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	<title>Sonstiges &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Traffic Exists. Hitchhiking Possible; (15) Der kanadische Arzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 17:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic Exists - Hitchhiking Possible]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittwoch, 18. Juli 2012 um 22:06 auf Facebook: Tired. I worked almost 30 hours in the last 2 days. On the way back home...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Mittwoch, 18. Juli 2012 um 22:06 auf Facebook:</em><br />
<em>Tired. I worked almost 30 hours in the last 2 days. On the way back home is stopped at Michendorf to pick up hitchhikers. Found two in direction south. One of them, Steven, was 57 years old from Canada, first time hitchhiking in his life. They ripped off all his stuff in the night train to Berlin and he was on the way to Frankfurt airport to fly back home to Canada. Without money or anything else, starving, just a backpack with dirty clothes with him. I gave him 200€ and drove Steven to the train station. In Leipzig.</em></p></blockquote>
<p>Damals hatte ich noch einen Dienstwagen und habe illegalerweise Tramper mitgenommen. Das hätte mich meinen Job kosten können, war mir aber egal. Das ich Steven an diesem Tag helfen konnte, hat mich außerordentlich glücklich gemacht. Ich bin sogar extra mit ihm zum Geldautomaten gefahren und habe Geld abgehoben. Anschließend hab ich ihm meine Mailadresse und Telefonnummer gegeben und eine gute Reise gewünscht.</p>
<p>Es ging mir nie ums Geld, aber es hat mich schon etwas gewurmt, als ich nichts von ihm gehört hatte. Es vergingen ein paar Monate, bis ich angefangen habe zu recherchieren. Ich wußte, dass er Handchirurg in einer Unfallklinik in Kanada war. Ich wußte von seiner akademischen Karriere. Dass er in Deutschland ein Auslandssemester gemacht hat und um sein Engagement für eine internationale Konferenz der Handchirurgen, wo er viele Freundschaften zu Chirurgen aus anderen Ländern pflegte. Ich hatte leider nur seinen Vornamen, aber einen Arzt mit einer solchen Spezialisierung sollte doch zu finden sein.</p>
<p>So begann meine Recherche. Ich durchforstete Google nach Bildern und stellte alsbald fest, dass Steven wie ein Durchschnittskanadier aussah und ich sein Gesicht nicht von anderen Ärzten mit dem Namen Steven auseinanderhalten konnte. Ich schrieb verschiedene Kliniken an, die auf die Beschreibung passen könnten. Unfallklinik für komplizierte Handgelenkfrakturen, nahe den großen Skigebieten in den kanadischen Rocky Mountains. Wenige antworteten. Eine Klinik gab mir zwar eine Rückmeldung, sie würden das abklären, schrieb mir aber in der zweiten Mail, dass sie mir leider nicht erlaubt wären, Auskunft zu erteilen. War das der Weg zu Steven? Sollte es da eine Spur geben?</p>
<p>Als ich auf meiner Reise durch Kanada kam, erzählte ich diese Geschichte meinen kanadischen Bekanntschaften, um wenigstens die Klinik eingrenzen zu können. Wir kamen zum Ergebnis, dass nur eine Klinik in Calgary hierfür infrage kommen würde. Ich war bereit dort hin zu fahren und persönlich nachzufragen. Ich wollte einfach nur wissen, wieso er sich nicht gemeldet hatte. Vielleicht, weil er den kleinen Zettel mit meinen Kontaktdaten verloren hat? Mir war es ein Bedürfnis, das auf zu klären.</p>
<p>Zur Klinik bin ich letztendlich nie gefahren. Die Geschichte sollte ungelöst im Sande verlaufen. Bis zum Sommer 2017.</p>
<p>Mein Kumpel Alex und ich waren gerade auf einem Vortreffen zum European Hitchgathering in der Altmark. Wir wollten zurück nach Leipzig. Es war gegen Mittag, als wir an einer Tankstelle einen Lift Richtung Magdeburg bekamen. Alex hatte seine Standartfrage, die er den FahrerInnen oft stellte: „Haben sie schon mal jemanden mitgenommen?“ Unser Fahrer meinte: „Ja, aber ich hab da schlechte Erfahrungen.“ Schlechte Erfahrungen? Sowas interessiert mich immer. Wir kamen also ins Gespräch und er erzählte: „Ich wurde da mal übers Ohr gehauen.“ „Wie denn?“ „Ich hab da mal einen mitgenommen und ihm Geld gegeben.“ Meine Ohren waren gespitzt. „Von wo nach wo mitgenommen?“ „Von Hamburg nach Berlin.“ „Was war das für ein Typ?“ „Irgendsoein kanadischer Arzt. Ich hab sogar seinen Namen. Der wurde ausgeraubt und stieg bei mir ins Auto. Sehr netter, höflicher Mensch. Der hat mir seine ganze Lebensgeschichte erzählt, mit allen Details zu seinem Haus in den Rocky Mountains, seiner Arbeit und seiner Familie.“ „War das ein Handchirurg?“ „Ja, woher weißt du das?“ In dem Moment drehte sich Alex um und schaute mich erwartungsvoll an: „Kennst du den oder wie?“</p>
<p>In der Tat. Unser Fahrer erzählte uns im folgenden die ganze Geschichte und sie kam mir sehr bekannt vor. Kanadischer Arzt, ausgeraubt, trampt mit ihm, spricht gebrochen deutsch, wirkt aber sehr vertrauensvoll und am Ende hat er ihm 70€ gegeben. Das Geld, was er gerade noch in seinem Geldbeutel hatte. „Das verrückte war ja, er hat nie nach Geld gefragt! Ich hab ihm das von mir aus gegeben.“ Genauso wie ich, dachte ich mir. Nur mit dem Unterschied, dass ich extra noch an den Geldautomaten ran gefahren bin und ihm nochmal extra was drauf gepackt habe. Auch unser Fahrer konnte danach nicht glauben, dass Steven (oder wie auch immer er heißen mag) gelogen hätte. Auch er hat nach ihm im Internet recherchiert. Auch er hat versucht in über verschiedene Wege ausfindig zu machen. Das ganze passierte „vor ungefähr 5- Jahren“. Also zur gleichen Zeit, als ich auch ihn mitgenommen habe.</p>
<p>Es ist eine verrückte Geschichte und ein großer Zufall, dass ich mit einem Menschen getrampt bin, der denselben Typen mitgenommen und auf denselben Typen reingefallen ist, wie ich. Als ich ihn mitnahm, hat er erzählt, dass er im Zug von München nach Berlin ausgeraubt wurde und auf dem Weg nach Frankfurt ist, um dort seinen Flug zu kriegen. Er hatte, laut eigener Aussage, keinen Reisepass und kein Geld mehr, ist noch nie getrampt, sein 80 jähriger Vater ist gerade tausend Kilometer durch Kanada gefahren, um die nötigen Dokumente für ihn zu besorgen, damit er wieder zurück fliegen kann. Das alles war so echt und detailliert erzählt, dass man es glauben musste. Ich dachte mir nur: Der kann kaum Deutsch, ist noch nie getrampt, ein gestandener, zurückhaltender Mann. Das schafft der nie! Ich geb ihm Geld für den Zug und ein Hotelzimmer, dass er sicher wieder nach Hause kommt.</p>
<p>Und ich würde das jederzeit wieder tun. Ich trauere dem Geld nicht hinterher. Das schlimmste war für mich (wie auch für unseren Fahrer aus der Altmark): Ich konnte und wollte nicht glauben, dass ich mich so dermaßen in einem Menschen täuschen würde und der Typ wirklich ein Betrüger war. Obgleich die Anzeichen dafür schon lange existierten. Steven meinte, er hätte sich bei der Bundespolizei in Potsdam gemeldet und wegen dem Raub eine Anzeige gemacht. Er schilderte mir noch im Detail, wie grob ihn die Beamten behandelt hätten. Wir haben daraufhin eine Recherche gemacht und herausgefunden, dass niemals an dem Tag eine Anzeige bei der Bundespolizei einging und dass wohl Betrüger mit dieser Masche unterwegs seien. Aber selbst da konnte ich es nicht glauben. Steven wirkte so authentisch und freundlich. Und er hat nie nach Geld gefragt.</p>
<p>Es gibt immer wieder Geschichten, dass beim Trampen etwas negatives vorgefallen ist. Aber das ist nicht die Regel. Man kann im Leben immer an einen falschen Menschen geraten. Egal, wo man hin geht. Das sollte aber nicht auf Trampen generell bezogen sein. Steven war einer aus tausend. 0,1%. Die anderen 99,9% der Tramper sind durfte Typen. Ich kenn sie fast alle! Die nächsten 999 werden gute Bekanntschaften werden und wenn jemand in Not ist, dann helfe ich auf jedenfall wieder.</p>
<p>Vielleicht hat diese Geschichte auch etwas positives. Sowohl ich als auch unser Fahrer waren recht zufrieden, dass sich das nun aufgeklärt hat. „Da hab ich wenigstens was zu erzählen, wenn ich nach Hause komme. Das werden die mir nie glauben!“, meinte er. Und auch ich hab jetzt Gewissheit. Ich kann das abhaken.</p>
<p>Allerdings kommen nun neue Fragen: Wer warst du, Steven? Und wieso bist du durch Deutschland getrampt und hast dich von ahnungslosen Menschen beschenken lassen? War das Spaß? Brauchtest du wirklich Geld? Oder war das eine alternative Urlaubsform? Was hat dich dazu getrieben? Und woher konntest du so gute Lügengeschichten erzählen?</p>
<p>Vielleicht wird sich auch dies irgendwann aufklären. Und die Geschichte war letztendlich ihr Geld wert. Wahrscheinlich ist das eher nicht. Wenn ihr was wisst, dann teilt es gerne mit mir. Ich bin auf jedenfall neugierig.</p>
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		<title>Mein erster Reisevortrag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 11:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor kurzem bin ich nach Warschau getrampt. Dort fand die Ausstellung &#8222;The Art of Hitchhiking&#8220; statt. Antonin, der Kurator, hatte mich im Vorfeld angefragt,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem bin ich nach Warschau getrampt. Dort fand die Ausstellung &#8222;The Art of Hitchhiking&#8220; statt. Antonin, der Kurator, hatte mich im Vorfeld angefragt, ob ich Lust hätte einen Workshop zu halten. Das Thema konnte ich frei wählen und da ich keine 5 Stunden Dia-Show machen wollte, hab ich etwas zum Thema Langstreckentrampen (long distance hitchhiking) ausgearbeitet.<span id="more-2313"></span></p>
<p>Den Vortrag hab ich im Vorfeld an ein paar Freunden ausprobiert. Wir hatten in Leipzig ein kleines Trampertreffen. Wie immer unter Trampern kommen wir einfach an einem beliebigen Ort zusammen und essen. Das Grundkonzept war also stimmig und im Anschluß hab ich meine Präsentation durchgeführt und noch viele gute Anmerkungen dazu bekommen.</p>
<p>Die Ausstellung in Warschau ging am Mittwoch den 17.05.2017 um 18:00 Uhr los. Ich bin an diesem Tag von Berlin angereist. Natürlich getrampt. Um 17:55 Uhr stand ich vor der Tür. Gerade von meinem letzten Lift abgesetzt. 500km Wegstrecke und fünf Minuten zu früh da. Ich war dann etwas stolz auf meine Pünktlichkeit und hab mich erstmal gefreut.</p>
<p>Mein Vortrag war ja erst am nächsten Tag und ich hatte etwas bedenken, ob wirklich so viele ZuhörerInnen da sein würde. Auf Facebook haben sich zwar knapp 107 Menschen angemeldet, aber 30 Minuten vor Beginn war kaum jemand da. Dazu muss man allerdings wissen, dass in Polen eine richtige Szene für Reisevorträge und speziell für Vorträge von Trampern existiert. Sowohl in Polen als auch in Rußland kriegt man weitaus bessere öffentliche Aufmerksamkeit fürs Trampen als in Westeuropa. Und so war es letztendlich doch nicht verwunderlich, dass kurz vor Vortragsbeginn dann doch noch eine Menge Menschen in den Veranstaltungsraum strömten. Ich denke am Ende waren 40-50 ZuhörerInnen da und der Raum rappelvoll.</p>
<p>Das alles hat mir großen Spaß gemacht und ich denke den Anwesenden ebenfalls. Anschli8eßend gab es noch eine Fragerunde und auch nach Ende des offiziellen Teiles hatte sich noch eine Schlange gebildet, mit Menschen die persönliche Fragen an mich hatten. Ich musste sogar ein Autogramm geben und ein Plakat signieren. Das fühlte sich aber komisch an. Ich weiß gar nicht, ob ich soviel Aufmerksamkeit überhaupt möchte oder verdient habe. Aber ich hab mich sehr gefreut, dass ich Menschen in irgendeiner Art inspirieren konnte und die Anwesenden unterhalten wurden.</p>
<p>Es waren übrigens einige wenige aus der Tramperfamilie da und ich konnte wieder altbekannte Gesichter treffen. Schon im Vorfeld hatten wir uns einen Schlafplatz in einem anarchistischen Gartenkollektiv in Warschau organisiert. Das sind besetzte Gartenkolonien, die noch aus der ehemaligen UDSSR übrig geblieben sind und heute von einigen Punks und Alternativen bewohnt werden. Dort Leben auch noch alteingesessene seit mehr als 20 Jahren und natürlich ist alles von Investoren bedroht, die das ganze Gelände platt gemacht haben.</p>
<p>Wir Tramper haben an dem Abend allerdings einen Großteil der ZuhörerInnen eingesackt und sind in die Gartenkolonie zur Aftershowparty gefahren. Dort gab es selbstgemacht Pizza und Freegan Whiskey. Das übliche Konzept. Man kommt zusammen und isst. Gibt nichts bessere. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2314" aria-describedby="caption-attachment-2314" style="width: 521px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie.jpg" rel="lightbox[2313]"><img class="size-full wp-image-2314" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie.jpg" alt="anarchistische Gartenkolonie" width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistische-Gartenkolonie-400x599.jpg 400w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2314" class="wp-caption-text">Anarchistische Gartenkolonie. Blick auf die Gemeinschaftsküche.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2316" aria-describedby="caption-attachment-2316" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten.jpg" rel="lightbox[2313]"><img class="size-full wp-image-2316" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten.jpg" alt="Pizza im Steinofen im Garten" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/Pizza-im-Steinofen-im-Garten-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2316" class="wp-caption-text">Pizza machen im hauseigenen Steinofen im Garten. Die lange Tafel war Klasse.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2317" aria-describedby="caption-attachment-2317" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten.jpg" rel="lightbox[2313]"><img class="size-full wp-image-2317" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten.jpg" alt="anarchistischer Garten" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/06/anarchistischer-Garten-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2317" class="wp-caption-text">Idyllisch. Zugewachsen. Wild. Schön</figcaption></figure>
<p>Wenn ihr mich auch gerne auf einen Vortrag einladen möchtet, dann komme ich gerne vorbei und arbeite auch individuelle Themen aus. Auf meinem Blog war es bisher etwas ruhiger geworden. Ich musste erstmal mein nach Hause kommen verarbeiten. Aber nun geht es hier auch langsam wieder weiter. Es war gut, dass ich nun diesen ersten Vortrag gemacht habe. Der erste Schritt ist egtan und mein Post-Reise-Prozess geht nun erst so richtig los.</p>
<p>Achso, meinen Vortrag könnt ihr hier sehen. Danke an alle die da waren, speziell nochmal an meine Tramperbuddies. Ohne euch nur halb so schön!</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/GTUdRqcsfXM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Grenzpaketschmuggeln in den Iran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 06:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grenzübergänge sind immer eine Sache für sich. Kann schnell gehen. Kann länger dauern. Fast immer irgendwelche Menschen Vor-Ort die halbseidene Geschäfte durchführen. Als ich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Grenzübergänge sind immer eine Sache für sich. Kann schnell gehen. Kann länger dauern. Fast immer irgendwelche Menschen Vor-Ort die halbseidene Geschäfte durchführen. Als ich an die azerbaidschanisch-iranische Grenze kam, habe ich überall am Straßenrand diese Pakete rum stehen sehen. Ein erster Mann spricht mich an, ob ich eines dieser Pakete mit über die Grenze nehmen will. Gibt auch Geld dafür. Ne, lass mal, gerade keinen Bock. Wie, du willst kein Geld? Richtig. Ich wollte eher meine Ruhe. Das ging dann drei mal so, noch bevor ich am aktuellen Grenzübergang angekommen bin.<span id="more-2239"></span></p>
<p>Dort war gerade das Tor geschlossen. Eine große Menschenmasse, schätzungsweise 70-80 Personen, hatte sich schon wartend versammelt. Neben mir erschien auf einmal ein sehr großer Mann. Typ persischer Ringer. Glatze, bärenartige Statur. Unfreiwillig erschienen ausgekugelte Arme und halb abgerissene Ohren in meinem Kopf. Einer dieser Menschen, die durch ihre Erscheinung bewirken, dass man erstmal zuhört, was die denn zu sagen haben. Und ihr zeigt bedingungsloses Verständnis für alles, was dieser Mensch zu sagen hat. Auch wenn man kein Wort versteht. Meine „Geh-weg-mit-deinem-Paket-und-lass-mich-in-Ruhe“-Haltung wandelte sich umgehend. Ich tue, was in meiner Macht steht, um der Lokalbevölkerung einen Gefallen zu tun. Ich konnte es gar nicht abwarten, dieses, was auch immer es war, über die Grenze zu bringen, wenn das nur bedeuten würde, dass diese schreckliche Gestalt dafür verschwindet und mir nichts antut. Ich hätte das Ding sogar ohne Geld mit rüber genommen.</p>
<figure id="attachment_2241" aria-describedby="caption-attachment-2241" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran.jpg" rel="lightbox[2239]"><img class="size-full wp-image-2241" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran.jpg" alt="Pakete Iran" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Pakete-Iran-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2241" class="wp-caption-text">Mit Paket in den Iran. Ich war nicht der einzige.</figcaption></figure>
<p>Man drückte mir anschließend dieses Paket in die Hand und dann wurde ich von meinem neuen Freund in die Menge gepresst. Die Leute sahen, dass ich nun als Paketschmuggler arbeitete und alle fingen an zu johlen und zu applaudieren, als wenn der neue Popstar gelandet wäre. Hallo auch. Ich stand nun etwas weiter vorne und alle warteten darauf, dass die Schleusen sich öffnen würden. Das passierte auch alsbald und der Wahnsinn brach los. Junge Männer kletterten über die Geländer und sprangen in das herumstehende Menschenmaterial, als wollten sie Stage Diven. Nur um ein paar Plätze in der Schlange gut zu machen. Pogo Riot an der Grenze.</p>
<p>Ich beteiligte mich natürlich nicht daran und nahm anständig, pflichtbewusst und deutsch in der Männer-Schlange Platz, nachdem auch ich über das erste Geländer geklettert war, um wenigstens ein paar Alte und Kinder hinter mir zu lassen. Und so stand ich dann da. Und da war dieses Paket. Ja, was war das eigentlich für ein Paket? Heroin? Oder doch Waffen? Ich war nun dafür verantwortlich, musste es in den Iran kriegen und dort irgendwem übergeben. Alles sehr fadenscheinig. Aber jeder hatte dort so ein Paket in der Hand. Daher schien das okay. Mir wurde erklärt, es handele sich um Sandalen.</p>
<figure id="attachment_2240" aria-describedby="caption-attachment-2240" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze.jpg" rel="lightbox[2239]"><img class="size-full wp-image-2240" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze.jpg" alt="Paket schmuggeln an der Grenze" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/03/Paket-schmuggeln-an-der-Grenze-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2240" class="wp-caption-text">Eine Menge Trubel am Grenzübergang</figcaption></figure>
<p>Neben uns stand die Frauenschlange, leider auf der Sonnenseite des Lebens. Der prallen Sonnenscheinseite, um genau zu sein. Eine Dame wurde ohnmächtig beim Warten. Ich hab mit ihr mein Wasser geteilt, weil ich der Einzige war, der irgendwas zu trinken dabei hatte. Aber natürlich hätte ich mein Wasser auch geteilt, wenn das nicht so gewesen wäre. Die Kontrollen liefen auf jedenfall langsam. Irgendwann kam ich in das zuständige Gebäude, wurde als Ausländer erkannt, durchgewunken und freundlich von den Grenzbeamten begutachtet. Danach ging es auf die iranische Seite.</p>
<p>Mein Paket sorgte bei den Iranern für Belustigung und Kopfschütteln zugleich. Ein bißchen nach dem Motto: „Oh, jetzt haben sie sogar diesem Touri so ein Paket in die Hand gedrückt.“ Ich stellte mich gewohnt dumm und naiv, zeigte mein „kann-ich-ja-nix-dafür“-Schulterzucken und kam unbeschadet durch die Kontrolle. Und dann begann das Umtauschbusiness, was mir nicht hätte egaler sein können. Ich hab einen Begleiter an der Hand gehabt, der auch ein Paket hatte und für meine Bezahlung sorgen konnte. Ich hätte dieses Paket auch einfach in den Müll geworfen, oder im Röntgengerät liegen gelassen. Laut meinem Begleiter musste ich den Lohn bekommen, der mir zustand. Mein Verhandlungsgeschick war von fehlendem Geschäftssinn und Überlebensinstinkt außer Gefecht gesetzt. Geld hab ich schließlich auch bekommen. Umgerechnet einen Euro. Menschen sind ja doch irgendwie ehrlich und gerade die Perser sind Geschäftsmänner durch und durch. Schließlich hat vor der Grenze dieser fleischgewordene Massenmord auch meine Hand geschüttelt. Der Vertrag kam somit zustande. Aber Hände schütteln, das sollte ich noch lernen, können die Menschen nirgendwo so gut auf der Welt, wie im Iran.</p>
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		<title>Georgische Gastfreundlichkeit &#8211; Absagung an den Alkohol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 13:03:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gravitationskraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Es geht im Grunde darum, dass zwei Massen sich immer gegenseitig anziehen, wobei die Anziehungskraft...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gravitationskraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Es geht im Grunde darum, dass zwei Massen sich immer gegenseitig anziehen, wobei die Anziehungskraft mit größerer Entfernung abnimmt. Die Gravitationskraft besitzt unbegrenzte Reichweite und lässt sich nicht abschirmen. Ein universelles Gesetz, dass die Bewegung von Planeten und die Entstehung von Galaxien beschreibt. Ungefähr die gleiche, fundamentale Bedeutung für die menschliche Existenz besitzt das folgende Naturgesetz: Wenn sich georgische Mitmenschen in Sicht- oder Hörweite befinden, während ihr gerade eine Mahlzeit zu euch nehmt, dann wird gesoffen. Kaukasische Gravitationstheorie.<span id="more-2164"></span></p>
<p>Ich saß in der Kantine von unsere Containerschiff, auf dem Weg von Kasachstan nach Aserbaidschan und hatte mich gerade zum Essen niedergelassen. Meine beiden französischen Begleiter waren noch nicht da. Außer uns und der Crew befanden sich noch ein Haufen Trucker auf dem Boot. Hauptsächlich aus Georgien. Der Tisch neben mir war voll besetzt. Eine 1,5L Plastikflasche mit hausgemachtem Wodka erblickte das Licht der Welt. Kondenswasser am Flaschenrand zeugten von einer guten Kühlung. Gläser wurden aufgetischt. Der kühle Selbstgebrannte ergoss sich in dieselben. Und es wäre nicht typisch georgisch, wenn ich nicht auch in den Fokus der umsorgenden Gastfreundlichkeit geraten wäre. So alleine, wie ich am Nachbartisch saß.</p>
<p>Der Hausherr kam mit einem strahlenden Lächeln zu meinem Tisch herüber. Für alle Eventualitäten sollte gesorgt sein, daher brachte er auch gleich ein leeres Glas mit. Ob ich Wodka möchte, fragte er und hielt mir die Flasche wie ein Sommelière hin. Nein nein, ich trinke keinen Alkohol. Sein freudestrahlendes Gesicht veränderte sich nicht. Es war anscheinend eine Antwort, die in seiner Realität kein Existenzrecht hatte. Er machte sich nicht mal die Mühe, sich damit auseinanderzusetzen sondern blieb einfach stehen. Wodka? Mit einer Mischung aus Höflichkeit und interkulturellem Verantwortungsbewusstsein willigte ich schließlich ein und bekam einen Doppelten, bzw. Dreifachen in mein Teeglas eingeschenkt.</p>
<p>Ich habe viele Freunde, die schon in Georgien gewesen sind und alle waren voller Lobes. Die Gastfreundlichkeit ist weit bekannt, aber noch mehr hat Georgien den Ruf, dass man ständig zum Trinken eingeladen wird. Am Essenstisch wird permanent angestoßen und jedesmal wenn dies geschieht, sagt jemand einen Trinkspruch auf. Man sagt das über einige Länder, aber die Georgier scheinen hier die Weltspitze der Trunkenbolde zu sein. Der Trucker vom Nebentisch erzählte uns später, dass er dieses Jahr 230L Wodka gebrannt und 340L Wein hergestellt hätte. Natürlich kann er das alles nicht alleine trinken.</p>
<p>Anstandshalber habe ich mein Glas geleert. Ich habe auch die Angewohnheit, wenn ich beim Essen etwas nicht mag, dies zuerst herunter zu würgen, um mich dann den leckereren Sachen zu widmen. Großer Fehler, denn das leere Glas entging nicht der Aufmerksamkeit meiner neu gewonnenen georgischen Freunde. Sofort stand er wieder mit der Flasche an meinem Tisch. Ich sagte, dass ich nichts mehr möchte, aber einem Georgier mit einer Wodka Flasche gut zureden, ist wie Nougatringe in ein schwarzes Loch werfen. Meine abwehrende Haltung. Der nächste Fehler. Das geht natürlich nicht. Kognitive Dissonanzen werden einfach weg gelächelt. Und als der Widerstand gebrochen war, füllte sich das Glas bis fast zum Rand, ungeachtet meiner verzweifelten Proteste.</p>
<p>Bald erschienen die beiden Franzosen. Die wurden natürlich auch sofort mit Wodka und ebenfalls gut gekühltem, georgischen Weißwein versorgt. Der Wein war wie eine Wohltat, weil ich den leichter runter kriegte. Das Saufgelage war eröffnet. Ich war nie ein Fan von hartem Alkohol, aber natürlich schüttete ich den Wodka nicht einfach weg. Das gehört sich nicht und ich möchte niemanden beleidigen. Schließlich ist in solchen Situationen interkulturelles Fingerspitzengefühl gefragt.</p>
<p>Prinzipiell mag ich das ja sehr. Ich würde auch gerne mal nach Georgien fahren. Das ich nicht mehr trinke, wird allerdings etwas zum Hemmnis, weil eine richtige Georgien Erfahrung wahrscheinlich nur mit Wodka zu haben ist. Meinem Traum sich irgendwo total besoffen in einer Holzhütte im sibirischen Wald mit einem anderen Russen aufs Maul zu hauen, rückt somit auch nicht näher. Aber ich dachte mir, das sind so Erfahrungen, die man im Leben mal gemacht haben muss.</p>
<p>Ich hab für mich persönlich an diesem Abend allerdings mal wieder entdecken können, wieso ich auch kleinste Mengen (1,5 Gläser Wodka und ein Glas Wein) Alkohol nicht mehr zu mir nehmen möchte. Wenn ihr Alkohol trinkt, dann wird vermehrt Serotonin in eurem Gehirn ausgeschüttet, was erstmal sehr schön ist, weil man ich locker, gelöst und gut fühlt. Das hab ich schon nach dem ersten Gläschen am Essenstisch festgestellt und war mit zunehmendem Wodka Konsum dann irgendwann auch echt „gut drauf“. Nicht besoffen, aber in sehr guter Stimmung.</p>
<p>Ich hab das diesmal sehr bewusst beobachtet. Was macht der Scheiß eigentlich mit mir? Der Anfang ist gut. Kann man nichts dagegen sagen. Wir schauten uns danach den Sonnenuntergang auf Deck an und irgendwie kam wieder diese unterschwellige Lust hoch, jetzt noch ein kleines Bierchen zu trinken. Nur ein Kleines. Ich kenne dieses Gefühl gut. Hab das gerne zelebriert auf meiner zurückliegenden Reise. Ein kleines Bier führt direkt zum nächsten großen Bier und dann läuft der Abend nach dem Dominoprinzip, bis irgendwann das Bier (in Anwesenheit von Schotten oder Iren) oder die Menschen (wenn Schotten oder Iren fehlen) leer sind. Traurig schöne Sonnenaufgänge, alleine in unbekannten Ländern.</p>
<p>Es sind auch solche Momente, wo man sich selber einredet, dass ein bisschen trinken doch gar nicht so schlecht ist. Aber meine Beobachtung war noch nicht am Ende. Irgendwann war dann Schlafenszeit und meine euphorisierende Stimmung hatte sich nicht gelegt, was zu einer sehr unruhigen und schlaflosen Nacht führte. Und am nächsten Morgen ging es mir bizarr beschissen.</p>
<p>Das mag überzogen klingen, aber ich stelle schon bei 1-2 Bieren fest, dass ich mich am nächsten Tag irgendwie scheiße fühle. Nicht so vital und wach, wie normal. Es ändert einfach etwas in meinem Körper, was nicht nur am Abend des Trinkens auftritt, sondern auch am nächsten Tag weiter wirkt. Es ist natürlich ein Unterschied zwischen „nicht 100% fit sein“ und halbtot auf dem Sofa eines mir unbekannten Hauses aufwachen und die grundsätzliche Körperfunktionalität hinterfragt zu wissen. Für mich ist es schon ein Kater, wenn ich merke, dass der darauf folgende Tag davon beeinflusst wird. Ist es das wert?</p>
<p>Mein lieber Alkohol, es war sehr schön mit dir, aber unsere Beziehung ist zerrüttet. Es ist einfach nicht mehr das Gleiche zwischen uns. Vielleicht werde ich langsam alt. Mir ist meine kostbare Lebenszeit zu wichtig geworden, um mich den Tag danach ungut zu fühlen, nur um ein bisschen Euphorie am Vorabend zu bekommen. Daher trinke ich nur noch aus interkulturellem Pflichtbewusstsein, um ein guter Gast zu sein.</p>
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		<title>Tribute to Patrick Faltermann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 16:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab Patrick getroffen, als ich in Texas war. Einige werden sich vielleicht an daran erinnern, als ich das Erste mal in meinem Leben...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab Patrick getroffen, als ich in Texas war. Einige werden sich vielleicht an daran erinnern, als ich das Erste mal in meinem Leben mit einem Flugzeug getrampt bin. Das war mit ihm. So wirklich getrampt war es ja nicht, weil ich Patrick schon vorher kannte und er mir die Tour angeboten hat. Für ihn war es eine besondere Freude, dass er einem anderen Tramper einen Lift in seinem kleinen Flugzeug geben konnte. Es ist immer eine Freude, wenn man lange auf der Straße war und endlich mal etwas zurückgeben kann. Für mich war es auch etwas ganz Besonderes und das wird es auch immer bleiben. Mein erster Aerohitch, das warst du mein lieber Patrick Faltermann.<span id="more-2095"></span></p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me.jpg" rel="lightbox[2095]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2100" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me.jpg" alt="Patrick and me" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Patrick-and-me-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Ich kann nicht sagen, dass er mein Freund war, weil ich Patrick dazu nicht lange und gut genug kannte. Er war mehr ein Seelenverwandter. Ein Bruder im Geiste. Uns hat nicht nur die gleiche Tramproute durch Zentral- und Südamerika verbunden, sondern auch unsere Einstellung zum Leben und Reisen. Beim Geschichten erzählen konnte er all die verrückten Stories nicht nur voll nachvollziehen, sondern hatte auch immer eine eigene Anekdote beizusteuern. Er war ein Mitglied der Trampfamilie. Aber ein ganz Besonderer.</p>
<p>Patrick ist 2009 ohne Geld von Texas nach Südamerika gereist. Er war insgesamt 5 Jahre unterwegs. In Brasilien hat er mit einem Scheißjob zum lokalen Lohn gerade genug Geld verdient, um ein kleines Kanu zu kaufen und ist anschließend, ausgestattet mit einem selbstkonstruierten Segel, für zwei Jahre mehr als 4000 km auf den Verzweigungen des Amazonas Flusses gefahren. Er ist wahrscheinlich einer der ersten Tramper gewesen, die das Darien Gap überwunden haben und der einzige Mensch, den ich kenne, der Trainhopping in Südamerika gemacht hat. Patrick war ein echter Texaner und völligst durchgeknallter Typ (im positiven Sinne).</p>
<p>Ich bin über seine Darien Gap Geschichten auf ihn gestoßen, weil ich meine eigene Passage vorbereiten wollte. Den Blog kannte ich schon. Meiner Meinung nach der beste, englischsprachige Blog zum Thema Trampen. Seine Art Geschichten zu erzählen, hat mich sehr inspiriert und auch meinen eigenen Schreibstil beeinflusst. Als ich in Bolivien war, hatte ich eine kleine Schaffenskrise. Patricks Blog hat mir geholfen, diese zu überwinden. Sein Humor und seine Fähigkeit, auch auf die vermeindlich unwichtigen Dinge unserer Realität zu observieren sind einfach sehr unterhaltend. Und man kann spüren, dass er mit Leib und Seele Abenteurer ist. Ich wollte immer genauso schreiben. Er war stilistisch eines meiner Vorbilder.</p>
<p><a href="https://hitchtheworld.com/2010/02/07/sorry-for-doing-that-in-your-car/">„Sorry for doing that in your car“</a> ist so eine Geschichte über die ich heute noch lachen muss. Darin beschreibt er, wie er fast an einem Stück Fleisch erstickt ist, weil er es so gierig herunter geschlungen hatte, nachdem er seit Tagen keine richtige Mahlzeit zu sich genommen hatte. Dieser Artikel war ein Grund für mich, Teile meiner Tramptouren ohne Geld zu machen. Als ich in Peru versucht habe einen Güterzug zu hoppen, folgte ich seinem ersten Trainhopping Versuch in Peru. <a href="https://hitchtheworld.com/2010/10/23/king-of-the-road/">King of the road</a> heißt der Artikel. Ja er war wirklich ein King of the road.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel.jpg" rel="lightbox[2095]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2096" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel.jpg" alt="travel" width="960" height="720" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel.jpg 960w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-800x600.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/travel-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></p>
<p>Er flog mich durch halb Amerika. Wir hatten eine sehr verrückte Zeit. Irgendwie sind wir zusammen eskaliert, wie zwei Kinder, die eigentlich nicht miteinander spielen sollten. Diese Begegnung war so besonders, dass ich Patrick einen eigenen Artikel geschrieben habe. Dieser ist auch schon seit Monaten fertig. Ich hatte ihm versprochen, dass er ihn lesen darf, bevor ich ihn veröffentliche. Ich konnte ihn bisher nicht übersetzen. Er wird den Artikel nie mehr lesen können.</p>
<p>Patrick und sein Freund Zach Esters sind am <a href="http://www.yourhoustonnews.com/cleveland/news/plane-crash-kills-two-near-moss-hill/article_254262b0-f904-5240-ad58-ff6c65cee15c.html">3. September</a> bei einem Kunstflug Manöver verunglückt. Er wurde 26 Jahre alt. Er ist weg. Nichts kann ihn zurückholen. Ich habe viel darüber geweint. Aber ich bin gleichzeitig sehr froh, dass er da war. Froh das er sein Leben in vollen Zügen gelebt hat. Froh das ich ihn treffen durfte. Froh über seine kindliche Neugierde, die Grundlage für seine Aufgeschlossenheit war und ihm so manches Abenteuer beschert hat. Froh, dass er so war, wie er war: Ein völligst durchgeknallter, gutherziger Freak! Ich werde ihn vermissen, nicht wie einen Freund, sondern wie einen Seelenverwandten. Du wirst mich auch weiter inspirieren! Danke für alles!</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle.jpg" rel="lightbox[2095]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2097" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle.jpg" alt="patrickpaddle" width="960" height="720" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle.jpg 960w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-800x600.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/patrickpaddle-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></p>
<p>Hier noch ein <a href="http://www.thebrokebackpacker.com/backpacker-interviews-hitch-world/">Interview</a> mit ihm aus der Zeit, als er noch auf dem Amazonas unterwegs war sowie ein Video von einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Mj1xQ-qG7Jw">Zusammentreffen mit einer anderen Expeditionscrew</a>.</p>
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		<title>Ein Dankeswort an die Menschen in China</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 22:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In China wollten immer alle ein Foto mit mir machen. Ich hab mir das irgendwann zu nutze gemacht und einfach selber angefangen, mich mit...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de/ein-dankeswort-an-china/">Ein Dankeswort an die Menschen in China</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In China wollten immer alle ein Foto mit mir machen. Ich hab mir das irgendwann zu nutze gemacht und einfach selber angefangen, mich mit den Menschen abzulichten. Herausgekommen ist eine kleine Collage meiner chinesischen FahrerInnen und ich möchte an dieser Stelle noch einmal Danke sagen. Danke für die tolle Zeit, die angenehmen Lifts und die aufrichtige Gastfreundlichkeit. Danke China!<span id="more-1977"></span></p>
<p style="text-align: center;">Erster Lift am Morgen von Wuhan</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1978" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/389578716-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Mein Nachtlift nach Urumqi. Zwiebel und Brot und morgens in die Moschee.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1996" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112507-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1995" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112432-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1994" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_112415-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Er hat mich danach am Morgen in Urumqi aufgesammelt</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1997" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_123845-compressor-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Polizist der mich für Alex Meier gehalten hat</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1998" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160521_203934-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Polizist der mich in Yinchuan von der schrecklichen Service Area gerettet hat</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1960" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei.jpg" alt="Treffen mit der chinesischen Polizei" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Treffen-mit-der-chinesischen-Polizei-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Polizist der mich in Datong von der schrecklichen Service Area gerettet hat</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1989" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_224607-compressor-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Und er war der Besitzer der Raststätte und hat mich dort schlafen lassen</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1981" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1058706431-compressor-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Einfach nur ein Typ der ein Foto mit mir wollte</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1993" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_163529-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Er auch</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2003" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160467-compressor-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Freundlicher Trucker, der mich nach dem Klassenerhalt aufgesammelt hat und mich mit zum Frühstück genommen hat</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1999" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160524_101141-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Familie aus dem Yunnan. Einer meiner ersten langen Lifts in China!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2001" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160024-compressor-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2000" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160022-compressor-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Tibetanischer Trucker</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2002" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160264-compressor-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Die nette Frau, die mir Lunge zum Essen gab</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2004" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/P1160571-compressor-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Hier war ich müde</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1979" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="440" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor.jpg 440w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor-169x300.jpg 169w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor-150x266.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor-400x709.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/400566142-compressor-200x355.jpg 200w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a>Meine allerliebsten Tourguides</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1980" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="624" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor.jpg 624w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor-240x300.jpg 240w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor-150x188.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor-400x500.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/747913699-compressor-200x250.jpg 200w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1984" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="651" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor.jpg 651w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor-250x300.jpg 250w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor-150x180.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor-400x479.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/2130940554-compressor-200x240.jpg 200w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a>Erster Lift weg von der Raste in Datong, wo ich geschlafen habe</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1982" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1763154007-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Lift aus Harbin, der die ganze Nacht unterwegs war und wo wir erstmal zwei Stunden im Autositz gepennt haben, bevor es los ging</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1983" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/1902939404-compressor-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a>Nachtlift Chengde</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1985" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160516_200906-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Schweinefüßchen und Schweineohr kurz vor der chinesischen Mauer</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1986" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125555-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1987" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160517_125633-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Eis und sie sprach sehr gutes Englisch</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1992" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_155604-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Bei ihm gab es den Sojabohnen-Verschnit und das strahlendste Lächeln von Xinjiang</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1991" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160520_114110-compressor-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a>Und diese netten Menschen haben mir einen chinesischen Talismann geschenkt</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor.jpg" rel="lightbox[1977]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1988" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor.jpg" alt="Menschen China" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_20160518_151453-compressor-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Es ist ein großes Geschenk soviel Gastfreundlichkeit erfahren zu haben und mein Danke geht an all die tollen Menschen, die ich getroffen habe. Ob sie nun hier zu sehen sind, oder nicht. Das wird in meinem Herzen bleiben und zeigt doch auch mal wieder, wie schön diese Welt mit ihren Menschen ist! Einfach nur: Danke!</p>
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		<title>Chinesischer Mauerfall</title>
		<link>https://warmroads.de/de/chinesischer-mauerfall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 13:28:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Plan war die chinesische Mauer zu besuchen. Am Ende führte dies zu meiner halbjährlichen Nahtoderfahrung. Insgesamt wohl das Dritte mal auf meinem Trip....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Plan war die chinesische Mauer zu besuchen. Am Ende führte dies zu meiner halbjährlichen Nahtoderfahrung. Insgesamt wohl das Dritte mal auf meinem Trip. Es ist gestern passiert und ich bin immernoch ziemlich müde. Sitze gerade in einer Raststätte mitten in China und möchte diese Geschichte erzählen, solange ich noch so affektiert bin. Hinter mir stehen übrigens drei Chinesinnen, Raststättenpersonal, schauen mir interessiert über die Schulter, strecken vorsichtig ihre Arme an mir vorbei und öffnen gerade mit ihren Langfingern mein Notizbuch.<span id="more-1887"></span></p>
<p>Wir erreichten dieses kleine Bergdorf. Mein Fahrer hatte die Augenbraunen hochgezogen, als er erfahren hat, wo genau dieser Ort ist. Aber da hatte schon gesagt, dass er mich auf jedenfall dort hochfahren würde und nun gab es kein zurück mehr. Nun angekommen, musste ich aussteigen. Es gab eine Schranke, die die Weiterfahrt blockiert. Daneben ein kleines Haus, wo man Tickets kaufen musste. Umgerechnet 4€ Eintritt. Ich bin einfach durchgelaufen. Interessierte auch niemanden. Und ich hatte sowieso nicht vor, Eintritt zu bezahlen.</p>
<p>Es war ein sehr schönes chinesisches Bergdorf. Bewohnt von Bauern, die nebenbei etwas mit Zimmervermietung hinzu verdienen. Touristen hab ich jedoch keine gesehen. Mein erstes Ziel war duschen. Wenn man tagelang auf der Straße ist, dann kann es schwer sein, eine Dusche zu finden. Ich fand eines dieser „Hotels“ und fragte, ob ich duschen kann. Die nette Frau genehmigte es. Wollte noch nicht mal Geld. Sehr nett.</p>
<p>Es war ein sehr schöner Sommerabend, blauer Himmel, ich war frisch gemacht und bereit für die zwei Stunden Aufstieg zur chinesischen Mauer, die ich schon am Bergrücken sehen konnte. Es war 16:00 Uhr und ich sollte es zum Sonnenuntergang schaffen, wenn ich mich ran halte. Am Dorfende saß noch ein Opa im Feld, den ich nach dem Weg fragte. Er war der letzte Mensch, den für einige Zeit treffen sollte. Ich steuerte einen wilden und verfallenen Teil der chinesischen Mauer an. Es gab mehrere Pfade vom Dorf aus. Neben jedem Pfad stand ein großes Schild, was darauf hinwies, dass dieser Teil der Mauer für Touristen gesperrt sei. Das war wahrscheinlich der Grund, weshalb ich keine anderen Wanderer im Dorf antraf. Ich hab mir aber nichts dabei gedacht und bin munter drauf los gestiefelt.</p>
<p>Der Weg war recht schwer zu finden. Der Opa meinte nur, dass ich den Pfeilen folgen soll. Aber es gab nur zwei Pfeile, ganz am Anfang. Danach gabelte sich der Weg mehrmals. Die ersten 10 Minuten lief ich in die falsche Richtung und musste umdrehen. Es war angenehm warm und ein Schwarm Insekten schwirrte um meinen Kopf, was meinen Gang etwas beschleunigte. Da war eine richtige Party um meinen Kopf herum. Immer wieder versuchte ich sie mit der Hand oder meiner Kappe zu verscheuchen. Erfolglos.</p>
<p>Ich fand einen anderen Pfad, der steil bergauf ging. Wenn ich die Wahl habe, dann nehme ich immer den steilen Pfad. Ist schließlich kürzer. Diesem folgte ich. Er führte in den Wald. Irgendwann wurde der Untergrund etwas komisch. Blätter. Mehr Blätter. Knöcheltiefes Laub. Aber ich sah Müll, daher sollte das die richtige Richtung sein. Ich hatte ja keine Ahnung, wo ich lang musste, aber bergauf konnte nicht verkehrt sein. Es ging nun immer steiler nach oben. Irgendwann wurde mir klar, dass ich wohl dem Lauf eines Flusses folgte.</p>
<p>Ich war zu faul zum umdrehen. Der Pfad war schon lange hinter mir. Nun war ich im offenen Gelände. Aber ich ging weiter. Immer weiter rauf. Es wurde steiler und steiler. Ich hatte meinen 12kg Rucksack und eine Tascher voller Essen in der Hand. Der Aufstieg forderte meine ganze Kraft. Immer wieder musste ich mich an Bäumen hochziehen. Viele brachen ab, als ich sie ergriff. Schwerstarbeit. Mehr Klettern als laufen. Es war wieder einer der Momente, in denen es sich auszahlte, dass ich so viel boulderte, bevor ich Deutschland verlassen hab. Das Terrain war längst nicht mehr normal zu begehen. Ich hangelte mich nach oben, von Baum zu Baum. Einfach direkt Richtung Spitze. Der Plan war so einfach.</p>
<p>Es gab zwischendurch Momente, wo ich mich umdrehte und mir klar wurde, wie steil dieser ganze Abhang war. Es müssen 80-85° gewesen sein. Beim runter schauen wurde mir etwas mulmig. Das Problem beim Klettern ist, dass man leichter hoch als runter kommt. Daher war es für mich auch keine Option abzusteigen, weil das gefährlich sein würde. Also weiter hoch. Ich konnte schon die Sonne in den Bäumen sehen. Ein sicheres Zeichen, dass ich mich der Spitze nähere. Manchmal kam ich mit meinem Rucksack nur schwer durch, musste mich um Bäume herum winden, oder unter Ästen hindurch kriechen. Mich wieder hochziehen, einen festen Stand finden und die nächsten Schritte überlegen. Wo halte ich mich fest? Wo stell ich den Fuß hin? Welchen Baum kann ich als nächstes Erreichen? Langsam und kontrolliert kletterte ich.</p>
<p>Ich war schon ziemlich weit oben, als sich vor mir schließlich eine Felswand auftat. Aus Bäumen wurden Sträucher. Aus Steigung wurde Überhang. Es war umöglich, mit meinem Rucksack und ohne Kletterausrüstung hier hoch zu kommen. Ich war schon an der Wand, tastete auch die ersten Steine und entschied mich dann, nicht weiter nach oben zu gehen. Aber: Ich war schon ungefähr 45 Minuten geklettert und dementsprechend tat sich hinter mir der Abhang auf. Was also tun? Ich observierte die Umgebung.</p>
<p>Rechts von mir, sah es so aus, als ob die Felswand nicht ganz so steil sei. Vielleicht würde ich hier einen Weg finden, um nach oben zu kommen. Dazwischen war ein ca. 3m langer Übergang, die steilste Stelle, ohne Bäume zum festhalten. Hier stürzte sich wohl der Bach nach unten, wenn er denn Wasser führte. Ich musste mindestens zwei, wahrscheinlich drei Zwischenschritte machen, um den nächsten Haltepunkt zu erreichen. Ich musste also frei am Abhang stehen, ohne mich irgendwo festhalten zu können, um da rüber zu kommen. Schwierige Mission.</p>
<p>Ich schaute nochmal zurück. Es ging so steil runter, dass ich mir nur schwer vorstellen konnte, abzusteigen. Der Boden war erdig, wenn ich meine Füße nur tief genug eingrabe, sollte ich halt finden, um auf die andere Seite zu kommen. Erster Schritt. Noch hatte ich die Hand am Baum. Erde bröckelte. Irgendwie fand ich halt. Fuß stand stabil. Zweiter Schritt, ich hielt mich immernoch am Baum. Fuß eins stand immernoch eingegraben in der Erde. Nun war es Zeit loszulassen und frei zu stehen. Ein Sprung und ich sollte meine Hand am nächsten Baum haben. So trat ich ins „Freie“.</p>
<p>Mein Sicherungsfuß verlor sofort halt und ich stürzte nach unten. Danach weiß ich nicht mehr so genau, was passiert ist. Ich beschleunigte ziemlich schnell. Ich versuchte mich so gut es geht an den Hang zu pressen, anfangs rutschte ich noch. Irgendwann überschlug ich mich. Ich fiel ca. 10m nach unten. Und das war erst der Anfang eines langen, langen Abhanges. Wie durch ein Wunder bremste ein Baum meinen Sturz, auf den ich mit meiner Brust aufprallte. Die Wucht war so stark, dass es mir die Luft aus der Lunge presste. Im Moment des Aufpralls flog meine Brille von der Nase und verschwand im Abhang, überschüttet von Geröll und Erde auf dem Weg nach unten.</p>
<p>Ich konnte mich mit einer Hand festhalten, hatte immernoch meinen Rucksack auf dem Rücken und meine Essenstüte in der anderen Hand. Irgendwie hing ich da am Abhang. Aber es war noch nicht vorbei. Unter mir ging es noch mindestens 20-30m weiter. Vielleicht mehr. Und dort waren keine Bäume mehr zu sehen. Freier Fall. Ungebremst. Ich konnte mich nicht hochziehen, weil meine Essenstüte irgendwie zwischen mir und Baum fest steckte. Ich überlegte sie fallen zu lassen. Aber es war schwer vorstellbar, dass ich da nochmal rankomme. Und all meinen Proviant wollte ich nicht aufgeben. Ziehen, stützen, um den Baum herum schwingen. Irgendwie schaffe ich es, mich zu stabilisieren. Schließlich hab ich mich hinter den Baum geklemmt und saß am Abhang.</p>
<p>Ich stand etwas unter Schock. Hab mich kurz ausgeruht. Erstmal ne Sprachnachricht verschickt, weil ich Empfang hatte. Bin dann, anstatt nach unten, seitwärts am Hang entlang gehangelt, um in weniger steiles Terrain zu kommen. Ich wollte eigentlich nur noch runter ins Dorf zurück. Genug von dem Scheiß. Naja und dann hab ich zufälligerweise einen Pfad entdeckt. Den richtigen Pfad. Gekennzeichnet mit Plastikflaschen, die über Bäume gestülpt waren. Schock hin oder her, ich war fast oben und wieso sollte ich mir das jetzt entgehen lassen? Also wieder weiter klettern. Der Pfad war nicht weniger gefährlich, als das Stück was hinter mir lag. Ich verlor auch immer wieder die Orientierung. Erst später sollte ich herausfinden, dass dies nur ein Seitenpfad war, mit Kletteranteilen, teilweise direkt am Abgrund. Genauso anstrengend und verwirrend wie einfach durch den Wald zu klettern. Nach 15 Minuten traf ich auf einen einigermaßen gut befestigten Weg. Hier konnte man „normal“ laufen, ohne sich steile Steigungen hochziehen zu müssen. Ich erreichte die Mauer noch vor Sonnenuntergang.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer.jpg" rel="lightbox[1887]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1889" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer.jpg" alt="Sonnenaufgang chinesische Mauer" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Sonnenaufgang-chinesische-Mauer-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall.jpg" rel="lightbox[1887]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1894" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall.jpg" alt="Unfall China Mauerfall" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Unfall-China-Mauerfall-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Nochmal Glück gehabt. Ein verstauchter Finger, Bluterguß, Brille verloren und total verdreckter Anzug. Mein linker Fuß ist etwas taub, was wohl vom Solar Plexus kommt. Damit kann ich Leben. Meine Brille hatte ich bereits zweimal verloren/zerstört auf dieser Reise. Bei meinem Autounfall und bei einem Absturz mit einem Paraglyder. Die halbjährliche Nahtoderfahrung. Hoffe das war die letzte dieser Art für meine Reise.</p>
<p>Die Mauer erreichte ich dennoch . Ich kam zufällig an den Wachturm raus, der den wohl berühmtesten Blick auf das Weltkulturerbe eröffnete. Ich schaute mir den Sonnenuntergang an, machte ein Lagerfeuer auf der Mauer und schlief dort oben. Keine Menschenseele um mich herum, nur der Uhu sang beizeiten. Nach dem Sturz war ich allerdings dermaßen unruhig, dass ich diese Nacht nicht gut geschlafen habe. Ganz alleine auf dieser mittelalterlichen Steinkonstrukion. Hatte leichte Angstzustände. Um 04:30 Uhr hab ich zusammengepackt, um mir den Sonnenaufgang reinzuziehen.</p>
<p>Anschließend bin ich drei Stunden über die Mauer gewandert. In der Morgensonne. Es war wunderbar ruhig und friedlich. Ich wanderte runter ins Tal. Erst ging es durch die wilden und zerfallenen Teile der Mauer.Irgendwann kam ich an einem „Betreten verboten“-Schild vorbei und erreichte schließlich den restaurierten, touristischen Teil der Mauer. Alleine. Da war niemand. Den ganzen Morgen nicht. Die Mauer war komplett leer. Sowas kriegt normalerweise nur der Präsident der Vereinigten Staaten zu Gesicht, wenn die Mauer für ihn gesperrt wird. Ich hab es umsonst bekommen. War ein schöner Spaziergang. Und ich war froh, dass ich diesen noch erleben durfte. Zum Ende ein paar Impressionen:</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer.jpg" rel="lightbox[1887]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1898" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer.jpg" alt="Obama China Mauer" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Obama-China-Mauer-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band.jpg" rel="lightbox[1887]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1897" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band.jpg" alt="Mauer Band" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/Mauer-Band-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/verfallene-Mauer.jpg" rel="lightbox[1887]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1896" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/verfallene-Mauer.jpg" alt="verfallene Mauer" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/verfallene-Mauer.jpg 780w, 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		<title>Traffic Exists. Hitchhiking Possible; (14) Langstreckentrampen durch China</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2016 14:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic Exists - Hitchhiking Possible]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendein Mensch in Almaty, schüttelt meine Hand: “Willkommen in Kasachstan!”, gefolgt von einem “Autostop?”. Verwunderung. Wie er darauf kommt? Er zeigt auf meine Uniform....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendein Mensch in Almaty, schüttelt meine Hand: “Willkommen in Kasachstan!”, gefolgt von einem “Autostop?”. Verwunderung. Wie er darauf kommt? Er zeigt auf meine Uniform. Es war das erste mal in meinem Leben, dass mir ein unbekannter Mensch auf der Straße begegnet ist und meinen Tramperanzug erkannt hat. Es ist ja nicht nur ein Anzug, sondern Kennzeichen einer alternativen Trampkultur, die vorallem in Rußland und den Staaten der ehemaligen UDSSR bekannt ist. In Deutschland eher weniger. Hier in Kasachstan scheinen die Menschen es aber zu kennen. Und ich hab mich an diesem Tag sehr gefreut, dass mich jemand als Tramper erkannt hat.<span id="more-1874"></span></p>
<p>Es war das Ende meiner China Expedition. Ein 15.032 km langer Trip mit 86 Lifts, um die <a href="https://warmroads.de/de/die-vier-ecken-von-china-no-more-walls-tour/">vier Ecken von China</a> abzutrampen. Nach 16 Tagen und 11 Stunden hatte ich es geschafft. Es war eine lange und anstrengende Route. Ich musste viele Herausforderungen bewältigen. Schwierige Passagen überwinden, Probleme lösen, sich an unbekannten Orten orientieren und in Bewegung bleiben. Das erfordert Erfahrung und taktisches Geschick. Und was ihr auch bedenken solltet: Wenn ihr eine 15.000 km lange Route trampt, dann heißt das auch, dass ihr 15.000 km in Autos sitzen müsst. Das kann körperlich ziemlich auslaugen.</p>
<p>Zusätzlich hab ich noch ein weiteres Detail zu dieser Tour hinzugefügt: Ich bin ohne Geld gereist. Ich kam in China an und hatte ca. 30€ in meiner Tasche. Am Ende waren es 33€. Es war ein Experiment. Wie weit kann ich gehen? Was ist möglich ohne Geld. Im Grunde lebt man komplett von der Wohltätigkeit anderer Menschen, wie ein Mönch. Ich hab allerdings nie aktiv nach Sachen gefragt. Leute haben es mir alles angeboten. Selbst als ich wirklich hungrig war, forderte ich nichts ein und bin einfach mit mir und der Situation verweilt. Für die Erfahrung und als zusätzliche Herausforderung. Aber ich mag Reisen ohne Geld nicht wirklich. Es kann sehr anstrengend sein. Nicht mein Stil. Lenkt mich von meinem eigentlichen Fokus ab, meine Route so schnell wie möglich zu trampen.</p>
<p>In meinem Selbstverständnis besuche ich nicht China, sondern bin auf meinem Weg, einer Straße, die diesmal zufällig durch China hindurch führt. Wenn ich Langstreckentrampen gehe, dann kann man das am ehesten mit einem Fahrradreisenden oder gar einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Randonneur_%28Radfahrer%29">Randonneur</a> vergleichen. Oder mit Menschen die laufen. Um die ganze Welt. Wie zum Beispiel <a href="http://www.washingtonpost.com/lifestyle/magazine/will-russia-thwart-karl-bushbys-epic-hike-around-the-globe/2014/08/14/6c6d120a-0c59-11e4-8c9a-923ecc0c7d23_story.html">Karl Bushby</a>. Karl ist ein britischer Abenteurer, der 1998 sein zu Hause verlassen hat, um von der Südspitze von Südamerika zurück nach England zu laufen. 16 Jahre später hat er 29.000 km zurückgelegt und ist immer noch unterwegs. Seine größten Errungenschaften waren sicherlich die Überwindung der Beringstrasse zu Fuß, sowie die Durchquerung des <a href="https://warmroads.de/de/woanders-is-auch-scheisse-aber-panama-riecht-von-oben-bis-unten-nach-bananen-ein-spontanes-resume/">Darien Gaps</a>. Seit einigen Jahren kämpft er mit den russischen Behörden und Genehmigungen um seine Tour durch Sibirien fortsetzen zu können. Karl hat allerdings eine unmenschliche Ausdauer seiner Mission zu folgen. Ich bewundere das.</p>
<p>Meine 15.000 km durch China waren zweifelsohne eine große Herausforderung und ich kam mehrmals an meine persönliche Grenze, während dieser Tour. Ich kann nun immer besser nachvollziehen, was es bedeutet, eine „Langstrecke“ zu trampen. Und umso beeindruckt mich Alexej Vorovs <a href="http://www.sporttrampen.de/2014/10/a-very-small-planet-tour.html">„Very small planet tour“</a>. Alexej hat eine komplette, Überland Erdumrundung mit Trampen gemacht. In 500 Stunden. Das heißt 20.000 km in 21 Tagen. Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass das eine starke Leistung ist. Es geht nicht nur ums Trampen. Aber so eine Distanz, in dieser Zeit, das muss man erstmal sitzen. Schwerstarbeit für den Rücken. Kann man sich nicht wirklich vorstellen.</p>
<p>Dieser Mann jenseits der 50 Jahre ist die ersten 9.900 km durch Russland in 168 Stunden getrampt. Das sind knapp 7 Tage auf der Straße, ohne Schlaf auf seiner Hausstrecke. Das ist abartig schnell und wahrscheinlich unschlagbar (vorerst). Rein physisch für mich nicht machbar und ich habe högschten Respekt vor dieser Leistung. Überflüssig zu erwähnen, dass er natürlich auch den Rest der Route in seinen angepeilten 500 Stunden geschafft hat.</p>
<p>Und es ist mitnichten eine Frage von Glück. Es geht um Problemlösung, Orientierung in unbekannten Gebieten, taktieren bei der Routenwahl, die richtigen Entscheidungen treffen und Fehler vermeiden. Tramperskill. Ich hab schon einige lange Touren hinter mir, aber auch in China waren wieder viele Passagen, wo ich Fehler gemacht habe und rückblickend mehr über meine eigene Bewegung lernen kann. Ich weiß nicht, ob ich 20.000 km in 500 Stunden schaffen würde. Es ist definitiv eine beeindruckende Leistung.</p>
<p>Was wir Bewegungsfetischisten alle gemeinsam haben ist die direkte Erfahrung, dass unsere Welt eben nicht unendlich groß, sondern eher ziemlich klein erreichbar ist. China direkt um die Ecke von meinem zu Hause und die Einflusssphären der St. Petersburger Tramperszene reichen bis nach Süd-Ost Kasachstan. Natürlich braucht man Schneid um solche langen Strecken zu meistern. Aber es spielt keine Rolle ob ich trampe, laufe oder Fahrrad fahre, letztendlich geht es immer darum den Weg zu gehen. Die Distanz zu überwinden.</p>
<p>Meine Uniform ist maßgeschneidert von <a href="http://www.zeit.de/online/2008/31/trampen-vorov">Alexej Vorov</a>, wie alle Anzüge dieser Art die von Trampern in Russland, Weißrussland, Ukraine, Polen, dem Baltikum und eben auch von uns in Deutschland getragen werden. Und wenn dieser Mensch in Almaty mich als Tramper erkennt, dann geht das auch zurück auf Alexej und all die anderen Kollegen, die mit ihren gelben Anzügen auf den Straßen der Welt unterwegs sind. Und wenn ich von einer großen Tour aus China komme und mich jemand auf der Straße als “Tramper” erkennt, dann fühle ich eine gewisse Art von Stolz, Teil von alledem zu sein. Teil all dieser Tramp-Geeks, die die Straßen dieser Welt rocken. Teil einer besonderen Subkultur. Warm Roads für euch alle!</p>
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		<title>Kirschblüte in Japan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 14:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan war gerade Kirschblüte, als ich zugegen war. Natürlich ist das Fototechnisch komplett eskaliert. Selfie-Wahnsinn. Aber schön. Frühling in Japan. Und da es...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Japan war gerade Kirschblüte, als ich zugegen war. Natürlich ist das Fototechnisch komplett eskaliert. Selfie-Wahnsinn. Aber schön. Frühling in Japan. Und da es dazu nicht mehr zu sagen gibt, klatsch ich euch einfach ein paar Fotos hin. Viel Spaß.<span id="more-1781"></span><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1792"><img class="aligncenter size-full wp-image-1792" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan.jpg" alt="kirschbaum japan" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/kirschbaum-japan-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1795"><img class="aligncenter size-full wp-image-1795" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area.jpg" alt="sakura service area" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-service-area-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/hochzeit-kirschblüte.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1794"><img class="aligncenter size-full wp-image-1794" 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href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1784"><img class="aligncenter size-full wp-image-1784" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht.jpg" alt="Sakura Japan nacht" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-nacht-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1796"><img class="aligncenter size-full wp-image-1796" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1.jpg" alt="sakura tokio" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1.jpg 585w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/sakura-tokio-1-200x267.jpg 200w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-reisende-1.jpg"  rel="lightbox[1781] attachment wp-att-1797"><img class="aligncenter size-full wp-image-1797" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-reisende-1.jpg" alt="Sakura Japan reisende" width="585" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/04/Sakura-Japan-reisende-1.jpg 585w, 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		<title>Travelling without moving &#8211; Zugfahren in Tokio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 14:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tokio. U-Bahn. Rush Hour. Gleich an meinem ersten Morgen in Japan hatte ich dieses sehr spezielle Vergnügen. Mein Rucksack war auch dabei. Ich bin...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Tokio. U-Bahn. Rush Hour. Gleich an meinem ersten Morgen in Japan hatte ich dieses sehr spezielle Vergnügen. Mein Rucksack war auch dabei. Ich bin morgens gegen 7:30 in den Zug gestiegen. Der Zug war schon voll, als er ankam. Also, für mein Empfinden war er voll. Für Tokio wohl der geräumigste Zug der Welt. Aber wir haben ja gerade erst angefangen Leute rein zu stopfen.<span id="more-1801"></span></p>
<p align="justify">Die Menschen in Tokio haben einen besondere Stil beim Einsteigen. Man geht gerne rückwärts in den Zug. So muss man niemanden wegdrücken, sondern nur sich selbst rein drücken. Das ist wie mein Pogo-Tanzen im Mosh Pit. Immer mit dem Rücken zuerst in die Krawallmasse rein springen, dann kriegt man auch keinen Ellbogen ins Gesicht. Oder zumindest nicht so leicht. Neben dieser Einsteigetechnik gibt es außerdem noch Polizisten/Ordnungskräfte, die an den Türen stehen und die Leute von außen reindrücken.</p>
<p align="justify">Für Menschen mit Platzangst ist das natürlich nichts. Höchstens als Therapiemaßnahme zur Angstbewältigung. Im inneren des Zuges kommt man sich vor wie eine Ölsardine, deren Dose gerade von einem 40-Tonner überfahren wurde, sich im Reifenprofil verfangen hat, während dieser gerade auf der Schnellstraße beginnt zu beschleunigen. Ich fand das ja ganz geil irgendwie. Man verliert komplett die Kontrolle über seinen Körper. In dieser komprimierten Masse bewegt man sich ganz von alleine. Dieses Gefühl. Man steht ja eigentlich auf seinem Platz. Und dann steht man plötzlich woanders. Ohne irgendwas dagegen tun zu können.</p>
<p align="justify">Ich fand das noch nicht mal unhöflich (in Japan ist alles immer sehr höflich, selbst das Gedränge in der U-Bahn von Tokio). Also es hat sich nicht so angefühlt, als ob da nun dieser Arsch von hinten in die Masse reindrückt und alles durcheinander bringt. Man steht sowieso schon so eng beieinander, dass man sich nicht mehr bewegen kann. Alle Menschen sind zu einem Klumpen verschmolzen und die einzige Bewegung geht vom kollektiv aus.</p>
<p align="justify">Für mich war das eine recht lustige Erfahrung, aber ich brauch das nicht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Eine andere Geschichte zu dem Gedränge in Tokio ist, dass manche Herren diesen Umstand ausnutzen und Frauen befummeln. In dem Gedränge weiß man meist nicht, woher die Hand kommt, weil so viele Menschen um einen herum stehen und es so eng ist. Meine japanischen Bekanntschaften haben mir erzählt, dass jede Frau in Tokio mindestens einmal diese Erfahrung machen musste. Das ist nicht schön, für die betroffenen sehr unangenehm. Daher sind die ersten beiden Wagons zur Rush-Hour für Frauen reserviert. Das macht total Sinn.</p>
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