Grundlagen des Sporttrampens – Lehrgangsdokumentation

Mitschriften aus einem Sporttrampen Seminar mit Alexej Vorov; 06.04.2012 in Leipzig

Inhalt:

Der folgende Text beinhaltet grundlegende Informationen zur Technik des Sporttrampens, wie es in Russland entwickelt wurde. Die Kapitel sind dementsprechend an die russischen Gepflogenheiten angepasst. Die Mitschrift gliedert sich in drei Teile: (1) Vorbereitung (Equipment, Karten, Autos…), (2) Strategie (Taktiken), (3) Anwendung (Nachttrampen, Winterzeit)

(1) Vorbereitung

Geschichtliches:

Prinzipiell stellte sich der große Rucksack als ernsthaftes Problem für unsere russischen Freunde dar. In den Autos war wenig Platz für große Rucksäcke. In den 80er Jahren entwickelte der PASL1 daher einen eigenen Rucksack, welcher ca. 40l fasst und sich im Aussehen an einem Fallschirmrucksack orientiert. Traditionell ist ein Seil am Rucksack befestigt, um diesen bei wenig Platz im Inneren von außen an das Auto schnüren zu können, was allerdings heutzutage selten vorkommt. Durch den eigens angefertigten Rucksack musste festgestellt werden, dass das herkömmliche Equipment hierfür zu groß wurde. Folglich musste das Equipment verkleinert werden.

Ursprünglich entstand das Sporttrampen aus Outdoorausflügen. Zum Wandern oder Skifahren wurde traditionell getrampt. Irgendwann konnte festgestellt werden, dass das Trampen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten besser bzw. schlechter funktioniert. Diese Erkenntnis war der erste Schritt die eigene Bewegung zu analysieren und zu optimieren und stellt den Anfang der Sporttrampen-Idee dar. Der zweite wichtige Meilenstein bestand aus der Beobachtung, dass Trampen auch bei Nacht funktioniert. Mit der Einführung des Nachttrampens konnte auch das Equipment stark reduziert werden, da bei kürzeren Distanzen auf Campingequipment vollständig verzichtet werden konnte.

Equipment:

Es existieren drei verschiedene Equipmentarten: Technisches Equipment, Camping Equipment, Kleidung.

Kleidung besteht aus drei Schichten. Die erste Schicht hat grundsätzlich die Funktion Feuchtigkeit zu transportieren und die Haut trocken zu halten. Bei längeren Touren sollte jede Möglichkeit zum Waschen genutzt werden, um einen besseren Schutz zu gewährleisten. Es empfehlen sich synthetische Kleidungsstücke, da diese sich nicht vollsaugen und nass bleiben. Die zweite Schicht hat die Funktion des Kälteschutzes. Hier empfiehlt sich ein Fleece. Grundsätzlich ist es besser 2 dünne Kleidungsstücke zu tragen, als ein dickes, da so eine bessere Temperaturregulierung stattfinden kann. Kleinere Kleidungsstücke sind leichter zu packen, leichter zu trocknen und die zwei Schichten haben eine bessere Isolation. Die dritte Schicht ist zum Schutz gegen Wind oder Regen und sollte atmungsaktiv sein.

Die russischen Tramperuniformen sind nicht dazu gemacht worden, warm zu halten. Daher wird im Winterwettkampf zusätzliches Equipment benötigt. Mütze, Handschuhe und Halskrause halten auch in kälteren Jahreszeiten warm. Für den Torso kann man eine Daunenweste verwenden. Diese sollte allerdings über den Anzug getragen werden, da sie im gepressten Zustand nicht wirkt. Bei extremen Temperaturen kann man dünne synthetische Fingerhandschuhe tragen und darüber dicke Fäustlinge. Fausthandschuhe sind immer besser, da sie mehr Wärme speichern. Die Fingerhandschuhe sind besonders wichtig, wenn man draußen etwa Eisen anfasst, da speziell in Russland bei extremen Temperaturen Schäden an der Hand aufkommen können, wenn man ohne Schutz mit kaltem Eisen in Berührung kommt. Da man beim Trampen die Handschuhe ständig an und ausziehen muss, kann man diese auch mit einer elastischen Schnur am Arm befestigen. Des Weiteren zählt noch ein einfaches Regencape zur klassischen Sporttramperausrüstung.

Als Schuhe empfehlen sich normale Stiefel. Im Winter kann man einfach Lederstiefel tragen, diese funktionieren und man kann sie leicht trockenen. Wichtig ist nur Einlagen zu benutzen, da 90% der Wärme durch den Boden verloren geht. Im Auto oder LKW sollte man die Schuhe ausziehen um die Füße besser wärmen zu können. Es ist außerdem besser die Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, da die Füße beim langen sitzen anschwellen. Praktisch im tiefen Schnee sind Nylonstrümpfe, die von außen über die Schuhe gezogen werden können, damit diese trocken bleiben. Auch bei den Socken empfehlen sich 2 Schichten; ein dünner Socken als erste Schicht und ein dicker Wollsocken als zweite Schichte darüber. Cotton (Baumwolle) im speziellen wird nicht empfohlen.

Technisches Equipment besteht aus einem kleinen Fernglas um ggf. Kontrollpunkte während des Wettkampfes besser ausfindig machen zu können und um den Verkehr zu beobachten. Insbesondere in der Nacht machen sich die Tramperuniformen bezahlt. Diese sind so gestaltet, dass der Autofahrer die Silhouette einer Person erkennen kann und hat daher den Vorteil gegenüber einer hellen Oberkörperkleidung, welche ggf. nicht als Mensch erkennbar macht. Des Weiteren soll die Uniform einen akkuraten, sportlichen und netten Eindruck vermitteln und somit die Chance zur Mitnahme erhöhen. Prinzipiell hält nur ein kleiner Teil der Autofahrer für jeden Tramper, bzw. für gar keinen Tramper. Daher sollte man immer versuchen den besten Eindruck zu hinterlassen, um sich den entscheidenden Vorteil im Wettkampf zu sichern.

Außerdem sollte in der Nacht reflektierendes und aktives Equipment verwendet werden. Neben eine Lampe, welche im besten Falle leicht an und ausgeschaltet werde kann, sollten Reflektoren zur Standardausrüstung während des Wettkampfes zählen. Reflektoren können für die Hand benutzt werden und auch für die Beine. Da das Scheinwerferlicht der Autos eher niedrige Objekte anstrahlt, wird bei den Beinreflektoren eine maximale Reaktionszeit der Autofahrer gewährleistet. Die Fahrer können so möglichst früh erkennen, dass sich etwas neben der Straße befindet und abbremsen.

Ein transportables Ladegerät, welches man in die Zigarettenanzünder der Autos einstecken kann ist ebenso hilfreich, wie ein Kompass. Ein Kompass deswegen, weil GPS Navigation im Wettkampf verboten ist und dieser im Sport und Orientierungsbereich die traditionellere Art der Wettkampfführung darstellt. Karten sollten farbig sein und einen Maßstab beinhalten. Wichtig ist auch eine funktionierende Uhr, um die Zeiten im Wettkampf notieren zu können.

Camping Equipment ist immer auch eine Frage von Distanzen. Bei PASL wird für Kurzstrecken (<1000km) und Mittelstrecken (<3500km) normalerweise keine Campingausrüstung mitgenommen. Beim Zelt kann man auf ein klassisches mit Stangen zurückgreifen. Allerdings ist es sehr aufwändig ein solches für 1-2 Nächte mitzuschleppen. Für die Wettkämpfe werden eigens angefertigte Zelte ohne Stangen benutzt, welche über einen Regen- und Windschutz verfügen und weniger Gewicht sowie Platz im Rucksack beanspruchen.

Für den Schlafsack empfiehlt sich im Sommer eine synthetische Füllung, da diese schneller trocknet. Wollfüllung wird nicht empfohlen, da sie schwer und feuchtigkeitsempfindlich ist. Für kältere Umgebungen empfiehlt sich eine Füllung aus Gänsedaunen. Die Mitglieder der PASL benutzen unter anderem Doppelschlafsäcke. Dies bedeutet zwar weniger Platz, aber eine bessere Wärmeisolierung. Bei der Isomatte wird auf eine Therma-Rest zurückgegriffen. Diese sind besser als normale Schaummatten, da letztere groß und schwierig zu verpacken sind. Die Isolierung zum Boden ist sehr wichtig im Winter. Manchmal kann man auch seine Kleidungsstücke als Isolierung benutzen. Wichtig ist, dass das Equipment trocken bleibt.

Kocher sollte man nur für längere Distanzen dabei haben. Bei Kurzstrecken ist es leichter unterwegs etwas zu kaufen und „non-cooking-food“ dabei zu haben. Bei Kochern gibt es verschiedene Brennstoffarten: Gas ist leicht zu benutzen. Meistens braucht man weniger, als man dabei hat. Hohe Qualität hat Aircraft Gas. Benzin hat 20%-25% mehr Energie als Gas und man kann es fast überall kaufen. Insbesondere im Winter funktioniert dies um einiges besser, als Gas. Des Weiteren empfiehlt es sich bei extremen klimatischen Bedingungen 0,5l Kerosin mitzuführen, da der Diesel in den Tanks gefrieren kann und durch das Kerosin wieder flüssig wird.

Als Kocher kann ein Multi-Brennstoffsystem empfohlen werden. Im Winter kann man auch im Zelt kochen, man sollte dabei allerdings sehr vorsichtig sein! Als Kochtopf sollte Alu benutzt werden, da es leichter ist. Je flacher der Topf, desto schneller kocht es. Bei sehr kalten Temperaturen empfiehlt es sich nachts eine Flasche mit warmem Wasser mit in den Schlafsack zu nehmen. Auch eine einfach Kerze kann die Temperatur im Zelt erhöhen, aber auch hier ist Vorsicht geboten! Zum Technical Equipment sollte auch ein wasserdichter Beutel gehören. Zur Not tun es auch Plastiktüten.

Die Nahrungsmittel sind wiederrum abhängig von der Distanz. Für zweitägige Wettkämpfe wird normalerweise folgende Verpflegung eingepackt: Kleine Würstchen, dünnes Brot (Tortillas oder Fladen, normales Brot wird oft im Rucksack zerquetscht und bietet sich daher nicht für solche Zwecke an), trockene Früchte und Nüsse, Schokolade (Winter) oder Nougat (Sommer – schmilzt nicht), Wasser mit etwas Saft gemischt (Sommer) oder Tee (Winter) und Dosenfisch, -fleisch für den Abend. Für längere Touren sollte man immer für 2 Tage Essen dabei haben. Es empfiehlt sich hier Buchweizen, Reis (mehr Energie als Nudeln) und gezuckerter Tee mit Zitrone. Vorsicht, wenn man bei einem Wettkampf im Sommer zu viel Salz ausschwitzt, kann dies zu muskulären Problemen führen. Abhilfe kann hier ein Teelöffel Salz schaffen, um den Wasser-Salz Haushalt wieder in Balance zu bringen.

(2) Strategie

Präambel: Bsp.: Bewegung von A nach B. 1 Person wechselt 3 mal das Auto, 2 Personen wechseln 15 mal das Auto; Zufall? Nein.

Bei längeren Distanzen kann man das Verkehrsaufkommen mit einkalkulieren. Es gibt Tageszeiten an denen mehr Autos unterwegs sind und Tageszeiten an denen weniger unterwegs sind. Dies ist meist bekannt und es gilt die „Wellen“ zur eigenen Bewegung bestmöglich zu nutzen. Darüber hinaus existieren sogenannte „Dead zones“, das sind Zeitkorridore wo extrem wenig Verkehr ist. Generell gilt: Morgens ist viel Verkehr in die Städte und abends aus den Städten heraus. Für „long distance trips“ empfiehlt es sich morgens zu starten, um Pendler, die weite Strecken zurücklegen, zu erfassen.

Taktiken zur Bewegung stellen eine grundlegende Disziplin des Sporttrampens dar. Insbesondere der erfolgreiche Wechsel von große auf kleine Straßen ist wichtig für den Rennerfolg. Prinzipiell sollte die Bewegung von einer guten Position zu einer weiteren guten Position erfolgen. Es ist besser vor Erreichen des Zielortes aus dem Lift auszusteigen um eine gute Position zu sichern, anstatt weiter mitzufahren. Gleiches gilt auch für das Einbrechen der Dunkelheit. In der Dunkelheit und bei der Bewegung auf wenig befahrenen Straßen ist es allerdings besser jede Möglichkeit zur Bewegung zu nutzen.

Technik zum durchqueren von Städten: Trampe ein Auto durch die Stadt, stehe niemals am Eingang der Stadt. Besser vorher aussteigen (zum Beispiel 70km vor der Stadt, bei Städten ohne Ring) und auf einen passenden Lift warten. Sollte es wider Erwarten aufgrund von Schläfrigkeit dazu kommen, dass man sich in der Stadtmitte wiederfindet wird folgendes Vorgehen empfohlen: (1) Orientieren (2) große Straße finden (3) Trampe auf der großen Straße, finde einen Lift, Frage nach dem Weg (4) Erhalte Wegbeschreibung, vergesse Wegbeschreibung, finde ein neues Auto. Gute Positionen kann man selbst am besten Bewerten.

Positionierung. Eine gute Position ist, wenn die Fahrer gute Sicht auf den Trampenden haben und Platz zum Halten vorhanden ist. Positionen sind immer von der Umgebung abhängig: Straßenmarkierungen, Halteflächen, Steigungen und Tempolimits. Auf dem Scheitelpunkt einer Erhöhung ist ein guter Standort. Es sollte vermieden werden am Ende einer Abfahrt zu stehen.

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Diese Positionen sind in den meisten Fälle die besten zum Trampen. Allerdings sollten Sichtweite und Halteflächen immer vor Ort begutachtet werden. Man sollte niemals versuchen einen Lift zu bekommen an einem Ort, wo das haltende Auto zu einem Hindernis für den folgenden Verkehr wird! Besser ist es, einen Platz zu finden, an dem die Autos die Straße verlassen können. Versuche keine Autos zu trampen, hinter welchen sich ein LKW befinden. Sollte ein Fahrer auf der Straße halten, bitte ihn an die Seite zu fahren.

Das Haltesignal (ob Daumen, Handfläche, Stop-Zeichen oder winkende Hand) ist eine Frage des persönlichen Geschmackes. Wichtig ist der passende Moment um die Hand zu heben, dieser sollte nicht zu früh und nicht zu spät gewählt werden. Ohne Bewegung findet auch keine Kommunikation zwischen Tramper und Fahrer statt. Man sollte immer den Fahrer anschauen. Insbesondere bei der Bewegung im Team ist es schlecht, wenn eine Person etwas anderes macht, da dies den Eindruck vermittelt, sie wäre nicht bereit. Kleine Details sind sehr wichtig beim Trampen, da sie entscheiden ob das Auto anhält oder nicht.

(3) Anwendung

Nachttrampen ist ein Kern des Sporttrampens. Als erkannt wurde, dass eine 24 stündige Bewegung möglich ist, ist gleichzeitig auch das Sporttrampen entstanden. Viel Gepäck und ein großer Rucksack konnten reduziert werden mit den heute üblichen Sporttramperrucksäcken. Die Taktik und das Equipment in der Nacht unterscheiden sich gegenüber dem Tagtrampen. Es gibt passive Reflektoren und aktives Licht. Reflektion funktioniert allerdings nicht in der Dämmerung und wenn ein direktes Licht nicht vorhanden ist, wie z.B. in einer Kurve.

In der Nacht empfiehlt es sich, die eigene Lichtquelle kurz aufblitzen zu lassen, um so mit dem Auto in Kommunikation zu treten. Es sollte auf die Lichtposition geachtet werden. Der Tramper sollte immer hinter einer Lichtquelle stehen, damit der eigene Schatten nicht den Trampenden verdeckt. Wenn keine Tramperuniform vorhanden ist, kann auch ein weißes T-Shirt über die Jacke/den Pullover gezogen werden. In der russischen Tundra kann im Notfall ein kleines Feuer am Straßenrand entzündet werden. Dieses wird als allgemeines Notsignal verstanden. Außerdem sollte nicht vergessen werden zu schlafen. Dafür kann die Nacht auch genutzt werden.

LKWs fahren meist nicht zu lange Distanzen und machen viele Pausen. Insbesondere wenn man Mittelstrecken oder länger trampt (nachts), kann sich dies negativ auswirken. Auch wenn der Fahrer sagt er fährt lang, kann dies manchmal auch nur eine kurze Strecke sein, seid darauf vorbereitet. Am besten dem Fahrer darauf hinweisen, dass er seine Pausen vorher ankündigen soll, damit ggf. nach einem guten Platz zum weitertrampen Ausschau gehalten werden kann. Wenn ihr einen guten Platz gefunden habt, sagt ihm er solle sich keine Sorgen machen.

Um der Müdigkeit entgegenzuwirken sollte man immer etwas essen (Kaugummi, Sonnenblumenkerne). Nachts ist die Bewegung in einem Zweierteam einfacher, da so eine Person mit dem Lift reden kann und die andere Person schlafen kann. Der beste Weg Müdigkeit zu überwinden ist allerdings zu schlafen. Versuche hierzu eine entspannte Position einzunehmen und so viel Komfort wie möglich zu erreichen. Das „so viel wie möglich“ steht hier im Fokus. Am Morgen sollte man ausgeschlafene Fahrer suchen, zum Beispiel LKW-Fahrer die gerade losfahren. Dies wird dem eigenen Wohlbefinden gut tun.

Wintertrampen unterscheidet sich in folgenden Punkten vom herkömmlichen Trampen: es ist kalt, die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit ist niedriger, es besteht die Gefahr (besonders im östlichen Russland) irgendwo steckenzubleiben und der Bremsweg der Autos erhöht sich, was für die eigene Positionierung wichtig ist. Wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt liegt, kann dies oftmals gefährlicher sein, als extreme Kälte, da die Straßen rutschig werden und die Autofahrer ggf. nicht darauf vorbereitet sind. Des Weiteren sind kleine Straßen bei Dunkelheit im Winter weniger befahren als im Sommer und die „dead zone“ beginnt früher.

Die Ausrüstung beim Wintertrampen sollte immer trocken gehalten werden! Versuche niemals so viel Kleidung wie möglich zu tragen um dich warm zu halten. Dies funktioniert zwar am Anfang, ist allerdings nicht die beste Taktik. Besser ist es Muskeln zu aktivieren um warm zu bleiben. Hierzu sollte man weniger Kleidung tragen, um schneller warm zu werden und schwitzen zu vermeiden. Bei kalten Fingern empfiehlt sich eine Holzhackbewegung. Benutze keine Masken im Winter, diese könnten die Fahrer verschrecken. Wenn ihr auf der Ladefläche eines Gefährtes mitfahrt und es sehr kalt ist, sollte man eine Schneebrille benutzen um sich zu schützen. Prinzipiell sollte während des Trampens nicht gelaufen werden, da sonst die Fahrer denken, es wäre nicht so weit und folglich weniger Autos anhalten. Allerdings kann in die entgegengesetzte Richtung (stromaufwärts) gelaufen oder gerannt werden, dies kann funktionieren. Im Winter ist laufen allerdings berechtigt, da man so wenigstens warm bleibt.

Sei niemals hungrig, wenn es kalt ist. Bei extremen Temperaturen sollte man Antigel oder Kerosin mitführen um eingefrorenes Diesel wieder flüssig zu machen.

1St. Petersburg Autostop League ist der erste Trampverein, welcher Sporttrampen praktizierte und wurde von Alexej Vorov gegründet.

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