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	<title>Ecuador &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Trampen in&#8230; (13) Ecuador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 20:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen in...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ecuador war für mich Transitland. Exakt 22,5 Stunden hab ich für die Durchquerung gebraucht. In Ecuador gibt es den amerikanischen Dollar als offizielle Währung,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ecuador war für mich Transitland. Exakt 22,5 Stunden hab ich für die Durchquerung gebraucht. In Ecuador gibt es den amerikanischen Dollar als offizielle Währung, was am Anfang etwas irritierend wirkte, da man doch mitten in Südamerika war. Dementsprechend hat sich auch das Land gezeigt. Sehr amerikanisiert. Insgesamt recht durchschnittliche Tramperfahrung dort gemacht, bei Kentucky Fried Chicken gegessen und mich an der schönen Natur erfreut.<span id="more-1363"></span></p>
<h2 style="text-align: justify;">Statistik</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zurückgelegte Distanz: </strong><strong>964</strong><strong> Kilometer</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Anzahl der Lifts: </strong><strong>21</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Durchschnittliche Wartezeit: </strong><strong>14</strong><strong> Minuten </strong><strong>31</strong><strong> Sekunden</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><strong>Standzeit Gesamt: </strong><strong>5</strong><strong> Stunden </strong><strong>06</strong><strong> Minuten </strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Log könnt ihr <a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2016/02/Log-Ecuador.ods">hier</a> runterladen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Meine Route</h2>
<p style="text-align: justify;">Durch Tumbes/Peru habe ich im Süden die Grenze passiert, hatte dann einen Nachtbus getrampt nach Guayaquil und bin von dort über Quito an die kolumbianische Grenze im Norden. Eine <a href="https://www.google.com/maps/dir/Ipiales+-+Departamento+de+Nari%C3%B1o,+Kolumbien/Guayaquil,+Ecuador/Tumbes,+Peru/@-1.3720616,-79.0458228,8z/data=!4m11!4m10!1m2!1m1!1s0x8e296be8ff9ef0bb:0x10cc77dc7bc71d2c!1m2!1m1!1s0x902d13cbe855805f:0x8015a492f4fca473!1m2!1m1!1s0x90338d2b3a3c6f9b:0xf96e656902d0dbf3!3e0">kurze Route</a> einmal direkt durch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Menschen</h2>
<p style="text-align: justify;">Etwas sonderbar kamen mir die Ecuadorianer schon vor. Ich hab hier die Menschen mit dem besten Spanisch kennengelernt. Wohl auch, weil die sich besonders viel Mühe gegeben haben, mit mir zu sprechen. Hatte das Gefühl, einige Ecuadorianer können einen guten Draht zu Fremden aufbauen und das dies wohl auch mit dem „Amerika-Gefühl“ im Land zusammenhängt. Die Autos, die Haltung, so wirklich Südamerika war es nicht. Daneben hab ich aber auch ein paar wirklich strange Lifts gehabt. Bisweilen etwas nervös kamen mir einige Menschen vor. Trotzdem freundliche Menschen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Straßen</h2>
<p style="text-align: justify;">Straße waren super, aber auch hier, wie in Chile, fehlte einfach eine angemessene Haltefläche. Im Süden des Landes ist Dschungel und alles recht eng zusammengerückt. War manchmal schwer, da eine gute Position zu finden. Ähnlich wie in Chile ist hier die Mischung aus schnellen Straßen und wenig Haltefläche recht negativ zu bewerten, da sich diese beiden Faktoren gegenseitig verstärken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten erinnerte mich das Straßennetz in Guayaquil stark an einen amerikanischen Highway, obwohl es dann in die engen Landstraßen übergeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ein Kommentar zu Quito. Ich hatte große Bedenken durch diese riesige Stadt durchzutrampen, die sich aber dann als völligst unbegründet herausgestellt hatten. Quito liegt im Tal und über Quito entlang der Berge zieht sich ein wunderbar großer Highway, der an allen Stellen (mit etwas laufen und suchen) gut zu betrampen ist. Kein Vergleich zu anderen Städten vergleichbarer Größe. Absolut transit-geeignet! Und es ist recht schön dort! Ich war positiv überrascht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Taktik</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich habe nichts besonderes in Ecuador gemacht. Meist am Ortsende gestanden oder einen der wenigen Kreisverkehre gesucht. Positionierung ist natürlich wichtig, da die Halteflächen so wenig vorhanden sind. Ecuadorianer sind allerdings recht mitnahme-freundlich. Nicht das Beste, aber auch nicht das schlechteste Land zum trampen. Schaut einfach, dass ihr immer einen Kreisverkehr oder eine Auffahrt zur Autobahn findet. Damit der Verkehr abbremsen kann. Daumen raus und so solltet ihr einigermaßen schnell einen Lift kriegen. Enjoy!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fotos</h2>
<p style="text-align: justify;">Hab leider keine Bilder gemacht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">Besonderheiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie schon erwähnt gibt es den amerikanischen Dollar in Ecuador, was etwas irritierend ist. Darüber hinaus ist es natürlich auch etwas teurer als die anderen Länder und im speziellen als die Nachbarn Kolumbien und Peru!</p>
<p style="text-align: justify;">Ecuador hat eine Reihe Vulkane rund um Quito, die sich lohnen, besucht zu werden. Ich selbst war nicht da, sondern es wurde mir nur von mehreren Seiten empfohlen. Generell ist die Natur um die Hochebene von Quito absolut wunderschön und erinnert etwas an ein ausgedehntes Alpenpanoramadorf.</p>
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		<title>Ohne Schlaf und ohne Geld trampen &#8211; Ecuador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 03:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der peruanische Norden wirkte irgendwie gefährlich. Weiß auch nicht wieso. Die Leute waren sehr besorgt. Ich kam halb Zwölf in Tumbe an und wollte...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der peruanische Norden wirkte irgendwie gefährlich. Weiß auch nicht wieso. Die Leute waren sehr besorgt. Ich kam halb Zwölf in Tumbe an und wollte ans Ortsende laufen und dort trampen. Weit sollte es sein. Nagut. Ich hatte schon zwei Nächte ohne Schlaf hinter mir. Die dritte Nacht machte mir zu schaffen. Vernunft und Prinzip führten wieder mal eine wilde Diskussion. Sollte ich vielleicht einfach ein Taxi ans Ortsende nehmen&#8230;..Innerorts ist ja okay. Nagut. Allerdings lehnte der erste Taxifahrer ab, weil es ihm am Ortsende zu gefährlich war. TukTuk wollte viel Geld, dafür war ich zu geizig. Bis zur Grenze waren es aber nur noch wenige Kilometer. Ich gönnte mir letztendlich für 1,30€ ein Sammeltaxi. Das erschien mir effizienter als wegen ein paar Kilometern wieder zwei Stunden zu verlieren und in der sonderbaren Grenzgegend rumzulaufen. War mir heute nicht so danach. Normalerweise geb ich auf Gefahrenbekundungen nicht allzu viel, aber da ich schon fast 72 Stunden wach war, wollte ich in diesem Zustand keine kritischen Situationen erleben. Ich hatte also etwas Schiss.<span id="more-880"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Technische Fehler und Nachtlifts</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Taxi sollte dann auch in die eigentliche Grenzstadt fahren. Als die Kreuzung nach Fronteira kam, wollte ich aussteigen und laufen. Die ließen mich aber nicht. Es sei ja so gefährlich und in der Stadt ist auch ne Grenze. Mas facil, viel einfacher. Jaja. Letztendlich landete ich an einer Brücke, Stadtmitte, mit einem schlafenden Beamten, konnte unbehelligt nach Ecuador laufen, aber kriegte dort keinen verfickten Stempel in meinen Passport. Den gabs nur an der anderen Grenze. Klassischer Fehler. Bei sowas dreh ich immer durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Karte hatte ich liegenlassen, als wir das letzte mal Fisch gegessen haben. Da stand ich nun mitten drin. Wieder alles verkackt. Es gab also nur die Option nochmal ebend ein Taxi (innerorts) zu nehmen. Ich war zu gemütlich. Handelte noch einen billigen Preis aus, da ich noch 3 Dollar für Essen behalten wollte. Und Freitag Nacht 00:55 Uhr war ich endlich auf ecuadorianischem Boden. Die Nacht lag vor mir. Nicht mehr weit nach Quito und dann nur noch 1100km nach Bogota. Klingt nicht so, war aber irgendwie motivierend für mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Lift in Ecuador war mit der Polizei. Die Streife nahm mich zur nächsten Kontrolle mit. Dort hielten drei Lastwagen, ich fragte wohin, die meinten Mitnehmen läuft nicht, ich solle aber doch mal den Reisebus da drüben fragen. Das würde sicher gehen, wenn ich kein Geld hätte. Das machte ich. Ich ließ meinen ganzen Charme spielen und erwischte Fahrer und Fahrkartenfrau zusammen im Cockpit (sitzend). Sie willigten ein. Ich verstand zwar nicht wohin es ging, aber bekam einen Platz, Straße Richtung Bogota, geht klar. Busticket kostete eigentlich 8 Dollar. Fahrt dauerte vier Stunden. Auch in Nacht drei hatte ich meinen Nachtlift erwischt. Diese vier Stunden schlief ich in einem Bussitz und ihr glaubt nicht, wie komfortabel das war. Kurz nach Abfahrt Augen zu und im Morgengrauen aufgewacht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wieso verkack ich meine Route ständig?</h3>
<p style="text-align: justify;">Da fiel ich nun völligst zerstört aus dem Bus, mit drei Dollar in der Tasche und ohne Karte. Es war schon hell, perfekt zum weitertrampen. Erstmal checken wo wir sind. Und die erste Karte zeigte mir&#8230;..Guayaquil, Westküste Ecuador. What the&#8230;!?! Falsche Richtung. 600Km nach Quito. I fucked it up again&#8230;.vom Weg abgekommen. Okay, keine Zeit verlieren, ich muss Boden gut machen. Letztendlich fand ich aber heraus, dass der Fehler nicht ganz so schlimm war, weil ich so nicht den direkten Weg durch die Berge nahm, sondern über die flache Ebene nach Quito fahren konnte. Vielleicht sogar schnellerer Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Ecuador war wie ein südamerikanischer Außenposten der USA, ganz anders zu den Ländern zuvor. Überall amerikanische Autos, Dollar als Währung und gut ausgebaute Highways, die über klassische Auffahrten zu betrampen sind. Einige schnelle Lifts, ein bißchen Laufen und irgendwann gegen acht Uhr morgens stand ich am Ende irgendeiner Stadt mit schöner Trampstelle.</p>
<figure id="attachment_882" aria-describedby="caption-attachment-882" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador.jpg" rel="lightbox[880]"><img class="size-full wp-image-882" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador.jpg" alt="Kleines leckeres Street Food Frühstück in Ecuador." width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Stree-Food-Ecuador-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-882" class="wp-caption-text">Kleines leckeres Street Food Frühstück in Ecuador.</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">&#8222;Willst du wirklich hier essen und nicht lieber da drüben?&#8220;</h3>
<p style="text-align: justify;">Kurze Pause, da gab es Street Food. Musste ich ausprobieren. 1,50 Dollar für eine Schüssel voll Reis mit einer Art Curry/Gulasch und Kräutern. Erschien mir im Preis-Energie Verhältnis als sehr lohnenswert. Die Leute waren etwas skeptisch, ob ich denn wirklich hier Essen wollte? Sie deuteten auf ein Restaurant am anderen Ende der Straße. Ich lehnte dankend ab. Natürlich will ich hier Essen! Hier in eurem reudigen Kapuff für 1,50€. Und es war wirklich etwas reudig. Reudiger als ich es erwartet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Der gealterte Küchenchef schnappte sich ein Schälchen, welches mit anderen Schälchen in einem Wasserbad stand und noch alte Essenreste von dem Nutzer davor beinhaltete. Kurz abgespühlt mit Wasser, richtig sauber war es nicht, aber der Reis sollte das überdecken. Mit den Kräutern sah es auch echt gut aus, roch fantastisch. Die Soße konnte was. Ich fotographierte, da ich seit einiger Zeit Straßenfood dokumentiere und lies mich zum Essen nieder. Irgendwas war komisch an diesem Gericht, irgendeine Zutat war recht zäh. Dachte erst, es wäre fettiges Fleisch, aber irgendwann fand ich heraus, das alle Fleischstücke ziemlich zäh waren und nach Gummisohle geschmeckt haben. Das war wirklich sonderbar. Da war einfach kein geniessbares Stück dabei. Gegessen hab ich trotzdem alles. Habs ja schließlich bezahlt und brauchte die Energie zum trampen. Prinzipiell mach ich mir unterwegs auch um nichts anderes Gedanken, als meine Tour optimal und Effizient zu trampen. Objectives eben.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige kurze Lifts weitergetrampt, einmal nen schönen Pick-Up mit Ladefläche erwischt, der mir im sonst heißen Dschungelklima etwas Erfrischung versprach. Irgendwann hatte ich einen Fahrer der unbedingt wissen wollte, wieso ich diese Reise mache. Ich erklärte ihm, dass ich einmal um die Welt trampen will. Ja, aber warum? Weil ich einmal um die Welt trampen will. Ja, aber warum diese Reise? Weil ich&#8230;.  Hoffnungslos. Er wird es nicht verstehen. Nicht das letzte mal, dass ich diese Konversation haben werde. Ich weiß auch nicht, was daran nicht nachvollziehbar sei.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Mutti-Lift</h3>
<p style="text-align: justify;">Ortsende von St. Dominguez, ich trampe. Jeep mit zwei Frauen fährt vorbei, sie schauen mich an. Zwei Minuten später kehren sie um und laden mich ein. Manche Leute brauchen etwas länger um sich zu Entscheiden. Speziell mit meinen weiblichen Mitnehmerinnen passiert sowas schon ab und zu mal. Sie waren sehr herzlich, ich verstand zwar nur eine der Beiden, aber wir hatten eine gute Konversation in Spanisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob ich denn schon was gegessen hatte? Es war Mittag. Seit dem Ekelfood am Morgen hatte ich nichts mehr gehabt und auch nur noch 1,50$ in der Tasche. Irgendwie gefiel es mir, nach drei schlaflosen Nächten und dieser ätzend langsamen und langen Route dann noch den Schwierigkeitsgrad mit absoluter Armut zu erhöhen. Obwohl ich das sonst nicht so mag. Die beiden zögerten nicht lang und am nächtsen KFC bogen wir ab und es gab erstmal ein schönes Chicken Menü. Da sag ich natürlich nicht nein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war so hungrig und den viel zu großen Softdrink konnte ich garnicht schnell genug leeren. Die Nachtische (Butterkeks, yummi) hab ich von allen drei Menüs bekommen. Die beiden wollten ihre Kekse nicht. Essen schmeckt sowieso viel besser, wenn man hungrig ist und nicht weiß, wann es das Nächste gibt. Wir fuhren nach Quito, ich versuchte wieder etwas zu schlafen, aber meine Fahrerin raste dermaßen aggressiv die Serpentinen zur Stadt hoch, dass ich nur schwerlich zur Ruhe kam. Auf meiner verlorenen Karte war Quito nur ein langer gelber Fleck. Ich hatte schon Angst für der Durchfahrt, war aber froh noch vor Dunkelheit anzukommen. Städte nehmen immer soviel Zeit in Anspruch. Die Beiden haben meinen Plan verstanden und ließen mich an der Autobahn im nördlichen Teil raus. Super für mich. Letztendlich aber auch halb so wild, weil die Autobahn oberhalb der Stadt verlief und super zu betrampen war.</p>
<figure id="attachment_884" aria-describedby="caption-attachment-884" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick.jpg" rel="lightbox[880]"><img class="size-full wp-image-884" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick.jpg" alt="Quito Ausblick" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/07/Quito-Ausblick-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">Quito</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Wasser?</h3>
<p style="text-align: justify;">Es war Nachmittag. Ich fragte in einer Tankstelle, ob die mir meine Wasserflasche auffüllen könnten. Wasser, ja haben wir hier im Kühlschrank. Ne Kollega, hab kein Geld. Er verwies mich auf den Wasserhahn am Klo. Das Wasser war so verchlort, dass es sogar milchig wurde. Also kein Wasser. Es gab noch ein zweites Klo außen, da war aber dasselbe Problem. Ich fragte zwischendurch Autos an der Tankstelle um irgendwie aus der Urbanzone rauszukommen. Der Restaurantchef hatte anscheinend gesehen, dass ich kein Wasser bekommen habe und Pfiff plötzlich nach mir, wie nach einem Hund. Ich drehte mich um und fragte was los sei. Ich sollte kommen. Danach gab es eine Flasche mit kühlem Sprudel für mich. Direkt aus dem Cola Automaten gezapft. Leckaschmatzifakus! Ich lief sodann auf der Stadtautobahn Richtung nächste Ampel, um mir etwas anzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Taxi, mal wieder. Diesmal lange Diskussion. Keine Kohle. Wie keine Kohle? Ja, ich hab keine Kohle, kannst mich mitnehmen oder stehenlassen. Keine Kohle? Ne, Nada amigo. No tengo. Er ließ mich einsteigen. Dieses Gespräch führte sich die gesamte Fahrt fort. Er Begriff es einfach nicht. Er bot mir die Fahrt für ein paar Dollar an. Ich hatte noch 1,50$, die ich aber auf keinen Fall irgendeinem Taxi Missverständnis in den Rachen werfen würde. Meine Kommunikation war schließlich klar, entweder du nimmst mich mit, oder nicht. Aber ich hab kein Geld. Der Fahrer wurde etwas sauer, weil er es absolut nicht verstehen wollte. Ich solle ihm doch etwas Geld geben. Ja, hab aber keins. Hab Zigaretten. Ne, er raucht nicht. Nagut. Am Ende hat er trotzdem eine Kippe genommen und ich konnte ohne Zwischenfälle aussteigen. Standort kurz vor dem Flughafen an einer Tollstation.</p>
<p style="text-align: justify;">Da war dieser Opa mit seinem rostigen Chevrolet. Ich hatte ihn schon an der Tanke vor der Toll-Station gesehen. Ich rannte, um ihn vor dem Bezahlen abzupassen. Etwas überrascht war ich von mir selbst, aber die Tramperinstinkte gingen mal wieder mit mir durch. Ich schrie regelrecht in sein offenes Fenster „Permissio, fahren sie in die und die Richtung?“. Er zeigte mir an, ich solle einsteigen. Der Opa war mega putzig. Sprach mich immer mit „Señor&#8220; an. Das hat mir gut gefallen. Er hat ständig herzlich gelacht, als ich ihm von meiner Reise erzählt hatte. Wohlfühllifts. Lies mich auch an einer super Position raus.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Grenzerfahrung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Position war ein schöner Kreisel, der an meiner Ausfahrt allerdings von einigen Menschen besetzt war, die dort alles anhielte, was vorbeikam. Busse, Autos, Taxis. Und da waren recht viele Leute. Große Konkurrenz also. Ich ging einfach 50m weiter nach hinten, zog meine Reflektoren an, ergänzte noch eine warme Schicht unter meinen Anzug und trampte von da weiter. Mittlerweile setzten erste Verschleißerscheinungen ein. Die vierte Nacht auf der Straße brach an und mein Körper gab mir langsam zu erkennen, dass er ziemlich am Ende war.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich fing an zu frieren, hatte leichte Kopfschmerzen. Bald bekam ich meinen Lift. Es war ein guter Lift, 200km weiter nördlich, in Schlagdistanz zur Grenze. Im Auto machte sich allerdings ein fiebriges Gefühl in mir breit. Mir war plötzlich total heiß und ich fühlte mich sehr schwach. Durch das rumgekurve wurde es nicht besser. Wasser trinken. Dunkelheit. Da war es also. Mein Limit. Hatte mich schon gefragt, wie lange ich durchalten kann. Aber ich bin auch mit einem Kater gestartet. War vielleicht nicht der beste Anfang. Und der vorherige Tag im heißen ecuadorianischem Dschungel setzte mir noch etwas zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Lift war vielleicht der erste Mensch, den ich wirklich 100% in Spanisch verstand. Er fuhr schnell, hatte ein sehr gutes Auto und wir sammelten noch seine Frau in der Stadt ein, bevor er mich dankenswerterweise am Ortsende an einer großen Tankstelle raus lies. Nach dem Aussteigen musste ich mich erstmal kurz sammeln. Es war 20:15 Uhr. Mir ging es immernoch recht schlecht, aber die Zeit drängte, da ich ja noch zur Grenze gelangen wollte und dann einen Nachtlift ins Landesinnere von Kolumbien anpeilte. An der Tankstelle fragte ich einige Autos. Wenn sie mich auf den Bus verwiesen, erklärte ich, dass ich kein Geld habe, was den Tatsachen entsprach. Seit den KFC Frauen am Nachmittag hatte ich nichts mehr gegessen. Ein junges Pärchen drückte mir ein paar Groschen in die Hand, die allerdings noch nichtmal für den Bus reichten. Danke.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zur Grenze fahren</h3>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann ein Pick-Up mit einem Haufen Menschen. Wo sie hinfahren, ach in meine Richtung, habt ihr noch was frei? Sie warteten anscheinend auf eine weitere Person und wenn die nicht kommen sollte, könnte ich mitfahren. Die Person letztendlich doch, aber mitgenommen haben sie mich trotzdem. Keine Ahnung wieso. Wir zwängten uns mit vier Menschen auf die Rückbank und los ging die Fahrt. Angenehmer Nebeneffekt: Die schienen mir keinerlei Beachtung zu schenken, was mir in meiner aktuellen Schwächephase auch sehr recht war. Ich konnte etwas entspannen, während alle Anderen angeregt diskutierten, lachten und offensichtlich eine Menge Spaß hatten. Es war ja auch Freitag Abend und sie fuhren wohl auf irgendeine Party.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich landete in irgendeinem kleinen Dorf 80km vor der Grenze. Kurz nach der Position gefragt und dann wieder an die Straße gestellt. Es war ein bißchen Verkehr, aber nicht viel. Ist auch nicht anders zu erwarten. Richtung Grenze dünnt es sich immer etwas aus. 17 Minuten sollte ich warten, bis mich ein Vater mit seinem rostigen Auto, einer überaus hübschen Tochter, sowie Sohn, welcher unmotiviert auf der Rückbank schlief, mitnahm. Der Lift war harte Arbeit. Erst angehalten, dann schon wieder beschleunigt. Ich musste in das Fenster hineinrufen, um die finale Aufmerksamkeit zu erlangen und das Gespräch eröffnen zu können. Der Vater war anfangs recht skeptisch und irritiert, wie so viele Menschen. Letztendlich haben sie mich allerdings bis zum Grenzposten gebracht. Es war 23:55 Uhr und ich verließ Ecuador. Willkommen in Kolumbien.</p>
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		<title>Trampen in Südamerika &#8211; Statistisches Zwischenfazit meiner Tramptour in Südamerika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 19:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<category><![CDATA[Über Trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so sauber geloggt habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geeks gonna geek. Da ich nun meine ganzen Tramptouren so <a href="https://warmroads.de/de/logbuch-und-dokumentation/">sauber geloggt</a> habe, seitdem ich in Südamerika angekommen bin. Zum Abschluß dieses wunderbaren Kontinentes folgt an dieser Stelle ein kleines Zwischenfazit.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Allgemein</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 20. Oktober 2014 bin ich mehr als <strong>36968,2 km</strong> getrampt. Ich hatte mehr als <strong>405 Lifts</strong>, mußte durchschnittlich <strong>23 Minuten und 34 Sekunden</strong> warten und hab insgesamt <strong>182 Stunden und 39 Minuten</strong> (entspricht ca. 7,5 Tagen) an der Straße gestanden und auf Autos gewartet. Ich möchte keine Minute davon missen.<span id="more-796"></span></p>
<figure id="attachment_800" aria-describedby="caption-attachment-800" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-800" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg" alt="Team Traktor Vorwärts" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Team-Traktor-Vorwärts-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-800" class="wp-caption-text">Team Traktor Vorwärts. DTSG Legends.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Spitzenreiter</h2>
<p style="text-align: justify;">Ist&#8230;<a href="https://warmroads.de/de/trampen-teneriffa/">Teneriffa</a>. <strong>21 Lifts</strong> hab ich auf dieser wunderbaren Insel zusammen mit Hanna gefangen. Durchschnittlich haben wir <strong>8 Minuten und 12 Sekunden</strong> gewartet. Ich Glaube Lanzarote war noch besser, allerdings liegt das in der Zeit vor meinen Aufzeichnungen.<br />
Für Südamerika weißt Ecuador die besten Werte auf. <strong>14 Minuten und 30 Sekunden</strong> hab ich hier durchschnittlich auf einen Lift gewartet. Allerdings bin ich nur knapp <strong>1000 Kilometer</strong> durch das Land getrampt, mit <strong>21 Lifts</strong> ist es mäßig repräsentativ.</p>
<figure id="attachment_799" aria-describedby="caption-attachment-799" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-799" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg" alt="Pick-Up trampen" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Pick-Up-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-799" class="wp-caption-text">Pick-Up trampen in Uruguay. Best of it all.</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Die positive Überraschung</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-7-brasilien/">Brasilien</a> war gefühlt so schlecht wie Spanien und Italien zusammen. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes. Mit <strong>15 Minuten und 15 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit nur knapp hinter der von Ecuador. <strong>44 Lifts</strong> und <strong>6550km</strong> Distanz sprechen allerdings für eine deutliche größere Repräsentanz als in Ecuador. So kann man sich irren. Ich weiß selber nicht so genau, wie ich auf diese guten Werte kommen konnte.<a href="https://warmroads.de/de/brasilien-aus-dem-logbuch-1/"> Gefühlt bin ich für jeden Lift mindestens eine Stunde gelaufen in Brasilien</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Getäuscht</h2>
<p style="text-align: justify;">Hingegen total überschätzt habe ich Argentinien. Gefühlt war es das beste Land. Das lag aber wohl an dem kostenlosen WiFi in den Tankstellen und der überaus komfortablen Gesamtmischung aus guten Straßen, nettem Essen, langen Wegen und Internet. Die Zahlen sind allerdings ernüchternd:<br />
<strong>34 Minuten und 50 Sekunden</strong> ist die durchschnittliche Standzeit und somit die zweitschlechteste meiner gesamten Reise. Allerdings bin ich in Argentinien auch sehr viel Nachts unterwegs gewesen, was den Wert etwas gedrückt haben wird. Mit <strong>8045 km</strong> Distanz ist Argentinien bisher das Land, in welchem ich die meisten Kilometer zurückgelegt habe. Auch <strong>84 Lifts</strong> sind ein großer Teil meiner bisherigen Trampmasse.</p>
<figure id="attachment_803" aria-describedby="caption-attachment-803" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-803" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg" alt="Warten in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Uruguay-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-803" class="wp-caption-text">Warten in Uruguay</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Der Tiefpunkt</h2>
<p style="text-align: justify;">Definitiv Kolumbien. Nicht nur statistisch, sondern auch gefühlt. Nichts gegen Kolumbien, es ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen, allerdings ist die Fortbewegung mehr als anstrengend. <strong>48 Minuten</strong> durchschnittliche Standzeit, bis mich ein Auto mitgenommen hat. Schlechter geht es wirklich nicht. Zwar hatte ich nur in Venezuela weniger Lifts und <strong>943 km</strong> ist die kürzeste Distanz, welche ich in einem südamerikainschen Land zurück gelegt habe, aber mein Gefühl sagt mir, dass dies auch bei mehr Lifts und Distanz nicht besser geworden wäre. Die möglichen Gründe werde ich nochmal in meinem „Trampen in&#8230;- Kolumbien“ Artikel diskutieren.</p>
<figure id="attachment_802" aria-describedby="caption-attachment-802" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-802" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg" alt="Warten in Argentinien" width="780" height="439" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-300x169.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-150x84.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-400x225.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Warten-in-Argentinien-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-802" class="wp-caption-text">Warten in Argentinien</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Mein Geheimtip</h2>
<p style="text-align: justify;">Mein Geheimtip zum trampen in Südamerika ist&#8230;..nicht Chile&#8230;sondern <a href="https://warmroads.de/de/trampen-in-8-uruguay/">Uruguay</a>. Mit <strong>88 Lifts</strong> die meisten Autos getrampt und mit <strong>2689 km</strong> ordnet sich Uruguay im Mittelfeld der Distanzen ein. Die durchschnittliche Standzeit von <strong>19 Minuten und 42 Sekunden</strong> sind ordentlich. Wenn man nun noch bedenkt, dass diese Zahl größtenteils in einem Zweierteam (Mann/Mann) zustande kam, dann ist das schon mehr als ordentlich! Wahrscheinlich auch, weil ich mit Ralf unterwegs gewesen bin. Uruguay war auch das Land indem ich meinen <a href="https://warmroads.de/de/uruguay-durchgetrampt/">ersten Güterzug</a> getrampt habe und neben Syrien das Land wo ich definitiv die meisten Lifts mit meinen geliebten Pick-Ups hatte. Leider wird das in Zukunft ja nicht mehr so leicht möglich sein durch das neue Ladefläche-Mitnehmen-Verbot der Regierung. Hoffen wir mal die Uruguayaner neben dieses Gesetz mit ihrer gewohnten Gleichgültigkeit hin und halten trotzdem an.</p>
<figure id="attachment_804" aria-describedby="caption-attachment-804" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" rel="lightbox[796]"><img class="size-full wp-image-804" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg" alt="Unseren ersten Zug trampen in Uruguay" width="780" height="585" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-300x225.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-150x113.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-400x300.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/06/Zug-trampen-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-804" class="wp-caption-text">Unseren ersten Zug trampen in Uruguay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Hier die vollständige Tabelle mit allen Werten:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Land</b></td>
<td><b>Durchschnittliche Wartezeit (sek)</b></td>
<td><b>Zurückgelegte Distanz (km)</b></td>
<td><b>Wartezeit total (min)</b></td>
<td><b>Anzahl der Lifts</b></td>
<td><b>Gewichtung der Liftzeiten</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Bis Venezuela</td>
<td></td>
<td>10398</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Teneriffa</td>
<td>493</td>
<td>360</td>
<td>216</td>
<td>19</td>
<td>9367</td>
</tr>
<tr>
<td>St. Martin</td>
<td>612</td>
<td>43,2</td>
<td>143</td>
<td>14</td>
<td>8568</td>
</tr>
<tr>
<td>Venezuela</td>
<td>1868</td>
<td>1089</td>
<td>218</td>
<td>7</td>
<td>13076</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>916</td>
<td>6550</td>
<td>2112</td>
<td>44</td>
<td>40304</td>
</tr>
<tr>
<td>Uruguay</td>
<td>1182</td>
<td>2689</td>
<td>1734</td>
<td>88</td>
<td>104016</td>
</tr>
<tr>
<td>Argentinien</td>
<td>2090</td>
<td>8045</td>
<td>2833</td>
<td>84</td>
<td>175560</td>
</tr>
<tr>
<td>Bolivien</td>
<td>1484</td>
<td>1329</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Chile</td>
<td>896</td>
<td>1804</td>
<td>254</td>
<td>17</td>
<td>15232</td>
</tr>
<tr>
<td>Peru</td>
<td>1484</td>
<td>2754</td>
<td>1163</td>
<td>47</td>
<td>69748</td>
</tr>
<tr>
<td>Ecuador</td>
<td>871</td>
<td>964</td>
<td>306</td>
<td>21</td>
<td>18291</td>
</tr>
<tr>
<td>Kolumbien</td>
<td>2883</td>
<td>943</td>
<td>817</td>
<td>17</td>
<td>48960</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Total</td>
<td>1414</td>
<td>36968,2</td>
<td>10959</td>
<td>405</td>
<td>572870</td>
</tr>
<tr>
<td>In Zeit</td>
<td>23 Minuten 34 Sekunden</td>
<td></td>
<td>182 Stunden 39 Minuten</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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