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	<title>Spanien &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Trampen in&#8230; (4) Teneriffa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 14:55:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[easy Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Serpentinen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prolog Der höchste Berg von Spanien liegt auf Teneriffa, oder besser gesagt IST Teneriffa. Das wusste ich nicht und war dann auch sehr überrascht,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Prolog</h3>
<p>Der höchste Berg von Spanien liegt auf Teneriffa, oder besser gesagt IST Teneriffa. Das wusste ich nicht und war dann auch sehr überrascht, als wir zwei Tage vor Ankunft schon den majestätischen Gipfel des El Teide auf unserer Überfahrt erspähten. Diese Insel hat verschiedene Gesichter, zwischen Massentourismus, Outdoorsport und einigen verlassenen grünen Ecken, die auf einen Entdeckung warten. Grüner feuchter Norden, kombiniert mit der leblosen Vulkanlandschaft und 3718m hohen Gipfel.<span id="more-314"></span></p>
<h3>Statistiken</h3>
<p>Seit Teneriffa habe ich angefangen alle Tramptouren zu loggen. <a title="Das Logbuch" href="http://warmroads.de/logbuch-und-dokumentation/">Das Logbuch</a> wird ähnlich wie bei unseren <a title="Sporttrampen" href="http://sporttrampen.de" target="_blank">DTSG-Rennen</a> geführt und ich werde hierzu noch einen gesonderten Artikel verfassen.</p>
<p><strong>Zurückgelegte Distanz: 360 Kilometer</strong></p>
<p><strong>Anzahl der Lifts: 19</strong></p>
<p><strong>Durchschnittliche Wartezeit: 8 Minuten 13 Sekunden</strong></p>
<p><strong>Standzeit Gesamt: 2 Stunden 36 Minuten</strong></p>
<p>Logbuch zum Download findet ihr <a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/Log-Teneriffa.ods">hier</a>. Fühlt euch eingeladen mit den Statistiken herumzuspielen.</p>
<h3>Unsere Route</h3>
<p><a title="Route Teneriffa" href="http://goo.gl/LZ5h6R" target="_blank">Unsere Route</a> war auf zwei Tage angelegt. Erst wurde der Norden betrampt, wobei wir nach Camorga und Igueste gefahren sind, um die Enden der Straßen abzutrampen. Wenn möglich bitte wenden. Danach ging es über Aquamanza an den Rand der El Teide Hochebene. Dort haben wir gezeltet und sind am frühen morgen weiter um den Aufstieg zum El Teide zu machen. Anschließend erfolgte ein kleiner Schlenker Richtung Süden, um letztendlich wieder nach Santa Cruz zurückzukehren. Insgesamt ca. 270km (google hat die Route nicht korrekt dargestellt).</p>
<h3>Menschen</h3>
<p>Auch in Teneriffa begegneten wir auf der Straße vielen Touris, die uns gerne mitnahmen. Allerdings scheinen hier auch wieder mehr Spanier zu leben, die in meinen Augen etwas tramperfreundlicher als auf dem Festland sind. Trotz alledem war es in Teneriffa schwieriger zu trampen, als auf Lanzarote. Stellenweise hatte ich wieder dieses „Spanien-Feeling“, weil insbesondere im Stadtverkehr nur schwerlich ein Auto anhielt. Alles in allem war das trampen jedoch gut.</p>
<h3>Straßen</h3>
<p>Im Gegensatz zu Lanzarote hat Teneriffa eine ordentliche Autobahn die sich 2-3-spurig einmal um die Insel zieht. Hier gibt es auch wieder die schon angesprochenen <a title="Spanien" href="http://warmroads.de/trampen-in-spanien-2/" target="_blank">spanischen Auffahrten</a>, welche sich gut zum trampen eignen. In den größeren Städten ist es etwas schwer wegzutrampen, da meist kein Halteplatz ist und sehr viel Verkehr. Daneben gibt es aber auch wunderbar kleine Landstraßen im Norden, mit tollen Ausblicken, welche aber wenig befahren sind. Durch die umliegende Natur wird das warten allerdings zu einer sehr entspannenden Angelegenheit.</p>
<h3>Taktik</h3>
<p>Basic hitchhiking in Teneriffa. Die Autobahnen können gut über die Auffahrten betrampt werden und darüber hinaus hat Teneriffa auch gut ausgebaute Rasthöfe, die nicht so verwirrend wie in Spanien gesetzt sind. In der Stadt hilft der „Ampeltrick“. Wir haben die meisten Lifts an Ampeln abgefangen. Einfach auf rot warten und dann mit den Menschen reden. Das hat zumindest funktioniert, um aus der Stadt rauszukommen. In den Gebirgsstraßen im Norden schlängeln sich enge Serpentinen hoch und runter. Hier ist kaum Haltefläche, was durch die Steigung gefährlich werden kann. Positionierung an den Straßenkreuzungen hat allerdings super funktioniert, da viele verwirrte Touristen dort herumfahren und die Beschilderung manchmal etwas suboptimal ist. Soll heißen, die stehen gerne an Kreuzungen und beraten sich, was wir uns zum Vorteil gemacht haben.</p>
<h3>Fotos</h3>
<p>Ich komme meiner eigentlichen Bestimmung der „Trampen in&#8230;“ &#8211; Reihe näher und werde ab jetzt nur noch Bilder von Straßen und vom Trampen posten. Darum geht’s ja schließlich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000944/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serpentinen im Norden von Teneriffa" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000944-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000931/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="End of the road in Igueste" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000931-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000970/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Aufstieg El Teide" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000970-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000991/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße auf dem Hochplateau nahe El Teide" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000991-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000941/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serpentinen im Norden von Teneriffa" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000941-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000963/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="End of the road Camorga" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000963-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000986/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausfahre bei dem Hotel nahe El Teide" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000986-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000920/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Aufstieg nach Igueste, Bergstraße" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000920-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/p1000922/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Küstenstraße bei San Andres schlängelt sich um den Berg" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1000922-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h3>Besonderheiten</h3>
<p>Der El Teide ist mit 3718m die höchste Erhebung Spaniens. Ein Aufstieg lohnt sich definitiv. Wer zum Gipfel will, sollte vor 7 Uhr morgens los, da ansonsten eine Anmeldung erforderlich ist und eine Genehmigung zu beantragen ist. Die Wartezeit betrug bei unserem Aufenthalt 3 Wochen.</p>
<p>Ich persönlich mag den Norden der Insel weitaus mehr, als den Süden. Serpentinen, Mittelgebirge, Regen, kühle Luft und vorallem, Straßenenden. Es kommt nicht oft vor, dass Straßen einfach irgendwo aufhören. Im Norden von Teneriffa gibt es 3-4 solcher Straßenenden und wer sich dafür begeistern kann ans Ende von etwas zu gelangen, der sollte den Weg auf sich nehmen.</p>
<p>Die Autobahn in Teneriffa ist sehr gut um einen schnellen Transit über die Insel zu gewährleisten. Dies ist im Vergleich zu anderen Insel durchaus erwähnenswert. Hat man nicht überall.</p>
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		<title>Traffic exists &#8211; Hitchhiking possible; (5) Spanische Pünktlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 13:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic Exists - Hitchhiking Possible]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„We have to get up early tomorrow.“, meinte Adan. Early? Ich hatte wirklich keine Lust um sechs Uhr morgens aufzustehen. Zum Glück waren wir...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„We have to get up early tomorrow.“, meinte Adan. Early? Ich hatte wirklich keine Lust um sechs Uhr morgens aufzustehen. Zum Glück waren wir in Teneriffa und „early“ sollte 8:00 Uhr aufstehen und 8:45 Uhr losfahren, bedeuten.</p>
<p>Ich kann mich noch gut erinnern, wie um 8:50 Uhr Adan in der Küche stand, sein Schinken-Käse-Toast as und beim Blick auf die Uhr feststellte: „Oh, we have to hurry.“, um sich anschließend nicht vom Fleck zu bewegen und mit einem breiten Grinsen sein Toast weiterkaute. Ein angenehmer Kulturschock.</p>
<p>Das Frühstück war auch ganz fantastisch. Guter Kaffee, frisch gepresster Orangensaft, ein Spinatgesundheitsdrink, Schinken-Käse-Toast und Ananas vom Vorabend.</p>
<p>Wir haben Adan beim trampen kennengelernt. Dieser Kerl hat uns einmal quer über die Insel kutschiert und ist mit uns über eine Stunde im Gebirge rumgefahren um einen Absprungplatz zum Fallschirmfliegen zu finden. Er und seine Freundin Lala hatten mir später einen Schlafplatz angeboten und mich zum Abendessen eingeladen. War ein toller Abend!</p>
<p><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045.jpg" rel="lightbox[160]"><img class="aligncenter wp-image-161 size-large" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-1024x768.jpg" alt="Adan und Lala" width="780" height="585" data-id="161" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-1024x768.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-150x112.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-800x600.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045-200x150.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/01/P1010045.jpg 1095w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
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		<title>Leben mit Roy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 02:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Pole]]></category>
		<category><![CDATA[Roy]]></category>
		<category><![CDATA[Shit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Don´t leave the door open, cause the dogs will shit in your cabin.“, war der gut gemeinte Rat unseres Gastgebers Roy am Tag als...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Don´t leave the door open, cause the dogs will shit in your cabin.“, war der gut gemeinte Rat unseres Gastgebers Roy am Tag als ich abgefahren bin, weil meine neue Mitbewohnerin gerne die Kabine auf Durchzug stellte.<span id="more-96"></span></p>
<p><!--Weiterlesen...--></p>
<p>Roy kommt ursprünglich aus London, ist indischer Abstammung und lebt auf einem Boot bei Gibraltar. Für zwei 12er-Pakete San Miguel Bier durften wir eine Woche auf seinem Boot schlafen. Ein fairer Deal. Mit auf dem Boot lebten Roys Hunde: Hot-Dog und Crisp. Letzterer bellte gerne solange, bis man sein von Reude zerfressenes Fell streichelte. Wenn man zu streicheln aufhörte, bellte er weiter.</p>
<p>Das Boot war dezent versifft und Roy war eigentlich ein ziemlicher Drecksack, beleidigte den ganzen Tag geraderaus seine Mitmenschen und hatte eine ausgeprägte „I don´t give a fuck“-Attitüde. Aber ich mochte ihn. Er lebte oben im Wohnzimmer auf seiner Ledercouch, zwischen Flatscreen, Tablet und seinen Hunden. Abends wandelt sich das Wohnzimmer zur gemütlichen Chill-Out-Zone. Zu dem bisweilen beissenden Geruch von verwesendem Hund gesellt sich der von marokkanischen Haschisch, Whiskey und Bier. Außerdem kam jeden Tag Dennis mit seinen beiden Hunden zu Besuch. So hockte man dann mit Dennis, Roy, anderen Gästen und vier Hunden auf der Ledercouch und erlebte eine überaus gesellige Runde.</p>
<p>Roy musste morgens immer durch unser Zimmer zur Toilette, welche mit einem Eimer Seewasser gespült werden musste. Eines morgens, als ich noch in meinen warmen Schlafsack gehüllt war, flog der Eimer quer durch unser Zimmer und Roy vermittelte in seiner gewohnt beleidigenden Art, dass wir gefälligst neues Wasser holen sollen, während er schon auf der Toilette Platz genommen hatte und seinem Morgengeschäft nachging. An einem anderen Tag kam er mit der Warnung rein, dass der Hund vor unsere Tür geschissen hatte und wir aufpassen sollten beim hinausgehen. Ganz normaler Alltag.</p>
<p>Er war trotz alledem ein sehr gebildeter Mann und Entertainer. Er hatte eben eine andere Einstellung zum Leben. „I wasn´t smoking and drinking for over 30 years, but then i turned 60 and i thought&#8230;.ah, i don´t give a fuck.“ Das war dann auch Programm und die Konsequenz mit der er diese Haltung lebte, beeindruckte mich. Ich glaube Roy hat einmal gutes Geld verdient, studierte und hat eine gesunde Einstellung zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Heute lebt er eben auf einem Boot, gibt Reisenden ein Dach über den Kopf und erzählt gute Geschichten, wenn man im Gegenzug seine Hunde ausführt, Wasser nur am Nachbarliegeplatz zapft und immer Toilettenpapier von den öffentlichem Marina-Klos mitbringt. Ein sehr liebenswürdiges Arschloch dieser Roy.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (3) Lanzarote</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-lanzarote/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 17:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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		<category><![CDATA[easy Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prolog Lanzarote gehört mit einer maximalen Ausdehnung von 60 km eher zu den kleineren Inseln der Kanaren. Die Oberfläche ist gezeichnet durch weite Vulkanlandschaften...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Prolog</strong></h3>
<p>Lanzarote gehört mit einer maximalen Ausdehnung von 60 km eher zu den kleineren Inseln der Kanaren. Die Oberfläche ist gezeichnet durch weite Vulkanlandschaften und exzellenten Straßen. Ich hab die Insel als sehr angenehm empfunden, da die Menschen dort wirklich unglaublich entspannt sind und alles etwas langsamer zu gehen scheint. <em>Trampbeurteilung: AAA+</em></p>
<h3><strong>Meine Route</strong></h3>
<p>Ein Tag reicht um einmal über die komplette Insel zu trampen und wieder zurück (und das ganze auch nochmal, wenn man will). Wir sind von Puerto del Carmen, wo unser Boot lag, in den Nationalpark, haben einen Abstecher in den Süden gemacht und sind dann über Teguise ganz in den Norden getrampt. Einmal weißer Sandstrand und zurück.<span id="more-86"></span></p>
<p><a href="http://bit.ly/1yMDCNK">Hier</a> gehts zur Route.</p>
<h3><strong>Straßen</strong></h3>
<p>Rund um Arrecife existiert so etwas wie eine Autobahn mit zwei Spuren. Ansonsten sind in Lanzarote hauptsächlich einspurige Straßen, die jedoch ausnahmslos in sehr gutem Zustand sind. Etwas schwieriger ist es mit den Haltemöglichkeiten, da meist kein Standstreifen oder dergleichen vorhanden ist. Das liegt daran, dass die Straßen oft in die Vulkanerruptionen hineingepflügt wurden und anscheinend an jedem zusätzlichen Quadratzentimeter gespart wurde. Zusätzlich befinden sich oft Vulkansteine am Straßenrand die irgendwer zur Begrenzung gesetzt hat.</p>
<p>Das Verkehrsaufkommen ist auf den „Bundesstraßen“ (die Roten) etwas höher, allerdings sind alle Wege tramptechnisch uneingeschränkt zu empfehlen.</p>
<h3><strong>Menschen</strong></h3>
<p>Wie schon erwähnt sind die Menschen auf Lanzarote sehr entspannt. Zumindest wenn wir von Locals mitgenommen wurden. Das kam nicht sehr oft vor, weil die Insel voll mit Touris ist, die jeden mitnehmen. Meist hat eines der ersten 5 Autos angehalten. Amtssprache auf den Straßen ist Deutsch, danach Englisch oder Spanisch. Gegen Ende der Tour haben wir uns nicht mehr die Mühe gemacht Englisch zu sprechen, weil sowieso jeder dort Deutsch zu sprechen scheint. Sogar die Franzosen.</p>
<h3><strong>Taktik</strong></h3>
<p>In Lanzarote muss man eigentlich nicht viel machen, außer an der Straße stehen und lächeln. Die Autos halten fast von alleine.</p>
<h3><strong>Besonderheiten</strong></h3>
<p>Markenzeichen von Lanzarote sind die weißen Häuser mit blauen Fensterläden. Die Insel wurde entscheidend geprägt von dem Künstler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9sar_Manrique"><span lang="de-DE">César Manrique</span></a>, welcher auch für das einheitliche Erscheinungsbild verantwortlich ist. Kam leider bei einem Autounfall in den 90ern ums Leben.</p>
<p>Teguise ist ein wunderbar verschlafenes Städtchen, in welchem einmal die Woche ein großer Markt ist. Der Markt ist nicht zu empfehlen, aber danach gibt’s Live-Musik in den umliegenden Kneipen und einladende Tapas Bars. Sicherlich eine der schönsten Städte auf der Insel.</p>
<p>Nahe El Golfo im Süden gibt es eine große Salinenanlage mit Panoramablick. Lohnt sich anzuschauen und danach in der Brandung von El Golfo dem Meer bei der Arbeit zuzusehen.</p>
<p>Im Landesinneren versuchen einige Menschen Wein anzubauen. Da die Insel aber wenig Regen, dafür umso mehr Wind hat, wächst der Wein auf dem Boden in eigens dafür angelegten Gruben. Der Wein ansich ist ziemlich schwer, ähnlich wie Portwein.</p>
<p>Ansonsten gibt es viel öde Vulkanlandschaft.</p>
<h3><strong>Fotos</strong></h3>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-lanzarote/p1000876/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Sraßenbegrenzung in Lanzarote mit Steinen" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000876-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-lanzarote/p1000888/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="schöne Brandung auf Teneriffa" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000888-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-lanzarote/p1000884/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Salinen bei El Golfo" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000884-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-lanzarote/p1000866/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Lanzarote Straße" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/12/P1000866-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>Trampen in Spanien (2)</title>
		<link>https://warmroads.de/de/trampen-spanien-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 20:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[Gewächshausästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Küstenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prolog Spanien hat in Tramperkreisen keine sehr gute Reputation. Völlig zurecht. Trampen in Spanien läuft ein bißchen anders, als im Rest von Europe. Auf...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Prolog</strong></h3>
<p>Spanien hat in Tramperkreisen keine sehr gute Reputation. Völlig zurecht. Trampen in Spanien läuft ein bißchen anders, als im Rest von Europe. Auf meinem Weg von Norden bis runter nach Gibraltar sollte meine Geduld und Erfahrung auf eine harte Probe gestellt werden. Spanien war zäh und eine sehr harte Nuß. Trotzdem durchgetrampt, auch wenn ich zwischenzeitlich aus lauter Frust und Verzweiflung schon daran dachte einen Bus zu nehmen.</p>
<h3><strong>Meine Route</strong></h3>
<p>Die gesamte Ostküste von Barcelona nach Gibraltar. Zwischendurch hätte ich einen LKW von Barcelona nach Madrid liften können, hab mich aber dummerweise dagegen entschieden. Rückblickend ein großer Fehler.</p>
<p>Update 2017: Ich war nun noch einmal eine größere Strecke in Spanien unterwegs. Ich bin von Madrid nach Sevilla getrampt und anschließend noch etwas an der Küste entlang. Diesmal sprach ich Spanisch und habe mich auf das Trampen anders vorbereitet. Insgesamt lief es eigentlich ganz gut. Aber das werde ich als Kontrast in diesen Artikel einbauen.</p>
<p><span id="more-63"></span><br />
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<h3><strong>Menschen und generelles zum Trampen in Spanien</strong></h3>
<p>Für mich war auffällig, dass auf den spanischen Straßen nur wenige junge Menschen unterwegs waren, ebenso wenig Frauen, dafür aber viele ältere Leute und Geschäftsreisende. Viele ignorieren einen am Straßenrand und ich denke, das liegt auch an der großen Dichte von älteren Personen, die keinen Bock auf Tramper haben. Aber das nur zu meiner Theorie. Die Zielgruppe ist auf jedenfall nicht die Leichteste.</p>
<p>Aber warum läuft Trampen in Spanien so schlecht? Dieser Frage bin ich die letzten Jahre nachgegangen. Ein weiterer Erklärungsversuch ist folgender: Zu der Zeit als Trampen auf der ganzen Welt populär geworden ist, herrschte in Spanien eine Militärdiktatur und daher kam die Hippie Welle dort nicht so stark an, wie bspw. in den nordeuropäischen Ländern.</p>
<p>Desweiteren muss hier noch der Fall <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Alcasser_Girls">drei Mädchen von Alcacer</a> erwähnt werden, welcher meiner Meinung nach einer der schlüssigsten Gründe für den Verfall der Trampkultur in Spanien sein könnte. 1992 sind drei Mädchen auf dem Weg in die Disco entführt worden und danach vergewaltigt, gefoltert und getötet worden. Der ganze Fall wird bei Wikipedia als einer der dunkelsten Kriminalfälle in der Geschichte Spaniens bezeichnet. Ohne hier auf die Theorien und Hintergründe näher einzugehen (z.B. Involvierung höchster politischer Zirkel in Spanien) will ich kurz beschreiben, wieso die Auswirkungen auf das Trampen in Spanien durch diesen Fall so immens gewesen sein könnten. Als die drei Mädchen entführt worden sind, liefen im nationalen Fernsehen wochenlang berichte über das Verschwinden und die Suche. Als die Mädchen letztendlich gefunden wurden, passierte dasselbe während der Aufarbeitung und ebenfalls während des Prozesses gegen einen der Täter (der Andere ist immernoch einer der am meistgeuchtesten Verbrecher bei Interpol). Der Fall lief über mehrere Monate hoch und runter in den Spanischen Medien. Er wird als der Zenith des spanischen Trash-TV&#8217;s bezeichnet. Was auch immer das heißen soll. Wichtig ist aber eines: Dieses schreckliche Verbrechen wurde stets mit Trampen in Spanien in Verbindung gebracht. Und hierdurch hat Trampen wohl eine sehr sehr schlechte Reputation bekommen. Schreckliche Geschichte. Ist Trampen in Spanien deswegen gefährlicher als anderwo? Ich denke nicht.</p>
<h3><strong>Straßen</strong></h3>
<p>Das Straßennetz in Spanien ist eine Sache für sich. Prinzipiell habe ich mich auf meiner Route auf drei verschiedenen Straßenarten fortbewegt. Die kostenpflichtige Autobahn (AP – Autopista), die normale Autobahn und die Nationalstraße (N). Letztere gingen recht gut zum trampen, allerdings wurde die Nationalstraße spätestens ab Malaga zu einer einzig zusammenhängenden Stadt und daher auch tramptechnisch nicht zu empfehlen. Die Autobahnen verlaufen teilweise parallel, was eine geordnete Streckenführung etwas schwierig macht, da man nie weiß, wo genau der Lift nun langfährt.</p>
<h3><strong>Taktik für Trampen in Spanien</strong></h3>
<p>Meine übliche Taktik mich über Raststätten fortzubewegen, war in Spanien nur schwer möglich. Was einer Raststätte im deutschen Verkehrsraum am ähnlichsten ist, sind die „areal de servicios“ auf den AP´s. Auf den normalen Autobahnen befindet sich an fast jeder Ausfahrt eine Tankstelle, die nur schwer von der Raststättenkennzeichnung zu unterscheiden ist. Dies hat zur Folge, dass man sich von einer schlecht frequentierten Tankstelle zur nächsten hangelt. Das Trampen über die Raststätten auf den Bezahlautobahnen geht ganz gut, jedoch fahren die meisten Autos irgendwann auf die normale Autobahn und es eröffnet sich wieder das oben genannte Problem.</p>
<p>Prinzipiell denke ich aber, dass eine sinnvolle Taktik für die Spaniendurchquerung ist, schon in Frankreich nach long-distance-lifts Ausschau zu halten. Ich bin vor dieser Tour zwei mal durch Spanien und zurück und hatte immer ein Auto oder LKW, was mich die komplette Transitstrecke mitgenommen hat.</p>
<p>Eigentlich ist die Verkehrsplanung in Spanien auch gut auf Tramper eingestellt, da an fast jeder Autobahn-Auffahrt ein Kreisel und ein Standstreifen zur Positionierung vorhanden ist. Allerdings unterscheiden sich die Standzeiten immens zu denen in Deutschland. Zum Vergleich: In Deutschland stehe ich durchschnittlich 5-10 Minuten an einer Auffahrt, in Spanien waren es (fast) immer mindesten 60 Minuten + x. Liegt definitiv an den Menschen und nicht an den äußeren Bedingungen.</p>
<p>Und nach zwei Jahren muss ich folgendes hinzu fügen: Wenn ihr in Spanien Trampen wollt, dann geht das am besten mit Spanisch. Klingt etwas banal, allerdings ist meine Tramperfahrung um einiges besser geworden, seitdem ich Spanisch spreche. Ich benutze dieselbe Taktik wie in Deutschland und spreche die Menschen an der Tankstelle an. Prinzipiell sind die Spanier auch ganz nett und gar nicht so negativ gegenüber Trampern  eingestellt. Das Trampen hat sogar etwas Spaß gemacht, weil man die Sprachbarriere nicht mehr und ich somit einen besseren Zugang zu den Menschen hatte.</p>
<h3><strong>Besonderheiten</strong></h3>
<p>Funny fact: Auch wenn mehr als genug zum Trampen ist: Viele Spanier halten mitten auf der Straße an und keiner weiß warum.</p>
<p>Trampen auf kleineren Straßen geht in Spanien genauso gut wie überall anders auf der Welt. Und überall findet sich ein schöner Kreisverkehr mit Haltefläche.</p>
<p>Die Costa del Sol hat eine wunderschöne Küstenstraße. Insbesondere zwischen <a title="Almeria nach Malaga" href="https://goo.gl/maps/dCwwz" target="_blank">Almeria und Malaga</a> bietet es sich an die Nationalstraße abzutrampen. Sie schlängelt sich wunderbar an der Steilküste entlang und ist ein echtes Fahrerlebnis.</p>
<p>Was auch zum Erscheinungsbild an der Südküste gehört, sind die Gewächshäuser, welche sich vor und hinter Almeria zwischen den Bergen und der Küste versammeln. Es sieht aus wie ein riesiger Slum. Dort wachsen die Wintertomaten/-paprika/-Gurken für den europäischen Markt. So häßlich diese ganze Szenerie erscheint, ist sie gewissermaßen auch faszinierend. Ein Prachtstück kapitalisischen Produktionsfetisches. Gefühlte 150km geht das so.</p>
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<p>Auch im Spätherbst ist ein Sonnenschutz dringend zu empfehlen. Diesen Oktober waren in Malaga tlw. 35° und die pralle Mittagssonne 60-120 Minuten an einer Auffahrt ohne Schatten zu erfahren, ist kein Spaß.</p>
<h3><strong>Fotos</strong></h3>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-spanien-2/p1000817/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Costa del sol" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000817-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-spanien-2/p1000795/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Gewächshäuser in Südspanien" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000795-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-spanien-2/p1000787/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Auffahrt in Murcia" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000787-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-spanien-2/p1000825/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Trampende Musiker" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000825-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

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		<title>Jauchzet Frohlocket St. Martin ich komme!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 17:51:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Krotov]]></category>
		<category><![CDATA[Lift]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Transamazonica]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die PFLICHT ruft. Ich halte mich kurz. Dies ist ein weiterer Reisestatusbeitrag. Ich habe ein Boot. Es ist 60 Fuß lang und noch großer,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die PFLICHT ruft. Ich halte mich kurz. Dies ist ein weiterer Reisestatusbeitrag. Ich habe ein Boot. Es ist 60 Fuß lang und noch großer, schöner und komfortabler als das Letzte und nimmt mich nach St. Martin mit. Morgen früh legen wir ab in 21 Tagen werde ich in der Karibik sein.</p>
<h3> Neuausrichtung</h3>
<p>Durch den neuen Zielort wird sich meine eigentliche Reiseroute etwas ändern. Ich werde wohl in Venezuela endlich Festland betreten und wieder wie ein normaler Mensch trampen können. Allerdings ist das noch ein ganzes Stück von Uruguay entfernt. Da ich die Panamerikana nur einmal trampen möchte, werde ich wohl einmal quer durch den Amazonas knallen. Hab aber schon gechaut, dort gibt es eine schöne Straße, die <a title="Transamazonica" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transamaz%C3%B4nica">Transamazonica.</a> Hab mir sagen lassen, es sei die langsamste Straße der Welt. Aber wohl immerhin schneller als segeln. Klingt nach einem Plan.</p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Noch hinzuzufügen: Oh Captain, my Captain. Seine Name ist Chris ein sehr höflicher Engländer. Mit dabei zwei Fahrradreisende, die ebenfalls Boote trampen und aus dem schönen Frankreich stammen. Die Beiden sind noch jung, weshalb ich etwas auf sie aufpassen soll, wie Chris mir ans Herz gelegt hat. Zumindest soll ich schauen, dass sie alles richtig machen. Blockwart quasi.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die letzten Tage und Wochen hatten ihre Höhen und Tiefen. Letztendlich kam aber dann doch alles so, wie es nicht hätte besser sein können. Oder um es mal sinngemäß nach <a title="Anton Krotov" href="http://hitchwiki.org/en/Anton_Krotov">Anton Krotov</a> zu beschreiben: Wenn du etwas auf der Reise brauchst, dann kommt das von ganz alleine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Reisestatusupdate ist hiermit beendet. Grüße an die Daheimgebliebenen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Traffic Exists &#8211; Hitchhiking Possible ; (2) Der Zweifler</title>
		<link>https://warmroads.de/de/traffic-exists-hitchhiking-possible-der-zweifler-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 10:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic Exists - Hitchhiking Possible]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Gibraltar]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 27.10.2014 Als ich gestern mit einem anderen Deutschen mal wieder vor dem Supermarkt an der Grenze stand, um einen Lift in die 1km...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vom 27.10.2014</h4>
<p><span class="_5yl5" data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0.0"><span data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$0:0">Als ich gestern mit einem anderen Deutschen mal wieder vor dem Supermarkt an der Grenze stand, um einen Lift in die 1km entfernte Stadt zu kriegen, hat mich so ein Typ zu sich gewunken, der da irgendwas verkauft. &#8222;It´s not working here, Gibraltarians don´t stop&#8220; Ich so: &#8222;Oh well, it is working, i am hitchhiking in the city since 3 days.&#8220; Danach war ich etwas angestachelt und das erste Auto was vorbei kam, hat uns dann auch mitgenommen.</span><br data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$1:0" /><br data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$3:0" /><span data-reactid=".7t.$mid=11414769333851=2e128f6f73bf7fb8a38.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$4:0">Heute gleiche Stelle, gleicher Typ, nur stand er diesmal auf der Straße. Hat übelst gefeiert als er mich sah und kam auf mich zu mit den Worten: &#8222;Hey man, i need to shake your hand. You´re a fucking legend.&#8220; </span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traffic Exists &#8211; Hitchhiking Possible; (1) Gustav und Kuddel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 07:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic Exists - Hitchhiking Possible]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Lanzarote]]></category>
		<category><![CDATA[Lift]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gustav und Kuddel. Haben uns in Unterhose aufgesammelt. Bremer Originale. „Wir standen knöcheltief im Wasser und dachten es wäre Ebbe. Die dritte Welle ging...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gustav und Kuddel. Haben uns in Unterhose aufgesammelt. Bremer Originale.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir standen knöcheltief im Wasser und dachten es wäre Ebbe. Die dritte Welle ging dann bis zum Bauchnabel. Dann wars egal, dann konnten wir auch ganz reingehen.“</p>
<figure id="attachment_47" aria-describedby="caption-attachment-47" style="width: 780px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895.jpg" rel="lightbox[46]"><img class="wp-image-47 size-large" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-1024x819.jpg" alt="v.l.: Gustav, Horst, Hund, Hannah, Kuddel" width="780" height="623" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-1024x819.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-300x240.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-150x120.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-1200x960.jpg 1200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-400x320.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-800x640.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895-200x160.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000895.jpg 1366w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-47" class="wp-caption-text">v.links.: Gustav, Horst, Hund, Hannah, Kuddel</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zum Foto: Zwischenstop an der Ferienwohnung um neue Hosen anzuziehen. Mit dabei der Hausmeister Horst, hat gerade eine Mauer gebaut. „Der Horst, der kennt keinen Sonntag.“ Sowie ein Hund, der „voll auf Pillen“ war. Hat Verspannung, bitte nicht mit ihm spielen.</p>
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		<title>Trampen in&#8230; (1) Gibraltar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 19:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[easy Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Gibraltar]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prolog Wer das zähe Spanien durchtrampt und hinter sich gelassen hat, kann sich in Gibraltar Balsam auf seine geschundene Tramperseele auftragen lassen. Gibraltar ist...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;"><strong>Prolog</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Wer das zähe Spanien durchtrampt und hinter sich gelassen hat, kann sich in Gibraltar Balsam auf seine geschundene Tramperseele auftragen lassen. Gibraltar ist eine britische Enklave, die durch eine Grenze zu Spanien getrennt ist (Reisepass oder Perso erforderlich!). Die Halbinsel ist gezeichnet von einem Felsen &#8211; „The Rock“. Trampbeurteilung: <em>Sehr Empfehlenswert</em>.</p>
<figure id="attachment_59" aria-describedby="caption-attachment-59" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante.jpg" rel="lightbox[58]"><img class="wp-image-59 size-medium" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-300x168.jpg" alt="Die Levante Wolke. Sinnbild britischer Wetterkultur." width="300" height="168" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-300x168.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-1024x575.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-1200x674.jpg 1200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-400x224.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-800x449.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante-200x112.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/Levante.jpg 1366w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-59" class="wp-caption-text">Die Levante Wolke. Sinnbild britischer Wetterkultur.</figcaption></figure>
<p><!--Weiterlesen...--></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-58"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Meine Route</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich fing ab dem zweiten Tag an, mich ausschließlich per Anhalter fortzubewegen (da ich neue Schuhe hatte und nicht laufen konnte). Besonders kleinere Strecken von 500m-3km wurden getrampt. Zum Strand, zum Supermarkt, auf den Felsen oder über die Grenze ging es fortan per Autostop.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Straßen</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Gibraltar besteht ausschließlich aus kleinen Straßen im städtischen Umfeld. Um die Insel einmal zu Umrunden muss man 11 km zurücklegen. Die Wege sind kurz. Innerhalb der Insel dominiert der Kreisverkehr, welcher sich zur Positionierung anbietet. Der Supermarkt zwischen Grenze und Flughafen ist übrigens ein guter Ort, um in die Stadt zu trampen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer versucht auf den „Rock“ zu trampen, sollte gewarnt sein, da das Straßennetz in der upper City extrem unübersichtlich ist und auch das typische Kartenmaterial (am Tourismusstand) ziemlich unbrauchbar zur Navigation ist. Die Standard-Karte ist „gezeichnet“ und in „3D“.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Menschen</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Auf der Insel verkehrt eine Mischung aus Engländern, Gibraltarern, Spaniern (häufig zum Arbeiten dort) und ein Haufen anderer Nationalitäten, die auf dieser kleinen Halbinsel ihr Glück suchen. Fast alle sprechen Englisch, was sehr angenehm ist. Insgesamt sind die Menschen sehr entspannt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Taktik</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell kann an jedem Ort getrampt werden. Am bewährtesten und schnellsten empfand ich eine Positionierung an Stellen, wo die Autos sowieso kurz anhalten mussten (Vorfahrtstraßen, Einfahrten) und ich somit direkt neben dem Auto stand. Oft haben die FahrerInnen dann von alleine die Scheibe heruntergekurbelt,um zu fragen, was los ist. Die Positionierung erfolgt hierbei unabhängig von der zur Verfügung stehenden Haltefläche. Auch an Tankstellen kann man kurz Nachfrage. Für gewöhnlich nehmen die meisten gern Tramper mit und machen auch mal 2-3 Minuten Umweg. Easy going.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Besonderheiten</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Einzigartig an der Halbinsel ist, dass erst der Flughafen überquert werden muss, um in die Stadt zu kommen. Es ist welweit die einzige Start- und Landebahn, welche für Fußgänger und Autos passierbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Felsen von Gibraltar hängt bisweilen eine große Wolke fest, auch wenn rundherum Sonnenschein und blauer Himmel ist. Dieses sonderbare Naturphänomen hat den Namen Levante. Ich persönlich vermute, dass dies der Grund für die britische Souveränität ist, da die Wolke ein Stück verregnetes Heimatgefühl vermittelt. Unter den Einheimischen wird allerdings gemunkelt, dass die Briten mit den Affen gekommen seien und erst wieder mit denselben verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den Felsen führen ca. 50km Tunnel, welche im 18. Jahrhunder und während des zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen angelegt worden sind. Einige der Tunnelsysteme sind heute noch von der Royal Navi in Benutzung. Ich hab es leider nicht geschafft, aber eine Besichtigung der Anlagen lohnt sich sicherlich.</p>
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		<title>Endlich mal segeln! Etappe 1: Gibraltar &#8211; Lanzarote</title>
		<link>https://warmroads.de/de/segeln-ist-etappe-1-gibraltar-lanzarote/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 12:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisegeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Gibraltar]]></category>
		<category><![CDATA[Lanzarote]]></category>
		<category><![CDATA[Thunfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Segeln ist langweilig. Segeln ist langsam. Segeln ist anstrengend. Aber Segeln hält auch ein gewisses Maß an Faszination bereit. Auf einem Segelboot gibt es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Segeln ist langweilig. Segeln ist langsam. Segeln ist anstrengend. Aber Segeln hält auch ein gewisses Maß an Faszination bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einem Segelboot gibt es nicht viel zu tun. Segelmanöver, Wachzeit absitzen, Verkehr beobachten, Essen kochen, zu anderen Booten funken, schlafen und starren. Vorallem mit dem Starren in die sich auftürmende Dünung verbringt Mensch viel Zeit. Nach einer Weile verfällt die Besatzung in einen Modus ohne Zeitgefühl und verliert sich im wiederkehrenden Wellengang. Das Wasser zieht dich in seinen Bann.</p>
<p><span id="more-30"></span><br />
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<figure id="attachment_32" aria-describedby="caption-attachment-32" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852.jpg" rel="lightbox[30]"><img class="wp-image-32 size-medium" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-300x168.jpg" alt="Land in Sicht. Lanzarote am Horizont!" width="300" height="168" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-300x168.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-1024x575.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-1200x674.jpg 1200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-400x224.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-800x449.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852-200x112.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000852.jpg 1366w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-32" class="wp-caption-text">Land in Sicht. Lanzarote am Horizont!</figcaption></figure></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Es geht los &#8211; Segeln ist anstrengend<br />
</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich wurde tatsächlich Seekrank. Mir war etwas unwohl und ich wurde sehr sehr müde. Ich habe viel geschlafen, bei jedem Wellengang. Meine Mitsegler haben sich gewundert, dass ich so viel schlafen konnte und nicht das ganze Boot vollgekotzt habe. Ich denke ich bin etwas erschöpft von meinem Leben und diese Müdigkeit wird mich in den nächsten Wochen und Monaten noch etwas begleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Tag auf See fing an in strahlendem Sonnenschein um 6 Uhr in der früh. Wir verließen den Hafen, hissten die Segeln und zogen davon Richtung Atlantik über die Straße von Gibraltar. Bald verabschiedete sich der Wind und meine aufkommende Segelromantik wurde je zerstört, durch das Lärmen und die stinkenden Abgase des Motors, der uns fortan antreiben sollte. Segler sind auf Wind angewiesen. Ist dieser Wind nicht vorhanden wird mit Motor gesegelt. Die ersten 40 Stunden sollten wir oft mit Motor segeln. Doch dann kam zum Glück Wind auf. Und aus dem Wind wurde Sturm.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Kapitän dreht durch &#8211; Segeln macht krank</h3>
<p style="text-align: justify;">Als wir unsere Nachtwache antraten, saß Rene unser Kapitän auf Deck und steuerte in seinem gelben Segelanzug das Boot bei starkem Wind und hohen Wellen. In seinen Augen spiegelte sich ein Hauch von Wahnsinn wieder und er kommentiert den harten Seegang süffisant mit: „Haha, das ist segeln!“ Mir wurde schlecht, ich musste eine Reisetablette einwerfen und fragte mich, wieso ich mir das eigentlich antue. Die Müdigkeit kam auf und ich schlief unter Deck ein. Als ich aufwachte steuerten wir mit vollem Motorengedröhne einen Industriehafen in Marroko an, um vor dem tosenden Wellengang Schutz zu suchen.</p>
<figure id="attachment_33" aria-describedby="caption-attachment-33" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847.jpg" rel="lightbox[30]"><img class="wp-image-33 size-medium" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-300x168.jpg" alt="Blut und Nahrung. Unser Kapitän zerlegt einen Thunfisch. " width="300" height="168" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-300x168.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-1024x575.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-1200x674.jpg 1200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-400x224.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-800x449.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847-200x112.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000847.jpg 1366w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-33" class="wp-caption-text">Blut und Nahrung. Unser Kapitän zerlegt einen Thunfisch.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir ruhten uns eine Nacht aus und zogen am nächsten Morgen in Richtung Lanzarote weiter. Madeira war fortan nicht mehr unser Ziel. Ich fragte mich zu dieser Zeit, wie ich die weiteren vier Tage überleben sollte und ob es eine gute Idee war, den Atlantik mit dem Boot zu überqueren. Glücklicherweise zeigte sich Neptun barmherzig und wir hatten ab Tag drei wunderbaren Sonnenschein, eine sehr angenehme Dünung und segelten entspannt unserem Ziel entgegen. Erst da erkannte ich, dass Segeln eigentlich auch ganz schön sein kann. Aber eben auch langweilig.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Highlights der folgenden Tage war ein Frachter der unseren Weg kreuzte und auf eine Seemeile an unser Boot heran kam, ein gefangener Tunfisch und der Vollmond, welcher während den Nachtwachen für eine angemessene Beleuchtung sorgte. Ansonsten blieb einem nur das Starren. Ich warte sehnsüchtig auf den ersten Tag ohne Mond, weil sich dann der Hochsee-Sternenhimmel in seiner vollen Pracht zeigen wird.</p>
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<h3 style="text-align: justify;">Bewegung mit einem Boot &#8211; Segeln ist langsam</h3>
<p style="text-align: justify;">Stichwort Langsam. Ein Segelboot macht im Durchschnitt 9-10 km/h. Im Vergleich zu einem Auto ist das natürlich ziemlich erbärmlich. Wenn ich mir vorstelle, wie schnell ich dieselbe Strecke in Autos trampen könnte, werde ich immer etwas trübseelig und Ungeduld macht sich in mir breit. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten in Brasilien wieder guten soliden Asphalt unter meinen Füßen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Fast 6 Tage hat der erste Seegang meines Lebens gedauert. Nun befinden wir uns wider erwarten in Lanzarote auf den kanarischen Inseln. In den nächsten Tagen geht es weiter nach Teneriffa, von wo aus wir dann versuchen werden den nächsten Lift zu kriegen. Mein Weg wird Richtung Süden führen, über die kaperdischen Inseln nach Recife/Brasilien. Aber vorher wird noch auf den 3700m hohen Vulkan in Teneriffa getrampt!</p>
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