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	<title>Tramp-Technik Archive - Warm Roads</title>
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		<title>Grundlagen zur Positionierung beim Trampen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 13:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Positionierung ist eine essenzielle und wichtige Handlung während des Trampens. Der Erfolg beim Trampen hängt auch von eurer Fähigkeit ab, eine gute Position zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/grundlagen-zur-positionierung-beim-trampen/">Grundlagen zur Positionierung beim Trampen</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Positionierung ist eine essenzielle und wichtige Handlung während des Trampens. Der Erfolg beim Trampen hängt auch von eurer Fähigkeit ab, eine gute Position zu finden. Je nach dem, wo ihr euch positioniert, habt ihr bessere oder schlechtere Mitnahmechancen. Oft macht es Sinn lieber 1-2 km auf eine gute Position zu laufen und einen schnellen Lift abzufangen, als zu warten, wo ihr seid.<span id="more-2012"></span></p>
<p>Natürlich hängt euer Erfolg von vielen verschiedenen Faktoren ab und die Position ist nur einer davon. Erfahrene TramperInnen machen meist weniger Fehler bei der Positionierung. Außerdem trampt auch jeder anders. Was für mich sehr gut funktioniert, mag für einen anderen Menschen überhaupt nicht gehen. Genauso natürlich umgekehrt. Manche Menschen mögen es an Tankstellen zu fragen und haben damit guten Erfolg. Andere stellen sich lieber an Auffahrten und fahren damit auch sehr gut. Wenn ihr euch auf eurer Position nicht wohl fühlt, dann verringert das auf jedenfall eure Mitnahmechancen. Behaltet das im Hinterkopf. Alles eine Frage der Haltung. Ich versuche jeden Ort zu mögen, selbst wenn er sich schlecht anfühlt. Dann sehe ich es als besondere Herausforderung und versuche umso mehr, den nächsten Lift zu kriegen.</p>
<p>Wenn ihr in einem Team seid, dann sollte besser die Person über die Position bestimmen, welche auch das Trampen übernimmt. Selbst wenn die Position für euch nicht optimal erscheint, so ist es meist kein Vorteil eine schlechte Stimmung durch ständige Diskussionen über Positionen zu erschaffen. Bei den meisten Positionen werdet ihr keinen Unterschied feststellen, wenn die Menschen mit der richtigen Haltung Trampen.</p>
<h2>Allgemeines über Positionen beim Trampen?</h2>
<p>Generell verfügt eine Position über drei essenzielle Merkmale.</p>
<p><strong>1. Verkehrsgeschwindigkeit</strong></p>
<p>Der Verkehr kann sehr langsam oder verdammt schnell sein. Generell suchen wir Positionen mit langsamem Verkehr, weil wir so mehr Zeit zur Kommunikation haben. Mehr Zeit euren Fahrer mit einem charmanten Lächeln von der Straße zu lotsen. Außerdem halten Autos eher an, wenn sie sowieso schon langsam fahren,</p>
<p><strong>2. Sichtbarkeit</strong></p>
<p>Das zweite Merkmal ist Sichtbarkeit. Wenn ihr denkt, dass ihr eine Position wählen solltet, wo die Fahrer euch schon von weitem sehen können, dann würde ich dem widersprechen. Wenn Autos euch von 1km Entfernung sehen können, ist es manchmal schwerer eine Verbindung herzustellen. Fahrer entscheiden schon lange bevor die Interaktion beginnt, ob sie euch mitnehmen wollen oder nicht. Manchmal ist es gut, wenn ihr hinter der nächsten Kurve auftaucht und die Fahrer von eurer Präsenz überrascht werden. Und ihr sie mit einem charmanten Lächeln zum Anhalten bewegen könnt.</p>
<p><strong>3. Haltefläche</strong></p>
<p>Neben der Sichtbarkeit ist die Haltefläche ebenfalls ein Kernmerkmal einer Position. Hier gibt es auch keine zwei Meinungen: Zum Trampen benötigen wir ausreichend Haltefläche. Die Fahrer werden eher anhalten und außerdem ist es auch eine Frage der Sicherheit.</p>
<p>Ich schreibe diese Merkmale auf, damit wir uns dessen bewusst werden. Natürlich gibt es auch solche Menschen, die einfach mitten auf der Straße anhalten und andere, die jedesmal und überall stoppen würden, sobald sie einen Tramper entdecken. Selbst wenn sich da 3km Berufsverkehr hinter ihnen anstauen würde. Das passiert natürlich. Aber wir als Tramper sollten das auf keinenfall provozieren oder fördern. Verkehrsgefährdende Situationen gilt es zu vermeiden. Sucht immer nach einem Platz mit ausreichender Haltefläche.</p>
<p>Generell denke ich allerdings, dass diese Kriterien<b> unterschiedliche Relevanz</b> haben. Geschwindigkeit ist der wichtigste Punkt bei der Positionierung. Schnellen Verkehr gilt es in jedem Fall zu vermeiden und langsamer Verkehr ist willkommen. Die Frage der Haltefläche kann unter bestimmten Umständen vernachlässigt werden. Sichtbarkeit ist für mich das Kriterium mit der wenigsten Relevanz. Natürlich sollt ihr sichtbar sein und auffallen am Straßenrand. Das meine ich damit nicht. Es geht eher um die Frage, wann euch der Fahrer sehen kann. Manchmal ist es nicht von Vorteil, wenn der Fahrer euch von weitem schon sieht (z.B. auf einer 1-2 km langen Geraden). Speziell wenn dies zusammen kommt mit schnellem Verkehr. Hier gilt: Ausreichend Reaktionszeit zu geben, aber mehr ist nicht immer besser.</p>
<p>Um die <b>optimale Position</b> zu beschreiben, stellen wir uns eine Welt vor in der es keine Staus gibt, alle Autos in derselben Geschwindigkeit fahren, das Verkehrsaufkommen ist 24 Stunden am Tag stabil bleibt, unser Teampartner steht neben uns und macht nichts anderes als gut Aussehen (was meiner Meinung nach das beste Verhalten ist), wir haben stetigen Sonnenschein und immer eine ausreichende Haltefläche neben uns. Wenn dies der Fall ist, dann können wir drei grundlegende Strukturen identifizieren:</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" rel="lightbox[2012]"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1658" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" alt="test" width="840" height="306" /></a><strong>1. Kurve</strong></p>
<p>Wie ihr sehen könnt, habe ich bereits die optimale Position markiert. Wenn wir uns an einer Kurve positionieren, dann sollten wir im besten Fall direkt am Ausgang derselben stehen. An dem Punkt, wo der Verkehr auf der Geraden ist und wieder beginnt zu beschleunigen. Wenn eine weitere Kurve folgt, dann besser dazwischen stellen, weil die Autos wahrscheinlich nicht sehr schnell sein werden.</p>
<p><strong>2. Kreuzung</strong></p>
<p>Stellt euch ans Ende der Kreuzung um auch den abbiegenden Verkehr mitzunehmen. Macht Sinn, oder?</p>
<p><strong>3. Abzweigung</strong></p>
<p>Gleiches Spiel wie an der Kreuzung. Lieber hinter der Kurve in eure Richtung stellen, als versuchen Autos direkt an der Hauptstrasse abzufangen.</p>
<h2>Gute und schlechte Positionen</h2>
<p>Generell sind schlechte Positionen auf Brücken, Überführungen, in Tunneln, innerhalb von Ortschaften oder an Orten, wo es verboten ist anzuhalten, wie Gefängnis Umgebungen und nahe von „Halten verboten“ Schildern. Trampen an solchen Orten wird Anzahl der Autos verringern, die für euch anhalten. Es ist falsch an Bushaltestellen zu stehen, weil die Fahrer euch als Fahrgast, der auf den Bus wartet, wahrnehmen und nicht als Tramper. Wenn keine andere Haltefläche zur Verfügung steht, sind Bushaltestellen allerdings akzeptabel. Sich bei Straßenverengungen zu positionieren sollte vermieden werden, da das Unfallrisiko hier erhöht wird. Besser einen Ort mit mehr Platz finden und dort weitertrampen.</p>
<p>Gute Positionen sind Polizeikontrollen, Grenzübergänge, Bahnübergänge, Unterbrechungen des Straßenbelages, Ampeln, Staus und Kreisverkehre. Es ist wichtig, dass ihr euch hinter und nicht vor diese Besonderheiten positioniert, da die Aufmerksamkeit des Fahrers nahe solcher Objekte auf die Straße und das Objekt selbst und nicht auf euch fokussiert sein wird. Es geht prinzipiell darum, Ablenkung zu minimieren und euch in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Daher stehe ich am liebsten mitten im Grünen.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg" rel="lightbox[2012]"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2015" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg" alt="hopeless positioning hitchhiking" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/06/hopeless-positioning-hitchhiking-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<h2>Wie weiß ich, dass eine Position gut ist?</h2>
<p>Wenn ihr am Trampen seid und seit einiger Zeit hält kein Auto an, dann seit ihr wahrscheinlich auf einer schlechten Position. Es macht vielleicht Sinn lieber eine Pause zu machen oder weiterzulaufen, um eine bessere Position zu finden. Für mich persönlich ist eine Position gut, wenn sie sich gut anfühlt und keine oben genannten Kriterien verletzt. Und eine Position fühlt sich grundsätzlich gut an, wenn die Fahrer auf mich reagieren. 5 Minuten warten, wenn euch alle ignorieren kann weitaus anstrengender sein, als 30 Minuten warten und mit dem vorbeifahrenden Verkehr zu flirten, lachen und Spaß zu haben. Ich bevorzuge Letzteres. Es ist wichtig sich die gute Stimmung zu bewahren. Dann klappt das trampen automatisch besser. Je schneller der Verkehr, desto eher ignorieren sie euch. Findet einen Ort, wo sie langsam fahre und ihr das Auto mit einem Lächeln aus dem Verkehr ziehen könnt.</p>
<h2>Wie finde ich eine gute Position?</h2>
<p>Speziell in Städten lohnt es sich auf <a href="http://www.hitchwiki.org">Hitchwiki</a> zu schauen. Dort gibt es eine Datenbank mit guten Hop-Outs. Fühlt euch selbstverständlich eingeladen eure eigenen Lieblingsspots dort einzutragen und zu beschreiben. Allerdings ist Internet und Hitchwiki nicht immer verfügbar. Ich schau da normalerweise auch nie rein und vertraue ganz auf meinen Tramperinstinkt. Normalerweise laufe ich in Richtung der Straße, die ich gerne trampen würde und schaue auf dem Weg nach einem geeigneten Ort. Laufen ist unablässig bei der Suche nach einer guten Position. Und innerhalb von 5km werdet ihr IMMER eine geeigneten Ort zum Trampen finden. Versprochen.</p>
<p>Außerdem ist das noch ein guter Grund keinen 25kg Expeditions-Rucksack mitzuschleppen, mitsamt Zelt und Gitarre in der Hand. Trampen ist wichtiger als euer gesamtes Haus dabei zu haben. Reise leicht und sei flexibel!</p>
<h2><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Allgemeines Tipps zur Positionierung beim Trampen</span></h2>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Es gibt ein <b>grundlegendes Prinzip bezüglich der Positionierung</b> und der Auswahl der Lifts: Steige nur ein, wenn du sicher sein kannst, dass dieser Lift dich in eine gute Position bringt. Wenn ihr auf der Autobahn seid und ein Auto hält an, dass ins nächste Dorf fährt, dann werdet ihr wahrscheinlich in einer schleche(re)n Position enden. Von einer guten in eine schlechte Position zu kommen, ist ein schwerer taktischer Fehler, den es zu vermeiden gilt. Manchmal macht es Sinn, lieber zu warten, als in jedes Auto einzusteigen. Manchmal ist es auch richtig, früher auszusteigen, anstatt die volle Distanze zu gehen, wenn ihr so sicherstellen könnt, in einer guten Position zu landen.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ich stehe fast nie auf Positionen, die </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><b>bergab</b></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> gehen. Der Verkehrr ist schneller, Bremsweg länger und es scheint schwieriger die natürliche Skepsis zu überkommen und anzuhalten. Am besten funktioniert auf der Spitze eines Anstieges.</span></p>
<p>Bleibt im <b>Verkehrsstrom</b> und lasst euch da nicht raustragen. Insbesondere in Ländern, die ein dichtes Straßen- und Autobahnnetz haben, kann dieser Fehler viel Zeit kosten, weil ihr euch erst wieder zurück in den Strom kämpfen müsst, um Geschwindigkeit aufnehmen zu können.</p>
<p>Wenn ihr eine Langstrecke trampt, dann steigen die <b>Chancen einen guten Lift zu finden,</b> je mehr ihr auf eurer Route voranschreitet. Es gibt einen Wendepunkt, an dem es nicht mehr nur Glück sondern simple Wahrscheinlichkeit ist, dass ihr ein Auto zu eurem Zielpunkt finden werdet.</p>
<p><em>Ein Beispiel:</em> Als ich 3700 km durch Kasachstan getrampt bin (Almaty-Aktau) war es sehr unwahrscheinlich, dass ich einen Direktlift in Almaty Stadt finden würde. Wenn der Zielpunkt ungefähr einen Tagesritt entfernt ist, ist die Wahrscheinlichkeit ungleich höher, einen Direktlift zu finden. Egal ob Tag oder Nacht. Insbesondere wenn keine größeren Städte mehr auf der Route liegen.</p>
<p>In meinem Fall hatte ich 2300 km vor Aktau einen Direktlift getrampt. Das war Glück. Ich bin nicht die ganze Distanz mitgefahren, weil die Fahrer angehalten haben, um zu schlafen. Ca. 1000 km vor Aktau habe ich einen LKW getrampt, der direkt dorthin gefahren ist. Es war an einem Ort, wo keine größeren Städte mehr auf meiner Route lagen. Auch hier endete die Fahrt in der Nacht, da meine Fahrer schlafen wollten. Ich hätte die fünf Stunden warten können und wäre am nächsten Nachmittag in Aktau angekommen. Aber die Position war gut. Also bin ich zum Nachttrampen wieder auf die Straße. Nach 20 Minuten hatte ich meinen Lift. Es waren keine größeren Städte auf meinem Weg, guter Abschnitt meiner Gesamtroute, genug Nachtverkehr und nur wenige Stunden vor meinem eigentlichen Ziel. Einfache Kalkulation für erfolgreiches Trampen.</p>
<p>Ein anderes Konzept, was ich zur Positionierung bedenke ist <b>die Idee von richtiger und falscher Verkehr</b>. Richtiger Verkehr geht in eure Richtung und falscher Verkehr nicht. Prinzipiell gilt es bei der Positionierung, so viel falschen Verkehr wie möglich auszuschließen und so viel richtigen Verkehr wie mö<span lang="de-DE">glich zu erreichen. Speziell beim Stadttrampen ist die</span><span lang="de-DE">s eine wesentliche</span><span lang="de-DE"> Strategie. </span><span lang="de-DE">Wenn ihr euch Stadteinwärts auf das Zentrum zubewegt, ist es relativ unwahrscheinlich einen Lift zu finden, der euch weiter hilft. Eventuell die bessere Entscheidung hier zu laufen. Eure Chancen einen Lift ans andere Ende der Stadt zu finden, steigen allerdings konstant, sobald ihr das Stadtzentrum passiert habt und euch stadtauswärts bewegt. Das Stadtzentrum ist gewissermaßen der Wendepunkt, an dem richtiger Verkehr mehr und falscher Verkehr weniger wird. Und an dem Glück der Wahrscheinlichkeit weicht.</span></p>
<p>Manche Menschen zögern, wenn sie mich in weniger belebten Gegenden rauslassen sollen, weil sie denken, dass ich da nie weg komme. Die <b>hoffnungslose Position</b>. In Argentiniern bin ich von Buenos Aires nach Ushuaia getrampt. In der ersten Nacht stand ich an einer Tankstelle, die allerdings nicht sehr erfolgversprechend auf mich wirkte. 50 km vor mir, war eine der Hauptkreuzungen meiner Route. Mitten im nirgendwo, ohne Licht oder sonstiger Infrastruktur. Ein Fahrer meinte, dass da nichts wäre und ich dachte mir nur: „Prima!“. Keine Ablenkung und Menschen halten eher, wenn sie denken, dass ihr auf hoffnungslosem Posten steht. In diesem Fall hat es 2 Minuten gedauert und das erste Auto was vorbei kam, hat mich mitgenommen. 800 km Nachtlift.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass ihr euch in Gefahr bringen und euch in möglichst dünn besiedelten Gegenden positonieren sollt. Wenn ihr an einem Ort nicht überleben könnt, falls euch niemand mit nimmt, dann solltet ihr besser nicht dort hin fahren. In meinem Fall wusste ich allerdings, dass dies eine Hauptknotenpunkt für meine Richtung sein würde, dort Verkehr in der Nacht passiert und die Autos eher als an der Tankstelle anhalten würden, wo ich vorher stand.</p>
<p>Winter, und damit meine ich richtigen <b>Winter</b> (ich weiß, gibt es nicht überall), ist Tramperhimmel. Ich mag am liebsten, wenn 1-2 Meter Schnee an der Straßenseite sind. Wieso? Weil man dann praktisch überall stehen kann. Halteflächen erübrigen sich. Der Verkehr ist auf natürliche Art und Weise langsamer. Menschen halten im Winter einfach überall an. Zumindest hab ich das beobachtet.</p>
<p><span lang="de-DE">Achtung: D</span><span lang="de-DE">ieser Punkt </span><span lang="de-DE">gilt nur</span><span lang="de-DE"> für Städte und kleine Straßen, jedoch nicht für Autobahnen </span><span lang="de-DE">und andere Straßen</span><span lang="de-DE"> mit schnellem Verkehr (beachtet, Winter, Schnee, rutschige Straßen, längere Bremswege&#8230;.vorsichtig mit schnellem Verkehr!!). </span><span lang="de-DE">Wenn ihr </span><span lang="de-DE"><b>im Winter auf schnellen Straßen</b></span><span lang="de-DE"> trampt, dann ändert sich die Situation komplett und Haltefläche sowie eine sichere Position werden umso wichtiger</span>.</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Wenn ihr <b>starken Regen</b> aufziehen seht, dann bleibt besser an einer Überdachung. Es ist es nicht wert, sich vollsaugen zu lassen. Ich stelle mich auch liebe unter, als eine Regenjacke/Regencapes mitzunehmen.</span></p>
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		<title>Persönliche Bestzeit &#8211; Wie man seine Geschwindigkeit beim Trampen kalkuliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/persoenliche-bestzeit-wie-man-seine-geschwindigkeit-beim-trampen-kalkuliert/">Persönliche Bestzeit &#8211; Wie man seine Geschwindigkeit beim Trampen kalkuliert</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren. Weils so schön ist. Hier die Ergebnisse: Auf meinen Routen durch Asien und Amerika hab ich stets versucht, meinen Langstreckenrekord aus Argentinien (2532km in 38h 49m; <strong>Ø65km/h</strong> von Buenos Aires nach Rio Gallegos) zu übertreffen. Am schnellsten war ich in Kazachstan von Almaty nach Aqtöbe (2221 km in 32 h 28m; <strong>Ø68km/h</strong>). Und auch in China hatte ich einen sehr guten Run von <a href="https://goo.gl/maps/i1L2H8Aw2dP2">Dali nach Harbin</a> (4589 km in 82h 38m; <strong>Ø55 km/h</strong>).</p>
<p>Wie schnell ihr trampt, hängt vorallem mit eurer Technik zusammen. Tagsüber wird die Geschwindigkeit eines nicht-fortgeschrittenen und eines fortgeschrittenen Trampers mehr oder weniger gleich sein. Man kann sich mit dem richtigen Equipment und Technik jedoch auch ohne Probleme Nachts bewegen. Da gibt es zwar weniger Verkehr, aber dafür fahren die Lifts weiter. Fortgeschrittene Tramper nutzen die Nacht für ihre Bewegung.<span id="more-2027"></span></p>
<p>Auf meiner <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">„Royal Stage“</a> von New York nach Alaska habe ich eine sehr gute Zeit erreicht, als ich Kanada durchquert habe. Ich hatte einen run von <a href="https://goo.gl/maps/NGsxLSb5JPU2">Thousand Islands USA/Kanada Grenze nach Otter Falls/Haines Junction Yukon Territorium</a> 6071 km in 107 Stunden und 8 Minuten (<strong>Ø56 km/h</strong>). Ich behaupte das ist schneller, als selber zu fahren. Und aufgrund der angemessenen Länge dieser Tour, möchte ich es meine persönliche Bestzeit nennen.</p>
<p>In der russischen Tramplehre kalkuliert man die durchschnittliche Geschwindigkeit im <strong>Sommer</strong> mit ungefähr <strong>50 km/h</strong>. Für den <strong>Winter</strong> sind ca. <strong>40 km/h</strong> veranschlagt. Und das gilt für die meisten entwickelten Länder wie Iran, USA, Kanada, China, Rußland, Deutschland, Argentinien. Die Kalkulation muss entsprechend angepasst werden, wenn es bergiges Gelände mit vielen Serpentinen zu überwinden gilt. Prinzipiell sagt man: Je höher die Straße liegt, desto langsamer ist die Kalkulation. In <strong>technisch, schwierigeren Regionen</strong> kann die durchschnittliche Wegstrecke schonmal auf <strong>200-300 km am Tag</strong> runter gehen. Ich persönlich hab das erfahren, als ich das <a href="https://warmroads.de/de/wenig-verkehr-auf-dieser-strasse-aber-ist-bestimmt-schoen-da/">bolivianische Hochland</a> durchquert habe.</p>
<p>Je länger die Tour geht, desto schwerer ist es natürlich, die Geschwindigkeit hoch zu halten. Wäre ich auf meiner Kanada Route durchschnittlich 3 km/h langsamer gewesen, dann hätte ich am Ende 321km weniger Distanz zurückgelegt. 3 km/h klingt wenig, macht aber einen großen Unterschied.</p>
<p>Als ich angefangen habe zu trampen, haben wir immer Pi-mal-Daumen <strong>das Doppelte der normalen Fahrtzeit</strong> kalkuliert. Für Anfänger ist das eine sichere Orientierungshilfe, die ihr leicht erfüllen könnt. Wenn ihr an diesem Maßstab scheitert, dann macht ihr etwas falsch. Mit den oben genannten Routen in Süd-, Nord-Amerika, sowie Asien, kann man jedoch gut sehen, dass die Richtwerte unserer russischen Freunde durchaus realistisch sind. Besonders auf langen Strecken.</p>
<p>Generell ist man alleine immer ein bisschen schneller als zu zweit. Mit drei Personen wird das Trampen jedoch signifikant langsamer werden. Ländergrenzen sind immer anders, jedoch kann man durchschnittlich mit 1 Stunde Verzögerung rechnen, wenn ihr ein neues Territorium betretet. Große Städte sind ebenfalls ein Problem, besonders wenn es keine Umgehungsstraße gibt. Zwei Stunden sollten zusätzlich zur normalen Fahrtzeit eingeplant werden, wenn ihr euch durch ein Moloch wie La Paz oder Panama City kämpfen müsst. Mit oder ohne öffentliche Transportmittel. Durchquerung von Städten ist eine der schwersten Disziplinen beim Langstreckentrampen und ein Anfänger kann hier durchaus auch mehr Zeit verlieren.</p>
<p>Je erfahrener die Tramper sind, desto kleiner wird der Unterschied in der Bewegungsgeschwindigkeit zueinander sein. Und zwar unabhängig von Geschlecht und Alter. Wer behauptet, dass es mit einer Frau schneller geht, nur weil sie eine Frau ist, der hat vielleicht zu wenig Erfahrung, selber Autos zum Anhalten zu bewegen. Und wenn eine meiner Trampkolleginnen schneller als ich unterwegs ist, dann hat das weniger mit ihrem Geschlecht zu tun, sondern damit, dass sie die bessere Technik hat.</p>
<p>Generell will ich mit diesem Artikel nur zeigen, dass Trampen planbar ist und die Geschwindigkeit davon abhängt, wie gut euer Trampskill ist. Dazu gehört eure Körpersprache, Kleidung, euer Auftreten, Gestik und Mimik, wie gut kommuniziert ihr mit den Autos und wie charmant könnt ihr die Fahrer zum anhalten bewegen. Außerdem ist die Positionierung überaus wichtig und dass ihr taktische Fehler vermeidet, wie z.B. dem Fahrer überlassen, wo er euch rauslässt oder Lifts nehmen, die euch keinen Vorteil bringen. Das alles sind Parameter, die eure Geschwindigkeit mitbestimmen und diese sind weitaus wichtiger, als Glück. Wer behauptet, dass Trampen nur vom Glück abhängt, der weiß wahrscheinlich nicht, wie man richtig trampt.</p>
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		<title>Grundlagen des Sporttrampens &#8211; Lehrgangsdokumentation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 01:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rußland]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitschriften aus einem Sporttrampen Seminar mit Alexej Vorov; 06.04.2012 in Leipzig Inhalt: Der folgende Text beinhaltet grundlegende Informationen zur Technik des Sporttrampens, wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/grundlagen-des-sporttrampens-lehrgangsdokumentation/">Grundlagen des Sporttrampens &#8211; Lehrgangsdokumentation</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<pre><span style="font-size: small;">Mitschriften aus einem Sporttrampen Seminar mit Alexej Vorov; 06.04.2012 in Leipzig</span></pre>
<p align="justify"><strong><span style="font-size: small;"><i><u>Inhalt:</u></i></span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Der folgende Text beinhaltet grundlegende Informationen zur Technik des Sporttrampens, wie es in Russland entwickelt wurde. Die Kapitel sind dementsprechend an die russischen Gepflogenheiten angepasst. Die Mitschrift gliedert sich in drei Teile: (1) Vorbereitung (Equipment, Karten, Autos&#8230;), (2) Strategie (Taktiken), (3) Anwendung (Nachttrampen, Winterzeit)</span><span id="more-1656"></span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(1) Vorbereitung</span></h2>
<p align="justify"><span style="font-size: small;"><i><u>Geschichtliches:</u></i></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Prinzipiell stellte sich der große Rucksack als ernsthaftes Problem für unsere russischen Freunde dar. In den Autos war wenig Platz für große Rucksäcke. In den 80er Jahren entwickelte der PASL</span></span><sup><span style="font-size: small;"><a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a></span></sup><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> daher einen eigenen Rucksack, welcher ca. 40l fasst und sich im Aussehen an einem Fallschirmrucksack orientiert. Traditionell ist ein Seil am Rucksack befestigt, um diesen bei wenig Platz im Inneren von außen an das Auto schnüren zu können, was allerdings heutzutage selten vorkommt. Durch den eigens angefertigten Rucksack musste festgestellt werden, dass das herkömmliche Equipment hierfür zu groß wurde. Folglich musste das Equipment verkleinert werden.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Ursprünglich entstand das Sporttrampen aus Outdoorausflügen. Zum Wandern oder Skifahren wurde traditionell getrampt. Irgendwann konnte festgestellt werden, dass das Trampen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten besser bzw. schlechter funktioniert. Diese Erkenntnis war der erste Schritt die eigene Bewegung zu analysieren und zu optimieren und stellt den Anfang der Sporttrampen-Idee dar. Der zweite wichtige Meilenstein bestand aus der Beobachtung, dass Trampen auch bei Nacht funktioniert. Mit der Einführung des Nachttrampens konnte auch das Equipment stark reduziert werden, da bei kürzeren Distanzen auf Campingequipment vollständig verzichtet werden konnte.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;"><i><u>Equipment:</u></i></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Es existieren drei verschiedene Equipmentarten: Technisches Equipment, Camping Equipment, Kleidung.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Kleidung</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> besteht aus drei Schichten. Die erste Schicht hat grundsätzlich die Funktion Feuchtigkeit zu transportieren und die Haut trocken zu halten. Bei längeren Touren sollte jede Möglichkeit zum Waschen genutzt werden, um einen besseren Schutz zu gewährleisten. Es empfehlen sich synthetische Kleidungsstücke, da diese sich nicht vollsaugen und nass bleiben. Die zweite Schicht hat die Funktion des Kälteschutzes. Hier empfiehlt sich ein Fleece. Grundsätzlich ist es besser 2 dünne Kleidungsstücke zu tragen, als ein dickes, da so eine bessere Temperaturregulierung stattfinden kann. Kleinere Kleidungsstücke sind leichter zu packen, leichter zu trocknen und die zwei Schichten haben eine bessere Isolation. Die dritte Schicht ist zum Schutz gegen Wind oder Regen und sollte atmungsaktiv sein.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die russischen Tramperuniformen sind nicht dazu gemacht worden, warm zu halten. Daher wird im Winterwettkampf zusätzliches Equipment benötigt. Mütze, Handschuhe und Halskrause halten auch in kälteren Jahreszeiten warm. Für den Torso kann man eine Daunenweste verwenden. Diese sollte allerdings über den Anzug getragen werden, da sie im gepressten Zustand nicht wirkt. Bei extremen Temperaturen kann man dünne synthetische Fingerhandschuhe tragen und darüber dicke Fäustlinge. Fausthandschuhe sind immer besser, da sie mehr Wärme speichern. Die Fingerhandschuhe sind besonders wichtig, wenn man draußen etwa Eisen anfasst, da speziell in Russland bei extremen Temperaturen Schäden an der Hand aufkommen können, wenn man ohne Schutz mit kaltem Eisen in Berührung kommt. Da man beim Trampen die Handschuhe ständig an und ausziehen muss, kann man diese auch mit einer elastischen Schnur am Arm befestigen. Des Weiteren zählt noch ein einfaches Regencape zur klassischen Sporttramperausrüstung.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Als Schuhe empfehlen sich normale Stiefel. Im Winter kann man einfach Lederstiefel tragen, diese funktionieren und man kann sie leicht trockenen. Wichtig ist nur Einlagen zu benutzen, da 90% der Wärme durch den Boden verloren geht. Im Auto oder LKW sollte man die Schuhe ausziehen um die Füße besser wärmen zu können. Es ist außerdem besser die Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, da die Füße beim langen sitzen anschwellen. Praktisch im tiefen Schnee sind Nylonstrümpfe, die von außen über die Schuhe gezogen werden können, damit diese trocken bleiben. Auch bei den Socken empfehlen sich 2 Schichten; ein dünner Socken als erste Schicht und ein dicker Wollsocken als zweite Schichte darüber. Cotton (Baumwolle) im speziellen wird nicht empfohlen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Technisches Equipment</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> besteht aus einem kleinen Fernglas um ggf. Kontrollpunkte während des Wettkampfes besser ausfindig machen zu können und um den Verkehr zu beobachten. Insbesondere in der Nacht machen sich die Tramperuniformen bezahlt. Diese sind so gestaltet, dass der Autofahrer die Silhouette einer Person erkennen kann und hat daher den Vorteil gegenüber einer hellen Oberkörperkleidung, welche ggf. nicht als Mensch erkennbar macht. Des Weiteren soll die Uniform einen akkuraten, sportlichen und netten Eindruck vermitteln und somit die Chance zur Mitnahme erhöhen. Prinzipiell hält nur ein kleiner Teil der Autofahrer für jeden Tramper, bzw. für gar keinen Tramper. Daher sollte man immer versuchen den besten Eindruck zu hinterlassen, um sich den entscheidenden Vorteil im Wettkampf zu sichern.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Außerdem sollte in der Nacht reflektierendes und aktives Equipment verwendet werden. Neben eine Lampe, welche im besten Falle leicht an und ausgeschaltet werde kann, sollten Reflektoren zur Standardausrüstung während des Wettkampfes zählen. Reflektoren können für die Hand benutzt werden und auch für die Beine. Da das Scheinwerferlicht der Autos eher niedrige Objekte anstrahlt, wird bei den Beinreflektoren eine maximale Reaktionszeit der Autofahrer gewährleistet. Die Fahrer können so möglichst früh erkennen, dass sich etwas neben der Straße befindet und abbremsen.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Ein transportables Ladegerät, welches man in die Zigarettenanzünder der Autos einstecken kann ist ebenso hilfreich, wie ein Kompass. Ein Kompass deswegen, weil GPS Navigation im Wettkampf verboten ist und dieser im Sport und Orientierungsbereich die traditionellere Art der Wettkampfführung darstellt. Karten sollten farbig sein und einen Maßstab beinhalten. Wichtig ist auch eine funktionierende Uhr, um die Zeiten im Wettkampf notieren zu können.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Camping Equipment </b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">ist immer auch eine Frage von Distanzen. Bei PASL wird für Kurzstrecken (&lt;1000km) und Mittelstrecken (&lt;3500km) normalerweise keine Campingausrüstung mitgenommen. Beim Zelt kann man auf ein klassisches mit Stangen zurückgreifen. Allerdings ist es sehr aufwändig ein solches für 1-2 Nächte mitzuschleppen. Für die Wettkämpfe werden eigens angefertigte Zelte ohne Stangen benutzt, welche über einen Regen- und Windschutz verfügen und weniger Gewicht sowie Platz im Rucksack beanspruchen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Für den Schlafsack empfiehlt sich im Sommer eine synthetische Füllung, da diese schneller trocknet. Wollfüllung wird nicht empfohlen, da sie schwer und feuchtigkeitsempfindlich ist. Für kältere Umgebungen empfiehlt sich eine Füllung aus Gänsedaunen. Die Mitglieder der PASL benutzen unter anderem Doppelschlafsäcke. Dies bedeutet zwar weniger Platz, aber eine bessere Wärmeisolierung. Bei der Isomatte wird auf eine Therma-Rest zurückgegriffen. Diese sind besser als normale Schaummatten, da letztere groß und schwierig zu verpacken sind. Die Isolierung zum Boden ist sehr wichtig im Winter. Manchmal kann man auch seine Kleidungsstücke als Isolierung benutzen. Wichtig ist, dass das Equipment trocken bleibt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Kocher sollte man nur für längere Distanzen dabei haben. Bei Kurzstrecken ist es leichter unterwegs etwas zu kaufen und „non-cooking-food“ dabei zu haben. Bei Kochern gibt es verschiedene Brennstoffarten: Gas ist leicht zu benutzen. Meistens braucht man weniger, als man dabei hat. Hohe Qualität hat Aircraft Gas. Benzin hat 20%-25% mehr Energie als Gas und man kann es fast überall kaufen. Insbesondere im Winter funktioniert dies um einiges besser, als Gas. Des Weiteren empfiehlt es sich bei extremen klimatischen Bedingungen 0,5l Kerosin mitzuführen, da der Diesel in den Tanks gefrieren kann und durch das Kerosin wieder flüssig wird.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Als Kocher kann ein Multi-Brennstoffsystem empfohlen werden. Im Winter kann man auch im Zelt kochen, man sollte dabei allerdings sehr vorsichtig sein! Als Kochtopf sollte Alu benutzt werden, da es leichter ist. Je flacher der Topf, desto schneller kocht es. Bei sehr kalten Temperaturen empfiehlt es sich nachts eine Flasche mit warmem Wasser mit in den Schlafsack zu nehmen. Auch eine einfach Kerze kann die Temperatur im Zelt erhöhen, aber auch hier ist Vorsicht geboten! Zum Technical Equipment sollte auch ein wasserdichter Beutel gehören. Zur Not tun es auch Plastiktüten.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die Nahrungsmittel sind wiederrum abhängig von der Distanz. Für zweitägige Wettkämpfe wird normalerweise folgende Verpflegung eingepackt: Kleine Würstchen, dünnes Brot (Tortillas oder Fladen, normales Brot wird oft im Rucksack zerquetscht und bietet sich daher nicht für solche Zwecke an), trockene Früchte und Nüsse, Schokolade (Winter) oder Nougat (Sommer &#8211; schmilzt nicht), Wasser mit etwas Saft gemischt (Sommer) oder Tee (Winter) und Dosenfisch, -fleisch für den Abend. Für längere Touren sollte man immer für 2 Tage Essen dabei haben. Es empfiehlt sich hier Buchweizen, Reis (mehr Energie als Nudeln) und gezuckerter Tee mit Zitrone. Vorsicht, wenn man bei einem Wettkampf im Sommer zu viel Salz ausschwitzt, kann dies zu muskulären Problemen führen. Abhilfe kann hier ein Teelöffel Salz schaffen, um den Wasser-Salz Haushalt wieder in Balance zu bringen.</span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(2) Strategie</span></h2>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Präambel: Bsp.: Bewegung von A nach B. 1 Person wechselt 3 mal das Auto, 2 Personen wechseln 15 mal das Auto; Zufall? Nein.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Bei längeren Distanzen kann man das Verkehrsaufkommen mit einkalkulieren. Es gibt Tageszeiten an denen mehr Autos unterwegs sind und Tageszeiten an denen weniger unterwegs sind. Dies ist meist bekannt und es gilt die „Wellen“ zur eigenen Bewegung bestmöglich zu nutzen. Darüber hinaus existieren sogenannte „Dead zones“, das sind Zeitkorridore wo extrem wenig Verkehr ist. Generell gilt: Morgens ist viel Verkehr in die Städte und abends aus den Städten heraus. Für „long distance trips“ empfiehlt es sich morgens zu starten, um Pendler, die weite Strecken zurücklegen, zu erfassen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Taktiken </b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">zur Bewegung stellen eine grundlegende Disziplin des Sporttrampens dar. Insbesondere der erfolgreiche Wechsel von große auf kleine Straßen ist wichtig für den Rennerfolg. Prinzipiell sollte die Bewegung von einer guten Position zu einer weiteren guten Position erfolgen. Es ist besser vor Erreichen des Zielortes aus dem Lift auszusteigen um eine gute Position zu sichern, anstatt weiter mitzufahren. Gleiches gilt auch für das Einbrechen der Dunkelheit. In der Dunkelheit und bei der Bewegung auf wenig befahrenen Straßen ist es allerdings besser jede Möglichkeit zur Bewegung zu nutzen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Technik zum durchqueren von Städten: Trampe ein Auto durch die Stadt, stehe niemals am Eingang der Stadt. Besser vorher aussteigen (zum Beispiel 70km vor der Stadt, bei Städten ohne Ring) und auf einen passenden Lift warten. Sollte es wider Erwarten aufgrund von Schläfrigkeit dazu kommen, dass man sich in der Stadtmitte wiederfindet wird folgendes Vorgehen empfohlen: (1) Orientieren (2) große Straße finden (3) Trampe auf der großen Straße, finde einen Lift, Frage nach dem Weg (4) Erhalte Wegbeschreibung, vergesse Wegbeschreibung, finde ein neues Auto. Gute Positionen kann man selbst am besten Bewerten.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Positionierung</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">. Eine gute Position ist, wenn die Fahrer gute Sicht auf den Trampenden haben und Platz zum Halten vorhanden ist. Positionen sind immer von der Umgebung abhängig: Straßenmarkierungen, Halteflächen, Steigungen und Tempolimits. Auf dem Scheitelpunkt einer Erhöhung ist ein guter Standort. Es sollte vermieden werden am Ende einer Abfahrt zu stehen.</span></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif"  rel="lightbox[1656] attachment wp-att-1658"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-1658" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/test.gif" alt="test" width="572" height="208" /></a></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Diese Positionen sind in den meisten Fälle die besten zum Trampen. Allerdings sollten Sichtweite und Halteflächen immer vor Ort begutachtet werden. Man sollte niemals versuchen einen Lift zu bekommen an einem Ort, wo das haltende Auto zu einem Hindernis für den folgenden Verkehr wird! Besser ist es, einen Platz zu finden, an dem die Autos die Straße verlassen können. Versuche keine Autos zu trampen, hinter welchen sich ein LKW befinden. Sollte ein Fahrer auf der Straße halten, bitte ihn an die Seite zu fahren.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Das Haltesignal (ob Daumen, Handfläche, Stop-Zeichen oder winkende Hand) ist eine Frage des persönlichen Geschmackes. Wichtig ist der passende Moment um die Hand zu heben, dieser sollte nicht zu früh und nicht zu spät gewählt werden. Ohne Bewegung findet auch keine Kommunikation zwischen Tramper und Fahrer statt. Man sollte immer den Fahrer anschauen. Insbesondere bei der Bewegung im Team ist es schlecht, wenn eine Person etwas anderes macht, da dies den Eindruck vermittelt, sie wäre nicht bereit. Kleine Details sind sehr wichtig beim Trampen, da sie entscheiden ob das Auto anhält oder nicht.</span></p>
<h2 align="justify"><span style="font-size: small;">(3) Anwendung</span></h2>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Nachttrampen</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> ist ein Kern des Sporttrampens. Als erkannt wurde, dass eine 24 stündige Bewegung möglich ist, ist gleichzeitig auch das Sporttrampen entstanden. Viel Gepäck und ein großer Rucksack konnten reduziert werden mit den heute üblichen Sporttramperrucksäcken. Die Taktik und das Equipment in der Nacht unterscheiden sich gegenüber dem Tagtrampen. Es gibt passive Reflektoren und aktives Licht. Reflektion funktioniert allerdings nicht in der Dämmerung und wenn ein direktes Licht nicht vorhanden ist, wie z.B. in einer Kurve.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">In der Nacht empfiehlt es sich, die eigene Lichtquelle kurz aufblitzen zu lassen, um so mit dem Auto in Kommunikation zu treten. Es sollte auf die Lichtposition geachtet werden. Der Tramper sollte immer hinter einer Lichtquelle stehen, damit der eigene Schatten nicht den Trampenden verdeckt. Wenn keine Tramperuniform vorhanden ist, kann auch ein weißes T-Shirt über die Jacke/den Pullover gezogen werden. In der russischen Tundra kann im Notfall ein kleines Feuer am Straßenrand entzündet werden. Dieses wird als allgemeines Notsignal verstanden. Außerdem sollte nicht vergessen werden zu schlafen. Dafür kann die Nacht auch genutzt werden.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">LKWs fahren meist nicht zu lange Distanzen und machen viele Pausen. Insbesondere wenn man Mittelstrecken oder länger trampt (nachts), kann sich dies negativ auswirken. Auch wenn der Fahrer sagt er fährt lang, kann dies manchmal auch nur eine kurze Strecke sein, seid darauf vorbereitet. Am besten dem Fahrer darauf hinweisen, dass er seine Pausen vorher ankündigen soll, damit ggf. nach einem guten Platz zum weitertrampen Ausschau gehalten werden kann. Wenn ihr einen guten Platz gefunden habt, sagt ihm er solle sich keine Sorgen machen.</span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Um der Müdigkeit entgegenzuwirken sollte man immer etwas essen (Kaugummi, Sonnenblumenkerne). Nachts ist die Bewegung in einem Zweierteam einfacher, da so eine Person mit dem Lift reden kann und die andere Person schlafen kann. Der beste Weg Müdigkeit zu überwinden ist allerdings zu schlafen. Versuche hierzu eine entspannte Position einzunehmen und so viel Komfort wie möglich zu erreichen. Das „so viel wie möglich“ steht hier im Fokus. Am Morgen sollte man ausgeschlafene Fahrer suchen, zum Beispiel LKW-Fahrer die gerade losfahren. Dies wird dem eigenen Wohlbefinden gut tun.</span></span></p>
<p lang="nl-NL" align="justify"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"><b>Wintertrampen</b></span></span><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE"> unterscheidet sich in folgenden Punkten vom herkömmlichen Trampen: es ist kalt, die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit ist niedriger, es besteht die Gefahr (besonders im östlichen Russland) irgendwo steckenzubleiben und der Bremsweg der Autos erhöht sich, was für die eigene Positionierung wichtig ist. Wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt liegt, kann dies oftmals gefährlicher sein, als extreme Kälte, da die Straßen rutschig werden und die Autofahrer ggf. nicht darauf vorbereitet sind. Des Weiteren sind kleine Straßen bei Dunkelheit im Winter weniger befahren als im Sommer und die „dead zone“ beginnt früher.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Die Ausrüstung beim Wintertrampen sollte immer trocken gehalten werden! Versuche niemals so viel Kleidung wie möglich zu tragen um dich warm zu halten. Dies funktioniert zwar am Anfang, ist allerdings nicht die beste Taktik. Besser ist es Muskeln zu aktivieren um warm zu bleiben. Hierzu sollte man weniger Kleidung tragen, um schneller warm zu werden und schwitzen zu vermeiden. Bei kalten Fingern empfiehlt sich eine Holzhackbewegung. Benutze keine Masken im Winter, diese könnten die Fahrer verschrecken. Wenn ihr auf der Ladefläche eines Gefährtes mitfahrt und es sehr kalt ist, sollte man eine Schneebrille benutzen um sich zu schützen. Prinzipiell sollte während des Trampens nicht gelaufen werden, da sonst die Fahrer denken, es wäre nicht so weit und folglich weniger Autos anhalten. Allerdings kann in die entgegengesetzte Richtung (stromaufwärts) gelaufen oder gerannt werden, dies kann funktionieren. Im Winter ist laufen allerdings berechtigt, da man so wenigstens warm bleibt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small;">Sei niemals hungrig, wenn es kalt ist. Bei extremen Temperaturen sollte man Antigel oder Kerosin mitführen um eingefrorenes Diesel wieder flüssig zu machen.</span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote-western" lang="nl-NL"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a><span lang="de-DE">St. Petersburg Autostop League ist der erste Trampverein, welcher Sporttrampen praktizierte und wurde von Alexej Vorov gegründet.</span></p>
</div>
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		<title>Mein zu Hause &#8211; Packliste einer Weltumtrampung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 01:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hasse Packlisten. Wahrscheinlich, weil diese meist dazu da sind, Affilate Links zu setzen und Geld zu verdienen. Daher wollte ich nie sowas schreiben....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Ich hasse Packlisten. Wahrscheinlich, weil diese meist dazu da sind, Affilate Links zu setzen und Geld zu verdienen. Daher wollte ich nie sowas schreiben. Es geht hier nicht darum, euch irgendwelche Empfehlung zu geben. Ich will euch einfach nur erzählen, wie mein zu Hause aussieht, das mich seit 1,5 Jahren auf meinem Rücken begleiten. Dachte mir, dass euch das interessieren könnte.</p>
<p align="justify">Eingangs sollte erwähnen, dass mein Equipment auf Langstreckentrampen optimiert war. Ich wollte für drei Jahreszeiten (ohne Winter) vorbereitet zu sein und komplett autark aus meinem Rucksack leben. Ich hatte letztendlich ca. 12kg und 50L Packmaß und war ziemlich zufrieden mit meiner Auswahl. Mein Rucksack war allerdings so prall gepackt, dass ich noch nichtmal mehr ein extra T-Shirt reinbekommen hätte.<span id="more-1629"></span></p>
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<p align="justify">Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, fühlt euch eingeladen einen Kommentar am Ende des Artikels zu lassen. Ich werde euch gerne Antworten!</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Meine Goldstücke</h2>
<p><strong>Rucksack</strong></p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1635"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1635" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg" alt="Rucksack" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Rucksack-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Mein Rucksack hat ca. 50 L, zwei Fächern, Frontzugriff, einem einfachen Tragesystem, sehr simple gehalten und außer einem mega robusten Stoff und dem typischen Fallschirmspringerlook nicht viel zu bieten hat. Genau das macht ihn so genial. Der Rucksack ist handgemacht aus Rußland von der Sporttramperlegende Alexej Vorov. Alexej hat in den letzten 30 Jahren Outdoorequipment entwickelt, dass auf Trampen optimiert ist. Simple und funktional. Der Rucksack hat mich ca. 30€ gekostet und ich würde nie wieder mit einem Anderen reisen.</p>
<p><strong>Zelt</strong></p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1630"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1630" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg" alt="Zelt" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Zelt-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Auch das Zelt ist handgemacht aus Rußland. Es besteht aus zwei Containern, die jeweils ca. 1,5L Volumen haben und ist ungefähr 2,7kg schwer. Es sind zwei Teile, ein winddichtes Innenzelt und ein Tarp gegen den Regen. Keine Stangen. Der vermeindliche Nachteil ist, dass ich das Zelt immer zwischen zwei Objekten (Bäume) aufhäungen muss. Klingt erstmal abschreckend, aber ist eigentlich kein Problem (außer im Hochgebirge).</p>
<p align="justify">Außerdem: Es passt auch perfekt in meinen Rucksack. Die Russen haben damals diesen Rucksack zum Trampen entwickelt und dann festgestellt, dass all ihr Equipment zu große war. Logische Folge, sie mussten ihr Equipment verkleinern. Das Zelt ist ein Produkt dieser Zeit.</p>
<p align="justify"><strong>Tramperuniform</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1643"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1643" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg" alt="Anzug" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Anzug-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Mein wohl wichtigstes Utensil zum Trampen. Meine zweite Haut. Mein Sporttramperanzug. Unsere offizielle Vereinsuniform der Deutschen Trampsport Gemeinschaft. Der Anzug ist vorallem für das <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen </a>entwickelt, hat aber ein paar kleine und geniale Features, wie z.B. die Zip-Taschen auf den Oberschenkeln (viel besser zu öffnen wenn man sitzt, was ich ja relativ oft mache) oder das auffällige Design. Ansonsten ist er atmungsaktiv (syntetics, trocknen schnell) und maßgeschneidert (selbstverständlich). Das wars dann aber auch schon. Hält nicht warm, schützt nicht vor Wind und auch nicht vor Regen. Zum Anzug hab ich noch ein passendes Paar Reflektoren.</p>
<p align="justify"><strong>Writing in the rain</strong></p>
<p align="justify">Mein All-Weather-Notizbuch, welchen ich schon einen <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">eigenen Beitrag</a> gewidmet habe. Sehr sehr geile Erfindung um seine Tramptouren zu loggen.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Zum Schlafen</h2>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1634"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1634" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg" alt="Schlafsack und Isomatte" width="780" height="518" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-300x199.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-768x510.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-400x266.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-200x133.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Schlafsack-und-Isomatte-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Ultra Light Sommerschlafsack (+11° Comfort Zone) </strong></p>
<p align="justify">Mein Schlafsack hat ein extrem kleines Packmaß und mit 420g Gewicht und ca. 40€ Anschaffunspreis war das ein sehr guter Kauf (von Meruh, der Globetrotter billig Marke). Allerdings absoluter Sommerschlafsack. Wenn es draußen kälter wird im Herbst, dann wird es sehr frisch mit ihm. Alles unter 5° tut schon weh. Hat mich oft enttäuscht, bis ich meinen Vorov Winterschlafsack (auch handgemacht) bekommen habe. Nun hab ich ihn aber wieder eingepackt für Frühling und Sommer.</p>
<p align="justify"><strong>Isomatte</strong></p>
<p align="justify">Es gibt Ultra-Light Isomatten zum aufblasen, die 1-1,5L Volumen haben. Die sind vom Packmaß unschlagbar, aber leider nicht sehr stabil. Daher hab ich mich für eine Therma-Rest entschieden. Etwas größer, dafür aber auch etwas robuster. Kollege schwört auf body size Isomatten, hab ich aber noch nie ausprobiert.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Technik</h2>
<p align="justify"><strong>Kamera</strong></p>
<p align="justify">Gestartet bin ich mit einer billigen Panasonic Kompaktkamera. Als diese dann ihren Geist auufgegeben hat, hab ich mit eine Lumix DMC-LX3 geholt. 90€ gebraucht, hatte seinerzeit gute Reviews durch ein sher lichtempfindliches Objektiv und da ich nicht der Fotocrack bin, aber trotzdem eine anständige, kleine Kamera für wenig Geld wollte, war dies ein guter Kompromiss. Die Bilder machen mich auch wirklich zufrieden.</p>
<p align="justify"><strong>Laptop</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1638"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1638 size-full" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589.jpg" alt="Laptop reisen" width="439" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589.jpg 439w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-169x300.jpg 169w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-150x267.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-400x711.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Laptop-reisen-e1457139778589-200x355.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /></a></p>
<p align="justify">Da ich kein Handy/Smartphone habe und schreiben wollte, hab ich mich entschieden einen Laptop mit zu nehmen. Sicherlich eines meiner schwersten Teile mit mehr als 2kg, aber zum bloggen und für meinen eigenen digitalen Komfort möchte ich ihn nicht missen. Ich denke ich habe auch den Laptop mitgenommen, weil er so verdammt gut aussah. Ich besitze ein Thinkpad Edge E135 mit Flash-Festplatte und einer schönen Neopren Hülle. Vorallem die tolle Thinkpad Tastatur ist ein wirklicher Spaß zum schreiben und die Größe liegt mit 11&#8221; zwischen den schrecklich kleinen EEE-PC´s und einem normalen Laptop. Perfekter Kompromiss für mich.</p>
<p align="justify"><strong>Smartphone</strong></p>
<p align="justify">Mitlerweile eins geschenkt bekommen. Danke Bobby. Mein Leben ist einfacher. Nie mehr Orientierung verlieren dank Google Maps Karten. Ist ein Nexus 5, gefält mir gut. Das erste Smartphone, was ich in meinem Leben besitze.</p>
<p align="justify"><strong>Action Cam</strong></p>
<p align="justify">Keine Ahnung wieso ich die habe. Haben wir als DTSG von der EU finanziert bekommen, um unsere Rennen zu dokumentieren. Nun nehme ich damit Straßen überall auf der Welt auf. Wir haben einen GoPro Clon für 80€ bei Amazon. SJ4000 oder so. Tut es auf jedenfall.</p>
<p align="justify"><strong>Kopfhörer</strong></p>
<p align="justify">Praktisch. Wenn ihr wollte auch mit MP3-Player kombinierbar. MP3 Player hab ich mitlerweile auch, aber benutze ihn nie. War ein Verlegenheitskauf.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Kleidung</h2>
<p align="justify">Etwas langweiliger Punkt, aber der Vollständigkeit halber.</p>
<p align="justify">Ich hab eigentlich nur meinen Tramperanzug, ein Set kurze Kleidung und ein Set lange Kleidung. Mit dem Equipment kann ich bis -5° draußen überleben.</p>
<ul>
<li>2-3 Shirts (mitlerweile sind es vier)</li>
<li>2 paar Socken (Merinowolle, die nimmt keinen Geruch auf) (mitlerweile 4)</li>
<li>2 Unterhosen (mitlerweile 4)</li>
<li>2 Unterhemden</li>
<li>Lange Unterwäsche (Longsleeve und Lange Unterhose)</li>
<li>Mütze (warm)</li>
<li>Schal (auch warm)</li>
<li>Base-Cap (gegen Sonne)</li>
<li>Handschuhe (normal dünne aus Wolle, 5 Finger mit denen man seine Kamera noch bedienen kann)</li>
<li>Eine lange Hose (Jeans)</li>
<li>Eine kurze Hose (mitlerweile verloren)</li>
<li>Einen Wollpullover</li>
<li>Einen Ausgehpullover (meiner ist aus Kashmir Wolle von Jonas Mutter während eines Sporttramperrennens geschenkt bekommen und hat mir schon viele Komplimente eingebracht, mitlerweile verloren, sorry Jonas Mum, hab ihn wirklich geliebt!!)</li>
<li>Daunen Jacke/Inlet (kann man gut stopfen, wie einen Schlafsack, neu seit Herbst)</li>
</ul>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1636"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1636" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg" alt="Pullover" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Pullover-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Schuhe</strong></p>
<p align="justify">Leder und Vibran Sohle. Schuhe sollte immer zweckgebunden ausgesucht werden. Da ich meist auf Straßen laufe, hab ich mich für einen Zustiegsschuh entschieden. Meine sind Wasserdicht. Im Winter kann man eine Einlegsohle und dicke Socken nutzen, daher kauft sie besser etwas größer.</p>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Gimmicks</h2>
<p align="justify"><strong>Kopflampe</strong></p>
<p align="justify">Eigentlich mehr als ein Gimmick, sondern eher obligatorische Ausrüstung zum Nachttrampen. Wir nutzen bei der DTSG eine mega gute Kopflampe von Fenix. Ich denke ich kann mit einem aufgeblendeten Autoscheinwerfer konkurrieren. Auf höchster Stufe tut sie in den Augen weh. Ansonsten hat die Gute eine remote control, was wichtig für Signalgebung ist und einen externen Batteriepack, den man in kalten Regionen gut am Körper halten kann. Stoßfest und Wasserdicht ist sie auch. Ich liebe meine Kopflampe.</p>
<p align="justify"><strong>Brustbeutel</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1641"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1641" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg" alt="Brustbeutel trampen" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Brustbeutel-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">Meiner ist von Daikine. Ist letztendlich Geschmackssache. Ich wollte etwas schlichtes, schwarzes aus robustem Material.</p>
<p align="justify"><strong>DTSG Sticker</strong></p>
<p align="justify">Muss Straßenschiler zukleben und Sporttrampen weltweit promoten&#8230;..</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1632"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1632" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg" alt="Sticker" width="780" height="763" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-300x293.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-768x751.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-150x147.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-400x391.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-200x196.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Sticker-57x57.jpg 57w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a> <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1640"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1640" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg" alt="DTSG Sticker" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/DTSG-Sticker-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Taschenmesser </strong></p>
<p align="justify">Super praktisch, sollte man immer dabei haben. Ich habe ein normales Opinel 8, mit 8,5cm Klinge, die auch gut zum Kochen ist. Mein Opinel ist nicht rostfrei, weil die so länger scharf bleiben. Gerade ist es etwas zugerostet und ich muss es mal überarbeiten. Aber gutes Messer.</p>
<p align="justify"><strong>Klopapier</strong></p>
<p align="justify">Das steht hier zu unrecht. Eigentlich müsste ich es ganz ganz oben in diese Liste schreiben. Es gibt nichts schlimmeres, als unterwegs zu sein und kein Klopapier zu haben.</p>
<p align="justify"><strong>Schlafmaske</strong></p>
<p align="justify">Wiegt nichts und ist jut gegen Licht. Je länger ich unterwegs bin, desto mehr schließe ich sie in mein Herz.</p>
<p align="justify"><strong>Daypack</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1631"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1631" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg" alt="Stoffbeutel Reisen" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Stoffbeutel-Reisen-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify">In meinem Fall ein einfacher Stoffbeutel reicht für gewöhnlich. Auf jedenfall genug um 4000er zu besteigen.</p>
<p align="justify"><strong>Bücher</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte maximal 5 Bücher mit mir. Mitlerweile sind es noch zwei. Bücher sind was schönes. Sie erfreuen euch und dann verschwinden sie aus dem Rucksack. Doppelte Freude.</p>
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<h2 style="text-align: center;" align="justify">Reiseapotheke</h2>
<p align="justify">Ich hab mich vorher informiert und die meisten der Sachen habe ich auch nach einem Jahr nicht benutzt, was eigentlich ein Grund wäre sie rauszuschmeißen. Aber lieber vorbereitet sein.</p>
<ul>
<li>Malaria Standby Medikation. Für den Dschungel.</li>
<li>Antibiotika</li>
<li>Schmerzmittel. Hier hab ich Ibuprofen 600mg Tabletten. Die sind gut, aber nicht High-End. Manche meiner Freunde meinten ich solle mir noch ein starkes Opiat einpacken, womit ich mich so richtig sedieren könnte, wenn ich z.B. einen offenen Bruch oder andere Gründe für starke Schmerzen habe. Ist sicherlich nicht verkehrt, aber schwer zu bekommen.</li>
<li>Desinfektionsmittel (Betaisadonna bspw., ich hab eine Creme, nie benutzt bisher)</li>
<li>Anti-Histamine (gegen Allergien)</li>
<li>Augensäuberungsflüssigkeit (wenn ich wirklich mal was häßliches wie Chilli oder dergleichen im Auge habt, dann werdet ihr den Shit lieben)</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Zum Schick machen</h2>
<ul>
<li>Nagelschere (verloren, nicht ersetzt)</li>
<li>Zahnpasta</li>
</ul>
<p align="justify">Absoluter Tip hier, holt euch Ajona Stomatikum Zahnpasta, die ist klein, lecker und MEGA ergiebig. Hab ich mir extra in die USA geschickt, weil ich mit keiner anderen Zahnpasta trampen möchte.</p>
<ul>
<li>Zahnbürste</li>
<li>Zahnseide für alle die mit Parodontose zu tun haben</li>
<li>Deo (je nach Geschmack)</li>
<li>Ein Stück Kernseife (oldschool, unparfümiert und platzsparend)</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;" align="justify">Aussortiert</h2>
<p align="justify">Sachen die ich dabei hatte, aber nach 1,5 Jahren als nicht so wichtig angesehen habe.</p>
<p align="justify"><strong>Kocher</strong></p>
<p align="justify">Ich hab mich für einen Trangia Sturmkocher entschieden, weil die so klein sind und leicht sind. Er ist super für eine Person, allerdings brauch man wirklich viel Spiritus (gerade bei mehrtägigen Wandertouren werden das schonmal schnell 2-3 Liter) und kann nur kleine Mengen zubereiten.</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1639"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1639" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg" alt="Kocher" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Kocher-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal benutzt. Also weg damit. Ich bin einfach nicht der Typ, der irgendwo Zeit hat zu kochen, wenn er unterwegs ist.</p>
<p align="justify"><strong>Selfie-Stick</strong></p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1633"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1633" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg" alt="Selfie-Stick" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-768x513.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-200x134.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Selfie-Stick-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Weg mit dem Scheiß. Nervt doch nur.</p>
<p align="justify"><strong>Kletterschuhe</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Hatte mir mehr davon erwartet, aber ich war dann doch nicht so oft klettern.</p>
<p align="justify"><strong>Wasserfilter</strong></p>
<p align="justify">Ich hatte einen Sawyer Wasserfilter, der nur wenige Gramm wiegt und etwas größer als ein Edding ist. Die Herstellerfirma wirbt damit, dass man mit dem Teil aus Toiletten drinken kann. Absolut geniale Erfindung, aber eher für matschige Tümpel in Afrika gedacht, als zum normalen Reisen. Wasser gibt’s meist überall und ich hab den Filter fast nie benutzt.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal benutzt. Find das Ding immernoch gut, aber wozu mitschleppen?</p>
<p align="justify"><strong>Windbreaker</strong></p>
<p align="justify">Besonders zum Segeln sehr wichtig, aber auch so ein guter Dienstleister, zusammen mit den verschiedenen Schichten kannst du so gut warm bleiben.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Hatte zwei. Eins ist bei einem Gleitschirmunfall kaputt gegangen, das andere verloren. Nun keinen Bock mehr ein neues zu kaufen.</p>
<p align="justify"><strong>Regencape (plastik)</strong></p>
<p align="justify">Könnt ihr ein dünnes nehmen. Haputsache es nimmt nicht zuviel Platz weg. Ansonsten kann man bei sehr starkem Regen auch immer einen Unterschlupf finden. Normalerweise.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Ich stehe lieber trocken. Nie benutzt.</p>
<p align="justify"><strong>Bartschere</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund: </em>Haben mir die Chinesen am Flughafen weg genommen. Naja, dann lass ich meinen Bart eben wieder wachsen.</p>
<p align="justify"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg"  rel="lightbox[1629] attachment wp-att-1642"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1642" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg" alt="Bart" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/03/Bart-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p align="justify"><strong>Sonnencreme (je nach Region)</strong></p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Warum nicht auch mal Hautkrebs probieren. Oder einfach nicht den ganzen Tag am Strand liegen.</p>
<p align="justify"><strong>Microfaser Handtuch</strong></p>
<p align="justify">Klein und gut zum abtrocknen. Allerdings hab ich es irgendwann weggeschmissen und reise nun ganz ohne Handtuch. Ist einfacher und Handtücher sind überbewertet.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Lufttrocknen oder einfach nass in die Klamotten. Das Leben kann so einfach sein.</p>
<p align="justify"><strong>Waschmittel</strong> (zum Klamotten per Hand waschen)</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Muss man nicht mitschleppen, kauft man nach Bedarf.</p>
<p align="justify"><strong>Aus der Apotheke: Irgendwas gegen Durchfall</strong></p>
<p align="justify">Hefe Kulturen bspw., aber brauch man eigentlich nicht. Besser alles fahren lassen. Ich mag Kohletabletten btw.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Besser einfach in der Nähe einer Toilette bleiben, wenns akut wird. Und wenn es so schlimm ist, dass man sich schon auf dem Heimweg aus dem Restaurant einscheißt, dann hilft auch kein Durchfallmittel mehr.</p>
<p align="justify"><strong>Ein Stück Seil</strong></p>
<p align="justify">Kann man immer mal gebrauchen, dachte ich. Ich habe dünnes Schiffsseil, welches ich von meinem <a href="https://warmroads.de/de/segeltagebuch-transatlantik/">Transatlantikboot</a> mitgenommen habe.</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Nie benutzt.</p>
<p align="justify"><strong>Verbandszeug</strong> (Mull-Binde [schreibt man das so], Pflaster, Druckkompresse]</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Pflaster hab ich noch, der Rest wurde benutzt, als wir auf dem Transatlantik-Boot waren und Victors Kopf fast von dem Mast zertrümmert worden ist.</p>
<p align="justify"><strong>Fingertape</strong> (gut gegen Blasen bei längeren Fußmärschen und zum klettern)</p>
<p align="justify"><em>Grund:</em> Einmal aus der Hand gegeben und nie wieder bekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/mein-zu-hause-packliste-einer-weltumtrampung/">Mein zu Hause &#8211; Packliste einer Weltumtrampung</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Langstreckentrampen &#8211; Von New York nach Alaska!</title>
		<link>https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/</link>
					<comments>https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2015 21:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Zeit für die Königsetappe. Morgen breche ich zu einer 8000 km Langstrecke auf, die mich von New York nach Prudhoe Bay führen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">Langstreckentrampen &#8211; Von New York nach Alaska!</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist Zeit für die Königsetappe. Morgen breche ich zu einer 8000 km Langstrecke auf, die mich von New York nach Prudhoe Bay führen wird. Es ist der wahrscheinlich nördlichste Punkt, den man auf dem amerikanischen Kontinent per Straße erreichen kann. Damit beende ich eine vollständige Durchquerung der amerikanischen Kontinente von Süd nach Nord. Von Ushuaia nach Prudhoe Bay.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wird die bisher längste Strecke sein, die ich an einem Stück trampe. Mein persönliches Filetstück der bisherigen Reise. Ich will einfach nur on the road sein. Die Show genießen. Autofahren. Auf Straßen dahinrollen. Nicht ablenken lassen. Because this is what I love to do!<span id="more-1264"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich kalkuliere ca. 10 Tage Reisezeit für diese Passage. Dies beinhaltet auch zwei Nächte Pausenzeit. Durch die extremen klimatischen Bedingungen, werde ich die Strecke nicht voll durchziehen. Ich will mich so schnell wie möglich und so langsam als nötig fortbewegen. Mein 4200 km Testlauf von Calgary nach New York habe ich in soliden 3,5 Tagen bewältigt. Ginge also auch schneller. Aber muss ja nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Artikel geht darum, wie man einen Langstreckentrip plant und welche Spezifikas mich auf der New York – Alaska Route erwarten. Gehen wir gemeinsam durch die Route und ich teile meine Gedanken mit euch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Strategie entwerfen</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Erste was ihr tun solltet vor einer so langen Tour? Macht einen Plan. Das mag selbstverständlich klingen. Ist es auch. Aber ich will diesen Aspekt trotzdem nochmal betonen! Wir müssen uns bewusst sein, dass die Streckenanalyse der Anfang von allem ist. Wir gehen nicht unvorbereitet auf eine solche Tour. Wir sind ja schließlich keine Hippies (sorry, den konnt ich mir nicht verkneifen).</p>
<p style="text-align: justify;">Also hinsetzen, Route anschauen und planen. Dafür benötigt ihr eine gute Karte. Das ist euer wichtigstes Instrument. Erarbeitet euch eine Idee, wo auf eurer Route die wichtigsten Checkpunkte sind und wo mögliche Probleme auftreten könnten. Gameplan nenne ich das auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich von Stockholm nach Leipzig getrampt bin, wusste ich genau: Wenn ich nachts Kopenhagen hinter mir lassen kann, habe ich eine super Position um einen Lift nach Deutschland abzufangen. Ich war ca. 02:00 Uhr an der ersten Raststätte hinter Kopenhagen und hab meinen Nachtlift nach Hamburg bekommen. Läuft. Als ich Lima vor mir hatte, wusste ich genau, dass ich auf keinen fall in diesem Moloch landen möchte, weil es mich sonst mehrere Stunden kosten würde, aus der Stadt wieder heraus zu kommen. Also bin ich vor der Stadtgrenze raus und habe gezielt ein Auto bis zur anderen Seite gesucht. Und gefunden. Hätte nichts anderes genommen in dem Moment. Planvolles Trampen funktioniert. Dazu brauchts aber einen Plan.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch während des Trips denke ich permanent über die verschiedenen Optionen nach und ändere ggf. meine Bewegungsstrategie, wenn sich neue Informationen auftun. Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb eine Karte so wertvoll ist. Man braucht nicht unbedingt eine Karte zum trampen. Aber für eine gute Entscheidungsfindung schon.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem müssen wir auf einer solchen Langstreckentour die gesamte Tour im Auge behalten. Manchmal läuft es gut, manchmal läuft es schlecht. Wichtig ist: Nicht den Schlendrian Einzug halten lassen, weil dann bleibt man erst recht stecken und kann nochmal einen extra Tag einkalkulieren. Bei Touren über mehrere Tage braucht ihr einen langen Atem. Wenn es schlecht läuft, weiter versuchen. Wenn es gut läuft, nicht mit der Euphorie davon schwimmen und konzentriert bleiben. Gerade beim <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen</a> sind Glück und Elend manchmal nahe beieinander.</p>
<figure id="attachment_1266" aria-describedby="caption-attachment-1266" style="width: 780px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581.jpg"  rel="lightbox[1264] attachment wp-att-1266"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1266" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581.jpg" alt="Nachttrampen ist ein entscheidender Teil der Bewegungsstrategie. Hier in British Colombia." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/P1140581-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1266" class="wp-caption-text">Nachttrampen ist ein entscheidender Teil der Bewegungsstrategie. Hier in British Colombia.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Route und Städte</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich kenne die Hälfte der Strecke bereits von meinem Testlauf und habe eine komplette Liste aller 24/7 Tankstellen zwischen Montreal und Calgary. Ich weiß, dass der Transcanadian Highway gut funktioniert und werde nicht die alternative Route durch die USA nehmen, selbst wenn sie mehrere hundert Kilometer kürzer sein mag. Ich schaue lieber nach Langstreckenlifts in Canada. Ich kann hier auf meine gute Erfahrung aus den Testlauf bauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich weiter nordwärts und in Alaska erwartet, ist etwas, dass ich nur aus Gesprächen mit Locals und anderen Trampern, sowie aus meinen eigenen Recherchen zusammenbauen kann. Definitiv weniger Verkehr. Der letzte Teil zwischen Fairbanks und Prudhoe Bay wird größtenteils von LKW´s befahren sein. Ich bin mir dessen bewusst. Aber eine gute Nachricht zum Trampen in Alaska: Es gibt ein Gesetz, dass es verbietet jemanden am Straßenrand stehen zu lassen, insofern diese Person in Gefahr sein könnte. Also viele Menschen werden höchstwahrscheinlich anhalten. Wenn Verkehr ist. Und außerdem wird mich niemand in einer gefährlichen Situation aussetzen. Irgendwo im Nirgendwo. Ich vertraue meinen Fahrern.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://warmroads.de/de/technische-anleitung-zum-trampen-durch-grosse-staedte/">Städte durchqueren</a> ist generell immer ein potenzielles Problem. Ich hab einige vor mir in Canada. Allen voran Winnipeg hat sich auf dem Hinweg schon als ungünstig zum Trampen herausgestellt. Aber auch Regina, Saskatoon und natürlich Edmonton liegen auf meiner Route. Guter Rat ist einfach: Nicht in der Nacht ankommen, weil man dann wahrscheinlich mehrere Stunden Zeit verliert. Und wenn das passiert, dann muss ich auf jeden fall an einer 24/7 Tankstelle landen, um eine Chance zu haben schnell das nächste Auto zu finden. Allerdings ist nicht jede Tankstelle für jede Richtung geeignet. Ich muss meine Lifts gut auswählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Berufsverkehr gilt es ebenfalls zu vermeiden. Ich persönlich halte den Pendlerverkehr am Morgen für eine der schlechtesten Zeiten zum Trampen, weil viele Autos vorbeifahren, aber die wenigsten gewillt sind jemanden mitzunehmen. Wie auch immer, für die Städte gilt: Am besten am Tag ankommen, um genug Zeit zum durchqueren zu haben oder einen Lift zu haben, der mich direkt bis zum anderen Ende mit nimmt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Klima</h2>
<p style="text-align: justify;">Es ist völlig klar, dass Trampen nach Alaska im Januar das Erleben von brutal kalten Temperaturen beinhaltet. Ich rechne mit Kälte bis -35° und einem erbarmungslosen Wind in der kanadischen Prärie, der als eigentliche Gefahrenquelle anzusehen ist. Die kältesten Abschnitte meiner Route werden mich in der Prärie und dem letzten Part nördlich von Fairbanks erwarten. Außerdem kann ich nicht sagen, ob ich in einen Blizzard reinfahre oder das Wetter noch andere kleine Überraschungen bereit hält. Schließlich hab ich ne Menge Land zu durchqueren. Wie auch immer, es wird verdammt kalt. Dieses Klima ist kein Wochenendausflug und lässt auch keine Fehler zu. Ich bin mit dessen vollstens bewusst und habe dementsprechende Vorkehrungen getroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde jeden Tag das Wetter im Umkreis von 1000 km abrufen und mich natürlich auch mit meinen Fahrern unterhalten, ob Mutter Natur irgendwo um uns herum gerade durchdreht. Ich muss außerdem wissen, ob bestimmte Straßen ggf. gesperrt sind, insbesondere, wenn ich durch die Rockies fahre. Das sieht aber recht flach aus im Norden. Vielleicht werde ich gezwungenermaßen eine Pause von 1-2 Tagen einlegen müssen. Ich hoffe nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die richtige Ausrüstung ist natürlich ein zentraler Aspekt. Ich arbeite hier mit Schichten. Ich habe eine windfeste Winterjacke, die alleine etwas frisch ist, jedoch von meinem Kollegen noch ein sehr warmes Daunen-Inlet bekommen, dass ich drunter ziehen werde. Daneben natürlich lange Unterwäsche, Longsleeve, zwei Paar Socken (dünn und dick), speziell isolierte Ski-Hosen, -100° Winterstiefel und einen Trapper Hut.</p>
<figure id="attachment_1265" aria-describedby="caption-attachment-1265" style="width: 780px" class="wp-caption alignright"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715.jpg"  rel="lightbox[1264] attachment wp-att-1265"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1265" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715.jpg" alt="Aus dem Archiv. Mehrtägige Tour auf Schneemobilen durch Spitzbergen mit meinem guten Freund Dr. Stefan Müller. War ne geile Tour durch ziemlich wilde Winterlandschaften." width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715-768x576.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/12/DSCN5715-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1265" class="wp-caption-text">Aus dem Archiv. Mehrtägige Tour auf Schneemobilen durch Spitzbergen mit meinem guten Freund Dr. Stefan Müller. War ne geile Tour durch ziemlich wilde Winterlandschaften.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In Kanada leg ich mir noch ein paar qualitativ hochwertige Fäustlinge zu. Darunter zieh ich dünne Fingerhandschuhe. Das ist wichtig, weil man mit Fäustlingen nichts machen kann. Habe ja keine Finger. Manchmal muss man aber etwas anfassen draußen und da ist es gut eine zweite Schichte zu haben, sonst kann man sich schnell mal verbrennen am blanken Metall. Daher besser vorbereitet sein. Baumwolle gilt es generell zu vermeiden im Winter, weil die nur schwer trocknet, wenn sie mal nass ist und das ziemlich ungemütlich werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein andere Punkt der speziell auf dieser Langstreckentour von belang ist: Die Kälte macht prinzipiell müde. Sie zieht einem quasi die Energie aus den Knochen. Ich kann bis ca. -20° draußen campen mit meiner Ausrüstung, aber ich möchte das vermeiden. Ich weiß von meinem Testlauf bereits, dass die Kälte eine zusätzliche Herausforderung wird und den Schwierigkeitsgrad erhört. In Kolumbien oder Mexico konnte ich mich einfach an den Straßenrand in die Sonne legen. Das wird hier nicht mehr möglich sein. Ich muss meinen Energielevel aber im Auge behalten, damit mir auf der langen Tour nicht die Luft ausgeht. Immer das gesamte Projekt im Auge behalten!</p>
<p style="text-align: justify;">Im Allgemeinen kann man auch noch anfügen, dass die Kälte ansich nicht das Problem ist, sondern eher das Warten in der Kälte so anstrengend ist, weil man auskühlt. Aber Wenns gar nicht geht, dann hilft ein bißchen Gymnastik. Oder wie meine russischen Freunde zu sagen pflegen: Gegen Kälte hilft Bewegung. Gegen Müdigkeit hilft schlafen. Logisch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tageslicht</h2>
<p style="text-align: justify;">Was ebenfalls in Betracht gezogen werden muss, insbesondere im Winter: Die Tage sind bedeutend kürzer. Wenn ich aufbreche, werden in Edmonton ca. 7,5 Stunden zwischen Sonnenauf- und untergang sein. In Fairbanks erwarten mich weniger als 4 Stunden Tageslicht und in Prudhoe Bay scheint gar keine Sonne aufzugehen in dieser Jahreszeit. Ich weiß nicht, wieviel Arbeit die Dämmerung leisten wird, aber ich erwarte lieber nicht zuviel, damit ich nicht enttäuscht werde. Wieso das wichtig ist?</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr denkt nun vielleicht, dass Tageslicht wichtig für das Trampen ist, aber ich sehe das nicht als ein Problem. Während meines Testlaufes habe ich ca. 60% der Strecke in der Nacht zurückgelegt. Und ich hatte ein paar wirklich gute Nachtlifts durch Kanada! Manche 700-900km lang. Bewegung in der Nacht ist wichtig und sie funktioniert. Kein Grund zur Sorge.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich allerdings mehr um treibt ist die Tatsache, dass Nachts die Temperaturen extrem abfallen und dies zu einem wirklichen Problem werden kann, insbesondere, wenn man irgendwo ungeschützt in der Wildnis steht. Das ist kein Spaß und nichts was ich riskieren kann. Normalerweise juckt mich das nicht, wo ich bin und zu welcher Tageszeit. Manchmal positioniere ich mich sogar extra an den wirklich dunklen Orten, wenn ich mir dadurch einen schnelleren Lift verspreche. Aber in Alaska wird viel weniger Verkehr sein und das ist keine adäquate Herangehensweise.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Strategie</h2>
<p style="text-align: justify;">Ihr habt nun alle meine Gedanken zur Route. Wie gehen wir diese Mission also am besten an? Es ist recht einfach. In den letzten 14 Monaten bin ich meist klassisch getrampt, was heißt: Daumen raus und an der Straße stehen. In Deutschland und Europa hab ich meistens an Tankstellen gefragt, weil das so einfach ging und ich mich fast so schnell fortbewegen konnte, wie wenn ich selber gefahren wäre. Und zu dieser Variante werde ich nun zurückkehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich werde ich mich an den 24/7 Tankstellen entlang hangeln und die ankommenden Autos anpeilen. Wer in Europa trampt, der wird wissen wovon ich rede. Man bewegt sich von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt (hier die 24/7 Tankstellen). Es geht hier einerseits darum eine sichere Position zu haben (Kälte), aber auch mehr Kontrolle über meine Lifts zu erhalten. An der Straße kann man manchmal nicht schnell genug Informationen austauschen, fährt dann einfach mit und merkt am Ende, dass dieser Lift euch an eine ungünstige Position bringt. Solche Fehler will ich in jedem fall vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem mag ich einfach die Kanadier. Im Gegensatz zu den Amis macht es wirklich Spaß mit Ihnen zu reden, man kriegt immer eine nette Unterhaltung hin und die sind viel freundlicher und nicht so ängstlich wie ihre Nachbarn. Außerdem kann ich so die Nummernschilder im Auge behalten und Langstreckenpendler rausfischen, die in Kanada auf jeden fall herumfahren. Ich hoffe auf Weihnachts- und Neujahrheimkerer. Sagen wir mal von New York nach&#8230;..Alaska? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde keine Trucker ansprechen, bevor ich nach Alaska reinkomme. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist einfach zu klein. Erst wenn ich in wirklich abgelegenen Regionen bin, werde ich diese Zielgruppe einbinden. Vielleicht werde ich während des Tageslichts auch die Chance wahrnehmen direkt am Highway zu trampen und den ganzen Verkehr mitzunehmen, aber das werde ich spontan entscheiden. Mein genereller Ansatz ist jedoch mich zwischen den Raststätten zu bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab nicht vor hier einen weiteren Roadtrip Bericht zu schreiben. Wer will kann mir allerdings auf Facebook folgen. Dort werde ich meine Position und regelmäßige Statusupdates mitteilen. In diesem Sinne einen guten Rutsch an euch und (hoffentlich) warmroads für mich! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Technische Anleitung zum Trampen durch große Städte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2015 19:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwann habe ich aus Spaß angefangen in Leipzig zu trampen. Meist Nachts am Wochenende, wenn ich die letzte Bahn verpasst habe und nicht mehr...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Irgendwann habe ich aus Spaß angefangen in Leipzig zu trampen. Meist Nachts am Wochenende, wenn ich die letzte Bahn verpasst habe und nicht mehr laufen wollte. Überraschenderweise funktionierte das sehr gut. Selbst an einer dunklen Ecke mit schwarzen Klamotten am Hauptzubringer in die Innenstadt habe ich meine Lifts gekriegt. Seither trampe ich regelmäßig auch in Städten und Urbanzonen. Insbesondere auf meinen Langstreckentouren ist dies immer wieder gefordert, wenn ich durch die großen Städte wie Quito, Lima, Guatemala City, und Mexico City musste. Es ist nicht immer einfach, aber ich möchte euch erklären, wie ich Städte durchquere. <span id="more-1139"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich muss man nicht trampen. Es gibt immer öffentliche Verkehrsmittel (außer in den USA). Aber das wäre ja zu einfach. Das Einzige, was ich mir manchmal genehmige sind Metros. Die gehen schnell und unkompliziert direkt durch die Städte. Das Letzte mal habe ich in Panama-City eine Metro benutzt. Gab nur eine Linie da. Leicht zum orientieren. Daneben kann man natürlich auch laufen. Ich laufe immer viel durch Städte, wenn gerade keine gute Stelle vorhanden ist, um Fortschritt zu machen oder etwas zu essen zu finden. Aber auch so, wenn ich einen langen Trip beginne, mache ich manchmal 1-2 Stunden Morgenspaziergang um irgendwo hin zu kommen für den ersten Lift.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ziel:</strong> Stadtdurchquerung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Problem:</strong> Viel Verkehr, mehrspurige Straßen und Menschen die nicht weit fahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell ist mein Plan folgendermaßen: Ich versuche zum Kern der Stadt zu kommen. Das geht meist irgendwie. Hier ist es immer am schwierigsten, die Straßen am dichtesten, zuviel Verkehr und wohl der schlimmste Ort zum rauskommen (kommt auf die Stadt an, aber relativ gesehen zu dem Umland kann man da sso sagen). Sobald ich das Stadtzentrum erreicht habe, suche ich mir die Hauptstraße in meine Richtung und laufe stadtauswärts. Mit jedem Meter den ihr nach dem Stadtzentrum zurücklegt, wird es einfacher. Versprochen. Mit jedem Meter und jedem kleinen Lift steigen eure Chancen, dass ihr raus aufs Land katapultiert werden.. Und irgendwann werdet ihr durch die Stadt getrampt sein. An mehr denke ich eigentlich nicht. Eigentlich ganz einfach, oder?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Alternative Taktik</em> ist, 50-100km vor der Stadt positionieren und einen Lift suchen, der die Stadt passiert. So hab ich das in Lima gemacht. Und niemand will zur Hauptverkehrszeit in Lima stehen und trampen. Aber manchmal endet man eben in der Stadt, vielleicht sogar ungewollte.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Orientierung in der Stadt</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich habe kein Smartphone und muss mich daher immer irgendwie durchkämpfen. Das geht aber recht einfach. Prinzipiell gilt es, die Hauptverkehrsstraße zu finden und je mehr ihr euch der Stadtgrenze nähert, desto einfacher ist dies, da sich das Straßennetz ausdünnt und alle größeren Straßen meist auf eine Hauptverkehrsstraße zulaufen. Ich orientiere mich grob an Himmelsrichtungen und laufe zu stadtauswärts. Fragen hilft auch. Meist frage ich nach dem Weg, laufe 100m weiter und frage wieder nach dem Weg. Das wiederhole ich mehrmals, bis ich genügend übereinstimmende Antworten gefunden habe. Einzelne Leute können irren. Viele Leute wissen aber meist, wo es langeht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie kriege ich einen Lift in der Stadt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Städte haben den Nachteil von mehrspurigen Straßen, dichtem Verkehr und wuseligem Umfeld. Schwierig da auf sich Aufmerksam zu machen. In jedem Fall solltet ihr eine aktive Körper- und Zeichensprache an den Tag legen. Die Kommunikation ist hier etwas anders als auf der grünen Landstraße. Ansonsten gibt es ein paar gute Möglichkeiten Lifts zu bekommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ampeln</h3>
<p style="text-align: justify;">Ampeln sind eure Freunde in der Stadt. Ihr habt zum Beispiel die Möglichkeit euch direkt vor der Ampel zu positionieren und die wartenden Autos anzusprechen. Das funktioniert, macht allerdings immer den Eindruck eines Fensterscheibenputzers und ich mag es nicht so. Ich arbeite lieber mit Zeichensprache, wenn ich eine solche Position wähle.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter Ampeln ist auch eine gute Position. Ich mag Bushaltestellen oder Parkflächen die direkt hinter Ampeln beginnen. Der Verkehr rollt langsam los und ihr habt gute Chancen, dass etwas anhält. Insofern die Straße mehrspurig ist, konzentriert euch auf die Spur, die an der Haltefläche entlang verläuft. Meist ist auch nur der Anfangsverkehr geeignet, da die Blechkarawane recht bald mit hoher Geschwindigkeit davonbraust, versuch ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu liften. Die Straßen sind eng und ich möchte keinen Unfall provozieren. Daher ist es auch wichtig eine ausreichend große Haltefläche zu haben, um keine Auffahrunfälle oder Staus zu provozieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ich sags nochmal: Haltefläche, Haltefläche, Haltefläche beim Stadttrampen beachten! Safety first.</p>
<figure id="attachment_1143" aria-describedby="caption-attachment-1143" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt.jpg" rel="lightbox[1139]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1143" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt.jpg" alt="Linksabbiegerspur, manchmal auch nicht so geordnet wie hier und eine gute Quelle für einen Verkehrsstau." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Haltefläche-Stadt-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1143" class="wp-caption-text">Halteflächen sind sehr wichtig. Diese Bushalte wäre ein geeigneter Ort. Danaben stehender Verkehr. Gute Option.</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Menschen fragen</h3>
<p style="text-align: justify;">Manchmal, wenn ich wieder am wandern bin, frage ich einfach Menschen am Wegesrand, die gerade in ihre Autos eingestiegen sind, ob sie mir nicht einen Lift geben können. Jeder Meter hilft. Deswegen versuche ich, insofern ich keinen wirklich guten Platz zum trampen habe, auch immer in Bewegung zu sein. Vielleicht wartet hinter der nächsten Ecke schon der erlösende Lift, oder wenigstens Etwas, was euch ein Stück weiter mit nimmt. Es bieten sich hierfür auch große Parkplätze oder Einkaufszentren an. Mache ich persönlich nicht, da ich lieber an der Straße halte.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zähfließender Verkehr</h3>
<p style="text-align: justify;">Für die Autofahrer ein graus, für mich beim Stadttrampen eine willkommene Gelegenheit. Staus. Sei es durch Ampeln, Kreisverkehe, Linksabbieger, Bus-Terminals, Straßenverengungen&#8230;.überall wo zäh fließender Verkehr aufkommt, kann man in Ruhe mit den Autos kommunizieren und versuchen einen Lift zu finden. Das funktioniert sehr gut.</p>
<figure id="attachment_1145" aria-describedby="caption-attachment-1145" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung.jpg" rel="lightbox[1139]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1145" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung.jpg" alt="Haltet Ausschau nach verkehrsberuhigenden Ereignissen, wie dieser Beerdigungsumzug." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Beerdigung-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1145" class="wp-caption-text">Haltet Ausschau nach verkehrsberuhigenden Ereignissen, wie dieser Beerdigungsumzug.</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Einfahrten und Seitenstraßen mit stehendem Verkehr</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay und hier kommt mein absoluter Favorit und Quelle der ewigen Bewegung. Einfahrten und Seitenstraßen mit stehendem Verkehr sind der absolute Burner um in der Stadt zu trampen. Auch wenn neben euch die große Stadtautobahn ist und dort hunderte von Autos an euch vorbeifahren, das Trampen dort funktioniert sehr schlecht. Verschwendet nicht eure Zeit aus dieser Blechlawine ein Auto herauszuwinken. Konzentriert euch auf die Seitenstraßen, wo weniger, aber qualitativ hochweritger Verkehr rauskommt. Ich habe fast immer meine Lift aus solchen bekommen und seltenst ein Auto von der Hauptverkehrsstraße gefischt (außer ihr habt eine wirklich gute Position).</p>
<figure id="attachment_1144" aria-describedby="caption-attachment-1144" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt.jpg" rel="lightbox[1139]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1144" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt.jpg" alt="Perfekte Einfahrt auf die Stadtautobahn mit stehendem Verkehr. Hier hatte ich innerhalb von 5 Minuten einen Lift." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Gateway-Einfahrt-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1144" class="wp-caption-text">Perfekte Einfahrt auf die Stadtautobahn mit stehendem Verkehr. Hier hatte ich innerhalb von 5 Minuten einen Lift.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Verhalten ist ganz einfach. Das Auto fährt an die Haltelinie und wird nun warten. Bei offenem Fenster könnt ihr ein Gespräch beginnen (Version dreist). Ihr könnt aber auch einfach euren Daumen schwenken und freundlich lächeln. Oft fragen sie dann schon von selbst, wo ihr hin wollt und was ihr da macht. Ich beuge mich immer wie ein englischer Butler zur Windschutzscheibe hinunter, um in jedem Fall die Aufmerksamkeit des Fahrers zu erhaschen. So solltet ihr relativ schnell einen Lift kriegen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Öpnv fragen</h3>
<p style="text-align: justify;">Kann man machen. Busse, Taxis und alles andere, was Menschen für Geld mit nimmt. Ist nicht so meine Art. Fühle mich unwohl damit und lasse es daher. Aber Nachts in Leipzig hab ich oft Taxis getrampt und in Bolivien sowieso. Unsere russischen Freunde vom PASL nutzen Taxis außerdem während der Wettkämpfe auf den Autobahnringen von St. Petersburg und Moskau.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tip: Zeichensprache für Kurzstreckenlifts</h2>
<p style="text-align: justify;">Was auch besonders in der Stadtperipherie vorkommt, dass die Menschen euch mitteilen sie fahren nur eine kurze Strecke. Aber das sind trotzdem potentielle Lifts, die wir natürlich nicht missen wollen und auch sollten. Legt euch ein Repertoire an Zeichen an, die den Fahrern mitteilen, dass ihr nur eine kurze Distanz mitfahren wollt. Ihr müsst denen das irgendwie klarmachen. Denkt dran: Jeder Meter hilft, um aus dem Moloch herauszukommen. Im Notfall kann man stadtauswärts laufen (ich bin zum Beispiel 2,5 Stunden durch halb La Paz gelaufen), irgendwann findet sich immer eine Trampstelle. Aber das Stadtzentrum zu überwinden, sollte oberste Priorität haben.</p>
<figure id="attachment_1142" aria-describedby="caption-attachment-1142" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger.jpg" rel="lightbox[1139]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1142" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger.jpg" alt="Linksabbiegerspur, manchmal auch nicht so geordnet wie hier und eine gute Quelle für einen Verkehrsstau." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/10/Linksabbieger-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1142" class="wp-caption-text">Linksabbiegerspur, manchmal nicht so zivilisiert wie hier und eine gute Quelle für einen Verkehrsstau, sowie euren nächsten Lift.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Natürlich müsst ihr immer der Situation entsprechend reagieren. Was macht hier Sinn? Soll ich weiterlaufen? Lohnt es sich an dieser Einfahrt zu warten? Soll ich an diesem Einkaufszentrum fragen? Aber hier habt ihr ein paar Möglichkeiten euch zu bewegen. Ich brauch, je nach Größe und Ausdehnung der Urbanzone, meist 1-3 Stunden extra, um durch Städte hindurch zu kommen. Ich finde das ist nicht zu schlecht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/technische-anleitung-zum-trampen-durch-grosse-staedte/">Technische Anleitung zum Trampen durch große Städte</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Zur Technik des Nachttrampens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2015 22:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der folgende Artikel befasst sich mit der Technik des Nachttrampens. Nach einer Einführung mit geschichtlichen und allgemeinen Informationen fokussieren wir uns vor allem auf...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Zur Technik des Nachttrampens</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der folgende Artikel befasst sich mit der Technik des Nachttrampens. Nach einer Einführung mit geschichtlichen und allgemeinen Informationen fokussieren wir uns vor allem auf die Punkte Equipment und Technik, im Sinne von Verhalten. Unter Nachttrampen verstehen wir hierbei das Anhalten von Autos in der Dunkelheit.<span id="more-823"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Einführung</h2>
<figure id="attachment_831" aria-describedby="caption-attachment-831" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen.jpg" rel="lightbox[823]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-831" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen.jpg" alt="Position Nachttrampen" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Position-Nachttrampen-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-831" class="wp-caption-text">Position Nachttrampen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Technik des Nachttrampens ist eng verbunden mit der Entstehungsgeschichte des Sporttrampens. Alexej Vorov hat uns mal in einem Vortrag erläutert, dass Sporttrampen seinerzeit entstanden ist, weil sie angefangen haben ihre Bewegung zu analysieren. Damals wusste er noch gar nicht, dass Trampen überhaupt existiert. Autostop, wie die Russen sagen, war einfach nur eine Art in die Natur zu kommen, damit sie Ski-Fahren oder Bergsteigen konnten. Irgendwann fiel auf, dass zu bestimmten Tageszeiten und an bestimmten Orten die Mitnahmebereitschaft höher war. Begin der Analyse. Und schließlich stand die Erkenntnis, dass Bewegung in der Nacht ebenfalls möglich ist. Die Grundlage des Sporttrampens war geschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Europa ist Nachttrampen aufgrund der gut ausgebauten Autobahnen und Raststätten kein Problem. Ich persönlich würde sogar behaupten, dass das Trampen in der Nacht bisweilen sogar besser funtkionieren kann, da die Autobahnen leer sind und der Anteil an Langstreckenlifts weitaus höher ist, als am Tag. Insbesondere bei Mittelstrecken ab 1000-1500 km lohnt es sich in der Nacht wach zu bleiben und auf ein weiteres Auto zu warten. Meist habe ich Menschen an der Raststätte angesprochen. Man kann aber auch Autos mit Handzeichen anhalten und es funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir anfangen noch ein paar Worte zur <a href="http://www.zeit.de/1990/28/trampen-ohne-grosses-risiko">Gefährlichkeit</a> des Nachtrampens. Ich denke das Bedrohungspotential in der Nacht ist nicht wesentlich höher. Dazu sollte aber auch in Betracht gezogen werden, dass wir uns mit Bewegung an und auf der Straße befassen. Es sind bei Dunkelheit einige Dinge zu beachten, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden und sich selbst, wie den Fahrer nicht zu gefährden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber im allgemeinen mit Gefährlichkeit beim Trampen gemeint ist, bezieht sich wohl eher auf Mord und anderer Gewaltdelikte. Und da sind wir wieder beim Punkt: Straßen. Ich bin prinzipiell der Meinung, dass die Straße sicherer ist, als viele Glauben (dank der Reichweite von Aktenzeichen XY-ungelöst und diversen unfundierten Aussagen der Ordnungsbehörden bezüglich des Trampens). Anders verhält es sich da bei Städten, aber die sollten beim Trampen sowieso gemieden werden. Ich will auch nur sagen, dass ich weder Trampen, noch ich speziellen Nachttrampen für so gefährlich halte, als dass ich irgendeinem Menschen davon abraten würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Wichtigsten ist: Nachttrampen eröffnet viele neue Möglichkeiten der Bewegung. Erstmal muss ich nicht mehr zwingend früh aufstehen, sondern kann starten WANN IMMER ich möchte. Darüber hinaus ist auch die Gepäckfrage entscheidend davon beeinflusst, ob ich nun noch ein Zelt oder dergleichen einpacken muss, weil ich irgendwo übernachte oder eben die Dunkelheit als „zweite Halbzeit“ nutze, um an meinen Zielort zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">In unseren Sporttrampen-Wettkämpfen sind wir außerdem darauf angewiesen, die Dunkelheit auszunutzen, weil wir sonst unsere Routen nicht bewältigen könnten. Und ich kann sagen, es funktioniert!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Equipment</h2>
<figure id="attachment_827" aria-describedby="caption-attachment-827" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen.jpg" rel="lightbox[823]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-827" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen.jpg" alt="Ausrüstung Nachttrampen" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Ausrüstung-Nachttrampen-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-827" class="wp-caption-text">Ausrüstung Nachttrampen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die richtige Ausrüstung fürs Nachttrampen ist unabdingbar und das meine ich jetzt nicht nur aus pseudo-väterlicher Fürsorge, sondern auch, weil eine gute Vorbereitung Sicherheit (auch im Sinne von Selbstsicherheit) vermittelt, die für das Stoppen in der Nacht nötig ist. Prinzipiell geht es aber erstmal um die Verminderung eines Unfallrisikos. Und wer schonmal selber Auto gefahren ist und des Nachts auf der Landstraße Fahrradfahrer ohne Licht oder ein paar dunkel gekleidete Wanderer erblickt hat, der kann vielleicht verstehen, dass Sichtbarkeit das A und O ist.<br />
Wir haben hierzu unsere Tramperanzüge. Die sind auf Sichtbarkeit konzipiert und erfüllen bei Einbruch der Dunkelheit ihren eigentlichen Zweck. Helle Kleidung tut es natürlich auch. Es ist wichtig, dass nicht nur eine helle Jacke oder nur eine helle Hose getragen wird. Das Grundprinzip des Anzuges ist, dass die komplette Silhouette eines Menschen sichtbar wird. Der Fahrer wird so schneller reagieren können und muss nicht erst über das komische Objekt ohne Beine nachdenken.<br />
Zweites wichtiges Accessoire ist Beleuchtung. Hierbei gibt es zwei verschiedene Arten von Beleuchtung. Aktiv und Passiv:<br />
Aktive Beleuchtung bezeichnet eine aktive Lichtquelle. Wir nehmen hierzu Kopflampen mit „remote control“. Das ist recht wichtig für das Geben von Lichtzeichen, wie ich weiter unten noch erklären werde. Außerdem haben wir noch einen externen Batteriepack, der in besonders kalten Gebieten (ab -20°) am warmen Körper getragen werden kann, um einem Sterben der Batterien zuvorzukommen. Unsere Lampen sind prinzipiell so stark, dass bei voller Beleuchtung die meisten Autofahrer ihr sinnloses Fernlicht von alleine abblenden, was für mich als Tramper recht angenehm ist. Meine Lampe ist meine einzige Waffe in der Nacht.<br />
Passive Beleuchtung bezieht sich beispielsweise auf Reflektoren. Die Russen benutzen einerseits einen Reflektor für die Hand, welcher zur Zeichengebung eingesetzt wird. Ich persönlich verzichte darauf meistens, da es für mich zusätzliches Gewicht ist und ich mir nicht sicher bin, ob dieser Reflektor wirklich von nöten ist. Vielleicht macht mir das Trampen damit aber auch einfach nicht soviel Spaß. Was wirklich wichtig ist, sind unsere Stulpen mit Reflektionsflächen an der Vorder- und Rückseite. Die Reflektorstreifen sind an den Schienbeinen angebracht, da das meiste Scheinwerferlicht auf den Boden fällt und so die beste Reflektion gewährleistet wird. Wenn nicht gerade das Fernlicht an ist und ich meine Kopflampe wieder auf die höchste Stufe hochfahren muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war es eigentlich im groben. Sichtbarkeit ist das wichtigste. Helle Kleidung, aktive und passive Beleuchtung.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Technik</h2>
<pre>(teilweise übernommen aus http://autostop.lt/old/faq/night.html)</pre>
<figure id="attachment_828" aria-describedby="caption-attachment-828" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner.jpg" rel="lightbox[823]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-828" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner.jpg" alt="Nachttrampen mit Partner" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Nachttrampen-mit-Partner-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-828" class="wp-caption-text">Nachttrampen mit Partner</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Allgemeines</h3>
<p style="text-align: justify;">Wie auch am Tag gilt für die Positionierung im Idealfall: langsame Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos, eine ausreichende Haltefläche sowie gute Sichtbarkeit. Insbesondere die gute und rechtzeitige Sichtbarkeit ist in der Nacht hier sehr wichtig. Wenn ihr kein entsprechendes Equipment habt, ist es dringend anzuraten sich eine hell erleuchtete Position zu suchen! Denkt auch dran das Licht der Straßenlaterne von vorn zu haben und nicht in eurem Rücken, da der Fahrer sonst nur eine Kontur erkennen kann, aber nicht euer Gesicht, was tendenziell suboptimal wirkt.<br />
Ein weiterer Punkt für die Positionierung ist einen Ort zu finden, an welchem sich der Fahrer sicher fühlt. Insbesondere während des Anhaltens und dem ersten Gespräch ist dies wichtig. In der Nacht kann es passieren, dass Menschen zwar anhalten, dann aber doch Angst bekommen und weiterfahren. Verwinkelte, enge Straßenecken oder buschige Abschnitte eignen sich eher weniger. Ich achte bei meiner Positionierung darauf, dass mein Umfeld gut sichtbar ist und der Fahrer keine Angst vor „ungewollten Freunden“ haben muss. Prinzipiell stelle ich mich lieber mitten in die Dunkelheit der Natur, wenn ich die Wahl habe. Siedlungen machen das Nachttrampen manchmal etwas mühselig.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch wichtiger als beim Trampen am Tag ist ebenfalls, ausreichend Fläche neben sich zu haben und gegebenenfalls Platz für einen Schritt zur Seite zu haben. Falls man doch mal nicht gesehen wird. Ich kann nur nochmal wiederholen, dass Nachttrampen ohne entsprechendes Equipment nicht anzuraten ist, da es nicht effektiv ist und darüber hinaus noch gefährlich werden kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Trampverhalten bei Nacht</h3>
<p style="text-align: justify;">Die folgende Technik haben wir von unseren russischen Sporttramperkollegen erlernt und erfolgreich angewandt. Am Wichtigsten für die Kommunikation ist ein wiederkehrender Lichtimpuls.</p>
<p style="text-align: justify;">(1) Wenn das Auto am Horizont erscheint, gebe ich ein erstes kurzes Lichtsignal mit meiner Lampe, damit der Fahrer bemerkt, dass da etwas ist.</p>
<p style="text-align: justify;">(2) Diesen Lichtimpuls wiederhole ich nach 3-5 Sekunden, wenn das Fahrzeug sich mir weiter nähert (lange Gerade sehr wichtig!). Im Normalfall wird das Fahrzeug jetzt schon die Geschwindigkeit drosseln und gegebenenfalls Fernlicht anmachen.</p>
<p style="text-align: justify;">(3) Wenn das Auto kurz aufblendet, blende ich manchmal zurück, um mit Lichtzeichen zu kommunizieren.</p>
<p style="text-align: justify;">(4) Nun kommt der kritische Moment, wenn das Auto sich nähert und der Fahrer sich fragen wird, was zur Hölle du da am Straßenrand machst. In diesem Falle solltet ihr ihn mit einer ruhigen und freundlichen Geste die Möglichkeit zum Anhalten offerieren. Es ist wichtig, dass ihr selbst in diesem Moment absolut selbstsicher seid und daran glaubt, dass der Fahrer anhält. Zweifel oder gar Verzweiflung und Frustration, die sich Nachts oft dazu gesellen, sind hier keine erfolgversprechenden Grundhaltungen.</p>
<p style="text-align: justify;">(5) Wenn das Auto anhält, sollte die Kopflampe besser ausgemacht werden, um die Insassen nicht zu blenden. Alternativ kann man die Lampe auch auf sich selbst richten. Insbesondere beim herantreten an die Fensterscheibe lasse ich jedoch meine Lampe noch angeschaltet, damit meine Bewegungen sichtbar sind. Im Normalfall bewege ich mich langsam und ruhig, um niemanden zu erschrecken.</p>
<p style="text-align: justify;">(6) Danach freundliche Konversation und gegebenenfalls einsteigen.</p>
<figure id="attachment_830" aria-describedby="caption-attachment-830" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts.jpg" rel="lightbox[823]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-830" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts.jpg" alt="Toll-Station Nachts in Peru" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Peaje-Nachts-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-830" class="wp-caption-text">Toll-Station Nachts in Peru</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Menschen</h3>
<p>Es gibt Nachts eine besondere Sache. Der Anteil an Freaks auf der Straße ist wesentlich höher. Ich hatte während des Nachttrampens regelmäßig absolut interessante und freakige Personen, die mich aufgelesen haben. Kalle, der Ex Bahnangestellte, der mir vom &#8220;Gulasch-Sammeln&#8221; erzählt hat, wenn sie mal wieder einen Selbstmörder vom Zug gekratzt haben. Andreas der Ukrainer, welcher schon über 60 Stunden wach war und direkt von der Krim kam. Sallah aus Marokko, Dönerbudenbesitzer in Berlin mit einem endlosen Repertoire an Geschichten und auch Vitali aus Rumänien, der nur einen 500€ Schein dabei hatte und damit an keiner Tankstelle zahlen konnte, sodass wir mehrmals fast ohne Benzin auf der Autobahn steckengeblieben wären. Es gibt noch viele mehr dieser Menschen in meinem Kopf und alle haben mir Langstreckenlifts in der Nacht gegeben. Fetzt einfach!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Müdigkeit</h3>
<p style="text-align: justify;">Als letztes möchte ich noch ein Thema anschneiden, was speziell für Lifts in der Nacht gilt. Es kommt nicht selten vor, dass ihr bei Leuten einsteigt, die schon 1-2 Tage auf der Straße sind, mehrere tausend Kilometer in den Knochen haben und fürchterlich übermüdet sind. Es ist mir nicht nur einmal passiert, ob ihr dort mitfahrt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Klar ist allerdings, wenn der Fahrer total übermüdet ist, solltet ihr wachsam bleiben und besser nicht schlafen (was den Fahrer nur noch schläfriger macht). In Chile oder Süd-Argentinien ist auch deshalb eine so freundlich Tramperkultur, weil Leute mitnehmen als Möglichkeit angesehen wird, auf den langen endlosen Geraden nicht einzuschlafen (und dies auch in der Fahrschule vermittelt wird). Gegebenenfalls eine längere Konversation aufrecht erhalten und euch immer wieder über seinen Zustand versichern. Fragen ob er eine Pause brauch, ob er noch fit ist und vielleicht auch, ob ihr in ablösen sollt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten sind hilfreiche Tips gegen schlafen: Kühle Temperaturen im Auto. Kaugummi kauen. Musik hören. Viel Wasser trinken und koffeinhaltige Getränke meiden, da diese zwar erst aufpuschen, mittelfristig aber müde machen. Am Ende hilft gegen Müdigkeit aber vorallem nur eines: Schlafen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Zur Technik des Nachttrampens</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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		<title>Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 19:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Über Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so sauber geloggt habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-suedamerika-statistisches-zwischenfazit-meiner-tramptour-in-suedamerika/">Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">sauber geloggt</a> habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes folgt an dieser Stelle ein kleines Zwischenfazit.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Allgemein</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 20. Oktober 2014 bin ich mehr als <strong>36968,2 km</strong> getrampt. Ich hatte mehr als <strong>405 Lifts</strong>, mußte durchschnittlich <strong>23 Minuten und 34 Sekunden</strong> warten und hab insgesamt <strong>182 Stunden und 39 Minuten</strong> (entspricht ca. 7,5 Tagen) an der Straße gestanden und auf Autos gewartet. Ich möchte keine Minute davon missen.<span id="more-796"></span></p>
<figure id="attachment_800" aria-describedby="caption-attachment-800" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" rel="lightbox[796]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-800" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" alt="Team Traktor Vorwärts" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-800" class="wp-caption-text">Team Traktor Vorwärts. DTSG Legends.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Spitzenreiter</h2>
<p style="text-align: justify;">Ist&#8230;<a href="https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/">Teneriffa</a>. <strong>21 Lifts</strong> hab ich auf dieser wunderbaren Insel zusammen mit Hanna gefangen. Durchschnittlich haben wir <strong>8 Minuten und 12 Sekunden</strong> gewartet. Ich Glaube Lanzarote war noch besser, allerdings liegt das in der Zeit vor meinen Aufzeichnungen.<br />
Für Südamerika weißt Ecuador die besten Werte auf. <strong>14 Minuten und 30 Sekunden</strong> hab ich hier durchschnittlich auf einen Lift gewartet. Allerdings bin ich nur knapp <strong>1000 Kilometer</strong> durch das Land getrampt, mit <strong>21 Lifts</strong> ist es mäßig repräsentativ.</p>
<figure id="attachment_799" aria-describedby="caption-attachment-799" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-799" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" alt="Pick-Up trampen" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-799" class="wp-caption-text">Pick-Up trampen in Uruguay. Best of it all.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Die positive Überraschung</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-7-brasilien/">Brasilien</a> war gefühlt so schlecht wie Spanien und Italien zusammen. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes. Mit <strong>15 Minuten und 15 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit nur knapp hinter der von Ecuador. <strong>44 Lifts</strong> und <strong>6550km</strong> Distanz sprechen allerdings für eine deutliche größere Repräsentanz als in Ecuador. So kann man sich irren. Ich weiß selber nicht so genau, wie ich auf diese guten Werte kommen konnte.<a href="https://warmroads.de/de/brasilien-aus-dem-logbuch-1/"> Gefühlt bin ich für jeden Lift mindestens eine Stunde gelaufen in Brasilien</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Getäuscht</h2>
<p style="text-align: justify;">Hingegen total überschätzt habe ich Argentinien. Gefühlt war es das beste Land. Das lag aber wohl an dem kostenlosen WiFi in den Tankstellen und der überaus komfortablen Gesamtmischung aus guten Straßen, nettem Essen, langen Wegen und Internet. Die Zahlen sind allerdings ernüchternd:<br />
<strong>34 Minuten und 50 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit und somit die zweitschlechteste meiner gesamten Reise. Allerdings bin ich in Argentinien auch sehr viel Nachts unterwegs gewesen, was den Wert etwas gedrückt haben wird. Mit <strong>8045 km</strong> Distanz ist Argentinien bisher das Land, in welchem ich die meisten Kilometer zurückgelegt habe. Auch <strong>84 Lifts</strong> sind ein großer Teil meiner bisherigen Trampmasse.</p>
<figure id="attachment_803" aria-describedby="caption-attachment-803" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" rel="lightbox[796]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-803" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" alt="Warten in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-803" class="wp-caption-text">Warten in Uruguay</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Der Tiefpunkt</h2>
<p style="text-align: justify;">Definitiv Kolumbien. Nicht nur statistisch, sondern auch gefühlt. Nichts gegen Kolumbien, es ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen, allerdings ist die Fortbewegung mehr als anstrengend. <strong>48 Minuten</strong> durchschnittliche Standzeit, bis mich ein Auto mitgenommen hat. Schlechter geht es wirklich nicht. Zwar hatte ich nur in Venezuela weniger Lifts und <strong>943 km</strong> ist die kürzeste Distanz, welche ich in einem südamerikainschen Land zurück gelegt habe, aber mein Gefühl sagt mir, dass dies auch bei mehr Lifts und Distanz nicht besser geworden wäre. Die möglichen Gründe werde ich nochmal in meinem „Trampen in&#8230;- Kolumbien“ Artikel diskutieren.</p>
<figure id="attachment_802" aria-describedby="caption-attachment-802" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" rel="lightbox[796]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-802" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" alt="Warten in Argentinien" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-802" class="wp-caption-text">Warten in Argentinien</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Mein Geheimtip</h2>
<p style="text-align: justify;">Mein Geheimtip zum trampen in Südamerika ist&#8230;..nicht Chile&#8230;sondern <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-8-uruguay/">Uruguay</a>. Mit <strong>88 Lifts</strong> die meisten Autos getrampt und mit <strong>2689 km</strong> ordnet sich Uruguay im Mittelfeld der Distanzen ein. Die durchschnittliche Standzeit von <strong>19 Minuten und 42 Sekunden</strong> sind ordentlich. Wenn man nun noch bedenkt, dass diese Zahl größtenteils in einem Zweierteam (Mann/Mann) zustande kam, dann ist das schon mehr als ordentlich! Wahrscheinlich auch, weil ich mit Ralf unterwegs gewesen bin. Uruguay war auch das Land indem ich meinen <a href="https://warmroads.de/de/uruguay-durchgetrampt/">ersten Güterzug</a> getrampt habe und neben Syrien das Land wo ich definitiv die meisten Lifts mit meinen geliebten Pick-Ups hatte. Leider wird das in Zukunft ja nicht mehr so leicht möglich sein durch das neue Ladefläche-Mitnehmen-Verbot der Regierung. Hoffen wir mal die Uruguayaner neben dieses Gesetz mit ihrer gewohnten Gleichgültigkeit hin und halten trotzdem an.</p>
<figure id="attachment_804" aria-describedby="caption-attachment-804" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-804" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" alt="Unseren ersten Zug trampen in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-804" class="wp-caption-text">Unseren ersten Zug trampen in Uruguay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Hier die vollständige Tabelle mit allen Werten:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Land</b></td>
<td><b>Durchschnittliche Wartezeit (sek)</b></td>
<td><b>Zurückgelegte Distanz (km)</b></td>
<td><b>Wartezeit total (min)</b></td>
<td><b>Anzahl der Lifts</b></td>
<td><b>Gewichtung der Liftzeiten</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Bis Venezuela</td>
<td></td>
<td>10398</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Teneriffa</td>
<td>493</td>
<td>360</td>
<td>216</td>
<td>19</td>
<td>9367</td>
</tr>
<tr>
<td>St. Martin</td>
<td>612</td>
<td>43,2</td>
<td>143</td>
<td>14</td>
<td>8568</td>
</tr>
<tr>
<td>Venezuela</td>
<td>1868</td>
<td>1089</td>
<td>218</td>
<td>7</td>
<td>13076</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>916</td>
<td>6550</td>
<td>2112</td>
<td>44</td>
<td>40304</td>
</tr>
<tr>
<td>Uruguay</td>
<td>1182</td>
<td>2689</td>
<td>1734</td>
<td>88</td>
<td>104016</td>
</tr>
<tr>
<td>Argentinien</td>
<td>2090</td>
<td>8045</td>
<td>2833</td>
<td>84</td>
<td>175560</td>
</tr>
<tr>
<td>Bolivien</td>
<td>1484</td>
<td>1329</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Chile</td>
<td>896</td>
<td>1804</td>
<td>254</td>
<td>17</td>
<td>15232</td>
</tr>
<tr>
<td>Peru</td>
<td>1484</td>
<td>2754</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Ecuador</td>
<td>871</td>
<td>964</td>
<td>306</td>
<td>21</td>
<td>18291</td>
</tr>
<tr>
<td>Kolumbien</td>
<td>2883</td>
<td>943</td>
<td>817</td>
<td>17</td>
<td>48960</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Total</td>
<td>1414</td>
<td>36968,2</td>
<td>10959</td>
<td>405</td>
<td>572870</td>
</tr>
<tr>
<td>In Zeit</td>
<td>23 Minuten 34 Sekunden</td>
<td></td>
<td>182 Stunden 39 Minuten</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Tabelle. Geil oder?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-suedamerika-statistisches-zwischenfazit-meiner-tramptour-in-suedamerika/">Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Segelboot trampen &#8211; Abschließende Betrachtungen</title>
		<link>https://warmroads.de/de/segelboot-trampen-abschliessende-betrachtungen/</link>
					<comments>https://warmroads.de/de/segelboot-trampen-abschliessende-betrachtungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2015 22:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ca. 7 Jahren habe ich das erste mal gehört, es sei möglich mit Booten zu trampen. Was für eine grandiose Idee. Endlich nicht...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/segelboot-trampen-abschliessende-betrachtungen/">Segelboot trampen &#8211; Abschließende Betrachtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor ca. 7 Jahren habe ich das erste mal gehört, es sei möglich mit Booten zu trampen. Was für eine grandiose Idee. Endlich nicht mehr auf Flieger angewiesen sein, wenn man auf andere Kontinente möchte. Schon lange wollte ich es ausprobieren. Nun war es endlich soweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schreibe diesen Artikel, weil ich im Vorfeld viel über Boottrampen im Internet recherchiert hatte. Es gibt meiner Meinung nach nicht sehr viele Quellen, bzw. oft sind die Informationen die selben. Darüber hinaus war das Boottrampen nicht so, wie ich es nach all den Recherchen erwartet hatte. Daher möchte ich hier auch eine andere Position einnehmen. Die Wahrheit liegt mit Sicherheit irgendwo in der Mitte. Ich werde hier keine Anleitung zum Boottrampen liefern, weil sowieso schon zu viele Tramper in den Häfen unterwegs sind.<span id="more-614"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Route und die Boote</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich startete in <a href="http://warmroads.de/segeln-ist-etappe-1-gibraltar-lanzarote/">Gibraltar</a>, bzw. auf der spanischen Seite in La Linea. Mit dem ersten Boot kam ich bis nach Teneriffa, wo ich meinen nächsten Lift für den <a href="http://warmroads.de/segeltagebuch-transatlantik/">Transatlantik</a> fand. Es ging in die nördliche Karibik nach St. Maarten. Es kostete mich ca. drei Wochen während der Weihnachtszeit 2014 endlich ein nächstes Boot nach <a href="http://warmroads.de/yachttransfer-auf-die-grenadinen/">St. Vincent</a> zu finden, von wo ich dann meinen <a href="http://warmroads.de/von-stahlbooten-und-trinitad/">letzte Passage</a> nach Trinitad begann. Insgesamt vier Boote haben mich mitgenommen. Zweimal war ich Crew für einen Boottransfer. Einmal war ich mit einer sehr jungen Crew, die mein Alter waren, unterwegs und einmal mit einem älteren Kapitän. Insgesamt 4000 nautic miles (ca. 7000 km) auf See, Reisezeit ca. 2,5 Monate.</p>
<p style="text-align: justify;">Boottrampen scheint äußerst populär zu sein, in Spanien habe ich ca. 10 andere Tramper getroffen und ich habe gehört, dass in Las Palmas anfang November 25+ Tramper an der Marina waren und versucht haben ein Boot zu finden. Das lag mit Sicherheit auch an der ARC, eine große transatlantik Regatte (http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantic_Rally_for_Cruisers), mit der zum 14./20.11. ca. 250 Boote Richtung Westen starten. Es war also viel los, was es teilweise nicht einfacher machte ein Boot zu finden. Ich habe von einigen gehört, die aufgegeben haben und sogar einen Franzosen getroffen, der von Teneriffa zurück nach Frankreich geflogen ist, weil er dort ein Boot gefunden hat, um dann wieder 8-12 Tage auf die Kanaren und dann weiter in die Karibik zu segeln. Ich denke das sagt schon einiges über die Gesamtsituation aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Beobachtungen zum Boot trampen:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><b>Der Segler ansich&#8230;..</b></h3>
<p style="text-align: justify;">ist mehrheitlich weiß, priviliegiert, männlich und etwas betagter. Ansonsten kann man sich die Weltmeere wie eine Stadt vorstellen, deren Population alle möglichen Menschen umfasst. Es gibt die Freaks, einige Familien, sehr wenige weibliche Kapitäne, Pärchen, junge Communities, Einhandsegler und sehr viele priviligierte, alte, weiße Männer.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><b>Das PAWM – Problem</b></h3>
<p style="text-align: justify;">Im Vorfeld hatte ich einen ganz <a href="http://www.yachtmollymawk.com/2011/03/hitch-hiking-across-the-atlantic/">besonderen Artikel</a> bei Google gefunden, der an erster Stelle auftaucht, wenn man nach „hitchhiking boats“ sucht. Er ist geschrieben von einer Dame, die mit ihrer Familie über die Weltmeere reist und beschreibt, wie man am besten auf ihrem Boot anheuert. Ich habe mich sehr über den allzu arroganten und hochnäsigen Schreibstil aufgeregt. Prinzipiell würde ich nie mit einer solchen Person mitsegeln, da sie anscheinend eine fortgeschrittene Arschkriecherei erwartet und auch sonst nicht sehr sympathisch wirkt. Mal außer acht gelassen, dass die Verfasserin eine Frau ist, spiegelt sich hier aber eines meiner (!) Grundprobleme mit dem Segeln. Es herrscht definitiv ein gewisser Kodex vor, eine Kultur, die ich prinzipiell zum Kotzen finde, weil sie tendenziell hochnäßig und arrogant ist. Allerdings sind viele TramperInnen auch mit vollem Eifer dabei, die konstruierten Klischees zu erfüllen. Wechselwirkung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die PAWM Community ist erstmal relativ sexistisch, was heißt: Männer arbeiten an Deck, machen die Segel und die Drecksarbeit, welche viel Kraft erfordert. Frauen sind eher zum putzen und kochen da und wenn der Kapitän mal einen Kaffee brauch. Das ist vorausgesetzt. Ich persönlich koche gerne, was mir keine Pluspunkte in Sachen Männlichkeit innerhalb der PAWM Community einbringt. Ich hatte aber auch eine weibliche Mitseglerin, die sich eines Tages sehr traurig und enttäuscht zeigte, weil immer nur wir Jungs die Segelmanöver an Deck machen durften und sie vom Kapitän nicht richtig ernst genommen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus hat man es generell leichter ein Boot zu finden, wenn man eine Frau ist. Ist unfair, aber wohl fakt. Wieso mag ich nicht beurteilen. Dazu kommt: Es gibt auch nicht wenige Segler, die in Segelforen auf der Suche nach einer Lebensgefährtin sind. Segeln ist einsam. Das ist generell die Situation.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben existiert aber auch eine starre Hierarchie an Board. Es ist völlig klar, dass dies so sein muss, weil der Kapitän die Verantwortung für die Entscheidungen trägt und auf See oft keine Zeit für Diskussionen ist. Wenn du nicht schnell genug reagierst, kann das schwerwiegende folgen haben. Diese Hierarchie kann aber auch ausgenutzt werden, insbesondere wenn der Kapitän ein Arschloch ist. Das Problem auf See ist, man kann nicht aussteigen, wie beim gewöhnlichen Trampen. Und die generelle Erwartung an die Crew ist eben; Gehorchen, vielleicht sogar Arschkriechen und sich so verhalten, wie das PAWM für richtig halten. Ich für meinen Teil war davon ziemlich angekotzt und hab auf diesen Habitus absolut keinen Bock mehr (und war damit nicht alleine).</p>
<p style="text-align: justify;">Noch anzufügen: Es sind definitiv nicht alle so, ich will nur meinen Eindruck der Mehrheit in unserem Segeldorf beschreiben. Nähern wir uns der anderen Seite, den Trampern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><b>Mitsegeln ist kein Trampen</b></h3>
<p style="text-align: justify;">Ein Boot finden und mitzusegeln hat für mich nicht viel mit Trampen zu tun. Es ist nicht so, dass man ein Fahrzeug anhält und einfach ein Stück auf dessen Weg mitfährt. Segeln verlangt etwas mehr Voraussetzungen. Du kannst nicht einfach Platz nehmen und hast einen Lift. Du bist kein Tramper mehr in diesem Moment. Du bist Crew.</p>
<p style="text-align: justify;"><b>Crew</b> bedeutet Arbeit und insbesondere bei einem großen Turn wie dem Transatlantik, ist der generelle Tenor des Boottrampens etwas naiv bis anmaßend in meinen Augen. Tenor ist allzu oft: Ich hab zwar keine Segelerfahrung, aber ich kann kochen, putzen, Nachtwache halten, bin bereit zu lernen (Klassiker) und kann Gitarre spielen. Mal ganz im ernst, niemand interessiert sich dafür, ob du Gitarre spielen kannst, eine gute Gesellschaft bist oder das Boot putzt beim Segeln, wenn du keinerlei Erfahrung auf dem Meer hast. Wirst du Seekrank, hilft auch deine Bereitschaft zum lernen nichts, weil du dann nicht zu gebrauchen bist und auch nicht unter Deck am Herd stehen wirst. Diesbezüglich trifft der oben genannte Artikel schon irgendwie auf den Punkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist auch sowieso nur möglich, weil die meisten Boote vollautomatisiert sind. Autopilot, AIS, Windfahne und anderer technischer Schnick-Schnack. Das hat aber auch nicht mehr viel mit Segeln zu tun. Zumindest in meinen Augen. Aber so gesehen ist es ja auch nicht so schlimm, wenn ich ohne Erfahrung ein Boot trampen will. Klar. Aber sieht die Realität an den Marinas aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab von Menschen gehört, die auf die Kanaren geflogen sind, um von da aus direkt den Transatlantik zu starten, ohne vorher auf einem Boot gewesen zu sein. Es ist auch völlig verständlich, wenn die halbe Marina keinen Bock mehr auf die ganzen Tramper hat, wenn jeden Tag Leute mit einer solchen Haltung am Boot erscheinen und erwarten auf eine 3500-4500 km Passage mitgenommen zu werden. Am besten noch umsonst, weil du ja kein Geld hast. Ich als alter Opportunist bin davon außerdem angenervt, weil es so für die Leute mit Segelerfahrung ungleich schwieriger wird ein Boot zu finden. Und die ganze Atmosphäre an der Marina ändert sich. Es mag für einige funktionieren, sicherlich. Aber Boottrampen wirkt auf mich mittlerweile wie das versteckte, wunderschöne Dorf in den Bergen von XY, was irgendwann mal im Lonely Planet als Geheimtipp erwähnt worden ist und seither von naiven Touristenmassen heimgesucht wird, die jegliche Schönheit des Ortes zerstören und überall ihren Müll liegen lassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><b>Und Wozu?</b></h3>
<p style="text-align: justify;">Um +-20 Tage auf eine langweilige Atlantiküberquerung zu kommen. Es außer Wasser und der Crew an Board nichts, was irgendwie von Interesse wäre. Wenn dann noch die Stimmung umschlägt, ist es alles andere als spaßig. Ich hatte gute und schlechte Boote. Sicherlich kann man auch ne Menge Spaß haben, aber wie gesagt: Aussteigen geht nicht, wenn es scheiße wird, muss man damit irgendwie klarkommen. Die Hierarchie bestimmt wo es langgeht und der PAWM zeigt irgendwann seine Macken. Es gibt sehr schöne und spannende Segelpassagen auf der Welt, der Transatlantik gehört allerdings nicht unbedingt dazu. Keine Ahnung wieso das alle machen wollen, aber Lonely Planet und so&#8230;..</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Logbuch und Dokumentation</title>
		<link>https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/</link>
					<comments>https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2015 20:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[easy Trampen]]></category>
		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte kurz erklären, wie ich meine Tramptouren logge und das Logbuch vorstellen. Wir nutzen unseren Sporttramperrennen ein Logsystem, um das Wettkampfgeschehen lückenlos rekonstruieren...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">Logbuch und Dokumentation</a> erschien zuerst auf <a href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte kurz erklären, wie ich meine Tramptouren logge und das Logbuch vorstellen. Wir nutzen unseren Sporttramperrennen ein Logsystem, um das Wettkampfgeschehen lückenlos rekonstruieren zu können. Ich habe mir nun auch angewöhnt auf meinen normalen Tramptouren zu loggen. Das hat für meine privaten Tramptouren einige entscheidende Vorteile:<span id="more-405"></span></p>
<h3>1. Geeks gonna geek</h3>
<p>Für alle Statistikbegeisterten kann ich hübsche Auswertungen bezüglich meiner Standzeiten in den jeweiligen Ländern machen. Außerdem ist die zurückgelegte Strecke sehr genau geloggt und ich könnte theoretisch eine nachträglich Analyse meiner Strecke machen, wie es bei unseren Rennen üblich ist.</p>
<h3>2. Gedächtnissstütze</h3>
<p>Im Gegensatz zum Sporttrampen nutze ich den Log auch, um spezielle Ereignisse einzutragen. Das sind manchmal kleinere Notizen oder Wörter. Im Endeffekt kann ich mein Buch aufschlagen und ich weiß genau, was wann passiert ist. Wenn ich meinen Log für mich selbst lese, dann spielt sich in meinem Kopf meine ganze Reise nochmal ab; wann, wo und mit wen bin ich gefahren, wie sah es in diesem Ort aus, was ist da passiert etc. Gutes Wissen um danach schöne Blogartikel zu schreiben.</p>
<h3>3. Nachwelt</h3>
<p>Mein Notizbuch ist irgendwann voll, dann fange ich mit Sicherheit ein neues an. Aber es wird ein kleiner Schatz werden. Ich hänge jetzt schon so sehr daran und die Logs sind eben eine der Sachen für die ich mein kleines gelbes Allwetterbuch am meisten nutze.</p>
<h3>Wie loggen wir?</h3>
<p>Es werden eigentlich nur die wichtigsten Informationen erfasst. Wo stehe ich und wann? Was nimmt mich mit zu welcher Uhrzeit? Ein Log würde dann so aussehen:</p>
<p>10:00 Frankfurt Ortstausgang (Wo stehe ich und wann?)</p>
<p>10:30 BMW (Was nimmt mich mit zu welcher Uhrzeit?)</p>
<p>15:00 Heidelberg Raststätte</p>
<p>15:30 Mercedes</p>
<p>Die Zeit der Positionierung wird festgehalten und dann die Zeit wenn mein Lift kommt, inklusive Automarke (bei den Russen wird sogar die Typbezeichnung des Autos mitgeloggt). Hier sehe ich nun, dass ich zwei mal 30 Minuten gewartet habe und auch wann ich wo angekommen bin.</p>
<p>Das ergänzt sich dann noch durch die Pauseneinträge und Laufvermerke. Der Log könnte sich bspw. So fortführen:</p>
<p>18:00 Stuttgart Pause (Essen, rauchen)</p>
<p>18:30 Weiter</p>
<p>19:00 VW</p>
<p>20:00 Basel (laufen)</p>
<p>21:00 Basel Ortsausgang</p>
<p>21:30 BMW</p>
<p>Ich hab also in Stuttgart 30 Minuten Pause gemacht und in Basel musste ich eine Stunde laufen, um zum Ortsausgang zu kommen. Thats it! Im Prinzip ist das alles sehr simpel.</p>
<p>Im Nachhinein kann man exakte Positionen, Wartezeiten und sogar die Fahrtzeiten genau rekonstruieren. Ich begnüge mich damit eine durchschnittliche Standzeit (also wielange ich gewartet habe) für meine Touren zu errechnen, damit ich die einzelnen Länder vergleichen kann. Eingetragen werden die Daten in eine Excell-Tabelle, die ihr in meinen „Trampen in&#8230;“-Artikeln runterladen könnt, um selbst rumzuspielen.</p>
<h2>Zum Ende eine Ode an mein Logbuch</h2>
<p>Neben meinem Reisepass ist mein Logbuch mittlerweile eines meiner wichtigsten Reisegegenstände geworden. Diese Position hat es sich hart erkämpft. Daher ist es Zeit für etwas Product-Placement. Aber von Herzem.</p>
<p>Wir nutzen für unsere Wettkämpfe das <a title="WritingintheRain" href="http://www.riteintherain.com/inventoryD.asp?item_no=393-M&amp;CatId={A8C3D4C5-0D15-45B5-BECB-AA6E06AA0F0C}" target="_blank">All-Weather-Memo-Book</a> und ich kann das wirklich nur jedem empfehlen. Der Ringblock ist stabil und einer Bindung vorzuziehen, weil man die Seiten so besser beschreiben kann. Das beste an dem Ding ist aber, dass es wasserfest ist! Wenn ich also einmal total durchnässt am Straßenrand stehe muss ich mir um meine Notizen keine Gedanken machen. I love it.</p>
<p><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069.jpg" rel="lightbox[405]"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-medium wp-image-406 alignleft" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-225x300.jpg" alt="Logbuch von außen" width="225" height="300" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-225x300.jpg 225w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-768x1024.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-150x200.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-400x533.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-800x1066.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069-200x267.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020069.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><a href="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063.jpg" rel="lightbox[405]"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-medium wp-image-407 alignright" src="http://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-300x225.jpg" alt="Logbuch mit Einträgen" width="300" height="225" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063.jpg 1024w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-800x600.jpg 800w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/02/P1020063-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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