oft klettern.</p>
<p align="justify"><strong>Wasserfilter</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte einen Sawyer Wasserfilter, der nur wenige Gramm wiegt und etwas größer als ein Edding ist. Die Herstellerfirma wirbt damit, dass man mit dem Teil aus Toiletten drinken kann. Absolut geniale Erfindung, aber eher für matschige Tümpel in Afrika gedacht, als zum normalen Reisen. Wasser gibt’s meist überall und ich hab den Filter fast nie benutzt.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal benutzt. Find das Ding immernoch gut, aber wozu mitschleppen?</p>
<p align="justify"><strong>Windbreaker</strong></p>
<p align="justify">Besonders zum Segeln sehr wichtig, aber auch so ein guter Dienstleister, zusammen mit den verschiedenen Schichten kannst du so gut warm bleiben.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Hatte zwei. Eins ist bei einem Gleitschirmunfall kaputt gegangen, das andere verloren. Nun keinen Bock mehr ein neues zu kaufen.</p>
<p align="justify"><strong>Regencape (plastik)</strong></p>
<p align="justify">Könnt ihr ein dünnes nehmen. Haputsache es nimmt nicht zuviel Platz weg. Ansonsten kann man bei sehr starkem Regen auch immer einen Unterschlupf finden. Normalerweise.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Ich stehe lieber trocken. Nie benutzt.</p>
<p align="justify"><strong>Bartschere</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund: </em>Haben mir die Chinesen am Flughafen weg genommen. Naja, dann lass ich meinen Bart eben wieder wachsen.</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1642"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1642" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg" alt="Bart" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Sonnencreme (je nach Region)</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Warum nicht auch mal Hautkrebs probieren. Oder einfach nicht den ganzen Tag am Strand liegen.</p>
<p align="justify"><strong>Microfaser Handtuch</strong></p>
<p align="justify">Klein und gut zum abtrocknen. Allerdings hab ich es irgendwann weggeschmissen und reise nun ganz ohne Handtuch. Ist einfacher und Handtücher sind überbewertet.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Lufttrocknen oder einfach nass in die Klamotten. Das Leben kann so einfach sein.</p>
<p align="justify"><strong>Waschmittel</strong> (zum Klamotten per Hand waschen)</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Muss man nicht mitschleppen, kauft man nach Bedarf.</p>
<p align="justify"><strong>Aus der Apotheke: Irgendwas gegen Durchfall</strong></p>
<p align="justify">Hefe Kulturen bspw., aber brauch man eigentlich nicht. Besser alles fahren lassen. Ich mag Kohletabletten btw.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Besser einfach in der Nähe einer Toilette bleiben, wenns akut wird. Und wenn es so schlimm ist, dass man sich schon auf dem Heimweg aus dem Restaurant einscheißt, dann hilft auch kein Durchfallmittel mehr.</p>
<p align="justify"><strong>Ein Stück Seil</strong></p>
<p align="justify">Kann man immer mal gebrauchen, dachte ich. Ich habe dünnes Schiffsseil, welches ich von meinem <a href="https://warmroads.de/de/segeltagebuch-transatlantik/">Transatlantikboot</a> mitgenommen habe.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Nie benutzt.</p>
<p align="justify"><strong>Verbandszeug</strong> (Mull-Binde [schreibt man das so], Pflaster, Druckkompresse]</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Pflaster hab ich noch, der Rest wurde benutzt, als wir auf dem Transatlantik-Boot waren und Victors Kopf fast von dem Mast zertrümmert worden ist.</p>
<p align="justify"><strong>Fingertape</strong> (gut gegen Blasen bei längeren Fußmärschen und zum klettern)</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal aus der Hand gegeben und nie wieder bekommen.</p>
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