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	<title>Argentinien &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 10:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas,...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/">Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas, robuste Kamaz Trucks oder den guten, alten Waz auf der Straße. Da macht Trampen besonders Spaß. Hinzu kommt ein besonderes Feature: In Kasachstan gibt es eine ausgeprägte Trampkultur, die die Fortbewegung sehr sehr angenehm macht. Überall an der Straße stehen Menschen und Trampen. In der Stadt und auf dem Land. Herrlich. Fühlt man sich gleich wie zu Hause.<span id="more-2339"></span></p>
<h2>Statistik</h2>
<p><strong>Zurückgelegte Distanz: 4555 km</strong></p>
<p><strong>Anzahl der Lifts: 57</strong></p>
<p><strong>Durchschnittliche Wartezeit: 11 Minuten 56 Sekunden</strong></p>
<p><strong>Standzeit Gesamt: 11 Stunden 20 Minuten</strong></p>
<p>Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Log-Kasachstan.ods">hier</a>. Achtung, der Log enthält ein paar km Trampen durch Bishkek, die ich zu Kasachstan gezählt habe.</p>
<h2>Meine Route</h2>
<p>Ich bin von der chinesischen Grenze nach Almaty, habe einen kleinen Abstecher nach Bishkek/Kirgistan gemacht und bin anschließend von Almaty nach Aktau ans kaspische Meer getrampt. Route könnt ihr <a href="https://goo.gl/maps/kcExC6dWWfA2">hier</a> einsehen.</p>
<h2>Menschen</h2>
<p>Kasachen zu beschreiben fällt mir noch etwas schwer. Das Land ist ein kulturelles Konglomerat. Der Ur-Kasache ist blond und blauäugig, habe ich mir sagen lassen. Irgendwann kam dann Dschingis-Khan und hat alle zu Asiaten gemacht. So ungefähr. Wenn ihr durch Almaty lauft, dann ist es schier unmöglich festzustellen, ob euch da nun ein Kasache, Chinese, Deutscher, Russe oder doch Türke gegenübersteht. Die Menschen sehen so unterschiedlich aus. Das fand ich sehr schön.</p>
<p>Die Menschen in Kasachstan wirken generell sehr kumpelhaft und warm. Nicht ganz so roh, wie die Russen. Die Kasachen sind so wie die Kolumbianer der ehemaligen UDSSR. Viele können ein bißchen Deutsch, auch wenn es nur einige Wörter sind. Jeder Zweite fährt ein (altes) deutsches Auto. Man wird schnell zum trinken eingeladen und die Leute scheinen aufrichtig interessiert.</p>
<p>Was mir aber auch aufgefallen ist, dass man in Kasachstan seine Ruhe haben kann. Dadurch das alle irgendwie anders aussehen und niemand wirklich fremd wirkt, konnte ich mich sehr gut assimilieren. Untertauchen im culture clash. Angenehm.</p>
<p>Eine Sache die hier noch angemerkt sein sollte und speziell an die Frauen gerichtet ist, die durch Kasachstan trampen wollen. Das Land kann recht taff werden. Die Männerkultur ist machohaft und ich habe überdurchschnittlich häufig Geschichten von versuchten Vergewaltigungen von Tramperfreundinnen gehört. Ich kann sowas als Mann natürlich nicht wirklich beurteilen, da ich weder dabei war, noch selber belästigt wurde. Und mir liegt es fern hier alle Kasachen in einen Topf zu werfen oder unnötig Angst zu machen. Aber Kasachstan hängt ein wenig der Ruf nach, in dieser Hinsicht gefährlicher als andere Länder zu sein. Sollte man im Hinterkopf haben, aber sich auch nicht übermäßig verrückt machen. Meiner Meinung nach.</p>
<h2>Straßen</h2>
<p>Tja die Straßen. Das ist ein besonderes Thema in den ehemaligen Sovjet Ländern. Erstmal sollte aber gesagt sein, dass zwischen den großen Städten gut befahrbare, teilweise neue Straßen existieren und die Bewegung hier kein Problem ist. Das kann man allerdings nicht von jeder Region behaupten.</p>
<p>Als ich von der chinesischen Grenze nach Almaty kam, bin ich schon über eine dieser Trümmerstraßen gefahren und das kann mitunter recht anstrengend sein. Was mir dann aber im Landesinneren begegnet ist, war selbst für mich ein neues Level der Apokalypse. Obwohl ich doch so viele beschissene Sraßen dieser Welt abgetrampt bin. Straßen sollen ja den Weg leichter machen und neue Gebiete erschließen. In Kasachstan stellen sie eher ein zusätzliches Hinderniss mit besonderem Feauture dar: Nämlich, dass sie euch den Weg zur Hölle machen und man unter Umständen zu Fuß schneller ist, bzw. lieber den unbefestigten Feldweg vorzieht, der sich neben der Straße entlangschlängelt. Sowas hab ich bisher nur in Post-Sovjet Ländern erlebt.</p>
<p>Ich hatte eine sehr interessante <a href="https://warmroads.de/de/drei-tage-wach-trampen-durch-kasachstan-2/">Tramptour von Qyandiyaghasch nach Makat</a>. Drei Autos in 8 Stunden und mitten durch die kasachische Steppe. Die Leute fahren lieber 1000 km Umweg, als sich über dieses 400 km lange Teilstück zu quälen. Völligst zurecht. Die Straße ist vielleicht die schlechteste Straße, die ich je erlebt habe. Aber schön! Lohnt sich. Auf seine Art und Weise.</p>
<p>Ansonsten merkt euch eins: Kasachstan ist fast ausschließlich Steppe. Kaum Berge, manchmal kleine Hügel aber größtenteils weites „Wasteland“. Bis zum Horizont. Ein bißchen wie <a href="https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/">Argentinien</a>, nur mit weniger Menschen. Hat mir sehr gut gefallen da durch zu ballern. Trampen war nämlich hammer einfach.</p>
<h2>Taktik</h2>
<p>Gleich am Anfang muss ich eine Lanze für Kasachstan brechen. Ich hatte einen riesen Spaß beim Trampen, weil die Leute einfach verstanden haben, was ich mache. Jedes Auto ist eigentlich ein Taxi, was die ganze Bewegung etwas problematisch macht. Wenn ihr allerdings von Anfang an klar macht, dass ihr kein Geld gebt/habt, dann nehmen euch viele auch einfach so mit. Eine klare Kommunikation ist daher sehr wichtig. Und ein bißchen Russisch Pflicht. Erwähnt auch immer, dass ihr Autostop („Avtostop“) macht, dann verstehen die meisten schon, was Sache ist. Das ist hier auf jedenfall eine andere Nummer, als in <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-18-china/">China</a>, wo euch alle ungläubig anschauen und denken ihr seid völligst lost. In Kasachstan ist es eher das „Ach, ein Tramper!“-Gefühl.</p>
<p>Zweiter Punkt, den ich sehr genossen habe: Ihr könnt euch quasi überall an die Straße stellen. Manchmal müsst ihr ein wenig laufen, um einen passenden Platz zu finden, aber die Positionierung geht direkt und unkompliziert. Darüber hinaus gibt es gute Auffahrten, bei den großen Kreuzungen und Kreisverkehre in den Städten. Positionierung an Bushaltestellen sollte hier absolut vermieden werden, da die Menschen sonst denken ihr wartet auf einen Bus. Auch weil die Lokalbevölkerung an Bushaltestellen trampt (und dann natürlich bezahlt).</p>
<p>Punkt drei bezieht sich auf das <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen</a>. Ich Glaube das ging noch nie so gut, wie in Kasachstan. Es gab quasi keinen Unterschied, ob ihr bei Tageslicht oder bei Dunkelheit getrampt seid. Die Autos hielten genauso schnell an. Super super angenehm. Das hat mich wirklich sehr überrascht, aber wahrscheinlich haben hier meine Reflektoren und mein Tramperanzug ihren Anteil getan.</p>
<p>In Kasachstan zu trampen ist easy und straight forward. Einzige Sache, die ihr beachten solltet, dass ihr die Umgehungsstraßen bei großen Städten nutzt. Die gibt es fast immer und für ein schnelles vorankommen ist es notwendig, nicht in den Städten zu landen. Weil da ist Molloch angesagt.</p>
<h2>Impressionen</h2>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/kamas-truck/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamas Truck in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/waz-truck/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="WAZ Truck in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/strasse-kasachstan-2/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/dirtroad-kazachztan/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="dirtroad Kazachztan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/trampen-kasachstan-2/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Trampen Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/waz-kasachstan-huepfburg/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waz Kasachstan Hüpfburg" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/land-kasachstan-schafe/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/steppe-kasachstan/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2>Besonderheiten</h2>
<p>Ich hab gesagt Kasachstan sei größtenteils flach, aber an der Grenze zu Kirgisistan gibt es ein paar schöne Berge und in Almaty habt ich eine tolle Aussicht auf eben solche. Almaty ansich ist eine sehr schöne Stadt. Zumindest wenn man auch graue Sovjet Platten steht, was bei mir der Fall ist. Aber vorallem schön, wegen den Menschen. Ich hab die Kasachen als wirklich freundlich empfunden und werde sicher mal wieder hin fahren und Freunde besuchen.</p>
<p>Kulinarisch konnte ich mich gut in Kasachstan einfinden. Neben dem guten alten Plow (Reispfanne) und den allseits erhältlichen Samsa (gefüllte Teigtaschen) haben wir auch eine leckere Sommersuppe mit Kartoffel, Schnittlauch, Eiern und Joghurtdrink sowie Sprudelwasser gemacht. Klingt komisch, schmeckte aber Bombe. Ansonsten gibt es noch Kwas, das ist sowas wie Light Bier, aber eigentlich durch die Gärung von Brot hergestellt und der gute alte Kumis (vergorene Stutenmilch). Nicht für jeden Menschen etwas, aber die Leute dort mögen eher saure Getränke.</p>
<p>Nach Kasachstan kommt ihr entweder durch Rußland, oder Zentralasien, falls ihr von Europa lostrampt. Letztere Route kann u.U. etwas komplizierter werden, da die Visa Vergabe in Ländern wie Usbekistan oder Turkmenistan einer Lotterie gleicht. Ich selbst bin von Kasachstan nach Aserbaidschan gereist und habe ein Containerschiff über das kaspische Meer genommen. War eine lustige Tour, die ich nur empfehlen kann. Für weitere Infos dazu checkt am besten <a href="http://www.caravanistan.com">Caravanistan.com</a> – übrigens eine der besten Informationsseiten, wenn ihr in Zentralasien reisen wollt.</p>
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		<title>Persönliche Bestzeit &#8211; Wie man seine Geschwindigkeit beim Trampen kalkuliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren. Weils so schön ist. Hier die Ergebnisse: Auf meinen Routen durch Asien und Amerika hab ich stets versucht, meinen Langstreckenrekord aus Argentinien (2532km in 38h 49m; <strong>Ø65km/h</strong> von Buenos Aires nach Rio Gallegos) zu übertreffen. Am schnellsten war ich in Kazachstan von Almaty nach Aqtöbe (2221 km in 32 h 28m; <strong>Ø68km/h</strong>). Und auch in China hatte ich einen sehr guten Run von <a href="https://goo.gl/maps/i1L2H8Aw2dP2">Dali nach Harbin</a> (4589 km in 82h 38m; <strong>Ø55 km/h</strong>).</p>
<p>Wie schnell ihr trampt, hängt vorallem mit eurer Technik zusammen. Tagsüber wird die Geschwindigkeit eines nicht-fortgeschrittenen und eines fortgeschrittenen Trampers mehr oder weniger gleich sein. Man kann sich mit dem richtigen Equipment und Technik jedoch auch ohne Probleme Nachts bewegen. Da gibt es zwar weniger Verkehr, aber dafür fahren die Lifts weiter. Fortgeschrittene Tramper nutzen die Nacht für ihre Bewegung.<span id="more-2027"></span></p>
<p>Auf meiner <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">„Royal Stage“</a> von New York nach Alaska habe ich eine sehr gute Zeit erreicht, als ich Kanada durchquert habe. Ich hatte einen run von <a href="https://goo.gl/maps/NGsxLSb5JPU2">Thousand Islands USA/Kanada Grenze nach Otter Falls/Haines Junction Yukon Territorium</a> 6071 km in 107 Stunden und 8 Minuten (<strong>Ø56 km/h</strong>). Ich behaupte das ist schneller, als selber zu fahren. Und aufgrund der angemessenen Länge dieser Tour, möchte ich es meine persönliche Bestzeit nennen.</p>
<p>In der russischen Tramplehre kalkuliert man die durchschnittliche Geschwindigkeit im <strong>Sommer</strong> mit ungefähr <strong>50 km/h</strong>. Für den <strong>Winter</strong> sind ca. <strong>40 km/h</strong> veranschlagt. Und das gilt für die meisten entwickelten Länder wie Iran, USA, Kanada, China, Rußland, Deutschland, Argentinien. Die Kalkulation muss entsprechend angepasst werden, wenn es bergiges Gelände mit vielen Serpentinen zu überwinden gilt. Prinzipiell sagt man: Je höher die Straße liegt, desto langsamer ist die Kalkulation. In <strong>technisch, schwierigeren Regionen</strong> kann die durchschnittliche Wegstrecke schonmal auf <strong>200-300 km am Tag</strong> runter gehen. Ich persönlich hab das erfahren, als ich das <a href="https://warmroads.de/de/wenig-verkehr-auf-dieser-strasse-aber-ist-bestimmt-schoen-da/">bolivianische Hochland</a> durchquert habe.</p>
<p>Je länger die Tour geht, desto schwerer ist es natürlich, die Geschwindigkeit hoch zu halten. Wäre ich auf meiner Kanada Route durchschnittlich 3 km/h langsamer gewesen, dann hätte ich am Ende 321km weniger Distanz zurückgelegt. 3 km/h klingt wenig, macht aber einen großen Unterschied.</p>
<p>Als ich angefangen habe zu trampen, haben wir immer Pi-mal-Daumen <strong>das Doppelte der normalen Fahrtzeit</strong> kalkuliert. Für Anfänger ist das eine sichere Orientierungshilfe, die ihr leicht erfüllen könnt. Wenn ihr an diesem Maßstab scheitert, dann macht ihr etwas falsch. Mit den oben genannten Routen in Süd-, Nord-Amerika, sowie Asien, kann man jedoch gut sehen, dass die Richtwerte unserer russischen Freunde durchaus realistisch sind. Besonders auf langen Strecken.</p>
<p>Generell ist man alleine immer ein bisschen schneller als zu zweit. Mit drei Personen wird das Trampen jedoch signifikant langsamer werden. Ländergrenzen sind immer anders, jedoch kann man durchschnittlich mit 1 Stunde Verzögerung rechnen, wenn ihr ein neues Territorium betretet. Große Städte sind ebenfalls ein Problem, besonders wenn es keine Umgehungsstraße gibt. Zwei Stunden sollten zusätzlich zur normalen Fahrtzeit eingeplant werden, wenn ihr euch durch ein Moloch wie La Paz oder Panama City kämpfen müsst. Mit oder ohne öffentliche Transportmittel. Durchquerung von Städten ist eine der schwersten Disziplinen beim Langstreckentrampen und ein Anfänger kann hier durchaus auch mehr Zeit verlieren.</p>
<p>Je erfahrener die Tramper sind, desto kleiner wird der Unterschied in der Bewegungsgeschwindigkeit zueinander sein. Und zwar unabhängig von Geschlecht und Alter. Wer behauptet, dass es mit einer Frau schneller geht, nur weil sie eine Frau ist, der hat vielleicht zu wenig Erfahrung, selber Autos zum Anhalten zu bewegen. Und wenn eine meiner Trampkolleginnen schneller als ich unterwegs ist, dann hat das weniger mit ihrem Geschlecht zu tun, sondern damit, dass sie die bessere Technik hat.</p>
<p>Generell will ich mit diesem Artikel nur zeigen, dass Trampen planbar ist und die Geschwindigkeit davon abhängt, wie gut euer Trampskill ist. Dazu gehört eure Körpersprache, Kleidung, euer Auftreten, Gestik und Mimik, wie gut kommuniziert ihr mit den Autos und wie charmant könnt ihr die Fahrer zum anhalten bewegen. Außerdem ist die Positionierung überaus wichtig und dass ihr taktische Fehler vermeidet, wie z.B. dem Fahrer überlassen, wo er euch rauslässt oder Lifts nehmen, die euch keinen Vorteil bringen. Das alles sind Parameter, die eure Geschwindigkeit mitbestimmen und diese sind weitaus wichtiger, als Glück. Wer behauptet, dass Trampen nur vom Glück abhängt, der weiß wahrscheinlich nicht, wie man richtig trampt.</p>
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		<title>Höhenangstbewältigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 20:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich besitze eine Fünf-Jahres-Plan in meinem Kopf. Dieser beinhaltet neben einem Unternehmen gründen, meine Oma besuchen, ein Holzhaus im Wald bauen, Weltherrschaft, Kinder kriegen,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Ich besitze eine Fünf-Jahres-Plan in meinem Kopf. Dieser beinhaltet neben einem Unternehmen gründen, meine Oma besuchen, ein Holzhaus im Wald bauen, Weltherrschaft, Kinder kriegen, LSD nehmen den <a href="http://www.webkoch.de/rezept/krustenbraten-47095">Kräuterkrustenbraten</a> von Jamie Oliver machen, Half-Life 2 mit allen Addons durchspielen, Swingern gehen, den berühmten <a href="http://www.dangerousroads.org/asia/tajikistan/430-pamir-highway-tajikistan.html">Pamyr Highway</a> durchknallen und einmal um die Welt trampen, auch, dass ich gerne hochalpines Bergsteigen und anspruchsvolle Klettertouren gehen möchte. Problem ist nur, dass ich seit kindestagen Höhenangst habe. Aber Angst überwindet man ganz gut mit Konfrontation.<span id="more-934"></span></p>
<h3 align="justify">Erster Akt: Mastklettern auf dem Atlantik</h3>
<p align="justify">Unser Hauptsegel hatte sich in der Winde verklemmt und wir konnten es seit dem ersten Tag nicht wirklich nutzen. Irgendwann kam die Entscheidung, dass wir das Teil reparieren. Mitten auf dem Meer. Eigentlich macht man sowas ja im Hafen, aber der war mehrere Tage segeln entfernt. Also mussten wir ran. Meine beiden Frenchies und ich waren aufgrund unsere geringen Gewichtes in der näheren Auswahl. Vielleicht hatte Chris aber auch einfach nur Schiss. Da Victor noch etwas kleiner als ich war und irgendwer in hochkurbeln musste, sattelten wir ihn in den Klettergurt und ich durfte in unter högschter Kraftanstrengung die 20m+ den Mast hochziehen. Er machte einen guten Job, allerdings hatten wir am nächsten Tag Probleme mit den Antennen, die uns Löcher in das Segel rissen. Also nochmal jemand hoch. Diesmal durfte ich ran. Ich war nicht sehr enthusiastisch, wenn gleich doch ziemlich aufgewühlt von dem Gedanken, diesen Mast in mitten des Atlantiks zu klettern. Lea erkannte das (Danke dafür!) und und gab mir den letzten Ruck („Go! You want to!“) mich nach dort oben zu bewegen.</p>
<figure id="attachment_935" aria-describedby="caption-attachment-935" style="width: 780px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot.jpg" rel="lightbox[934]"><img class="size-full wp-image-935" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot.jpg" alt="Mastklettern auf dem Atlantik." width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Mastklettern-Boot-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-935" class="wp-caption-text">Mastklettern auf dem Atlantik. Da unten bin ich! Am nächsten Tag haben wir Rollen getauscht.</figcaption></figure>
<p align="justify">Es war ein echt schwieriger Job. Das Boot wurde ständig vom starken Wellengang hin und her geschleudert und auf dem Mast ist die Bewegung natürlich ungleich größer. Hin und Her&#8230;.Hin und Her. Hinzu kam, dass das Segel immer wieder unangenehm aus schlug und mir das Leben zur Hölle machte. Zur gleichen Zeit musste ich an den Antennen herumschrauben, mich am Mast festhalten und aufpassen, dass ich nicht wie ein Boxsack meine Balance verliere, eine Runde drehe, um unsanft gegen den Mast geschleudert zu werden. Das war aber alles noch auszuhalten, wenn da nicht die Höhenangst gewesen wäre.</p>
<p align="justify">Auf dem Weg nach oben hatte ich schon Schnappatmung. Und das kam nicht nur von dem Fakt, dass ich wie ein kleines Äffchen am Mast empor kletterte, damit Victor nicht soviel zu kurbeln hatte. Das war ungefähr wie eine kalte Dusche nehmen. Als ich an der ersten Antenne angekommen war und mich auf die Träger setzen konnte, verkrampfte ich meine Beine so gut es ging. Die Hände brauchte ich ja zum Arbeiten. Ich merkte nichts, hatte aber am Tag darauf eine Menge blauer Flecken an den Oberschenkeln. Das Adrenalin tut sein übriges, damit man nichts mehr merkt. Neben Schnappatmung und einer Aufgeregtheit, wie vor meinem ersten Zungenkuss, kamen immer wieder kleine cholerische Anfälle dazu. Entweder weil diese verdammte Schraube nicht rausging, eine große Welle das Boot traf oder Chris mal wieder das Segel nicht im Wind halten konnte. Ich belegte das mit lautem Fluchen und es half mir sehr gut in dieser Situation. Es war harte Arbeit, irgendwann konnte ich wieder runter. Meine Knie zitterten, ich war völligst fertig mit den Nerven, aber auch ein sehr gutes Gefühl, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt hatte.</p>
<h3 align="justify">Zweiter Akt: Der Turm in der Ruinenstadt</h3>
<figure id="attachment_938" aria-describedby="caption-attachment-938" style="width: 780px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm.jpg" rel="lightbox[934]"><img class="size-full wp-image-938" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm.jpg" alt="Turm in Villa Epecuan" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Villa-Epecuen-Turm-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-938" class="wp-caption-text">Turm in Villa Epecuan</figcaption></figure>
<p align="justify">Ich war in dieser <a href="https://warmroads.de/de/sex-in-argentinien/">versunkenen Stadt</a> in Argentinien und genoss das postapokalyptische Panorama. Es regnete, ich war alleine für mich zwischen all den Ruinen und rauchte eine Zigarette, als dieses Objekt meine Aufmerksamkeit erregte. Es war eine Art Wasserturm, glaube ich. Mit Stufen. Und hoch. Ich bekam sofort wieder schwitzige Hände, aber ich musste es einfach probieren. Ich stieg die Leiter goch. Ich glaube auf ca. 3m kam dann die Angst. Und das über mir zwei Stufen rausgebrochen waren, half meinem Selbstvertrauen nicht unbedingt. Ein anderes Problem war, dass der Turm leichten Überhang hatte und das zum Hochklettern nochmal ein ganz anderes Gefühl vermittelt. Da auch niemand sonst da war und ich nicht mit gebrochenen Gliedmaßen in diesem gottverlassenen Ort verhungern wollte, brach ich ab. Ich hatte es nicht geschafft meine Angst zu überwinden. Und ich ärgerte mich darüber..</p>
<h3 align="justify">Dritter Akt: Bouldern in der Atacama Wüste</h3>
<p>Mit meinem amerikanischen Freund Andrew und seiner Freundin brachen wir auf eine 3.tägige Tour durch die Atacama Wüste auf und es standen unzählige Lagunen, Geysire und berühmte Szenerien aus den Bildern von Salvador Dali auf dem Programm. Und Felsen. Schöne, große Felsen, die nur darauf warteten, erklommen zu werden. Die übliche Boulderhöhe von 4m haben wir weit überschritten. Es war auch nicht ganz ohne, weil man natürlich ohne Sicherung auf diese Kolosse hoch ist, aber vom Schwierigkeitsgrad absolut nicht zu vergleichen mit Routen, die man normal in der Halle bouldert. Am zweiten Tag unserer Uyuni-Tour drehten Andrew und ich etwas frei und erklärten die Wüste zu einem Kletter-Spielplatz für Erwachsene.</p>
<figure id="attachment_939" aria-describedby="caption-attachment-939" style="width: 585px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni.jpg" rel="lightbox[934]"><img class="size-full wp-image-939" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni.jpg" alt="Turmbesteigung in der Uyuni Wüste" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Besteigung-in-Uyuni-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a><figcaption id="caption-attachment-939" class="wp-caption-text">Turmbesteigung in der Uyuni Wüste</figcaption></figure>
<p align="justify">Zweifelsohne meine größte Errungenschaft war eine Art Schornstein, der wohl zum backen genutzt worden war. Wir hatten vorher schon einige große Felsen erklommen, die leicht zu besteigen waren. Dieser war etwas schwieriger beschaffen. Ich stieg an einer der langweiligen Lagunen aus dem Auto und sofort fiel mein Interesse auf dieses Gebilde. Erst dachte ich: „Da kommst du nie hoch.“ Bei näherer Inspektion fand ich allerdings gute Griffe und Tritte und musste es einfach probieren. Sowas wie in Argentinien sollte mir nicht nochmal passieren. Ich hasse es, Sachen zu bereuen. Das Objekt ansich war nicht sehr hoch, vielleicht 5-6 Meter. Aber es war steil. Und es hatte ein Loch in der Mitte. Eine Art Schornstein eben. Ich meisterte es. Wurde total dreckig dabei. Egal. Andrew kam wenig später auch hoch. Wir waren den ganzen Tag gemeinsam am klettern, das hat großen Spaß gemacht.</p>
<p align="justify">Ein paar Lagunen später hat er es allerdings etwas übertrieben. Wieder kamen wir an einem Ort schönen griffigen Felsen an und begannen unsere ganz eigene Expedition. Da war dieser eine Brocken. Er sah sehr verlockend aus. Schönes Profil zielmich hoch. Ich bin an ihn herangetreten und hab ein paar Schritte versucht, allerdings war der Sandstein nicht sehr vertrauenswürdig. Wenn ich eine Sache vom Bouldern am Felsen weiß, dann dass manche Gesteine zum Abbrechen neigen und nicht stabil sind. Aufpassen. Andrew ist trotzdem hoch. Hab ihn garnicht aufsteigen sehen, nur irgendwann stand er auf dem höchsten Punkt und winkte. Hoch geht immer. Runter ist aber eine andere Sache.</p>
<p align="justify">Beim Abstieg passierte dann, was ich schon befürchtet hatte. Auf 6m Höhe trat Andrew auf einen Stein und der löste sich. Großes Geschrei von den umliegenden Zuschauern „Peligroso, Peligroso!“. Andrew konnte sich noch halten, war aber erstmal geschockt. Natürlich bin ich sofort hin und hab angefangen mit ihm über den Abstieg zu diskutieren und ihm etwas Ruhe und Sicherheit zu vermitteln. Ich hab mich unten positioniert um ihn eventuell zu spotten, falls er doch die Biege macht. Dabei geht es nicht darum, den Fallenden aufzufangen, aber ihn wenigstens so zu stossen, damit er nicht auf seinen Kopf landet. War zum Glück nicht nötig, oblgeich Andrew die letzten zwei Meter mit einem ordentlichen Sprung nach unten überbrückt hat, da schon wieder ein Stück Felsen abbrach. Leichtsinnig und Gefährlich. Aber no guts, no glory.</p>
<h3 align="justify">Vierter Akt: 40m+ auf eine freistehende Antenne klettern</h3>
<figure id="attachment_940" aria-describedby="caption-attachment-940" style="width: 521px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574.jpg" rel="lightbox[934]"><img class="size-full wp-image-940" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574.jpg" alt="Antenne, bereit zur Besteigung." width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Antenne-Besteigung-e1438132889574-400x599.jpg 400w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a><figcaption id="caption-attachment-940" class="wp-caption-text">Antenne wird gerade von meinem Kumpel Manny bestiegen. Wer kann ihn sehen?</figcaption></figure>
<p>Ein schöner Tag im kolumbianischen Hinterland. Wir hatten gerade eine kleine Siesta gemacht und ich wollte mit meinem Freund Manny und Ruben, den wir am Tag zuvor kennenlernten, eine Runde spazieren gehen und die Gegend erkunden. Ich gab eine Richtung vor und wie liefen los. Der Weg führte durch den Wald. Wir liefen eine Zeit lang und kamen letztendlich auf diesem wunderbaren Hochplateau heraus. Die umliegenden Täler eröffneten sich uns. Es waren mehrere große Antennen auf dieser Bergspitze und ein kleiner Wachturm vor dem stacheldrahtumzäunten Gelände lud zur Besteigung ein. Dort war diese eine Antenne, ohne Technik, jedoch mit einer schönen Plattform an der Spitze. Mein Interesse war geweckt und meine Angst ebenso.</p>
<p align="justify">Ich stieg runter ohne den Anderen zu sagen, wo ich hin ging. Ich wollte die Umgebung erforschen. Wollte sehen, ob man den Zaun vor der Antenne überwinden kann. Um ehrlich zu sein: Eigentlich wollte ich nur einen Grund haben, dieses Projekt nicht anzugehen und unüberwindbare Hindernisse vor zu finden. Leider war da überhaupt kein Zaun um die Antenne. Mhm. Ich stand unter der Antenne und blickte diese Leiter hoch. 40M, vielleicht mehr. In mir kämpfte es. Ich wollte unbedingt, aber ich hatte solche Angst. Die anderen Beiden kamen irgendwann nach und wir standen gemeinsam am Fuße. In solchen Momenten bin ich dem Gruppendruck sehr dankbar, dass er da ist. Auch das Bedürfnis nun etwas Beweisen zu müssen. „Let´s go.“, war das knappe Kommando von Manny und mir wurde klar, nun gibt es kein zurück mehr. Wie das Erste mal vom 3m Brett springen und hinter dir stehen all die anderen wartenden Kinder und der Bademeister macht schon ausfallende Handbewegungen.</p>
<p align="justify">Wer geht als Erstes? Der Turm war nicht sehr vertrauenerweckend für eine Besteigung von drei Personen. Ich wollte natürlich als Erstes. Das hat einen praktischen Grund, weil mich meine Aufregung sonst umgebracht hätte. Ruben kam hinter mir her. Es gab kurz vor der Hälfte eine kleine Plattform, welche als erste Rast diente. Und als ich mich dort gelähmt von Angst nieder lies, war klar, dass ich wieder runter gehe. Das konnte ich nicht machen. Es war schon hier viel zu hoch. Ich war schon total fertig. Ich sagte Ruben, dass wir da nicht hoch können. Er schaute die Leiter nach oben, stellte fest, dass es nicht mehr weit war und meinte nur: „Aber wir müssen!“, bevor er sich wieder in die Stufen schwang und nach oben kletterte. Okay, wir müssen. Das war Logik, die man einfach akzeptieren muss. Und ich danke ihm dafür, weil ich mich ohne nachzudenken anschloss und mit ihm den zweiten Teil in Angriff nahm.</p>
<p align="justify">Die Leiter war lang. Meine Arme begannen zu schmerzen. Solche Höhen sollte man nicht unterschätzen. Es ist durchaus anstrengend dort hoch zu klettern, auch wenn es auf einer Leiter ist. Alles begann zu zitter. Meine Schritte wurden langsamer. Durchhalten. Irgendwann erreichte ich die Plattform, welche sich im starken Wind sanft hin und her bewegte. Ich schaute mich kurz um, hielt mich am Geländer fest, deutete auf meine zittrigen Knie und lies mich auf die spärlich schmale Fläche nieder, um mir das maximal mögliche Gefühl der Sicherheit zu geben, das an einem solchen Ort möglich war. Und dann&#8230;.die Panik.</p>
<p align="justify">Rational gesehen haben wir zwei Hände, zwei Füße zum Festhalten und unter normalen Umständen besteht dort keine Gefahr. Aber erzähle das Bitte meiner Höhenangst. Es kam in Schüben. Und es kam so heftig, dass mir ganz schwummerig wurde. Ein starkes Gefühl von Panik und Angst. Überwältigend. Lebendig. Ich atmete außerordentlich schnell, mein ganzer Organismus war auf 180. Diese Manifestation der Angst zeigte sich als schmerzliches Gefühl in der Mitte meiner Brust. Hallo Höhenangst, so siehst du also aus. Ich stellte fest, dass es bei mir weniger um die Höhen, sondern eher um das vertikale Ende von Objekten geht, welches mich so zum ausrasten bringt. Und auch das Gefühl, dass ich mich jederzeit in den Tod stürzen könnte. Bewusst. Suizidale Nebenerscheinung. Ich kenne das ja schon seit meiner Kindheit. Und auch jetzt beim Schreiben habe ich schon wieder schwitzige Hände.</p>
<p align="justify">Zum Glück beinhaltet das menschliche Dasein genug Verdrängungsmechanismen, um solche Panikzustände zu meistern. Ich hab mir immer wieder auf den Horizont geschaut, das half. Und ich hatte ein Mantra: „Du bist sicher, alles ist gut.“, womit ich mich versucht habe zusammen zu reissen. Das hat auch funktioniert, bis dann wieder eine andere Stimme in meinem Kopf schrie: „NEIN ES IST VERDAMMT NICHT GUT, ES IST VERDAMMT HOCH UND DIESER SCHEISS BEWEGT SICH VOM WIND!!!“. Als ich durch den Leitertunnel nach unten blickte, beruhigte mich das etwas, weil ich dort die Erlösung meiner Qualen erahnte. Also Abstieg.</p>
<figure id="attachment_936" aria-describedby="caption-attachment-936" style="width: 780px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten.jpg" rel="lightbox[934]"><img class="size-full wp-image-936" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten.jpg" alt="Treppe der Antenne nach unten. Keine Spur von Höhenangst bei diesem Anblick. Eher Erlösung vor Augen." width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Höhenangst-unten-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-936" class="wp-caption-text">Treppe der Antenne nach unten. Keine Spur von Höhenangst bei diesem Anblick. Eher Erlösung vor Augen.</figcaption></figure>
<p align="justify">Aber nicht bevor ich noch einen Selfie mit Ruben gemacht habe. Wir hatten also eine kleine Fotosession, die immer wieder von Panik unterbrochen wurde. Jede kleine bitte von Ruben („kannst du mir die Kamera geben, kannst du ein Foto von mir machen“) brachte mich aus dem Konzept und ich musste wirklich mit mir kämpfen, diese kleinen Aufgaben zu erfüllen. Wenn man so unter Stress steht, dann brauch man volle Konzentration um nicht durchzudrehen. Letztendlich musste dann der Abstieg eingeleitet werden. Keine weiteren Fotos. Und unten&#8230;..der Erfolg. Für mich war es ein Erfolg. Ich hatte mich meiner Angst gestellt und ich dankte meinen beiden Kollegen für die (unbewusste) Unterstützung. Umarmung. Freude. Stolz wie bolle.</p>
<p align="justify">Manny ging danach alleine rauf und davor hatte ich immensen Respekt. Und als wir alle drei so rumstanden und uns erleichtert über diese Errungenschaft austauschten, tauchten zwei Kolumbianer mit einem Mädel auf. Sie gingen zielstrebig zur Leiter und erklommen dann ebenfalls den Turm (bis auf das Mädel, sie hatte etwas Angst). War anscheinend ein recht beliebter Ort für solcherlei Mutproben. Rückblickend würde ich gerne nochmal hoch und sehen, ob sich etwas in meinem Gefühl verändert hat.</p>
<h3>Rooftop Climbers in Rußland</h3>
<p>Grundsätzlich mache ich das als Vorbereitung auf das Klettern. Aber ich hab auf meiner Reise schon viel Spaß mit urbanen Gebäuden gehabt um Schlafplätze zu finden, Balkone von jungen Damen zu erklimmen oder einfach nur Bushaltestellen zu besteigen und Menschenmassen zu beobachten. In Rußland gibt es eine Community von <a href="http://spon.de/vfcul">Rooftop Climbers</a> die Brücken, Antennenmasten und anderen sehr, sehr hohe Gebäuden erklettert. Meist illegal. Ohne Sicherung. Für den Adrenalinkick und den Fame. Ich bin ja sowieso etwas russophil. Aber diese Jungs (und Mädels) haben meinen högschten Respekt. Ich euch daher dieses atemberaubende Video empfehlen. Zwei russische Roofclimber, die das zweithöchste Gebäude der Welt besteigen. Gänsehaut. Absolute Freaks!</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/gLDYtH1RH-U" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Trampen in&#8230; (9) Argentinien</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2015 21:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prolog Gefühlt habe ich die meiste Zeit in Argentinien getrampt. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Vielleicht auch weil Argentinien einfach soviel Spaß...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Prolog</h3>
<p align="justify">Gefühlt habe ich die meiste Zeit in Argentinien getrampt. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Vielleicht auch weil Argentinien einfach soviel Spaß gemacht hat. Kann man echt geniessen. Weite Wege, gut geeignet für Langstrecken. Perfekte Infrastruktur. Im Norden gibt’s auch etwas schöne Landschaft, im Osten die Anden, im Süden hauptsächlich flaches Brachland und natürlich das „Ende der Welt“ in Ushuaia. Großer Spaß zum Erkunden!<span id="more-906"></span></p>
<h3 align="justify">Statistik</h3>
<p align="justify"><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>8045</strong><strong> Kilometer</strong></p>
<p align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>84</strong></p>
<p align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>34</strong><strong> Minuten </strong><strong>50</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>47</strong><strong> Stunden </strong><strong>13</strong><strong> Minuten </strong></p>
<p align="justify">Den Log zum download gibts wie immer <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Log-Argentinien.ods">hier</a>.</p>
<h3 align="justify">Meine Route</h3>
<p align="justify">Ich bin über Uruguay nach Buenos Aires getrampt, anschließend nach Ushuaia und zurück, sowie über Mendoza nach Chile rein. <a href="https://www.google.com/maps/dir/Buenos+Aires,+Buenos+Aires+Province,+Argentinien/Ushuaia,+Provinz+Tierra+del+Fuego,+Argentinien/Monte+Hermoso,+Provinz+Buenos+Aires,+Argentinien/Lago+Epecu%C3%A9n,+Provinz+Buenos+Aires,+Argentinien/Buenos+Aires,+Buenos+Aires+Province,+Argentinien/Mendoza,+Departamento+Capital,+Provinz+Mendoza,+Argentinien/Los+Andes,+Chile/@-43.6953554,-64.4890856,5z/data=!4m23!4m22!1m2!1m1!1s0x95bcca3b4ef90cbd:0xa0b3812e88e88e87!1m2!1m1!1s0xbc4c22b5bad109bf:0x5498473dba43ebfc!1m2!1m1!1s0x958d5290cbca6087:0x6250958d52aefc8a!1m2!1m1!1s0x95ea273e4aacdb43:0x47a597168ce60e29!1m2!1m1!1s0x95bcca3b4ef90cbd:0xa0b3812e88e88e87!1m2!1m1!1s0x967e093ec45179bf:0x205a78f6d20efa3a!1m2!1m1!1s0x967d567958d10b2b:0xcb307845d6011c6e!3e0">Die Route</a> war stets ein Riesenspaß und insbesondere auf meiner Ushuaia Tour bin ich garnicht mehr runter von der Straße für mehrere Tage.</p>
<h3 align="justify">Menschen</h3>
<p align="justify">Die Argentinier sind wohl das Resieland in Südamerika! Ganz Südamerika scheint voll mit reisenden Argentinierinnen zu sein.. Keine Ahnung woher das kommt. Aber sie sind überall. Besonders in Uruguay. Und seitdem ich einen langen Bart habe, werde ich auch ständig für einen Argentinier gehalten.</p>
<p align="justify">Ich hab eine Gesellschaft vorgefunden, die von Idealismus geprägt ist und neu gewonnenes Selbstvertrauen entwickelt, seit dem Staatsbankrott vor einigen Jahren. Ähnlich wie in Chile wird sehr viel wert auf das Kollektiv gelegt. Viele liegen der Präsidentin Kirchner zu füßen, weil sie ein Symbol für die argentinische Unabhängigkeit darstellt und die Leute Stolz auf diese Errungenschaft sind. Ich hab viele Menschen getroffen, die so ticken. Viele Lobhymnen gehört. Natürlich gibt es auch eine andere Seite.</p>
<p align="justify">Die Mitnahmebereitschaft ist gut vorallem im Süden. Das liegt aber auch wieder daran, dass die Menschen sich aufgrund der langen Wege jemanden einladen möchten, der sie unterhält, damit sie nicht einschlafen. Ich hatte sogar Fahrer die nicht wollten, dass ich neben ihnen schlafe, was völligst verständlich ist, da sie das noch schneller müde macht. Mir war das Anfangs nicht bewusst. Aber wenn ihr im Süden unterwegs seid, dann macht euch klar, dass ihr auch mitgenommen werdet, damit der Fahrer auf den langen, geraden Strassen wach bleibt. Insbesondere bei Langstreckenlifts, die mehrere Hundert Kilometer zurücklegen. Das ist übrigens keine Seltenheit, sondern eher die Regel.</p>
<p align="justify">Neben den üblichen netten Bekanntschaften auf den Straßen sind mir insbesondere die argentinischen Männer tendenziell unsympathisch geworden (no offence meine argentinischen Freunde, eher so eine generelle Beobachtung). In Argentinien herrscht eine Kultur der Provokation, so war manchmal mein Eindruck. Ein Argentinier, bei dem ich untergekommen bin, erklärte mir am Beispiel seines Fußballvereines, dass ihn seine Fanfreunde annerven, da man sich mehr über die Niederlage des Rivalen mehr freut, als über den Sieg der eigenen Mannschaft. Bezeichnend. Aber das ist auch eher so ein Mann-zu-Mann Ding. In Südamerika haben die Argentiniern generell den Ruf, arrogant zu sein und sich für etwas besseres zu halten. Ich finde Arroganz nicht so schlimm und es ist manchmal auch etwas sexy. Kann aber auch nerven.</p>
<h3 align="justify">Straßen</h3>
<p align="justify">Ein Traum. Straßenqualität ist okay, aber man findet IMMER einen Platz zum stehen. Argentinien hat sehr viel Platz und das macht das Trampen sehr angenehm. Gab auch keinen Grund zu laufen. Lifts kamen immer relativ schnell und gingen immer recht weit.</p>
<p align="justify">Im Süden ist nur Campo. Karge, flache Ebene mit viel Wind, der bisweilen auch ziemlich kalt sein kann. Die Straßen dort sind schurgerade, ohne Kurven für hunderte von Kilometern. Das hat einen gewissen Reiz und man kann dort schnell unterwegs sein. Aber es wird nach 2000-3000km auch etwas öde. Es befinden sich sehr viele Tiere am Straßenrand (Strauße, Emus, Hasen). Wirkt fast wie ein riesiger Streichelzoo. Allerdings: Ein riesiger Streichelzoo durch den regelmäßig 40-Tonner mit Höchstgeschwindigkeit fahren. Oder auch Postal 2 in real. Die Tiere sind im Falle eines Roadkills nicht nur einfach Platt gefahren werden, sondern werden in alle Richtungen zerstreut. Hier ein Bein, da ein anderes Körperteil. Schon etwas anders als in Uruguay, wo ich ebenfalls viele Roadkills ausgemacht hatte.</p>
<p align="justify">Ansonsten hat Argentinien einen Vorteil, der das Reisen mega angenehm macht. An den Tankstellen gibt es freies W-Lan. Flächendeckend. Das heißt, wann immer ihr euch ein Eis holt, könnt ihr nebenbei kostenlos im Internet surfen. Das war auch ein Grund, weshalb ich irgendwann auf der Straße fest hing. Gab keinen Grund mehr, diese zu verlassen. Essen, Internet, Lifts&#8230;alles da. Hier lässt es sich Leben.</p>
<h3 align="justify">Taktik</h3>
<p align="justify">Eigentlich muss man in Argentinien nicht viel beachten. Es gibt manchmal Ortsumgehungen mit schönen Kreisverkehren, sodass die Stadtüberwindung sehr einfach gemacht wird. Ansonsten positioniert euch sichtbar und gebt euer Handzeichen nicht zu früh. Ich persönlich lasse die Autos oft erstmal beobachten, was ich da mache und halte meinen Arm erst kurz vor Ankunft hoch. Besonders wenn die Autos eine lange Anfahrt mit guter Sicht haben.</p>
<p align="justify">Im Süden könnt ihr lange Strecken ohne Probleme zurücklegen und auch beim Nachttrampen hatte ich gute Erfahrungen gemacht. Dort aber vorwiegend an den großen Kreisverkehren, welche wirklich perfekt dazu geeignet sind. Gut ausgeleuchtet, viel Fläche, einsam. Perfektes Szenario. Für das Nachttrampen lohnt es sich ebenfalls grundlegende Qualifikationen zum servieren von Mate-Tee zu erlernen. Viele Fahrer erwarten, dass ihr Mate macht, dafür dass sie euch Nachts mitnehmen.</p>
<h3 align="justify">Fotos</h3>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/nahe-ushuaia/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="near Ushuaia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/nahe-Ushuaia-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/strasse-argentinien/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Street in Argentina" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-Argentinien-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/warm-road/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Street in Argentina" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/warm-road-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/see-bei-ushuaia/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Lake near Ushuaia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/See-bei-Ushuaia-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/die-anden-bei-mendoza/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="The Andes near Mendoza" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Die-Anden-bei-Mendoza-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/trampen-nach-santiago/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Hitchhiking to Santiago" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Trampen-nach-Santiago-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/strasse-in-argentinien/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Street in the Andes" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Strasse-in-Argentinien-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-9-argentinien/nachttrampen-in-den-anden/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Nighthhitchhiking in the Andes" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-in-den-Anden-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h3 align="justify">Besonderheiten</h3>
<p align="justify">Argentinien ist Fleischnation. Wenn ihr eine typisches Parilla esst, dann ist das meist Wurst, eine Art Rippchen (Asado) und dazu noch ein Brocken Fleisch. Ansonsten eigentlich nichts. Außer vielleicht Baguette. Ich hab nach solchen Fressgelagen immer schlecht geschlafen, aber lecker ist es schon irgendwie. Fleisch ist eines der billigsten Nahrungsmittel und die Qualität ist recht gut, allerdings (und das dürft ihr keinem Argentinier auf die Nase binden, wenn ihr nicht seine Ehre verletzen wollte) ist die Qualität nicht so gut wie in Europa. Reinst imho, versteht sich.</p>
<p align="justify">Ushuaia ist das Ende der Welt. Sieht aus wie ein Alpenort. Sehr schön da unten und um den Wegpunkt mitzunehmen ein gutes Ziel. Wer kann schon sagen am Ende der Welt gewesen zu sein? Auch wenn es ein chilenisches Dorf weiter südlich gibt. Kann man mal vorbeischauen.</p>
<p align="justify">Der Norden ist etwas leblicher in Argentinien. Ab Mendoza gibt es guten Wein, die Erde wird wieder fruchtbar und alles ist grün und schön. Ich war wirklich erstaunt, wieviel karge Fläche im Süden vorhanden sind und das dort außer ein paar Tieren nichts wirklich überlebt. Keine Pflanzen mit Früchten. Keine Bäume. Bei soviel sinnloser Fläche ist dann auch wieder verständlich, wieso Argentinien soviel Fleisch züchtet.</p>
<p align="justify">Im Westen bei Mendoza, nahe der Anden, gibt es Wein. Hostels die jeden Tag kostenlosen Wein zur Happy Hour anbieten. Touren durch die Weinfelder. Es ist sehr angenehm dort und lebt sich gut. Durch die nahen Berge kann man schnell abwechslungsreiches Terrain besichtigen. Allerdings ist alles etwas Mafia verseucht.</p>
<p align="justify">Buenos Aires ist eine der schönsten Städte, die ich je besucht habe. Großartige Architektur, etwas französisch angehaucht. Sehr europäisch, schöne Menschen, viel Trubel und gute Party´s. Ich komme wieder, bestimmt!</p>
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		<title>Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 19:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so sauber geloggt habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">sauber geloggt</a> habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes folgt an dieser Stelle ein kleines Zwischenfazit.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Allgemein</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 20. Oktober 2014 bin ich mehr als <strong>36968,2 km</strong> getrampt. Ich hatte mehr als <strong>405 Lifts</strong>, mußte durchschnittlich <strong>23 Minuten und 34 Sekunden</strong> warten und hab insgesamt <strong>182 Stunden und 39 Minuten</strong> (entspricht ca. 7,5 Tagen) an der Straße gestanden und auf Autos gewartet. Ich möchte keine Minute davon missen.<span id="more-796"></span></p>
<figure id="attachment_800" aria-describedby="caption-attachment-800" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-800" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" alt="Team Traktor Vorwärts" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-800" class="wp-caption-text">Team Traktor Vorwärts. DTSG Legends.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Spitzenreiter</h2>
<p style="text-align: justify;">Ist&#8230;<a href="https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/">Teneriffa</a>. <strong>21 Lifts</strong> hab ich auf dieser wunderbaren Insel zusammen mit Hanna gefangen. Durchschnittlich haben wir <strong>8 Minuten und 12 Sekunden</strong> gewartet. Ich Glaube Lanzarote war noch besser, allerdings liegt das in der Zeit vor meinen Aufzeichnungen.<br />
Für Südamerika weißt Ecuador die besten Werte auf. <strong>14 Minuten und 30 Sekunden</strong> hab ich hier durchschnittlich auf einen Lift gewartet. Allerdings bin ich nur knapp <strong>1000 Kilometer</strong> durch das Land getrampt, mit <strong>21 Lifts</strong> ist es mäßig repräsentativ.</p>
<figure id="attachment_799" aria-describedby="caption-attachment-799" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-799" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" alt="Pick-Up trampen" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-799" class="wp-caption-text">Pick-Up trampen in Uruguay. Best of it all.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Die positive Überraschung</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-7-brasilien/">Brasilien</a> war gefühlt so schlecht wie Spanien und Italien zusammen. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes. Mit <strong>15 Minuten und 15 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit nur knapp hinter der von Ecuador. <strong>44 Lifts</strong> und <strong>6550km</strong> Distanz sprechen allerdings für eine deutliche größere Repräsentanz als in Ecuador. So kann man sich irren. Ich weiß selber nicht so genau, wie ich auf diese guten Werte kommen konnte.<a href="https://warmroads.de/de/brasilien-aus-dem-logbuch-1/"> Gefühlt bin ich für jeden Lift mindestens eine Stunde gelaufen in Brasilien</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Getäuscht</h2>
<p style="text-align: justify;">Hingegen total überschätzt habe ich Argentinien. Gefühlt war es das beste Land. Das lag aber wohl an dem kostenlosen WiFi in den Tankstellen und der überaus komfortablen Gesamtmischung aus guten Straßen, nettem Essen, langen Wegen und Internet. Die Zahlen sind allerdings ernüchternd:<br />
<strong>34 Minuten und 50 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit und somit die zweitschlechteste meiner gesamten Reise. Allerdings bin ich in Argentinien auch sehr viel Nachts unterwegs gewesen, was den Wert etwas gedrückt haben wird. Mit <strong>8045 km</strong> Distanz ist Argentinien bisher das Land, in welchem ich die meisten Kilometer zurückgelegt habe. Auch <strong>84 Lifts</strong> sind ein großer Teil meiner bisherigen Trampmasse.</p>
<figure id="attachment_803" aria-describedby="caption-attachment-803" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-803" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" alt="Warten in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-803" class="wp-caption-text">Warten in Uruguay</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Der Tiefpunkt</h2>
<p style="text-align: justify;">Definitiv Kolumbien. Nicht nur statistisch, sondern auch gefühlt. Nichts gegen Kolumbien, es ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen, allerdings ist die Fortbewegung mehr als anstrengend. <strong>48 Minuten</strong> durchschnittliche Standzeit, bis mich ein Auto mitgenommen hat. Schlechter geht es wirklich nicht. Zwar hatte ich nur in Venezuela weniger Lifts und <strong>943 km</strong> ist die kürzeste Distanz, welche ich in einem südamerikainschen Land zurück gelegt habe, aber mein Gefühl sagt mir, dass dies auch bei mehr Lifts und Distanz nicht besser geworden wäre. Die möglichen Gründe werde ich nochmal in meinem „Trampen in&#8230;- Kolumbien“ Artikel diskutieren.</p>
<figure id="attachment_802" aria-describedby="caption-attachment-802" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-802" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" alt="Warten in Argentinien" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-802" class="wp-caption-text">Warten in Argentinien</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Mein Geheimtip</h2>
<p style="text-align: justify;">Mein Geheimtip zum trampen in Südamerika ist&#8230;..nicht Chile&#8230;sondern <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-8-uruguay/">Uruguay</a>. Mit <strong>88 Lifts</strong> die meisten Autos getrampt und mit <strong>2689 km</strong> ordnet sich Uruguay im Mittelfeld der Distanzen ein. Die durchschnittliche Standzeit von <strong>19 Minuten und 42 Sekunden</strong> sind ordentlich. Wenn man nun noch bedenkt, dass diese Zahl größtenteils in einem Zweierteam (Mann/Mann) zustande kam, dann ist das schon mehr als ordentlich! Wahrscheinlich auch, weil ich mit Ralf unterwegs gewesen bin. Uruguay war auch das Land indem ich meinen <a href="https://warmroads.de/de/uruguay-durchgetrampt/">ersten Güterzug</a> getrampt habe und neben Syrien das Land wo ich definitiv die meisten Lifts mit meinen geliebten Pick-Ups hatte. Leider wird das in Zukunft ja nicht mehr so leicht möglich sein durch das neue Ladefläche-Mitnehmen-Verbot der Regierung. Hoffen wir mal die Uruguayaner neben dieses Gesetz mit ihrer gewohnten Gleichgültigkeit hin und halten trotzdem an.</p>
<figure id="attachment_804" aria-describedby="caption-attachment-804" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-804" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" alt="Unseren ersten Zug trampen in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-804" class="wp-caption-text">Unseren ersten Zug trampen in Uruguay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Hier die vollständige Tabelle mit allen Werten:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Land</b></td>
<td><b>Durchschnittliche Wartezeit (sek)</b></td>
<td><b>Zurückgelegte Distanz (km)</b></td>
<td><b>Wartezeit total (min)</b></td>
<td><b>Anzahl der Lifts</b></td>
<td><b>Gewichtung der Liftzeiten</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Bis Venezuela</td>
<td></td>
<td>10398</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Teneriffa</td>
<td>493</td>
<td>360</td>
<td>216</td>
<td>19</td>
<td>9367</td>
</tr>
<tr>
<td>St. Martin</td>
<td>612</td>
<td>43,2</td>
<td>143</td>
<td>14</td>
<td>8568</td>
</tr>
<tr>
<td>Venezuela</td>
<td>1868</td>
<td>1089</td>
<td>218</td>
<td>7</td>
<td>13076</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>916</td>
<td>6550</td>
<td>2112</td>
<td>44</td>
<td>40304</td>
</tr>
<tr>
<td>Uruguay</td>
<td>1182</td>
<td>2689</td>
<td>1734</td>
<td>88</td>
<td>104016</td>
</tr>
<tr>
<td>Argentinien</td>
<td>2090</td>
<td>8045</td>
<td>2833</td>
<td>84</td>
<td>175560</td>
</tr>
<tr>
<td>Bolivien</td>
<td>1484</td>
<td>1329</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Chile</td>
<td>896</td>
<td>1804</td>
<td>254</td>
<td>17</td>
<td>15232</td>
</tr>
<tr>
<td>Peru</td>
<td>1484</td>
<td>2754</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Ecuador</td>
<td>871</td>
<td>964</td>
<td>306</td>
<td>21</td>
<td>18291</td>
</tr>
<tr>
<td>Kolumbien</td>
<td>2883</td>
<td>943</td>
<td>817</td>
<td>17</td>
<td>48960</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Total</td>
<td>1414</td>
<td>36968,2</td>
<td>10959</td>
<td>405</td>
<td>572870</td>
</tr>
<tr>
<td>In Zeit</td>
<td>23 Minuten 34 Sekunden</td>
<td></td>
<td>182 Stunden 39 Minuten</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Tabelle. Geil oder?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de/trampen-in-suedamerika-statistisches-zwischenfazit-meiner-tramptour-in-suedamerika/">Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sex in Argentinien</title>
		<link>https://warmroads.de/de/sex-in-argentinien/</link>
					<comments>https://warmroads.de/de/sex-in-argentinien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2015 22:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben den Trampberichten wollte ich nun auch mal ein Resume der ganz anderen Art schreiben. Da ich in Argentinien recht gut rumgekommen bin, folgen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den Trampberichten wollte ich nun auch mal ein Resume der ganz anderen Art schreiben. Da ich in Argentinien recht gut rumgekommen bin, folgen hier kurz meine Eindrücke. Natürlich auch mit vielen Fotos.<span id="more-654"></span><br />
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<h3>Ushuaia</h3>
<p>Ja, Ushuaia hat mich im ersten Moment an einen Alpenskiort erinnert. Mit dem Rest von Argentinien nicht zu verlgeichen. Gute Shopping-Möglichkeiten, schöne Landschaft drumherum und eben die südlichste Stadt der Welt. Wobei dieser Superlativ auch schon wieder ziemlich fadenscheinig ist, weil er sich eben auf „Stadt“ bezieht. Auf chilenischer Seite existiert noch ein Dorf weiter südlich und über die Siedlungen im antartkischen Eis wollen wir garnicht erst reden.</p>
<p>Trotzdem wunderschön da unten. Argentinien besteht sonst ja meist aus trockenem, ebenem Farmland. Je weiter südlich, desto weniger Vegetation. 200 km vor Ushuaia wachsen erstmals wieder Bäume. Das fand ich sehr überraschend. Alpenfeeling. Auf jedenfall ein schöner Flecken Erde. Kann man sich mal anschauen. Die Straße dorthin ist bisweilen beschwerlich. Zwei Grenzübergänge sind zu passieren, da Chile einen Teil der Zufahrtsregion kontrolliert. Außerdem muss ein Fluß mit einer Fähr überquert werden, die allerdings umsonst ist.</p>

<a href='https://warmroads.de/selbstportrait-spiegel/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Selbstportrait Spiegel" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Selbstportrait-Spiegel-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/dusty-roads/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ready to go. Argentinische Pampa" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Dusty-roads-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/kurve-ushuaia/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße nach Ushuaia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Kurve-Ushuaia-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/lake/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="See 200km vor Ushuaia." srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Lake-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/road-ushuaia/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße nach Ushuaia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Road-Ushuaia-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/touristen-faehre/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Japanische Touris warten auf die Fähre bei Ushuaia." srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Touristen-Faehre-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Ich war ja nur eine Nacht dort unten und bin anschließend sofort wieder die 3200km nach Buenos Aires zurückgetrampt. Die Straßen in Argentinien waren einfach zu komfortabel. Aber dazu später mehr.</p>
<h3>Villa Epecuen</h3>
<p>In meinen Recherchen bin ich auf diese Stadt gestossen. Kurze Geschichte: Ehemaliger Touristenort an einem See der nach dem toten Meer den zweithöchsten Salzgehalt aufwies. 1985 durch wochenlange Regenfälle eingeweicht und letztendlich nach dem Dammbruch komplett untergegangen. Wiederaufbau unmöglich. Im Internet finden sich sehr schöne Bilder von Salzverkrusteten Bauten und ähnlichem. Salz liegt nun nicht mehr auf den Gebäuden und Epecuen zeigt sich Mausgrau.</p>
<p>Ich war an einem regnerischen und sehr windigen Tag dort. Bin 9km mit dem Fahrrad von der nahe gelegenen Stadt dorthin geradelt. Hat mir gut gefallen, vorallem auch, weil ich der einzige Mensch in dem ganzen Gebiet war. Einsam und regnerisch.</p>
<p>Ansonsten gab es da aber nicht viel zu sehen, außer&#8230;..Steine. Ruinen. Vielleicht bin ich durch unsere sonntäglichen Abbruchhaustouren im schönen Leipzig auch zu sehr verwöhnt. Aber so wirklich vom Hocker gerissen, hats mich nun nicht. Außer dieser Turm, den ich hochklettern wollte, aber bei der Hälfte wieder runter bin, da die durchgerosteten Stufen nicht sehr vertrauenswürdig erschienen und ich mit meiner Höhenangstbewältigungsstrategie noch nicht weit genug voran gekommen bin.</p>
<p>Durch den Regen wars doch irgendwie ganz toll. Aber wenn ich mir vorstelle dort mit 50-100 anderen Schaulustigen bei strahlendem Sonnenschein rumzuschnüffeln, dann vergehts mir doch irgendwie.</p>
<p>Zur Fahrradtour: Auf dem Hinweg hatte ich Rückenwind, das war sehr schön. Auf dem Rückweg musste ich 30% der Strecke schieben, weil ich nicht voran kam. Der Tag war schön melancholisch, leichter Nieselregen, dunkle Regenwolken und viel Wind.</p>
<p>
<a href='https://warmroads.de/epecuen-tower/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Epecuen Turm" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Epecuen-Tower-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/playground-epecuen/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Spielplatz Epecuen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Playground-Epecuen-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/parilla/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Parilla Epecuen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Parilla-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/biking/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Biking Epecuen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Biking-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/tankstelle-epecuen/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Tankstelle vor Epecuen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Tankstelle-Epecuen-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<h3>Buenos Aires</h3>
<p>Die Stadt ist total verrückt. Total schön. Manchmal lästig. Aber insgesamt die abgefahrenste Urbanzone, die ich bisher betreten habe. Hatte mega viel Spaß da. Ich komme auf jedenfall wieder. So lebendig wie ein Ameisenhaufen auf einem Kadaver. Will auch garnicht zuviel ins Detail gehen. Fahrt einfach nach Buenos Aires, wenn ihr mal richtig durchdrehen wollt.</p>
<h3>Mendoza und Anden</h3>
<p>Mendoza ist ein sehr lebenswerter Ort. Weinanbaugebiet. Manche Hostels haben jeden Tag zwei Stunden Happy Hour. Da kann dann soviel Wein getrunken werden, wie reingeht. Umsonst natürlich. Ansonsten alles etwas gesetzter als in Buenos Aires. Ziemlich warm und flach, aber im Hintergrund erheben sich die majestätischen Andenmassive. Sicherlich ein Ort zum bleiben und gemütlich machen. Die Stadt ist sauber, aufgehübscht, warm und viele Backpacker bleiben dort hängen.</p>
<p>Spannender finde ich persönlich allerdings die Möglichkeit in wenigen Stunden in den Anden zu sein und dort einen der unzähligen Gipfel zu besteigen. Über allem thront der Aconcagua, höchster Berg von Südamerika. Der kann auch bestiegen werden, ist technisch nicht zu anspruchsvoll. Allerdings sind mehr 7000 Höhenmeter zu überstehen und die größte Gefahr ist wohl die dünne Lüft.</p>
<p>Drumherum liegt ein Nationalpark, welcher Mitte März seine Pforten schließt. Das bedeutet der Rettungshubschrauber, die Basecamps und jegliche ärztliche Versorgung ist „out of service“. Besonders wegen der Höhenkrankheit kann das zum Problem werden. Angenehmer Nebeneffekt ist allerdings, dass am Eingang zum Nationalpark nicht mehr ca. 150$ sondern nur noch 5$ zu entrichten sind. Aber der Trek erfolgt dann auf eigene Gefahr.</p>
<p>Ich habe mit zwei Israelis eine andere Tour gemacht. Wir haben den Penitentes bestiegen. 4300m. Sind erst in Uspallata auf 2000m in einem Hostel abgestiegen, dann auf 2700m zur Puente del Inca (Incabrücke, später Wellnesshotel und ganz nett anzuschauen) und von da auf ca. 3200m rauf. Das war Höhentechnisch schon herausfordernd. Luft war recht dünn und Akklimatisierung kaum vorhanden. Dort haben wir eine Nacht in einem kleinen Steinhaus genächtigt und sind am Nächsten Tag auf 4351m hoch und dann wieder auf 2700m runter. Tour war herausfordernd und speziell am zweiten Tag stur bergauf. Der Gipfelblick hat allerdings entschädigt und mein erster 4000er war auch getan. Die Höhe hat mir zugesetzt, aber als wir abgestiegen sind, hab ich mich gefühlt wie auf einem Abendspaziergang. Doch noch akklimatisiert. Insgesamt: Zu empfehlen, ist ne schöne Tour.</p>

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<a href='https://warmroads.de/mendoza/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Mendoza Markplatz" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/05/Mendoza-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Das wars dann auch für Argentinien. Bin selbstverständlich noch getrampt. Aber dazu gibt es dann noch einen „Trampen in Argentinien“ &#8211; Artikel.</p>
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		<title>Trampen ans Ende der Welt &#8211; Ushuaia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 17:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Campo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorspiel: Ich hatte mir eine Kamera in Deutschland gekauft und nach Argentinien schicken lassen. Großer Fehler. Hätte ich gewusst was folgt, wäre ich lieber...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<pre>Vorspiel: Ich hatte mir eine Kamera in Deutschland gekauft und nach Argentinien schicken lassen. Großer Fehler. Hätte ich gewusst was folgt, wäre ich lieber persönlich über den Atlantik zurückgetrampt, um das gute Stück abzuholen. Gekauft, verschickt, sogar das Tracking hat bis Argentinien funktioniert. Die Kamera kam irgendwann am 18.3.2015 in Buenos Aires an. So weit so gut. Mein Kardinalfehler war allerdings, dass ich die Kamera nicht an meine Adresse geschickt habe, sondern zu einer Freundin.</pre>
<p><span id="more-598"></span></p>
<pre>Erster Akt, wir warten auf eine Benachrichtigung. Die erhalten wir aber nicht. Zum Abholen wird eine Vollmacht benötigt, die lasse ich mir ausstellen und mache mich das Erste mal auf den Weg zur Post. Ich muss hier zu meiner Schande gestehen, dass ich das falsche Postzentrum recherchiert hatte. Ergebnis: Sechs Stunden durch Buenos Aires fahren um am Ende 16:18 Uhr vor der richtigen Post zu stehen, die leider schon seit 18 Minuten geschlossen hatte. Das wäre ansich nicht schlimm, wenn nicht Gründonnerstag gewesen wäre und die nächsten beiden Tage Feiertage sind. Ostern. Eine Woche länger in Buenos Aires.</pre>
<pre>Zweiter Akt, Montag. Ich verlasse meines Gastgebers Haus um früh morgens zur Post zu gehen, die Kamera abzuholen und nach Ushuaia zu trampen. Montag ist leider immernoch Feiertag. Verschlossene Tür, ich Obdachlos (hatte letztendlich aber eine Matratze am Abend angeboten bekommen). Nächster Morgen, etwas verkatert nach 4 Stunden Schlaf um 8:45 Uhr vor der Post. Ca. 30 Leute stehen schon da. Anstehen, reingehen, Karte kriegen und gesagt bekommen, dass meine Vollmacht nicht gültig ist, weil – obacht – die Unterschrift meiner Freundin von einer Bank mit Unterschrift der Bank verifiziert werden muss (obwohl ich eine Personalausweiskopie dabei hatte). Willkommen in Argentinien. Gehts noch komplizierter?</pre>
<pre>Ich bin dann trotzdem losgetrampt. Meine Freundin hat unterdessen versucht die Kamera abzuholen, ist aber an den Zollgebühren gescheitert. Gestern war ich nochmal da mit Vollmacht (und ihrem Ausweis). Kurzes Gespräch, Missverständnis, einmal reingucken, wieder zukleben und Zöllner erklärt mir, dass Sie persönlich vorbeikommen muss. Es ist meiner außerordentlichen Verzweiflung geschuldet, dass ich einfach stehengeblieben bin und er auf einmal dann doch Englisch sprechen konnte und wir den Fall letztendlich lösen konnten. Kamera da, Ich glücklich. Und dann kam der Regen.... Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um meine Reise nach Ushuaia......</pre>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mitten in Buenos Aires gestartet, etwas planlos zugegeben. Hab ein paar Autos gestoppt und mich in Richtung Autobahn vorgearbeitet. Halb fünf war zugegeben ziemlich spät und ich hab am ersten Tag nur ca. 200km hinter mich bringen können. Erstmal gezeltet. Am nächsten Tag ging es aber dann richtig los.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Mittwoch der 8. April 2015 ; 09:04</h5>
<p style="text-align: justify;">Aufstehen, losmachen. 16 Minuten bis zum ersten Lift. Der Tag beginnt gut. Komme von Las Flores nach Azul, da steht ein Schild: Ushuaia 2856km.</p>
<figure id="attachment_611" aria-describedby="caption-attachment-611" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2.jpg" rel="lightbox[598]"><img class="size-large wp-image-611" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-1024x576.jpg" alt="Stadt Ushuaia" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-800x450.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-2-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-611" class="wp-caption-text">Ushuaia Stadt</figcaption></figure>
<h5 style="text-align: justify;">12:10 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Gaucho sammelt mich auf, spricht sofort Englisch. Netter Kerl. Hätte ich am Anfang gewusst, dass er nur durch den Ort fahren wird, wäre ich wahrscheinlich nicht eingestiegen. Wir machen kurzen halt in seiner Fabrik, irgendwas mit Eisen. Er fragt mich, ob ich schon gegessen habe, hatte ich nicht. Zieht rechts raus und wir finden uns in einem typischen Parilla (Grill) Restaurant wieder. Es gibt gegrillte Schweinekeule und unglaublich leckere Pommes. Danach Abstecher zur örtlichen Zementfabrik, wo er noch versucht eine Truck für mich zu finden.</p>
<h5 style="text-align: justify;">15:08 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Ein Chevrolet sammelt mich auf. Er wirft mich 16:21 Uhr in Pringles (ja das heißt wirklich so) raus und sammelt mich 17:09 wieder auf. Das wird mir die nächsten Tage noch öfter passieren. Scheint eine argentinische Eigenart zu sein.</p>
<h5 style="text-align: justify;">18:40 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Große Raststätte bei Bahia Blanca. Ich kann schon weitaus besser Spanisch sprechen. Zum Trampen auf jedenfall geeignet. Die erste große Raste in Argentinien für mich. Bin mir jetzt sicher eine gute Nacht vor mir zu haben. Treffe einen anderen Tramper: Argentinier, 17 Jahre, reist halb illegal nach Bariloche (weil nicht volljährig), hat kein Geld und geht ab und zu mal betteln in der Fußgängerzone. Ansonsten aber sehr gepflegt, nicht so verhippt. Er ist auch recht schnell weg.</p>
<h5 style="text-align: justify;">20:20 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Kriege einen Lift mit einem VW. Es gibt Mate. Ein Ehepaar. Pick-Up. Er heizt wie blöde. Guter Fortschritt. Leider nehmen die mich (aus mir unerkenntlichen Gründen) nur die halbe Strecke.</p>
<h5 style="text-align: justify;">21:50 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Colorado. Treffe meinen argentinischen Freund wieder. Er läd mich auf ein Bier ein. Wir schauen Fußball (Champ. Leauge River Plate) und Essen ein Sandwich (mächtig.). Ich will die Nacht nutzen um voran zu kommen. Er gibt mir noch ein paar schlechte Tips (frag die Lkws), ich ziehe los und habe nach 30 Minuten einen Lift. Erfahrung schlägt Logik. 40km in die Pampa rein zu einem Autobahnkreuz. Der Fahrer wirkt erstaunt und betont mehrmals, dass da absolut Nichts ist. NADA. Jaja, weiß ich. Find ich gut.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Donnerstag der 9. April 2015 ; 00:48 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Aussteigen. Hier ist ja wirklich nichts. Noch nichtmal Licht. Gefällt mir. Oh da kommt auch schon ein Transporter der abbiegt. Ich renne zur Trampstelle.</p>
<h5 style="text-align: justify;">00:50 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Bäm. Lift. Das sind mehr als 200km Nachtlift. Medikamententransport. Ich bin hochzufrieden.</p>
<h5 style="text-align: justify;">03:05 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Fahrerwechsel. Die beiden Medikamententransportfahrer tauschen ihre Fahrzeuge. Der eine fährt nach Norden zurück und der Andere nach Süden. Ich darf sitzenbleiben. Mein neuer Fahrer ein ganz freundlicher, zurückhaltender und geordneter Mensch. Redet nicht mit mir und lässt mich schlafen. Hört einen grandiosen Remix aus 90er Jahre Bravo Hits wie Dr. Alban, Haddaway, Culture Beat und anderen Klassikern. Ich fühle mich wie 14.</p>
<h5 style="text-align: justify;">07:30 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Sonnenaufgang in Trelew. Sieht schon ein bißchen nach Antarktis hier aus. Keine Bäume mehr. Mondlandschaft. Schön kalt. Und dabei ist das noch nichtmal halbe Strecke.</p>
<h5 style="text-align: justify;">08:47 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Trampe mit einem Chevrolet. Der Fahrer transportiert Go-Karts. An der ersten Polizeikontrolle wollen die Beamten wissen, ob ich professioneller Go-Kart Fahrer bin. Wegen meinem Anzug. Haha!</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten die fahrt etwas anstrengend. Der Fahrer mag nicht, dass ich immer wieder einschlafe. Ich verstehe nicht warum, aber wahrscheinlich, weil er selber hundemüde ist. Immer wenn ich den üblichen Bewusstseinsverlust habe, fängt er an mit mir zu reden, haut gegen das Autodach oder dreht die Musik auf. Sollte nicht der letzte Fahrer dieser Art sein. Da im Südern die Straßen oft hunderte Kilometer stur geradeaus gehen, wird wohl ein professioneller Beifahrer erwartet.</p>
<figure id="attachment_610" aria-describedby="caption-attachment-610" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo.jpg" rel="lightbox[598]"><img class="size-large wp-image-610" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-1024x576.jpg" alt="Mucho Campo. Mucho nada." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-800x450.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Campo-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-610" class="wp-caption-text">Viel Campo. Viel nichts.</figcaption></figure>
<h5 style="text-align: justify;">14:50 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Markus sammelt mich auf. Ein Anwalt. Hab gutes Gespräch mit ihm in Spanisch. Er ist sehr interessiert, fährt eben nur total langsam. Wir machen Pause. Er lässt mich im Auto schlafen. Nach einer Stunde geht es weiter. Ich bin sichtlich ungeduldig und zeige es ihm auch. Die Nacht bricht an.</p>
<h5 style="text-align: justify;">20:43 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Markus schon wieder. Wir knallen nach Rio Gallegos. Ankunft wird 23:53 Uhr sein. In den letzten 38 Stunden und 49 Minuten sollte ich 2532km hinter mich gebracht haben. Das ist mein persönlicher Geschwindigkeitsrekord. Weiter geht’s diese Nacht nicht, da die Grenze um 22:00 Uhr zu macht.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Freitag der 10. April 2015 ; 00:00 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Campieren neben der Polizeistation. Vier junge Polizisten stehen um mich herum. Keine Bäume, kann mein Zelt nur mit Not errichten. Polizist wird notdürftig als Baumersatz eingespannt. Die Anderen lachen. Alle blicken gebannt auf mich und mein Zelt. Die einhellige Meinung zum Aufbau: „Muy difficil.“ (Sehr kompliziert.)</p>
<p style="text-align: justify;">Ich soll nicht in die Pampa laufen, weil es dort Pumas, Füchse und Stinktiere gibt. Riecht auch exakt so. Der Gestank ist wirklich sonderbar aggressiv und derb. Aber das macht den Moment einzigartig.</p>
<h5 style="text-align: justify;">09:17 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Eis auf meinem Zelt. Hätten mir die Polizisten nicht noch eine zusätzliche Decke gegeben, ich wäre wohl erfroren. Wenigstens haben sie mich geweckt.</p>
<h5 style="text-align: justify;">10:55 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Erstes Auto nach der Grenze hält an. Mehrere hundert Kilometer und 5 Stunden fahrt liegen vor uns.</p>
<h5 style="text-align: justify;">19:21 Uhr</h5>
<p style="text-align: justify;">Ankunft in Ushuaia. Drei Tage. Ich bin zufrieden, wenn man dazu bedenkt, dass ich den ersten Tag in Ushuaia verkackt hatte und dann noch die geschlossene Grenze dazu kam. 3159Km von Buenos Aires nach Ushuaia.</p>
<p style="text-align: justify;">So hab ich es dann auch bis zu meinem ersten großen Checkpoint geschafft. Cap Horn, Südspitze von Südamerika. Das ist für mich persönlich ein gutes Gefühl. Die erste Richtung ist abgeschlossen und nun kann es erstmal ausschließlich Richtung Norden gehen. Sobald ich den Äquator nocheinmal überquert habe, werde ich mich (hoffentlich) nur noch in der nördlichen Hemisphäre für den Rest meiner Reise aufhalten.</p>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/ushuaia/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Stadt Ushuaia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Ushuaia-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/chilenische-grenze/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kurz vor chilenischer Grenze" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Chilenische-Grenze-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/happy-tramper/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Happy Tramper" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Happy-Tramper-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/japanische-touristen/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Japanische Touristen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Japanische-Touristen-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/tankstelle-suedargentinien/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Tankstelle Südargentinien" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Tankstelle-Südargentinien-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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		<title>Und dann kam der Regen &#8211; Urbanes Campen in Buenos Aires</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 06:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war schon recht spät heute, Abends um Sieben. Ich war obdachlos in Buenos Aires. Schlaf ich eben irgendwo in der Stadt. Gute Idee...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war schon recht spät heute, Abends um Sieben. Ich war obdachlos in Buenos Aires. Schlaf ich eben irgendwo in der Stadt. Gute Idee dachte ich. Noch eine Flasche Wasser im Kiosk gekauft und durch Puerto Madero getigert, das „Bankenviertel“ von Buenos Aires. Grundsätzlich hab ich kein Problem mehr irgendwo draußen zu schlafen. Städte sind allerdings sone Sache. Aber ich finde langsam gefallen daran.</p>
<p>Gestern Nacht bin ich um vier Uhr in BA angekommen in Moreno, einem der Vororte, wo man lieber nicht hin will. Wir sind mit dem LKW immer tiefer ins Molloch hineingefahren.<span id="more-592"></span> Zwischenzeitlich die Straßen voll mit jungen, betrunken und bedrogten Menschen. Die Mädels sahen alle aus wie Prostituierte, ist anscheinend in Mode dort. Ich hatte etwas Kommunikationsschwierigkeiten mit meinem Fahrer, wusste nicht wohin er fährt und wir sind eben immer tiefer ins Elend gekommen.</p>
<p>Irgendwann musste ich dann aussteigen, nahe einer Bahnstation. Nach etwas rumlaufen hab ich ein unfertiges Haus gefunden. Besser gesagt ein Betonskelett. 3 Ebenen, eine Treppe, kein Zaun von der Seite. Ein famoser Schlafplatz. Trocken (es regnete), über den Köpfen des Nachtvolkes und sauber. Prinzipiell kann man in der Stadt immer eine gemütliche Ecke finden. Manchmal ist es eben etwas schwieriger.</p>
<p>Heute Nacht dann im Viertel der Reichen. Ich durchquerte einen Park der voll war mit Grüppchen, die kleine Hügel hoch und runter joggten. Alle brav mit Funktionskleidung ausgestattet. Work-Out nennt sich das wohl. Im Park selbst befand sich irgendein Kioskgebäude. Super dachte ich. Kann man ja hochklettern. Ich kletter ab und zu mal auf Gebäude in der Stadt. Das macht Spaß und zu irgendwas muss ich meine Boulderkenntnisse ja nutzen können. Hier fand ich ein schönes Dach. Es war 8 Uhr Nachts und da ich die letzten drei Nächte nur ungefähr sechs Stunden geschlafen hatte, wollte ich heute mal früh ins Bett.</p>
<p>Ich sah schon beim Einschlafen, dass über mir recht viele Wolken auf recht schnelle Art und Weise von A nach B flogen. Kein Dach, naja wird schon gut gehen. Friedlich eingeschlafen. Irgendwann aufgewacht, weil der Wind so laut war. Ich wusste erst gar nicht was los war, aber irgendwas in mir erkannte sofort, dass es nicht gut sein wird. Der Sturm hatte gerade begonnen. Wind wütete durch den Park, der Regen lies es etwas gemütlicher angehen und kam später dazu.</p>
<p>Ich hatte schon beim einschlafen vorgesorgt für eventuelle Regenfälle und alles in Plastiktüten verpackt. Allerdings war ich auf das was da auf mich zukam ganz und garnicht eingestellt. Prinzipiell hab ich ne durchschnittliche Einpackzeit von 2-3 Minuten, da mein Rucksack recht gut organisiert war. Das war in diesem Fall aber nicht schnell genug.</p>
<p>Blätter fegten über die Wiesen und erste Äste zerborsten unter den drückenden Windböen, die sichtlich Spaß an ihrem Dasein als „Vorband“ für den Regen hatten. Ich hab sofort mein Kopfkissen (Tramperanzug) angezogen und den Schlafsack in den Rucksack gestopft. Da hat es aber schon angefangen zu regnen. Als ich meine Schuhe anziehen wollte und von der Isomatte aufgestanden bin, hat diese erstmal das Weite gesucht. Getragen vom Wind, wie ein fliegender Teppich, irgendwo vom Gebäudedach runter.</p>
<p>Sofort Abstieg. Schnell schnell. Schon am Rande des Daches war ich ordentlich nass, weil die Vorband die Bühne verlassen hat und die Hauptvorführung begonnen hat. Der Regen. Platzregen. Starkregen. Nennt es wie ihr wollt, es hat auf jedenfall alles sehr schnell nass gemacht. Als ich endlich den Boden erreicht hatte, kam der Wind auch nochmal für eine Zugabe dazu. Alle auf der Bühne, ich irre orientierungslos durch den Park, finde meine Isomatte nicht und bin recht schnell recht nass.</p>
<p>Ca. eine Minute hab ich noch neben dem Gebäude gestanden. Da war zwar kein Vordach, aber auf der windgeschützten Seite erschien mir meine Existenz doch erstrebenswerter, als im Rest des Parkes. Außerdem musste ich überlegen was zu tun war. Überlegen wo das nächste Dach zu finden war. Und es war keines weit und breit. Also loslaufen, hilft ja alles nichts. Außerdem hab ich ja wasserdichte Schuhe. Die sind an sich auch ganz nützlich, allerdings nicht, wenn das Wasser über den Knöchel in den Schuh läuft.</p>
<p>Das war eine sehr kurze vier Stunden Nacht. Hab allerdings gut geschlafen, muss ich schon sagen. Gerettet hat mich einer der vielen Imbisse an der Wasser-Promenade. Erstmal trockene Klamotten angezogen und eine Zigarette geraucht. Kalt, nass, naja könnte schlimmer sein, dachte ich, gibt ja schließlich Menschen die jeden Tag arbeiten müssen. Ich hab ja nichts zu tun, kann ich also auch die ganze Nacht im Regen stehen.</p>
<p>Irgendwann nachdem ich mich dann von Imbiss zu Imbiss mit Unterstützung von Getränken und Sandwiches vorgearbeitet habe, wurde der Regen schwächer und ich konnte Richtung Stadt laufen. Ich bin noch kein sehr guter Obdachloser. Das ist mir klar geworden, als ich auf dem Weg zum Bahnhof die „Profis“ entdeckt habe, wie sie gemütlich trocken auf ihren Pappen in Häuserecken sitzen und sich mit ihren Kollegen unterhalten. Gegen die bin ich eben doch nur ein Amateur. So ungeschützt im Park schlafen und total vom Sturm überrascht werden, passiert denen mit Sicherheit nicht.</p>
<p>Ich versuchte etwas Nachttrampen. War nicht sehr erfolgreich, hab aber auch nicht dran geglaubt ohne meinen Anzug. Bin ziellos durch die Stadt geirrt. Jetzt ist es 3:37 Uhr und ich bin schon wieder wach. Allerdings nicht irgendwo, sondern in der Lobby des Sheraton Hotels Buenos Aires. Internet, gemütlicher Sessel, kalt und nass, aber naja könnte schlimmer sein. Wenn ich morgen zum Beispiel arbeiten müsste. Aber ich darf auf die Straße und Richtung Chile trampen. Vamos!</p>
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		<title>Hools, Fußball und Blut &#8211; Sonntags in Buenos Aires</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2015 16:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es fing alles an, als ich in den Bus zum Stadion gestiegen bin. Wohin ich den möchte? Racing? Ja da hinten sitzt schon ein...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es fing alles an, als ich in den Bus zum Stadion gestiegen bin. Wohin ich den möchte? Racing? Ja da hinten sitzt schon ein Racing Fan. Sein Name war Hannibal, lange graue Haare, Hut, des englischen mächtig und ein absoluter Glücksgriff für mich. Er hat sich auch sogleich neben mich gesetzt und angefangen zu erzählen. Eigentlich hat er die gesamten 3-4 Stunden unseres Zusammenseins nur erzählt. Keine Fragen gestellt. Keine Kommentare verlangt.<span id="more-577"></span></p>
<figure id="attachment_578" aria-describedby="caption-attachment-578" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal.jpg" rel="lightbox[577]"><img class="size-large wp-image-578" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-1024x775.jpg" alt="Hannibal" width="780" height="590" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-300x227.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-150x114.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-400x303.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-800x605.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Hannibal-200x151.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-578" class="wp-caption-text">Hannibal</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Racing Club, das ist neben Boca Juniors und River Plat Club Nummer drei aus Buenos Aires. Ehemaliger Weltpokal-Sieger, zwischenzeitlich <a title="Der Fluch" href="http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/9/11103077#f11701460">abgestiegen in Liga zwei</a> und bekannt für die größte Blockfahne der Welt. Ich wollte unbedingt ein Fußballspiel sehen in Buenos Aires. Die Entscheidung auf Racing fiel aufgrund des Spieplanes und weil ich einen Racing Fan beim Umtrunk in einer Kneipe kennengelernt hatte. Reine Bauchentscheidung.</p>
<p style="text-align: justify;">Hannibal hat mir den Weg zum Stadion gezeigt. Ich war mir nicht sicher wieviel Hochstapler in ihm steckt. Er meinte, er hätte die erste Racing Blockfahne überhaupt entworfen. Aha. Und hat auch sonst recht viel erzählt. Drei Stunden vor Anpfiff standen wir dann an einem verschlossenen blauen Tor, er meinte ich solle einfach still sein, nichts sagen, er würde alles regeln. Wir sollten wohl irgendwohin, wo normalsterbliche keinen Zutritt hatten. Er klopfte am Tor, niemand machte auf. Schwätzer dachte ich, aber ein Netter. Mit uns vier Polizisten am warten. Die passierten fünf Minuten später das Tor, Hannibal und ich hinterher. Ich durfte also mit rein. Niedergelassen haben wir uns dann in einem kleinen Vereinshaus und dass es tatsächlich etwas speziell war mit dem Zutritt, hab ich spätestens gemerkt, als der Ordner vom Tor reinkam und zwei Gäste aufgefordert hat das Gebäude zu verlassen. Waren anscheinend nicht erwünscht.</p>
<figure id="attachment_580" aria-describedby="caption-attachment-580" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim.jpg" rel="lightbox[577]"><img class="size-large wp-image-580" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-1024x576.jpg" alt="Vereinsheim Racing" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-800x450.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Vereinsheim-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-580" class="wp-caption-text">Vereinsheim. Heilige Hallen. Zutritt nur für Auserwählte.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Stadion ging dann das Gesellschaftsspiel los. Hier eine Begrüßung, Marketing Chef, da ein Küsschen, ehemaliger Spieler, hier eine Bekanntschaft&#8230;eigentlich kannte er fast jeden da. Und er stellte sie mir nacheinander vor. „Nicht hingucken. Das ist Nummer 4.“ Nummer vier in der Hooligan Hierarchie der größten Fangruppe Guadia Imperial (mit einem schönen Pretorianer als Logo). Nummer vier war der Einäugige und das war kein Wortspiel. Ich bin ja mitlerweile recht schmerzfrei, was Menschen angeht und kann mich mit allen Typen umgeben. In Gegenwart von Nummer vier hab ich mich allerdings maximal Unwohl gefühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Er war ein unscheinbarer Typ, wirkte oberflächlich freundlich, nicht sehr groß auch nicht unbedingt kräftig und das ist auch das ganze Problem an der Sache. Wenn sich jemand in solchen Hierarchien hochgearbeitet hat und keinen Körper eines Reeperbahn-Türsteher aufweist, dann steckt da was anderes dahinter und ich will mir nicht ausmalen, was er für ein Irrer sein muss. Hannibal hat nur vage Andeutungen gemacht. Das reichte mir.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich einen Moment alleine dort rumstand hat er sich vor mich gestellt und mit mir geredet. Ich hab kein Wort verstanden. Ehe ich mich versah hat er mich „gebeten“ (mit freundlichen stössen, die keine Wiederworte zulassen) in die Ecke dort zu treten, wo ich dann auch sogleich umringt war von 4-5 Hools Marke Kleiderschrank. Allerdings hatte Nummer 4 eine solche Ausstrahlung, das ich diesen vier Jungs lieber Nachts in einer dunklen Seitenstraße im Boca Juniors-Dress über den Weg gelaufen wäre, als ihn hier vor mir stehen zu haben. „Documenta“ wolle er. Ich erklärte ihm wo ich wohne und das ich keinen Pass dabei habe. Er wollte mit mir zu unserem Haus gehen. „Amigo Amigo“, ja da hinten ist Hannibal. Er kam auch sogleich an und hat die Situation aufgeklärt. Ich weiß immernoch nicht, ob die checken wollten, dass ich sauber bin, oder es einfach nur ein Scherz war. Nummer 4 hatte einen sonderbaren Humor und offensichtlich Freude daran Menschen einen Schrecken einzujagen. Gehörte irgendwie zu seinem Wesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nummer drei war dann auch meine persönliche Lebensversicherung. Netter fürsorglicher Typ. Hat aber wahrscheinlich auch schon für seinen Verein getötet. Man weiß es nicht. Das Gute war auf jedenfall, dass ich natürlich frei ins Stadion durfte und mitten im Herzen der Kurve stand. Ich hab mich das ganze Spiel auch keinen Zentimeter von den mir bekannten Gesichtern wegbewegt. Nummer 2 habe ich nur kurz gesehen. Der durfte nicht rein, hatte Stadionverbot. Nummer eins war nicht da. Wahrscheinlich durfte der nicht raus und sitzt im Gefängnis. Spekulation. „Private Dinge“ kommentierte Hannibal sein fehlen. Eine nette Truppe von Verrückten und Irren auf jedenfall.</p>
<figure id="attachment_582" aria-describedby="caption-attachment-582" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1.jpg" rel="lightbox[577]"><img class="size-large wp-image-582" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-1024x576.jpg" alt="Mein Aufpasser" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-800x450.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Mein-Aufpasser1-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-582" class="wp-caption-text">Mein Aufpasser. Der netteste Mensch von der ganzen Bande.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In Minute zehn ging dann auch ordentlich die Post ab im Stadion. Grundsätzlich hängen das gesamte Spiel Blockfahnen und eine ausgewählte Gruppe steht auf den Geländern und hält sich an den Fahnen fest. Ich hab keine Ahnung was passiert ist, aber 3 Meter neben mir stand einer der älteren Hools auf dem Geländer und ein junger Kerl unter 18 kam an und hat ihn da runtergeholt. Der war natürlich mega sauer und hat sich den Jungen genommen und erstmal äußerst unschön zusammengeschlagen, bis Nummer 3&amp;4 dazwischen gegangen sind. Damit war das aber nicht getan. 5 Minuten später kam der Jungspund wieder an. Wohl irgendwelche Revierkämpfe. Das Zweite mal hat er es aber nicht so dolle kassiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mr. Geländer-Hool hat sich dann im weiteren Verlauf des Spiels noch mit einem größeren Brocken angelegt, war wohl ne Familienfede. Boxkampf, steckt vier üble Kopftreffer ein, blutüberströmt, steht aber wie ne Eins und ist total in Rage. Fordert Revanche, läuft zum Zaun, weil da mehr Platz ist und winkt seinen Kontrahenten zur nächsten Runde. Der bleibt aber stehen, Nummer 3&amp;4 haben alle Mühe für Beruhigung zu sorgen. Sah nach gebrochener Nase aus und einem Cut an der Backe. Irgendwann Situation vorbei und alle wieder am Feiern.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach war mein Sensationsbedürfnis auch schon mehr als bedient. Ich hätte eigentlich nach Hause gehen können. War genug. Aber noch nicht das Ende. Zur Halbzeit hat sich ein Getränkemensch mit einem prall gefüllten Rack Coca-Cola in unsere Hool-Ecke verlaufen. Das war dann auch ein besonderes Schauspiel, wie auf einmal Anarchie ausbrach, mindestens 20 Leute auf den armen Cola Verkäufer zustürmten und einfach alles plünderten, was zu holen war. Pures Entsetzen in seinem Gesicht. Ja, frag mich mal, ich muss hier noch 45 Minuten mit den ganzen Verrückten Fußball schauen.</p>
<figure id="attachment_583" aria-describedby="caption-attachment-583" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve.jpg" rel="lightbox[577]"><img class="size-large wp-image-583" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-1024x576.jpg" alt="Racing Club Buenos Aires" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-800x450.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/04/Im-Herzen-der-Kurve-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-583" class="wp-caption-text">Racing Club Buenos Aires</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dazwischen, Frauen, Mädels, Kleinkinder, Babys. War eben durch und durch ein Familienblock. Blutüberströmte Typen die über kleine Mädchen drübersteigen, welche auf den Stufen Platz genommen haben. Sieht man auch nicht alle Tage. Nachdem ich am Spielende von Nummer 4 noch eine Seesack voll Blockfahne in den Rücken geworfen bekommen hab, der mich in eine Gruppe Hoolfreunde gerissen hat, hab ich dann auch recht bald das Weite gesucht. Dabei kann ich nochnichtmal sagen, ob das jetzt seine Art war Sympathie auszudrücken, oder damit ein dezentes „Verpiss dich!“ gemeint war. Ist auch egal.</p>
<p style="text-align: justify;">Rückfahrt dann noch in einem Fanbus. Alle höchst amüsiert einen Deutschen dabei zu haben. Mega Party im Bus, da auf der Rückbank ne komplette Samba Gruppe Platz gefunden hat. Trommeln, Singen, Cola mit Wein, Polizeieskorte (Heimweg führte durch das Boca Juniors Viertel) und ich durfte letztendlich aus dem fahrenden Bus springen und mitten über die größte Straßenkreuzung von Buenos Aires Richtung zu Hause laufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fußball hier absolut verrückt. Wie auch die ganze Stadt. Großen Dank an Guadia Imperial, Hannibal und alle anderen Durchgeknallten für die Erfahrung. Fußball gespielt wurde übrigens auch. Hab nur nichts davon mitbekommen. Blockfahne lies keine freie Sicht zu, Stehplatz war eh in scheiß Position und Aufnahmefähigkeit war stark strapaziert. Racing gewann 2:0.</p>
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