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	<title>Kasachstan &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Trampen in&#8230; (20) Kasachstan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 10:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
		<category><![CDATA[Kamas Truck]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Straßen]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kasachstan trägt noch viel Charme der ehemaligen UDSSR in sich. Wenn die Menschen nicht gerade Audi oder 2er Golf fahren, dann sieht man Ladas, robuste Kamaz Trucks oder den guten, alten Waz auf der Straße. Da macht Trampen besonders Spaß. Hinzu kommt ein besonderes Feature: In Kasachstan gibt es eine ausgeprägte Trampkultur, die die Fortbewegung sehr sehr angenehm macht. Überall an der Straße stehen Menschen und Trampen. In der Stadt und auf dem Land. Herrlich. Fühlt man sich gleich wie zu Hause.<span id="more-2339"></span></p>
<h2>Statistik</h2>
<p><strong>Zurückgelegte Distanz: 4555 km</strong></p>
<p><strong>Anzahl der Lifts: 57</strong></p>
<p><strong>Durchschnittliche Wartezeit: 11 Minuten 56 Sekunden</strong></p>
<p><strong>Standzeit Gesamt: 11 Stunden 20 Minuten</strong></p>
<p>Den Log gibt’s <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Log-Kasachstan.ods">hier</a>. Achtung, der Log enthält ein paar km Trampen durch Bishkek, die ich zu Kasachstan gezählt habe.</p>
<h2>Meine Route</h2>
<p>Ich bin von der chinesischen Grenze nach Almaty, habe einen kleinen Abstecher nach Bishkek/Kirgistan gemacht und bin anschließend von Almaty nach Aktau ans kaspische Meer getrampt. Route könnt ihr <a href="https://goo.gl/maps/kcExC6dWWfA2">hier</a> einsehen.</p>
<h2>Menschen</h2>
<p>Kasachen zu beschreiben fällt mir noch etwas schwer. Das Land ist ein kulturelles Konglomerat. Der Ur-Kasache ist blond und blauäugig, habe ich mir sagen lassen. Irgendwann kam dann Dschingis-Khan und hat alle zu Asiaten gemacht. So ungefähr. Wenn ihr durch Almaty lauft, dann ist es schier unmöglich festzustellen, ob euch da nun ein Kasache, Chinese, Deutscher, Russe oder doch Türke gegenübersteht. Die Menschen sehen so unterschiedlich aus. Das fand ich sehr schön.</p>
<p>Die Menschen in Kasachstan wirken generell sehr kumpelhaft und warm. Nicht ganz so roh, wie die Russen. Die Kasachen sind so wie die Kolumbianer der ehemaligen UDSSR. Viele können ein bißchen Deutsch, auch wenn es nur einige Wörter sind. Jeder Zweite fährt ein (altes) deutsches Auto. Man wird schnell zum trinken eingeladen und die Leute scheinen aufrichtig interessiert.</p>
<p>Was mir aber auch aufgefallen ist, dass man in Kasachstan seine Ruhe haben kann. Dadurch das alle irgendwie anders aussehen und niemand wirklich fremd wirkt, konnte ich mich sehr gut assimilieren. Untertauchen im culture clash. Angenehm.</p>
<p>Eine Sache die hier noch angemerkt sein sollte und speziell an die Frauen gerichtet ist, die durch Kasachstan trampen wollen. Das Land kann recht taff werden. Die Männerkultur ist machohaft und ich habe überdurchschnittlich häufig Geschichten von versuchten Vergewaltigungen von Tramperfreundinnen gehört. Ich kann sowas als Mann natürlich nicht wirklich beurteilen, da ich weder dabei war, noch selber belästigt wurde. Und mir liegt es fern hier alle Kasachen in einen Topf zu werfen oder unnötig Angst zu machen. Aber Kasachstan hängt ein wenig der Ruf nach, in dieser Hinsicht gefährlicher als andere Länder zu sein. Sollte man im Hinterkopf haben, aber sich auch nicht übermäßig verrückt machen. Meiner Meinung nach.</p>
<h2>Straßen</h2>
<p>Tja die Straßen. Das ist ein besonderes Thema in den ehemaligen Sovjet Ländern. Erstmal sollte aber gesagt sein, dass zwischen den großen Städten gut befahrbare, teilweise neue Straßen existieren und die Bewegung hier kein Problem ist. Das kann man allerdings nicht von jeder Region behaupten.</p>
<p>Als ich von der chinesischen Grenze nach Almaty kam, bin ich schon über eine dieser Trümmerstraßen gefahren und das kann mitunter recht anstrengend sein. Was mir dann aber im Landesinneren begegnet ist, war selbst für mich ein neues Level der Apokalypse. Obwohl ich doch so viele beschissene Sraßen dieser Welt abgetrampt bin. Straßen sollen ja den Weg leichter machen und neue Gebiete erschließen. In Kasachstan stellen sie eher ein zusätzliches Hinderniss mit besonderem Feauture dar: Nämlich, dass sie euch den Weg zur Hölle machen und man unter Umständen zu Fuß schneller ist, bzw. lieber den unbefestigten Feldweg vorzieht, der sich neben der Straße entlangschlängelt. Sowas hab ich bisher nur in Post-Sovjet Ländern erlebt.</p>
<p>Ich hatte eine sehr interessante <a href="https://warmroads.de/de/drei-tage-wach-trampen-durch-kasachstan-2/">Tramptour von Qyandiyaghasch nach Makat</a>. Drei Autos in 8 Stunden und mitten durch die kasachische Steppe. Die Leute fahren lieber 1000 km Umweg, als sich über dieses 400 km lange Teilstück zu quälen. Völligst zurecht. Die Straße ist vielleicht die schlechteste Straße, die ich je erlebt habe. Aber schön! Lohnt sich. Auf seine Art und Weise.</p>
<p>Ansonsten merkt euch eins: Kasachstan ist fast ausschließlich Steppe. Kaum Berge, manchmal kleine Hügel aber größtenteils weites „Wasteland“. Bis zum Horizont. Ein bißchen wie <a href="https://warmroads.de/de/trampen-ans-ende-der-welt-ushuaia/">Argentinien</a>, nur mit weniger Menschen. Hat mir sehr gut gefallen da durch zu ballern. Trampen war nämlich hammer einfach.</p>
<h2>Taktik</h2>
<p>Gleich am Anfang muss ich eine Lanze für Kasachstan brechen. Ich hatte einen riesen Spaß beim Trampen, weil die Leute einfach verstanden haben, was ich mache. Jedes Auto ist eigentlich ein Taxi, was die ganze Bewegung etwas problematisch macht. Wenn ihr allerdings von Anfang an klar macht, dass ihr kein Geld gebt/habt, dann nehmen euch viele auch einfach so mit. Eine klare Kommunikation ist daher sehr wichtig. Und ein bißchen Russisch Pflicht. Erwähnt auch immer, dass ihr Autostop („Avtostop“) macht, dann verstehen die meisten schon, was Sache ist. Das ist hier auf jedenfall eine andere Nummer, als in <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-18-china/">China</a>, wo euch alle ungläubig anschauen und denken ihr seid völligst lost. In Kasachstan ist es eher das „Ach, ein Tramper!“-Gefühl.</p>
<p>Zweiter Punkt, den ich sehr genossen habe: Ihr könnt euch quasi überall an die Straße stellen. Manchmal müsst ihr ein wenig laufen, um einen passenden Platz zu finden, aber die Positionierung geht direkt und unkompliziert. Darüber hinaus gibt es gute Auffahrten, bei den großen Kreuzungen und Kreisverkehre in den Städten. Positionierung an Bushaltestellen sollte hier absolut vermieden werden, da die Menschen sonst denken ihr wartet auf einen Bus. Auch weil die Lokalbevölkerung an Bushaltestellen trampt (und dann natürlich bezahlt).</p>
<p>Punkt drei bezieht sich auf das <a href="https://warmroads.de/de/zur-technik-des-nachttrampens/">Nachttrampen</a>. Ich Glaube das ging noch nie so gut, wie in Kasachstan. Es gab quasi keinen Unterschied, ob ihr bei Tageslicht oder bei Dunkelheit getrampt seid. Die Autos hielten genauso schnell an. Super super angenehm. Das hat mich wirklich sehr überrascht, aber wahrscheinlich haben hier meine Reflektoren und mein Tramperanzug ihren Anteil getan.</p>
<p>In Kasachstan zu trampen ist easy und straight forward. Einzige Sache, die ihr beachten solltet, dass ihr die Umgehungsstraßen bei großen Städten nutzt. Die gibt es fast immer und für ein schnelles vorankommen ist es notwendig, nicht in den Städten zu landen. Weil da ist Molloch angesagt.</p>
<h2>Impressionen</h2>

<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/kamas-truck/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamas Truck in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Kamas-Truck-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/waz-truck/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="WAZ Truck in Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/WAZ-Truck-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/strasse-kasachstan-2/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Straße Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Straße-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/dirtroad-kazachztan/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="dirtroad Kazachztan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/dirtroad-Kazachztan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/trampen-kasachstan-2/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Trampen Kasachstan" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Trampen-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/waz-kasachstan-huepfburg/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waz Kasachstan Hüpfburg" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Waz-Kasachstan-Hüpfburg-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/land-kasachstan-schafe/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Land-Kasachstan-Schafe-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://warmroads.de/de/trampen-in-20-kasachstan/steppe-kasachstan/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2017/07/Steppe-Kasachstan-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2>Besonderheiten</h2>
<p>Ich hab gesagt Kasachstan sei größtenteils flach, aber an der Grenze zu Kirgisistan gibt es ein paar schöne Berge und in Almaty habt ich eine tolle Aussicht auf eben solche. Almaty ansich ist eine sehr schöne Stadt. Zumindest wenn man auch graue Sovjet Platten steht, was bei mir der Fall ist. Aber vorallem schön, wegen den Menschen. Ich hab die Kasachen als wirklich freundlich empfunden und werde sicher mal wieder hin fahren und Freunde besuchen.</p>
<p>Kulinarisch konnte ich mich gut in Kasachstan einfinden. Neben dem guten alten Plow (Reispfanne) und den allseits erhältlichen Samsa (gefüllte Teigtaschen) haben wir auch eine leckere Sommersuppe mit Kartoffel, Schnittlauch, Eiern und Joghurtdrink sowie Sprudelwasser gemacht. Klingt komisch, schmeckte aber Bombe. Ansonsten gibt es noch Kwas, das ist sowas wie Light Bier, aber eigentlich durch die Gärung von Brot hergestellt und der gute alte Kumis (vergorene Stutenmilch). Nicht für jeden Menschen etwas, aber die Leute dort mögen eher saure Getränke.</p>
<p>Nach Kasachstan kommt ihr entweder durch Rußland, oder Zentralasien, falls ihr von Europa lostrampt. Letztere Route kann u.U. etwas komplizierter werden, da die Visa Vergabe in Ländern wie Usbekistan oder Turkmenistan einer Lotterie gleicht. Ich selbst bin von Kasachstan nach Aserbaidschan gereist und habe ein Containerschiff über das kaspische Meer genommen. War eine lustige Tour, die ich nur empfehlen kann. Für weitere Infos dazu checkt am besten <a href="http://www.caravanistan.com">Caravanistan.com</a> – übrigens eine der besten Informationsseiten, wenn ihr in Zentralasien reisen wollt.</p>
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		<title>Georgische Gastfreundlichkeit &#8211; Absagung an den Alkohol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 13:03:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Georgien]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Über die Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gravitationskraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Es geht im Grunde darum, dass zwei Massen sich immer gegenseitig anziehen, wobei die Anziehungskraft...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gravitationskraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Es geht im Grunde darum, dass zwei Massen sich immer gegenseitig anziehen, wobei die Anziehungskraft mit größerer Entfernung abnimmt. Die Gravitationskraft besitzt unbegrenzte Reichweite und lässt sich nicht abschirmen. Ein universelles Gesetz, dass die Bewegung von Planeten und die Entstehung von Galaxien beschreibt. Ungefähr die gleiche, fundamentale Bedeutung für die menschliche Existenz besitzt das folgende Naturgesetz: Wenn sich georgische Mitmenschen in Sicht- oder Hörweite befinden, während ihr gerade eine Mahlzeit zu euch nehmt, dann wird gesoffen. Kaukasische Gravitationstheorie.<span id="more-2164"></span></p>
<p>Ich saß in der Kantine von unsere Containerschiff, auf dem Weg von Kasachstan nach Aserbaidschan und hatte mich gerade zum Essen niedergelassen. Meine beiden französischen Begleiter waren noch nicht da. Außer uns und der Crew befanden sich noch ein Haufen Trucker auf dem Boot. Hauptsächlich aus Georgien. Der Tisch neben mir war voll besetzt. Eine 1,5L Plastikflasche mit hausgemachtem Wodka erblickte das Licht der Welt. Kondenswasser am Flaschenrand zeugten von einer guten Kühlung. Gläser wurden aufgetischt. Der kühle Selbstgebrannte ergoss sich in dieselben. Und es wäre nicht typisch georgisch, wenn ich nicht auch in den Fokus der umsorgenden Gastfreundlichkeit geraten wäre. So alleine, wie ich am Nachbartisch saß.</p>
<p>Der Hausherr kam mit einem strahlenden Lächeln zu meinem Tisch herüber. Für alle Eventualitäten sollte gesorgt sein, daher brachte er auch gleich ein leeres Glas mit. Ob ich Wodka möchte, fragte er und hielt mir die Flasche wie ein Sommelière hin. Nein nein, ich trinke keinen Alkohol. Sein freudestrahlendes Gesicht veränderte sich nicht. Es war anscheinend eine Antwort, die in seiner Realität kein Existenzrecht hatte. Er machte sich nicht mal die Mühe, sich damit auseinanderzusetzen sondern blieb einfach stehen. Wodka? Mit einer Mischung aus Höflichkeit und interkulturellem Verantwortungsbewusstsein willigte ich schließlich ein und bekam einen Doppelten, bzw. Dreifachen in mein Teeglas eingeschenkt.</p>
<p>Ich habe viele Freunde, die schon in Georgien gewesen sind und alle waren voller Lobes. Die Gastfreundlichkeit ist weit bekannt, aber noch mehr hat Georgien den Ruf, dass man ständig zum Trinken eingeladen wird. Am Essenstisch wird permanent angestoßen und jedesmal wenn dies geschieht, sagt jemand einen Trinkspruch auf. Man sagt das über einige Länder, aber die Georgier scheinen hier die Weltspitze der Trunkenbolde zu sein. Der Trucker vom Nebentisch erzählte uns später, dass er dieses Jahr 230L Wodka gebrannt und 340L Wein hergestellt hätte. Natürlich kann er das alles nicht alleine trinken.</p>
<p>Anstandshalber habe ich mein Glas geleert. Ich habe auch die Angewohnheit, wenn ich beim Essen etwas nicht mag, dies zuerst herunter zu würgen, um mich dann den leckereren Sachen zu widmen. Großer Fehler, denn das leere Glas entging nicht der Aufmerksamkeit meiner neu gewonnenen georgischen Freunde. Sofort stand er wieder mit der Flasche an meinem Tisch. Ich sagte, dass ich nichts mehr möchte, aber einem Georgier mit einer Wodka Flasche gut zureden, ist wie Nougatringe in ein schwarzes Loch werfen. Meine abwehrende Haltung. Der nächste Fehler. Das geht natürlich nicht. Kognitive Dissonanzen werden einfach weg gelächelt. Und als der Widerstand gebrochen war, füllte sich das Glas bis fast zum Rand, ungeachtet meiner verzweifelten Proteste.</p>
<p>Bald erschienen die beiden Franzosen. Die wurden natürlich auch sofort mit Wodka und ebenfalls gut gekühltem, georgischen Weißwein versorgt. Der Wein war wie eine Wohltat, weil ich den leichter runter kriegte. Das Saufgelage war eröffnet. Ich war nie ein Fan von hartem Alkohol, aber natürlich schüttete ich den Wodka nicht einfach weg. Das gehört sich nicht und ich möchte niemanden beleidigen. Schließlich ist in solchen Situationen interkulturelles Fingerspitzengefühl gefragt.</p>
<p>Prinzipiell mag ich das ja sehr. Ich würde auch gerne mal nach Georgien fahren. Das ich nicht mehr trinke, wird allerdings etwas zum Hemmnis, weil eine richtige Georgien Erfahrung wahrscheinlich nur mit Wodka zu haben ist. Meinem Traum sich irgendwo total besoffen in einer Holzhütte im sibirischen Wald mit einem anderen Russen aufs Maul zu hauen, rückt somit auch nicht näher. Aber ich dachte mir, das sind so Erfahrungen, die man im Leben mal gemacht haben muss.</p>
<p>Ich hab für mich persönlich an diesem Abend allerdings mal wieder entdecken können, wieso ich auch kleinste Mengen (1,5 Gläser Wodka und ein Glas Wein) Alkohol nicht mehr zu mir nehmen möchte. Wenn ihr Alkohol trinkt, dann wird vermehrt Serotonin in eurem Gehirn ausgeschüttet, was erstmal sehr schön ist, weil man ich locker, gelöst und gut fühlt. Das hab ich schon nach dem ersten Gläschen am Essenstisch festgestellt und war mit zunehmendem Wodka Konsum dann irgendwann auch echt „gut drauf“. Nicht besoffen, aber in sehr guter Stimmung.</p>
<p>Ich hab das diesmal sehr bewusst beobachtet. Was macht der Scheiß eigentlich mit mir? Der Anfang ist gut. Kann man nichts dagegen sagen. Wir schauten uns danach den Sonnenuntergang auf Deck an und irgendwie kam wieder diese unterschwellige Lust hoch, jetzt noch ein kleines Bierchen zu trinken. Nur ein Kleines. Ich kenne dieses Gefühl gut. Hab das gerne zelebriert auf meiner zurückliegenden Reise. Ein kleines Bier führt direkt zum nächsten großen Bier und dann läuft der Abend nach dem Dominoprinzip, bis irgendwann das Bier (in Anwesenheit von Schotten oder Iren) oder die Menschen (wenn Schotten oder Iren fehlen) leer sind. Traurig schöne Sonnenaufgänge, alleine in unbekannten Ländern.</p>
<p>Es sind auch solche Momente, wo man sich selber einredet, dass ein bisschen trinken doch gar nicht so schlecht ist. Aber meine Beobachtung war noch nicht am Ende. Irgendwann war dann Schlafenszeit und meine euphorisierende Stimmung hatte sich nicht gelegt, was zu einer sehr unruhigen und schlaflosen Nacht führte. Und am nächsten Morgen ging es mir bizarr beschissen.</p>
<p>Das mag überzogen klingen, aber ich stelle schon bei 1-2 Bieren fest, dass ich mich am nächsten Tag irgendwie scheiße fühle. Nicht so vital und wach, wie normal. Es ändert einfach etwas in meinem Körper, was nicht nur am Abend des Trinkens auftritt, sondern auch am nächsten Tag weiter wirkt. Es ist natürlich ein Unterschied zwischen „nicht 100% fit sein“ und halbtot auf dem Sofa eines mir unbekannten Hauses aufwachen und die grundsätzliche Körperfunktionalität hinterfragt zu wissen. Für mich ist es schon ein Kater, wenn ich merke, dass der darauf folgende Tag davon beeinflusst wird. Ist es das wert?</p>
<p>Mein lieber Alkohol, es war sehr schön mit dir, aber unsere Beziehung ist zerrüttet. Es ist einfach nicht mehr das Gleiche zwischen uns. Vielleicht werde ich langsam alt. Mir ist meine kostbare Lebenszeit zu wichtig geworden, um mich den Tag danach ungut zu fühlen, nur um ein bisschen Euphorie am Vorabend zu bekommen. Daher trinke ich nur noch aus interkulturellem Pflichtbewusstsein, um ein guter Gast zu sein.</p>
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		<title>Drei Tage wach &#8211; Trampen durch Kasachstan (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 03:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wurde Abend. Trampen lief immernoch gut. Ich wurde von einem Taxi mitgenommen. Nicht das erste mal in Kasachstan. Eine Frau schenkte mir ein...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde Abend. Trampen lief immernoch gut. Ich wurde von einem Taxi mitgenommen. Nicht das erste mal in Kasachstan. Eine Frau schenkte mir ein halbes Hühnchen und Wurst. Ich merkte, dass ich langsam in problematische Gegenden kam. Zur Nacht hatte ich ein komisches Gefühl. Das war mir alles zu dorfig. Kein Verkehr. Und irgendwann saß ich mit Rassia und Russia im Auto. Typischer Nachtlift. Die Straße wurde mitlerweile sehr schlecht und ich hatte noch 400 km von dieser Piste vor mir. Es war schon 00:00 Uhr Nachts. Kleiner Snack zwischendurch und dann weiter. Wir luden Russia ab und ich fuhr mit Rassia weiter.<span id="more-2132"></span></p>
<p>Mit ihm und seiner Tochter. Die kleine war vielleicht 3 Jahre alt und schon die ganze Zeit weggeratzt. Die Straße war eine einzige Schlaglochpiste. Ständiges umkurven der schlimmsten Krater, hin und her geschmissen werden im Auto und nicht schneller als 20 km/h fahren. Sowas findet man nirgends in Europa. Und die Kleine pennte tapfer vor sich hin. Sie schlief auch nicht irgendwo, sondern in meinen Armen. Mein Job als verantwortungsbewusster Beifahrer war, das Kind zu halten. Auch mal eine neue Erfahrung. Fand ich aber irgendwie auch schön.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan.jpg" rel="lightbox[2132]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2120" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan.jpg" alt="Freunde Kasachstan" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan-768x432.jpg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Freunde-Kasachstan-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Nach diesem Lift kam ich in irgendeinem Kaff an. 03:00 Uhr Nachts. Ein Auto voller besoffener Kasachen nahm mich ans Dorfende mit. Da hab ich erstmal gewartet. Die ganze Nacht. Der Morgen graute schon vor sich hin. Zwei Stunden, bis das erste Auto kam. Mittlerweile schon fast hell. Auto hielt natürlich an. Lift ins nächste Dorf. Dort Sonnenaufgang schauen. Die Straße war so leer. Kein Verkehr. Irgendwie schwante mir schon, dass ich hier nicht auf dem richtigen Weg bin. Einer meiner Fahrer in der Nacht zuvor meinte auch irgendwas von schlechter Straße und kein Straßenbelag und so. Und nicht für Autos passierbar, nur mit den 4&#215;4 Kamaz Trucks. 250 km to go. Kann ja nicht so schwer sein. Ich hatte am Tag vorher 2100 km in 31 Stunden zurückgelegt. Hab schon meine persönlichen Bestzeit für Mittelstrecken vor mir gesehen. Aber mir wurde klar, dass dieser Run nun vorbei war.</p>
<p>Was will man machen. Leere Straßen sind auch irgendwie wunderbar. Die Sonne ging auf. Im Dorf wurde die Schafs und Kuhherden in die Steppe getrieben. Kuhglocken, Hirtengekreische, die warme Morgensonne auf der Haut. Irgendwie war es sehr schön. Aus dem nichts erschien hinter mir ein alter, russischer Truck und fuhr langsam an mir vorbei. Ich hatte keine Lust auf Kommunikation und ignorierte dieses Ding. Er fuhr 20 m weiter und hielt an. Nichts passiert. 5 Minuten stand er da, dann ging der Motor wieder an. Rückwärtsgang rein, an mir vorbei gefahren, Vorwärtsgang rein, wieder an mir vorbeigefahren. Anhalten. Tür geht auf und zwei Jungs steigen aus. Insgesamt waren sie drei, aber der Dritte schlief Seelenruhig im Truck.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan.jpeg" rel="lightbox[2132]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2124" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan.jpeg" alt="Trampen Kasachstan" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan-300x169.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan-768x432.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan-150x84.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan-400x225.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Trampen-Kasachstan-200x113.jpeg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Die waren natürlich auch besoffen und fuhren zudem, mit einer Hüpfburg auf dem Dach, über die wohl schlechteste Straße, die ich bisher in meinem Leben befahren hatte. War auch der einzige Verkehr an diesem Morgen. Irgendwie ironisch. Wir fingen an zu plauschen. Ich wurde zu Wodka eingeladen, anscheinend wollten die eine Ziege im nächste Ort (für mich?) schlachten. Die Drei waren eine kasachische Version amerikanischen Surferboys. Allerdings besoffen anstatt bekifft und ritten die Wellen des aufgedunsenen Asphaltes mit lieblos zusammen geschweistem Stahl russicher Bauart. Aber immernhin hatten sie eine Hüpfburg dabei. Meinen einsamen Morgen haben sie auf jedenfall sehr erheitert.</p>
<p>Ein Auto kam anschließend und fuhr einfach vorbei. Wieso? Wieso fährt das einzige Auto an mir vorbei? Was ist das für eine Welt? Das war wie ein Tritt in die Eier. Ich fing an zu Laufen. Nach einer Stunde legte ich mich auf die Straße. Immernoch kein Verkehr. Das waren genau zwei Autos in sieben Stunden. Und eins fuhr vorbei. Ich konnte es immernoch nicht fassen. Tja und dann lag ich da in der Steppe, ohne Schatten, ohne Wasser und hab vor mich hin geratzt. Neben mir war ein Straßenarbeiter Stützpunkt und ich hatte dort Menschen gesehen. Die sollten irgendwann wieder da rauskommen und zurückfahren? Es ist meinem Tramperinstinkt geschuldet, dass ich da nicht heute noch stehe.</p>
<p>Ich lag auf der Straße, natürlich hinter der Ausfahrt von diesem Stützpunkt, damit ich keinen Verkehr der Arbeiter verpasse. Dann hörte ich einen LKW, konnte aber nicht sehen wo. Kann aber nur aus diesem Stützpunkt kommen. Sofort bin ich aufgesprungen, einen Hügel hoch gelaufen und sah, dass da was rausfährt. Allerdings über eine andere Straße. Scheiße. Rucksack gekrallt und dann den Berg runter gesprintet. Den Lift konnte ich mir nicht entgehen lassen. Der LKW war schon voll mit drei Leuten, aber sie haben mich trotzdem mitgenommen. 30 km aber besser als nichts.</p>
<p>An einer verlassenen Kreuzung ging es weiter. Um mich herum grasten mehrere Kuh- und Pferdeherden. Und die Straße&#8230;naja. Das Wort Betonkrebs hatte hier eine ganz neue Bedeutung für mich gewonnen. Wenn Betonkrebs wirklich existiert, dann war diese Straße eine Generalversammlung von Tumorerkrankungen. Die Straße war so schlecht, dass der Verkehr über unbefestigte Offroad Wege ging. So schlecht, dass man lieber Querfeldein fährt, als sich die Stoßdämpfer in den unzähligen Schlaglöchern zu zerbersten. Ich hab das bisher nur in den ehemaligen Sovjet Ländern erlebt, dass Straßen den Weg erschweren, anstatt zu erleichtern. Und hier hat jemand sein Meisterwerk erschaffen.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen.jpeg" rel="lightbox[2132]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2126" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen.jpeg" alt="Schlechte Straße Trampen" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-300x200.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-768x513.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-150x100.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-400x267.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-200x134.jpeg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Schlechte-Strasse-Trampen-272x182.jpeg 272w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Zurück an der Kreuzung. Ein LKW kommt vorbei, schon 4 Leute drin, nehmen mich nicht mit. Insgesamt das zweite und letzte Fahrzeug, was heute an mir vorbeifahren sollte. So gesehen war meine Trampleistung auf diesem Abschnitt fast optimal. Kaum ein Lift, den ich ausgelassen habe. Trotzdem hab ich knapp 24 Stunden für diese 400 km gebraucht. Keine leichte Strecke.</p>
<p>Mein letzter Lift war ein WAZ (schreibt man das so?). Ein russischer Zerstörer. Diese Art Bus, die wahrscheinlich nie zusammenbrechen. Und ich muss euch sagen, es war das Zweite mal, das so ein Ding für mich angehalten hat. Das Letzte mal mit Ralf in Moldawien. Die sind innen etwas breiter, als normale Busse, liegen super auf der Straße und pflügen sich ausgelassen durch jede Art von Terrain. Hat mir sehr gut gefallen. Und als ich da so drin saß wurde mir plötzlich klar: „Stefan, du musst dir so ein Ding kaufen!“ Ich will mir schon länger einen Bus zulegen. Eigentlich wollte ich eine alte Mercedes Polizeiwanne haben. Aber ehrlich gesagt, will ich nun so einen russischen WAZ. Geiles Ding. Geiles Ding!</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto.jpeg" rel="lightbox[2132]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2127" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto.jpeg" alt="Waz Sovjet Auto" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto-300x225.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto-768x576.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto-150x113.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto-400x300.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/WAZ-Sovjet-Auto-200x150.jpeg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Mit diesem Lift erreicht ich dann auch wieder zivilisiertere Gegenden mit geteerten Straßen und befand mich knapp 900 km vor meinem Zielort. Von hier war ein Direktlift mehr als möglich. Es war bereits 19:00 Uhr und ich musste nochmal etwas Essen, bevor ich auf die letzte Passage gehen konnte. Essen und Trampen verträgt sich nicht so gut zusammen. Ich sehe das als lästige Notwendigkeit, wenn ich lange Strecken mache. Die Nahrungsuafnahme ist aber wichtig, damit man nicht zuviel Energie verliert. Ich versuche das auf solchen Touren so effizient wie möglich zu halten und esse dann, wenn ich durch ein Dorf oder eine Stadt laufen muss und sowieso nicht trampen kann. Meist kaufe ich mir im Supermarkt irgendwas billiges und fettiges. Teigtaschen oder ähnliches. In Deutschland wäre es ein belegtes Brötchen und ne Bokwurst. Dazu eine Flasche Wasser, etwas Süßes, ne Banane und irgendwas zu trinken mit Geschmack. Optional noch ein Eis. Das drück ich dann innerhalb von 3-5 Minuten in mich rein, während ich zum anderen Ende der Stadt laufe. Sonst verliert man zuviel Zeit. Zeit ist Verkehr und Verkehr heißt: Hitchhiking possible.</p>
<p>Nach meiner zweiten Banane hielt ich ein Taxi an. Am Dorfende hat es keine zwei Minuten gedauert, bis ich einen Truck hatte, der nach Aktau durchgefahren ist. Direktlift zum Zielort. Wie erwartet. Leider war auch hier die Freude nur begrenzt. Gegen 01:00 Uhr hielten wir an, aßen und meine beiden Trucker boten mir ein Hotelzimmer an. Sie sagten, wir würden in 5 Stunden aufstehen und nach Aktau weiterfahren. Ich wußte, dass meine Position einfach zu gut war, um nun eine Pause zu machen und zu schlafen. Ich wollte ankommen. Hatte am Tag schon soviel Zeit verloren. Also trampte ich weiter. 20 Minuten später hielt mein Auto.</p>
<p>In Kasachstan hab ich sehr selektiv getrampt, da sowieso fast alles angehalten hat. Ich hab mich auf neue Autos festgelegt, damit ich schnell voran komme. LKW&#8217;s nur, wenn ich wollte. Alte Autos und potentielle Taxis hab ich vorbei fahren lassen. Dieser Wagen kam aus der naheliegenden Stadt und ich erwartete nicht, dass er eine weite Strecke fahren würde. Aber er hielt an. „Wohin?“ „Aktau!“ Alles klar, da simmer dabei.</p>
<p>Ich hatte im LKW vorher etwas schlafen können und obwohl ich seit drei Tagen wach war, fühlte ich mich ganz gut. Mein Fahrer war allerdings total übermüdet. Ich hab ihm angeboten, dass ich fahren könne. Nach kurzer Unterhaltung hat er dann eingewilligt und so saß ich mal wieder am Steuer. Das letzte mal was das in Kanada, ebenfalls nach 3 Tagen auf der Straße. Sehr schönes Gefühl. So muss ich wenigstens keinen Fahrer wach halten. Allerdings waren die Straßen in Kasachstan etwas schwieriger zu befahren. Immer wieder kamen Betonblasen, die es zu umfahren galt. Manchmal unterbrach der Straßenbelag und man durfte Slalom um die Schlaglöcher fahren. Aber generell fahre ich lieber selber, weil ich mir mehr vertraue als jedem Fahrer. Insbesondere, wenn diese müde sind. Gegen Morgengrauen wechselten wir wieder. Ich erreichte Aktau bei Sonnenaufgang. 3781 km in 68 Stunden und 59 Minuten, inklusive einem Borderhop und 400 km Anti-Straße. War sehr zufrieden mit dieser Strecke! Und ich hatte ne Menge Spaß mit Kasachstan!</p>
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		<title>Drei Tage wach &#8211; Trampen durch Kasachstan (1)</title>
		<link>https://warmroads.de/de/drei-tage-wach-trampen-durch-kasachstan-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 13:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war ein sonniger Tag im schönen Almaty, welcher meine nächste Route einläuten sollte. Es ging 3700 km durch Kasachstan. Den ursprünglichen Plan, durch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein sonniger Tag im schönen Almaty, welcher meine nächste Route einläuten sollte. Es ging 3700 km durch Kasachstan. Den ursprünglichen Plan, durch Zentralasien zu trampen, hatte ich aufgegeben, da die Visas für Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan insgesamt mehrere hundert Euros gekostet hätten, verbunden mit einem bürokratischen Kraftakt, den ich nach 20 Monaten auf der Straße nicht mehr über mich ergehen lassen wollte. Auch meinen Traum über den Pamyr Highway zu trampen, habe ich aufgegeben. Ein andermal. Es gab einen Plan-B. Einmal quer durch Kaschstan trampen und für 80$ ein Containerschiff nach Aserbaidschan nehmen. Das heißt zwar, ich bezahle für eine weitere Passage, aber alles andere würde mich noch mehr kosten und wäre den Aufwand nicht wert.<span id="more-2119"></span></p>
<p>In Almaty hab ich relativ schnell einen Transporter abgefangen, der mich fast 500 km nach Tazar mitgenommen hat. Ein guter Lift für den ersten Tag und der Auftakt einer der schnellsten Passagen, die ich je getrampt bin. Ich hatte schon am Anfang ein wolliges zu dieser Route und sollte nicht enttäuscht werden. Kasachstan hat mir das volle Programm geboten. Absolutes Tramphighlight. In Tazar wurde mein Spurt je unterbrochen. Ich musste das Land unterwegs nochmal schnell verlassen.</p>
<p>Beim Grenzübertritt nach Kasachstan gibt es ein On-Arrival Visa für 15 Tage. Ich war schon 5 Tage da und wusste nicht, wielange ich auf mein Aserbaidschan Visa muss. Und ebensowenig, wann denn dieses ominöse Containerschiff ablegen würde. Daher lieber einmal kurz über die Grenze und mir nochmal 15 Tage Visa holen. Zur Grenze musste ich extra nach Süden trampen. Es war kurz vor Sonnenuntergang und ich ärgerte mich über diesen Umweg, der mich insgesamt drei Stunden kosten sollte. War aber eine interessante Erfahrung mit freundlichen Menschen in Uniform.</p>
<p>Die letzten 15 km nahm mich ein Muslim mit, der gerade auf dem Weg zum Fischmarkt war. Wir befanden uns mitten im Ramadan. Heißt: Kein Essen und kein Trinken solange die Sonne am Himmel ist. Er holte wohl Abendessen für die bevorstehende Dämmerung. Kasachstan ist sehr heiß und für mich war es unvorstellbar, wie er den ganzen Tag aushält, ohne etwas zu trinken. Ramadan bedeutet aber auch, dass jeder Gast als Geschenk Gottes angesehen wird. Muslime sind generell super gastfreundlich, wie ich in Syrien und der Türkei schon am eigenen Leib erfahren durfte. Das er mich extra 15 km an die Grenze gefahren hat, obwohl er da nicht hin musste, nahm ich dankend an, da es ihm eine besondere Freude schien, mir zu helfen. Und man will ja auch niemanden vor den Kopf stoßen. Am Ende hat er mir noch 5000 Tenghe (ca. 16€) gegeben, damit ich mir etwas zu essen kaufen kann. Solche Geldgeschenke sind mir überhaupt nicht recht. Ich lehne sie immer ab am Anfang, meine Fahrer bestehen aber darauf und ich lenke dann ein. Aus Höflichkeit. Und weil auch Geben eine Freude sein kann.</p>
<p>An der Grenze bin ich schnell raus und dann wieder rein ins Land. So einen „Border Hop“ hab ich zum ersten mal gemacht. Bei der Ausreise wurde ich gefragt, wo ich hin will. Ich war natürlich ehrlich. Nur eine kurze Runde drehen. Visa erneuern. Die Beamtin hat das mit einem Kopfschütteln quittiert. Ich versuchte unser beider Gesicht zu wahren: „Naja, vielleicht auch nicht Visa erneuern, sondern Kirgistan besuchen?“, untermalt mit einem charmanten Lächeln. Das schien für alle Beteiligten akzeptabel In Kirgistan kam eine intensivere Kontrolle. Waffenschmuggel, Terrorismus? Oder doch nur ein Grund 15 Minuten die Bilder auf meiner Kamera anzuschauen? Der scheißende Junge aus meinem <a href="https://warmroads.de/de/15-000-km-durch-china-trampen-25-tibetanische-bergstrassen/">China Artikel</a> kam auf jedenfall gut an bei den Beamten. Wurde dann gleich mal die Kamera herum gereicht und ich war aus dem Schneider.</p>
<p>Nach der offiziellen Einreise in Kirgistan bin ich einmal um das Gebäude gelaufen und hab mich wieder Richtung Kasachstan eingereiht. Ausreise Kirgistan ging relativ problemlos. Der Grenzbeamte hatte allerdings den Stempel verkackt und musste einen Zweiten in meinem Pass machen. Auf der kasachischen Seite hatte ich dann einen sehr netten und högst motivierten Grenzbeamten. Ich dachte erst, es würde evtl. Stress bei der Einreise geben, aber da hatte ich mich getäuscht. Als ich dran kam, war der zuständige Beamte regelrecht begeistert, einen Deutschen zu sehen. Hat mir allerlei Fragen gestellt. Hier verschwamm wieder die Grenze zwischen Interesse und Pflichterfüllung. Zum Glück wollte er nicht meine Kamera sehen, aber der scheißende Junge hätte ihm sicher auch gefallen.</p>
<p>Der ganze Prozess hat dann auch etwas länger gedauert. Hinter mir hatten sich mittlerweile ca. 15 Menschen angesammelt. Da stehst du nun am einzigen Schalter der offen war, in deinem gelben, auffallenden Anzug und hast diese Schlange hinter dir, die so ungeduldig wurde, wie deine Pionierblasen-Fußball-Freunde, die erst zur Halbzeitpause herausgefunden haben, dass die Fußballkneipe nur eine Toilette. Unisex. Im Rücken die Ungeduld und hinter der Scheibe, ungesehen vom Rest der Meute, sitzt der Grenzbeamte und freut sich über deine Existenz. „Very nice to see you! Hope we meet again! Have a nice trip! Enjoy Kazachztan!“ Die Verabschiedung hörte gar nicht mehr auf. Irgendwann war ich dann aber durch und hab schnell das Weite gesucht, bevor mir jemand ans Bein pissen konnte.</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan.jpeg" rel="lightbox[2119]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2122" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan.jpeg" alt="Sonnenuntergang Kasachstan" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan-300x169.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan-768x432.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan-150x84.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan-400x225.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Sonnenuntergang-Kasachstan-200x113.jpeg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p><a href="https://warmroads.de/de/technische-anleitung-zum-trampen-durch-grosse-staedte/">Stadttrampen</a>. Es war bereits dunkel und ich musste irgendwie da durch. Wieder Geld geschenkt bekommen. Irgendwann hab ich mir sogar etwas zu Essen gekauft. Hatte den ganzen Tag mit Trampen und Grenze verbracht und keine Zeit für eine Pause genommen. Vom Laden direkt einen weiteren Transporter abgefangen. Der hatte keine Chance, hat da gerade seine Scheiben geputzt und das lass ich mit natürlich nicht entgehen. So hatte ich meinen ersten 200 km Nachtlift. In die nächste Stadt. Dann ging es ab. Keine Grenze, kein Umweg mehr. Ich nahm Fahrt auf. Und wie.</p>
<p>Trampen in Kasachstan ist generell sehr angenehm und man merkt sofort, dass man in einem Post-Sovjet Land ist. Überall an der Straße stehen Leute und Trampen. Autos halten super schnell an und die jeder versteht den Unterschied zwischen Avtostop und der normalen Mitfahrgelegenheit. Ich hab natürlich Sonderstatus als Ausländer, aber ich mache immer sehr klar, dass ich Avtostop mache und kein Geld gebe. Kann dann jeder selbst entscheiden, ob sie mich einladen wollen. Meistens sagen die Leute dann trotzdem: „Komm! Kein Problem!“ Nachttrampen in Kasachstan ist auch ein besonderes Kapitel. Ich konnte keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht feststellen. Autos halten genauso schnell an. Bißchen weniger Verkehr, aber die Fortbewegung geht genauso gut. Kasachstan ist auf jedenfall mein Lieblingsland bezüglich des Nachttrampens.</p>
<p>Ich kam irgendwann vor einer Polizeikontrolle raus. Die eignen sich immer besonders gut zum Trampen und das sollte mir in dieser Nacht den entscheidenden Vorteil geben. An der Kontrolle standen viele Trucks, meist aus Kirgistan. Daneben eine Meute Taxi-Fahrer, die nur darauf wartete, dass irgendjemand aus dem Verkehr gezogen werden würde und ein Taxi zum nächsten Hotel brauchen würde. Die Taxi-Fahrer und Polizisten schienen sich auch gut zu kennen und in einer sonderbaren Symbiose unter Parasitären Lebensformen zu leben. Wie als würde die Mücke neuerdings eine Zecke auf dem Rücken mitbringen. Es erübrigt sich, zu erwähnen, dass mal wieder ein Fototermin anstand. Wobei die Selfie Kultur etwas unterschiedlich zu China ist. In Kasachstan drängen mich die Leute regelrecht, dass ich ein Foto mit Ihnen mache. Also ich mit Ihnen für meine Erinnerung, nicht weil sie ein Foto mit mir möchten.</p>
<p>Die Nacht verlief gut, zum Morgengrauen hatte ich mehr als 1000 km hinter mir. Die Straße wurde allerdings zusehends leerer und ich verstand langsam, was mit der kasachischen Steppe gemeint war. Hat mich sehr an Argentinien erinnert, nur das hier wirklich NICHTS war und in Argentinien doch noch eine gewisse Zivilisation existiert. Wie auch immer, das erste Auto an diesem Morgen hielt an und nahm mich 400 km nach Norden mit. As easy as making a pie. Gleiches Spiel noch einmal später, das erste Auto hielt an und lud mich ein. Wohin sie fahren? „Aktau.“ „Aktau?“ Ich fiel aus allen Wolken. Da wollte ich hin. Das waren allerdings noch 2200 km. Und so saß ich in meinem Direktlift!</p>
<p>Ich bin schon so viel getrampt und hab genug erlebt, dass ich bei solchen Superlifts etwas vorsichtiger geworden bin. Meine beiden Fahrer hatten eine gut gepflegte Glatze, Stiernacken und sprachen nicht, sondern heizten nur mit 130 km/h durch die grün, grasige Einöde. Ich wusste nicht, ob ich wirklich in diesem Auto bleiben würde. Erster Stop an der Tankstelle. Danach kurzer Plausch und wir aßen etwas zusammen. Die Stimmung wurde besser, die Beiden waren freundlich und danach fühlte ich mich sicherer mit dem Lift. Dann bin ich eingeschlafen. Wir hatten eine andere Route genommen, als die, die ich mir von Google habe geben lassen. Ist okay, dachte ich. Vielleicht ist die Straße einfach Scheiße. Ca. 200km Umweg. Kein Ding. Gegen 18:00 Uhr hat sich dann allerdings bewahrheitet, was ich befürchtet hatte. Ich sollte aussteigen. Irgendwo auf der Umwegstrecke, wo ich ja eh nicht durchtrampen wollte. Ich versteh nicht warum, aber es war anscheinend auch keine Zeit zum diskutieren. Also Rucksack nehmen, raus und die Beiden fahren weiter in meine Richtung.</p>
<p>Normalerweise würde ich mich nun fürchterlich ärgern und schlechte Laune haben, aber da ich diese Situationen schon kenne, nahm ich es gelassen und machte da weiter, wo ich aufgehört hatte. Schlechte Laune bremst nur aus und ist daher zu vermeiden. Der nahe Polizeiposten zwang mich mit ihnen ein Foto zu machen. Der Polizist war übelst zukekokst. Meine Güte. Total hyperaktiv und hat die Nase ständig hochgezogen. Dass das niemandem aufgefallen ist?</p>
<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan.jpeg" rel="lightbox[2119]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2123" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan.jpeg" alt="Polizei Kasachstan" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan.jpeg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan-300x169.jpeg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan-768x432.jpeg 768w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan-150x84.jpeg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan-400x225.jpeg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/09/Polizei-Kasachstan-200x113.jpeg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
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		<title>Persönliche Bestzeit &#8211; Wie man seine Geschwindigkeit beim Trampen kalkuliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2016 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einige Langstrecken (4000-12.000 km) in verschiedenen Ländern auf unserem Planeten getrampt. Gerade habe ich eine Stunde damit verbracht, meine Logbücher zu analysieren. Weils so schön ist. Hier die Ergebnisse: Auf meinen Routen durch Asien und Amerika hab ich stets versucht, meinen Langstreckenrekord aus Argentinien (2532km in 38h 49m; <strong>Ø65km/h</strong> von Buenos Aires nach Rio Gallegos) zu übertreffen. Am schnellsten war ich in Kazachstan von Almaty nach Aqtöbe (2221 km in 32 h 28m; <strong>Ø68km/h</strong>). Und auch in China hatte ich einen sehr guten Run von <a href="https://goo.gl/maps/i1L2H8Aw2dP2">Dali nach Harbin</a> (4589 km in 82h 38m; <strong>Ø55 km/h</strong>).</p>
<p>Wie schnell ihr trampt, hängt vorallem mit eurer Technik zusammen. Tagsüber wird die Geschwindigkeit eines nicht-fortgeschrittenen und eines fortgeschrittenen Trampers mehr oder weniger gleich sein. Man kann sich mit dem richtigen Equipment und Technik jedoch auch ohne Probleme Nachts bewegen. Da gibt es zwar weniger Verkehr, aber dafür fahren die Lifts weiter. Fortgeschrittene Tramper nutzen die Nacht für ihre Bewegung.<span id="more-2027"></span></p>
<p>Auf meiner <a href="https://warmroads.de/de/langstreckentrampen-von-new-york-nach-alaska/">„Royal Stage“</a> von New York nach Alaska habe ich eine sehr gute Zeit erreicht, als ich Kanada durchquert habe. Ich hatte einen run von <a href="https://goo.gl/maps/NGsxLSb5JPU2">Thousand Islands USA/Kanada Grenze nach Otter Falls/Haines Junction Yukon Territorium</a> 6071 km in 107 Stunden und 8 Minuten (<strong>Ø56 km/h</strong>). Ich behaupte das ist schneller, als selber zu fahren. Und aufgrund der angemessenen Länge dieser Tour, möchte ich es meine persönliche Bestzeit nennen.</p>
<p>In der russischen Tramplehre kalkuliert man die durchschnittliche Geschwindigkeit im <strong>Sommer</strong> mit ungefähr <strong>50 km/h</strong>. Für den <strong>Winter</strong> sind ca. <strong>40 km/h</strong> veranschlagt. Und das gilt für die meisten entwickelten Länder wie Iran, USA, Kanada, China, Rußland, Deutschland, Argentinien. Die Kalkulation muss entsprechend angepasst werden, wenn es bergiges Gelände mit vielen Serpentinen zu überwinden gilt. Prinzipiell sagt man: Je höher die Straße liegt, desto langsamer ist die Kalkulation. In <strong>technisch, schwierigeren Regionen</strong> kann die durchschnittliche Wegstrecke schonmal auf <strong>200-300 km am Tag</strong> runter gehen. Ich persönlich hab das erfahren, als ich das <a href="https://warmroads.de/de/wenig-verkehr-auf-dieser-strasse-aber-ist-bestimmt-schoen-da/">bolivianische Hochland</a> durchquert habe.</p>
<p>Je länger die Tour geht, desto schwerer ist es natürlich, die Geschwindigkeit hoch zu halten. Wäre ich auf meiner Kanada Route durchschnittlich 3 km/h langsamer gewesen, dann hätte ich am Ende 321km weniger Distanz zurückgelegt. 3 km/h klingt wenig, macht aber einen großen Unterschied.</p>
<p>Als ich angefangen habe zu trampen, haben wir immer Pi-mal-Daumen <strong>das Doppelte der normalen Fahrtzeit</strong> kalkuliert. Für Anfänger ist das eine sichere Orientierungshilfe, die ihr leicht erfüllen könnt. Wenn ihr an diesem Maßstab scheitert, dann macht ihr etwas falsch. Mit den oben genannten Routen in Süd-, Nord-Amerika, sowie Asien, kann man jedoch gut sehen, dass die Richtwerte unserer russischen Freunde durchaus realistisch sind. Besonders auf langen Strecken.</p>
<p>Generell ist man alleine immer ein bisschen schneller als zu zweit. Mit drei Personen wird das Trampen jedoch signifikant langsamer werden. Ländergrenzen sind immer anders, jedoch kann man durchschnittlich mit 1 Stunde Verzögerung rechnen, wenn ihr ein neues Territorium betretet. Große Städte sind ebenfalls ein Problem, besonders wenn es keine Umgehungsstraße gibt. Zwei Stunden sollten zusätzlich zur normalen Fahrtzeit eingeplant werden, wenn ihr euch durch ein Moloch wie La Paz oder Panama City kämpfen müsst. Mit oder ohne öffentliche Transportmittel. Durchquerung von Städten ist eine der schwersten Disziplinen beim Langstreckentrampen und ein Anfänger kann hier durchaus auch mehr Zeit verlieren.</p>
<p>Je erfahrener die Tramper sind, desto kleiner wird der Unterschied in der Bewegungsgeschwindigkeit zueinander sein. Und zwar unabhängig von Geschlecht und Alter. Wer behauptet, dass es mit einer Frau schneller geht, nur weil sie eine Frau ist, der hat vielleicht zu wenig Erfahrung, selber Autos zum Anhalten zu bewegen. Und wenn eine meiner Trampkolleginnen schneller als ich unterwegs ist, dann hat das weniger mit ihrem Geschlecht zu tun, sondern damit, dass sie die bessere Technik hat.</p>
<p>Generell will ich mit diesem Artikel nur zeigen, dass Trampen planbar ist und die Geschwindigkeit davon abhängt, wie gut euer Trampskill ist. Dazu gehört eure Körpersprache, Kleidung, euer Auftreten, Gestik und Mimik, wie gut kommuniziert ihr mit den Autos und wie charmant könnt ihr die Fahrer zum anhalten bewegen. Außerdem ist die Positionierung überaus wichtig und dass ihr taktische Fehler vermeidet, wie z.B. dem Fahrer überlassen, wo er euch rauslässt oder Lifts nehmen, die euch keinen Vorteil bringen. Das alles sind Parameter, die eure Geschwindigkeit mitbestimmen und diese sind weitaus wichtiger, als Glück. Wer behauptet, dass Trampen nur vom Glück abhängt, der weiß wahrscheinlich nicht, wie man richtig trampt.</p>
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