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	<title>Fahrrad &#8211; Warm Roads</title>
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		<title>Fahrradfahren durch Kolumbien (3) &#8211; Letzte Etappe nach Turbo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2015 20:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast eine Woche war ich in Santa Elena. Das ist eine kleine Region in den Bergen von Medellin. Vollgestopft mit Hippies, Ayahuasca, Esoterikern und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Fast eine Woche war ich in Santa Elena. Das ist eine kleine Region in den Bergen von Medellin. Vollgestopft mit Hippies, Ayahuasca, Esoterikern und Traumfängern. Ich fand es ganz nett da. Überall Holzhäuser, viel Wald und alle waren irgendwo zwischen entspannter Naturverbundenheit und den hardcore Spiritualisten. Mein Plan war dort auszuspannen, bevor meine letzte Fahrradetappe an die Küste beginnt. Das hat mehr oder weniger gut geklappt. Leider war ich an der komplett falschen Seite von Medellin. Das mag erstmal nicht so schlimm erscheinen, aber Medellin liegt in einem Tal umringt von 1000-2000m hohen Anstiegen. Für mich bedeutete das: Einmal runter den Berg und wieder rauf. Zum Glück hat die Stadt eine Seilbahn und ich konnte es aber arrangieren mit Sack und Fahrrad die Stadt auf diese Weise zu durchqueren.<span id="more-1013"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Mein Fahrrad fällt in sich zusammen</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich kam an meinem Zielort an der Stadtgrenze raus und musste trotzdem noch ordentlich bergauf fahren. Vor mir lag ein 10km langer Tunnel, den ich ansteuerte. Zwar erzählte mir jeder, dass ich da nicht durch kann, aber ich fuhr trotzdem drauf los. Mein Fahrrad hatte ich (mal wieder) reparieren lassen in Medellin. Der Gepäckträger wurde geschweißt und ward endlich stabil und fest. Ich war 1km vor dem Tunnel am klettern und fragte mich schon, wie die Durchfahrt wohl werden wird, als ich ein metallenes Geräusch vernahm. Kam das von mir? Sah alles gut aus. 15m weiter hing mein Gepäckträger auf halb Acht, weil eine der Befestigungsschrauben sich gelöst hatte. Da lass ich es schon Schweißen für 1,50€ und der Herr Schweißer kriegt es nicht hin die Schraube ordentlich fest zu ziehen. Ich musste letztendlich eine Schraube aus meinen <a href="https://warmroads.de/de/diy-fahrradtaschen/">selbst gebauten Fahrradtaschen</a> herausnehmen und provisorisch damit den Gepäckträger festmachen. Das sollte in der nächsten Ortschaft repariert werden, allerdings lag eine lange Abfahrt vor mir. Und Abfahrten sind immer purer Nervenkitzel mit meinem Fahrrad.</p>
<figure id="attachment_1014" aria-describedby="caption-attachment-1014" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn.jpg" rel="lightbox[1013]"><img class="size-full wp-image-1014" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn.jpg" alt="Fahrrad in der Bahn transportieren leicht gemacht" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-in-der-Bahn-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1014" class="wp-caption-text">Fahrrad in der Bahn transportieren leicht gemacht</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das nächste Hinderniss war der Tunnel und schon bei der Anfahrt kam ein sehr aufgeregter Security-Mensch Richtung Straße gelaufen, der wohl gedacht hatte, ich hab das „Fahrrad Verboten“-Schild nicht gesehen. Keine Durchfahrt möglich. Also mit dem Fahrrad einen LKW trampen. Das ging gut. Abfahrt hab ich auch überlebt. Mehr oder weniger. Meine improvisierten Fahrradtaschen waren mit umfuktionierten Kleiderhaken (Model Doppelhaken) am Gepäckträger befestigt. Insgesamt zwei Doppelhaken pro Gepäckbox. Einer der Haken ist mir schon vorher abgebrochen und die andere Hälfte hatte ich auf dieser Abfahrt verabchiedet. Ich musste wieder improvisieren. Eine Schnur sollte vorerst als Ersatz dienen. Eine Motorrad-Werkstatt hat mir die Schraube zum Gepäckträger umsonst befestigt. So war ich als dann gerüstet weiter zu fahren. Um die Gepäckbox sollte ich mich später kümmern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war brütende Hitze, mittlerweile war ich wieder mal im Dschungel angelangt. Antioquia, Provinzhauptstadt. Als ich aus der Stadt herausfuhr, überlegte ich noch, ob ich mir etwas zu trinken holen sollte. Ich war etwas durstig. Aber zu ungeduldig um anzuhalten und beschloß daher, erstmal weiter zu fahren und auf einem der unzähligen Shops entlang der Straße nochmal zu stoppen. Großer Fehler.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fast verdurstet</h3>
<p style="text-align: justify;">Mein Problem war, dass keine gescheite Fahrradkarte mit Streckenprofil besas. Sonst hätte ich gewusst, dass vor mir einer der schwierigsten Anstiege meiner gesamten Route liegt. Ich kletterte also mit dem Fahrrad eine Zeit lang bergauf. Es war heiß und komischerweise gab es hier nichts. Gar nichts. Normalerweise waren noch an jedem Berg irgendwelche Shops, aber hier war einfach nichts. Irgendwann war ich am Ende und schob mein Fahrrad weiter. Das ging recht schnell, um ehrlich zu sein. Ich bin nicht so der Bergspezialist. Insbesondere nicht mit diesem schlechten Fahrrad und 20kg Gepäck auf der Hinterachse.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das schieben wurde nach einiger Zeit zu anstrengend und ich musste eine Pause machen. Völligst geschwitzt, völligst überhitzt und mitten in der Dead-Zone. Wo zur Hölle ist hier der Getränkeverkauf?!? Mir war nach einem kühlen Eistee und auch sonst phantasierte ich über all die tollen Kaltgetränke, die ich jetzt haben könnte. Es half aber alles nichts und ich musste weiter schieben. Langsam wurde mein Mund trocken, die Spucke blieb aus. Mein Kopf muss wohl hochrot gewesen sein. Seit mindestens zwei Stunden war ich schon am Schieben und es erschien auch hinter der nächsten Kurve keine Spur von Zivilisation oder Konsum. Nur am Straßenrand lagen überall die leeren Becher und Flaschen. Achtlos weggeworfen und ich zog ernsthaft in Erwägung nach ungeleerten Gefäßen Ausschau zu halten und eventuell eine dieser Flaschen zu trinken. So schrecklichen Durst hatte ich. Hätte ich doch nur in der Stadt nochmal angehalten. Aber zurückfahren war auch keine Option. Ich fahre nicht zweimal auf demselben Weg&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann kam ich an einer Tür vorbei und davor stand ein Moto-Taxi. Dahinter führte ein Weg irgendwohin. Ich konnte nichts erkennen, kein Haus, keine Klingel. Aber das Moto-Taxi war offen. Ich sah meine Chance, spähte in die Kabine und tatsächlich, da war eine undurchsichtige Plastikflasche. Öffnen, riechen&#8230;.Chlor&#8230;..naja, Wasser riecht in Kolumbien nach Chlor, das könnte also Wasser sein. Ein erster Schluck, ja es war Wasser. Lauwarmes Wasser. Ich trank 4/5 der Flasche und stellte sie wieder zurück. Die Erlösung. Ich war so froh und so gierig beim trinken, dass ich mich derbe verschluckt habe und das Wasser wieder in hohem Bogen ausspucken musste. Danach ging mein Weg weiter und der Berg schien kein Ende zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wurde langsam dunkel und beschloß ein Auto anzuhalten, um aus dieser Gegend heraus zu kommen. Es ging recht schnell, da hatte ich meinen Pick-Up. Lustig, in Kolumbien scheint das Trampen mit Fahrrad um einiges einfacher zu gehen, als ohne Fahrrad. Wir fuhren noch 10km bergauf, ich war so froh diesen Lift zu haben und diese abartige Steigung nicht laufen zu müssen, und er ließ mich in der nächsten Ortschaft raus. Blitze zuckten am Himmel, ein Gewitter kündigte sich an. Ich kaufte mir ein paar Flaschen zu trinken und checkte dann in das erst mögliche Hotel ein. Zelten bei dem Wetter war wirklich nicht erstrebenswert und nachdem mich dieser Tag so fertig gemacht hat, wollte ich mir etwas Ruhe gönnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Liebes Kolumbien, du machst nicht nur mich kaputt, sondern auch mein Farrad</h3>
<p style="text-align: justify;">Nächster Tag ging los mit ein paar leichten Steigungen auf der Hochebene, ehe ich nach zwei Stunden Fahrt mal wieder eine Abfahrt erreichte. Meine defekte Fahrradtasche hatte ich im Hotel notdürftig befestigt. Die hatten noch nichtmal einen Schraubenzieher, also musste ich alle Schrauben mit der Hand anziehen. Aber mit Kontermuttern geht das ganz gut. Leider wurde die Straße auf einmal sehr sehr schlecht. Schotterpiste. Das hat mir gerade noch gefehlt. Runter war ich fast langsamer als rauf, weil ich höllisch aufpassen musste, nicht in Schlaglöcher zu fahren oder meine Reifen durch spitze Steine zu zerstören. Ich hörte, dass etwa einen Tag hinter mir zwei Chilenen unterwegs waren. Ebenfalls mit dem Fahrrad. Vielleicht trifft man sich ja noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann auf der Abfahrt, als die Straße schon wieder besser war, fuhr ein LKW an mir vorbei und ich hörte das gewohnt, klirrende Geräusch. Kam das von mir? Wenig später war klar, ja das kam von mir. Auch der zweite Kleiderhaken meiner schon angeschlagenen Gepäckbox hatte sich verabschiedet. Wieder improvisieren. Ich hatte noch ein Segel-Seil und die Box war anschließend an beiden Enden angebunden. Etwas labil, aber schien erstmal zu halten. Wie ich das fixen wollte, wusste ich nicht. Letztendlich bin ich mit diesem Setup bis nach Turbo durchgefahren. Sah scheiße aus, hat aber sehr gehalten.</p>
<figure id="attachment_1016" aria-describedby="caption-attachment-1016" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen.jpg" rel="lightbox[1013]"><img class="size-full wp-image-1016" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen.jpg" alt="Improvisierte Halterung für meine Fahrradboxen" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/DIY-Fahrradtaschen-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1016" class="wp-caption-text">Improvisierte Halterung für meine Fahrradboxen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Es war vier Uhr Nachmittags und ich hielt an um ein Malzgetränk zu mir zu nehmen. Die hatten überall in Kolumbien etwas, dass „Malta“ hieß. Eine Art Malzbier. Sehr viel Zucker, gute Energie. Ich hatte die großen Berge hinter mir und fuhr schon einige Zeit entlang eines Flusses. Kurzes Gespräch im Dorf, wie es denn weiterginge? Ob es nicht hoch geht? Nein, nein, nur noch leichte Hügel, ansonsten eine ebene Straße. 40km in die nächste Ortschaft. Einer der jüngeren deutete an, dass es noch einmal hoch geht und dann runter, bis in die Ortschaft. Viel hoch? Nein nein, versicherte mir die Oma im Shop. Plano, plano bis zum nächsten Ort. Kein Problem mit dem Fahrrad. Da war ich beruhigt, weil schwierige Berge waren das Letzte, was ich an diesem Tag noch überwinden wollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Marco Pantani Gedenkveranstaltung</h3>
<p style="text-align: justify;">So entließ sich mich in Richtung des wohl steilsten Anstieges zwischen Medellin und Turbo. 2200m ging es hoch über einen Bergpass, wie ich später erfahren sollte. Nicht nur, dass ich diesen schweren Bergtag zuvor in den Knochen hatte, es war auch schon recht spät, ich müde, aber zum Glück wusste ich nicht, was da auf mich zukommt. Das ist immer ganz gut. So fuhr ich, die Straße verließ das Flußbett, es ging langsam bergauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube hier war der Moment meiner Fahrradreise, wo ich richtig Klettern gelernt habe. Zwischendurch immer mal wieder Kraft rausnehmen, aber auf jedenfall im Sattel bleiben. Der Anstieg sollte ca. 15-20km gehen. Und ich zog ihn größtenteils an einem Stück durch. Irgendwann fuhr ich in die Wolken und es begann zu regnen, wurde feucht. Der Bergpass schlängelte sich noch ein paar Kilometer auf der Hochebene hin und her, ehe dann die lange Abfahrt begann. Es war ein super Gefühl am höchsten Punkt zu stehen und zu wissen, dass man jetzt nur noch nach unten Rollen muss. Insbesondere wenn man „nicht“ den halben Berg geschoben hat. Ha!</p>
<figure id="attachment_1015" aria-describedby="caption-attachment-1015" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien.jpg" rel="lightbox[1013]"><img class="size-full wp-image-1015" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien.jpg" alt="Pass überwunden. Mitten in den Wolken im kolumbianischen Gebirge" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Berggipfel-Kolumbien-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1015" class="wp-caption-text">Pass überwunden. Mitten in den Wolken im kolumbianischen Gebirge</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Strapazen gönnte ich mir wieder ein Hotel zum halben Preis wie die Abzocker in der Nacht zuvor. Umgerechnet 5€ waren das. Die Nächte in den Hotels waren schrecklich. Irgendwie scheinen in den normalen Hotels in Südamerika 24/7 Menschen ein und aus zu gehen, was ich mega anstrengend finde. Ständig gerede, mitten in der Nacht klingelt es, Leute kommen rein, gehen raus und die Fernseher dröhnen immer auf voller Lautstärke. Fernseher sind sowieso der Erzfeind. Läuft nur Grütze und die Dinger sind immer laut. Aber es gab Internet. So konnte ich meine Route checken und musste erfahren, dass am nächsten Tag noch 2 heftige Berge vor mir lagen und ich noch lange nicht durch die Cortilllera hindurch bin.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie sich Regenwald anfühlt</h3>
<p style="text-align: justify;">Denkste, ha. War aber nicht so. Die Internetseite welche ich benutzte war etwas fehlerhaft. Am nächsten Tag ging es zwar hügelig weiter, aber den letzten Berg hatte ich am Tag zuvor erklommen. Was nun mein stetiger Begleiter sein sollte war der Regen. Und es heißt anscheinend nicht umsonst Regenwald. Es war kein richtiger Regen, aber Nieselregen. Unablässiger Nieselregen. Fortan sollte ich ständig nass sein. Nicht nass genug um meinen Rucksack zu durchfeuchten, aber so, dass ich während den Trinkpausen gedampft habe. Ansonsten war es ein recht gemütlicher Tag, der sein Ende am frühen Abend fand, als ich mich einer Gewitterfront gegenüber sah, in die ich direkt hineinfahren musste.</p>
<figure id="attachment_1017" aria-describedby="caption-attachment-1017" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien.jpg" rel="lightbox[1013]"><img class="size-full wp-image-1017" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien.jpg" alt="Zeltplatz in Kolumbien mit gutem Schutz vor dem Regen" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelten-Kolumbien-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1017" class="wp-caption-text">Zeltplatz in Kolumbien mit gutem Schutz vor dem Regen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ich entschied mich an einem Restaurant Abend zu essen und anschließend mein Zelt aufzubauen. Glücklicherweise war ein kleiner Holzverschlag mit Dach in der Nähe. Es sollte die ganze Nacht Gewittern und Regnen und dieser Schutz war sehr willkommen. Am nächsten Tag ging es nur noch 100km nach Turbo. Größtenteils flach. Keine Steigungen. Wunderbar. Hat mir riesigen Spaß gemacht da durchzuheizen. Auch wenn es ebenfalls die ganze Zeit geregnet hat. Die ersten 40km machte ich in etwas mehr als zwei Stunden. Frühstückspause. Das Schicksal wollte es, dass ich in einem Restaurant landete, wo gerade Tour de France lief und ich die letzten 40km einer Bergetappe anschauen konnte. Passend. Die fuhren ungefähr doppelt so schnell wie ich und das in den Pyrenäen mit ekelhaft steilen Anstiegen und mörderischen Abfahrten. Nachdem der Sieger feststand, setzte ich mich wieder aufs Rad.</p>
<p style="text-align: justify;">Es hätte ein versöhnlicher Abschluss werden können, auf meinen letzten Kilometern nach Turbo, aber irgendwie sollte das wohl zu einfach sein. Ca. 25km vor Turbo gesellte sich eine Reihe von Großbaustellen zu dem Regen und was folgte, war Matsch. Viel Matsch. Und Lkw´s die an mir vorbei brausten und nur so mit Matsch und Wassermatsch um sich schmissen. Ich und mein Fahrrad bekamen eine ordentliche Schlammpackung verabreicht. Danke Kolumbien. Immer wieder eine Freude.</p>

<a href='https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-3-letzte-etappe-nach-turbo/turbo-ankommen/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Das bin ich in Turbo kurz nach der Ankunft" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Turbo-ankommen-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-3-letzte-etappe-nach-turbo/fahrrad-dreckig/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Dreck dreck dreck sind alle meine Kleider" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-dreckig-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-3-letzte-etappe-nach-turbo/dreckiges-fahrrad/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Roter Renner in Turbo" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Dreckiges-Fahrrad-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-3-letzte-etappe-nach-turbo/fahrrad-gepaeck-dreckig/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Mein dreckiges Fahrrad mit Gepäck." srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-Gepäck-dreckig-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p style="text-align: justify;">Ich habe es aber trotzdem geschafft. Was danach kam, wisst ihr ja vielleicht schon. Fahrrad putzen, Fahrrad verkaufen. Mein Kolumbien Fahrrad-Dress gegen meinen ersten Bootslift tauschen. Und dann ab Richtung Panama. Fahrrad fahren ist auf jedenfall erstmal nicht mehr angedacht. Und wenn ich so eine Tour nochmal machen sollte, dann auf jedenfall mit einem stabileren Fahrrad, mehr Equipment und leichteren Gängen. Und ich würde eher entspannt an einem Fluß entlang fahren, anstatt mich durch die kolumbianischen Gebirge zu quälen. War eine wirkliche Schinderei, aber trotzdem geil! Geschafft. Haken dran. Und wie wir in Hessen zu sagen pflegen: Mund abbutze, weidermache.</p>
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		<title>DIY Fahrradtaschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 19:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich will ja eigentlich keine Guides schreiben. Aber ich hab einen Weg gefunden für weniger als 20€ (sag ich mal einfach so) Fahrradtaschen zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will ja eigentlich keine Guides schreiben. Aber ich hab einen Weg gefunden für weniger als 20€ (sag ich mal einfach so) Fahrradtaschen zu bauen. Dauert ca. 30 Minuten. Das würde ich gerne mit euch teilen, weil es so herrlich einfach ist. Und eine billige Alternative zu den üblichen Ortlieb und Co. Fabrikaten. Ich würde nie mehr anders Reisen, wenn ich ein Cargo System für mein Fahrrad brauche. Es ist sehr einfach und schnell erklärt. Los geht’s. Was du brauchst:<span id="more-1000"></span></p>
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<p><strong>1. Einen Gepäckträger.</strong> Vorne und/oder hinten. Ist egal, wo man sein Fahrrad belädt. Letztendlich eine kleine Glaubensfrage. Es gibt Menschen die haben ihr Gepäck ausschließlich auf der Vorderachse, andere ausschließlich auf der Hinterachse und andere verteilen es. Ich habe gelernt, dass es Geschmackssache ist und letztendlich nicht so wichtig. Funktioniert alles. Das einzige was ich hier anmerken muss, dass ein stabiler Gepäckträger absolut zu empfehlen ist. Meiner hat mich einiges an nerven gekostet und ich musste ihn erst schweißen lassen, ehe er gut hielt.</p>
<p><strong>2. Container.</strong> Ich Empfehle alles was aus Plastik ist, einen Deckel hat und quadratische Form annimt. Ich hab leider kaum was gefunden in Kolumbien und musste mir letztendlich Mülleimer gekauft. Volumentechnisch kann man irgendwas zwischen 10-20 Liter verwenden. Deckel ist super praktisch gegen Regen. Ich hatte keine Deckel. Habs überlebt, aber hätte mir manchmal welche gewünscht.</p>
<figure id="attachment_1003" aria-describedby="caption-attachment-1003" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen.jpg" rel="lightbox[1000]"><img class="wp-image-1003 size-full" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen.jpg" alt="Fahrrad mit DIY Fahrradtaschen" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahrrad-mit-DIY-Fahrradtaschen-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1003" class="wp-caption-text">Fahrrad mit DIY Fahrradtaschen</figcaption></figure>
<p><strong>3. Träger.</strong> Da ihr die Container an eurem Gepäckträger „aufhängen“ müsst, braucht ihr irgendwelche Haken. Ich hatte Kleiderhaken, die mir aber gebrochen sind. Ein Polster zwischen Haken und Gepäckträger hätte das verhindert (z.B. abgeschnittener Fahrradschlauch). In Deutschland lässt sich sicherlich was brauchbares finden.</p>
<figure id="attachment_1001" aria-describedby="caption-attachment-1001" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken.jpg" rel="lightbox[1000]"><img class="wp-image-1001 size-full" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken.jpg" alt="Haken" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Haken-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1001" class="wp-caption-text">Haken</figcaption></figure>
<p><strong>4. Schrauben, Unterlegscheiben und Gedöns.</strong> Ja, die Haken müssen irgendwie fest gemacht werden. Das sollte keine große Herausforderung darstellen und selbstverständlich sein. Je nach härte und dicke des Plastiks, würde ich auf jedenfall Unterlegscheiben mit benutzen. Es ist auch anzuraten die Position der Container „vor“ dem Bohren der Löcher anzupassen. Nicht das die euch später in den Hacken hängen.</p>

<a href='https://warmroads.de/de/diy-fahrradtaschen/zug/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zug-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/diy-fahrradtaschen/kontermutter/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kontermutter-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://warmroads.de/de/diy-fahrradtaschen/befestigung-farradschlauch/'><img width="150" height="150" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-150x150.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-57x57.jpg 57w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-72x72.jpg 72w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-114x114.jpg 114w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Befestigung-Farradschlauch-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p><strong>5. Das wichtigste: Zug!</strong> Ein wichtiges Prinzip bei den Dingern ist, dass ihr irgendwas habt, dass die Container nach unten zieht, damit die, eigentlich logisch, nicht vom Gepäckträger runterhüpfen während der Fahrt. Ich hab mir etwas aus altem Fahrradschlauch gebaut, ganz in der Manier des Upcyclings. Alles was elastisch ist, lässt sich hier verwenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<figure id="attachment_1005" aria-describedby="caption-attachment-1005" style="width: 521px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad.jpg" rel="lightbox[1000]"><img class="size-full wp-image-1005" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad.jpg" alt="Am Fahrrad Zug nach unten" width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Am-Fahrrad-400x599.jpg 400w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1005" class="wp-caption-text">Am Fahrrad Zug nach unten</figcaption></figure>
<p><strong>6. Gimmik: Griffe.</strong> Was ganz praktisch ist, wenn ihr euch noch Griffe zum tragen der Container anschraubt. Gerade wenn ihr sie abnehmt, werden die euch Freude bereiten. Ich hatte keine. Geht natürlich auch. Aber nur als Tip.</p>
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<p><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad.jpg" rel="lightbox[1000]"><img class=" size-full wp-image-1006 aligncenter" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad.jpg" alt="Tragesystem am Fahrrad" width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-am-Fahrrad-400x599.jpg 400w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett.jpg" rel="lightbox[1000]"><img class=" size-full wp-image-1004 aligncenter" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett.jpg" alt="Tragesystem komplett" width="521" height="780" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett.jpg 521w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett-200x299.jpg 200w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett-150x225.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Tragesystem-komplett-400x599.jpg 400w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a></p>
<p>Das wars. Super easy. Super billig. Super praktisch. Viel Spaß mit eurem vollbepacktem Fahrrad auf der nächsten Reise.</p>
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		<title>Fahrradfahren durch Kolumbien (2) &#8211; Zur Abwechslung mal eine Reifenpanne</title>
		<link>https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-2-zur-abwechslung-mal-eine-reifenpanne/</link>
					<comments>https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-2-zur-abwechslung-mal-eine-reifenpanne/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2015 18:17:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich also meine erste ernsthafte Fahrradpanne hatte, musste ich in ein nahe gelegenes Dorf Trampen. Dort wollte ich gleich weiter in die Stadt,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nachdem ich also meine erste ernsthafte Fahrradpanne hatte, musste ich in ein nahe gelegenes Dorf Trampen. Dort wollte ich gleich weiter in die Stadt, aber die Lokals meinten, es gibt da eine Fahrradwerkstatt. Okay. Es gab eine Kompressor. Aber wir wollen uns nicht beschweren. Besser als nichts und ich hatte Flickzeug dabei. Reifen über gezogen, aufgepumpt und diese exorbitant große Hinterradbeule war wieder da. Sogar schlimmer als zuvor. Also Reifen nochmal neu drauf. Beule wieder da. Anderer Schlauf rein. Beule wieder da. Ach egal. Dann fahr ich eben mit Beule. Also weiter aufpumpen. Der Kompressor hatte 5,5 bar, zu Hause fahre ich mit 7-7,5 bar. Ich deutete an, dass wir soviel Luft wie möglich draufmachen sollten. Ja noch ein bißchen. Noch ein bißchen. Puff. Mein neuer Schlauch geplatzt. Okay. Das wars. Kein Fahrrad mehr heute. Ich trampe jetzt. Hab genug von dem Scheiß. <span id="more-990"></span></p>
<p align="justify">Ich lief erstmal ins Dorf zurück. Wollte zur Straße um zu trampen Ich hatte auf dem Weg schon ein nettes Lokal ausgemacht, wo ich mir erstmal ein Bier gönnen sollte. Es wurden zwei. Und zwei Würstchen. Ich fand mich anschließend in einer recht großen Gesprächsrunde wieder. Alle möglichen Fachmänner begutachteten mein Fahrrad. Irgendwann fuhr ein Bus vorbei. Die Schwarmintelligenz schaltete sofort. Der Bus wurde angehalten und Verhandlungen aufgenommen. Fahrrad mitnehmen okay? „Descarga“, Auseinanderbauen. Ich konnte kaum Hallo sagen, da hatten die Leute schon mein Fahrrad halb zerstückelt und luden es in den Bus. Vor lauter Hektik hätte ich fast vergessen meine Wurst und das Bier zu bezahlen. Also eben Busfahren zum nächsten Fahrradshop. Das ist ja ein Notfall hier und offiziell trampe ich nicht. So red ich mir das schön.</p>
<p align="justify">Busfahren geniesse ich, da ich es ja nicht so oft mache und es für mich den Gipfel des Komforts darstellt. Das währte aber nicht lange. Nach ca. 15 Minuten platzte uns ein Reifen. Anscheinend möchte das Schicksal irgendetwas nachholen mit meinem Leben. Seit mehr als 25 Jahren keine geplatzten Reifen erlebt, dass muss sich ändern. Anders kann ich mir den vierten Unfall dieser Art aus den letzten 3 Monaten nicht erklären. Der Reifenwechsel wurde auch abenteuerlich, da irgendein Honk eine (!) Mutter unterschiedlicher Größe auf eine der Schrauben geknallt hatte und wir keinen passenden Schlüssel hatten. Erstmal einen hilfreichen Trucker anhalten. Aber danach ging es weiter.</p>
<figure id="attachment_993" aria-describedby="caption-attachment-993" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus.jpg" rel="lightbox[990]"><img class="size-full wp-image-993" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus.jpg" alt="Reifenpanne mit meinem Bus in Kolumbien" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Reifenpanne-Bus-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-993" class="wp-caption-text">Reifenpanne mit meinem Bus in Kolumbien</figcaption></figure>
<p align="justify">Im Fahrradshop der nahe gelegenen Stadt haben die Jungs mir meinen Reifen für 1€ gewechselt. Neue Felge war leider nicht zu haben, aber das Problem konnten wir analysieren. Ich hatte einen schönen Schlag in der Felge. Also keine Acht, sondern ein Ei ward aus dem einst rundem Gegenstand geworden. Aber: Das Rad fuhr wieder und ich befand mich endlich in der flachen Ebene. Hinter dem Ersten der insgesamt drei Gebirgskämme, die ich in Kolumbien durchqueren sollte.</p>
<h3 align="justify">&#8222;Hej, der Typ hat ne Meise aber Rückenwind&#8220;</h3>
<p align="justify">Ich fuhr. Mit Rückenwind. In der Abendsonne. Entlang der Autobahn. 10 km, 20 km&#8230;.es dämmerte. Ich radelte mich geradezu in einen Rausch zum Ende dieses Pannentages auf dieser flachen, schönen Straße im angenehmen Abendwetter. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6IMZBl721HE">Thomas D. &#8211; Rückenwind</a> erklang in meinem Ohr durch meine imaginären Kopfhörer. Ich sag euch, das war die absolute Serotoninvöllerei. Ich war so glücklich und so angetrieben. Zufrieden vom „in Bewegung sein“. Insgesamt sollte ich noch 35 km zurücklegen, ehe ich mich an einer Art Raststätte wiederfand, dort mit meinem letzten Geld ein oppulentes Abendessen verabreicht bekam und nebenbei Copa Americana (Chile – Uruguay, gutes Spiel, viele Rote Karten und unterhaltsame Eskalation am Ende der Partie) schauen konnte. Im Endeffekt dann doch ein geiler Tag. Insgesamt 90 km geradelt. Nur das mit dem Schlafen sollte wieder nicht so gut klappen. Ich war wach. 3 Tage Fahrradfahren und kein Zeichen von Erschöpfung.</p>
<p align="justify">Nächster Morgen, mal wieder Geldautomat suchen. Da ich meist nie mehr als 20€ mit mir rumtrage, muss ich jeden Tag Geld abheben. Ich startete gegen 8 Uhr und es war noch angenehm kühl. Das sollte sich bald ändern. Und dazu fuhr ich noch mitten in die nächste Cortillera rein. Das bedeutete wieder knackige Anstiege und Berggipfel. Und schieben. Viel schieben. Pause machen. Trinken. Weiterschieben. Zwischendrin war ich des öfteren am Abkotzen (in Gedanken) und beschloß, dass ich auf jedenfall am nächsten Tag in Medellin ankommen will. Nicht noch einen weiteren Tag diese Gebirgsplackerei. Dann schob ich weiter.</p>
<h3 align="justify">Beitrag zur allgemeinen Verblödung</h3>
<p align="justify">Irgendwo in einem kleinen Laden an eine Anstieg machte ich gerade Pause und trank Coca-Cola, während im Fernsehen Nachrichten liefen. Nachrichten in Kolumbien haben diesen Namen eigentlich nicht verdient. Das ist eher Reality-Soap. Hier ein Raubüberfall, dort ein Drogenboss gefangen, hier die weinende Mutter mit dem Foto ihrer entführten Tochter und am Ende nochmal alles von vorn. Andere Arten von Nachrichten werden nicht gezeigt. Dafür wird aber jede noch so uninteressante Story bis zum geht nicht mehr ausgequetscht. Wenn ich den ganzen Tag mit so einem Brei gefüttert werde, dann denke ich am Ende natürlich, dass dieses Land total gefährlich ist. Irgendwie zum Lachen, weil es so billig gemacht ist. Aber auch traurig, weil es mit der Realität so wenig zu tun hat. Nur eine weitere Episode zum weltweiten Untergang des Fernsehens und dessen Beitrag zur allgemeinen Verblödung. Cheers.</p>
<h3 align="justify">Geht jetzt &#8222;eher flach&#8220; weiter</h3>
<p align="justify">Während im Fernsehen der nächste Raubüberfall begann, nutzte ich die Chance um nach dem Weg und dem folgenden Terrain zu fragen. Es ging anscheinend nochmal 15 Minuten bergauf, dann kurz runter und nochmal hoch und irgendwann sollte es „eher flach“ weitergehen. Ich beschloss weiter zu schieben und anschließend die flache Strecke zu genießen. Danach trampen. Es war nicht mehr weit, aber vor mir lag noch ein 25 km langer Anstieg hoch auf über 2000m. Selten war ich so unmotiviert. Aber ganz so billig wollte ich die Sache nicht aufgeben. Daher nochmal die letzten beiden Anstiege hochquälen. Die Abfahrt führte mich dann zu einer Brücke, die schwer bewacht vom örtlichen Militär als sicherer Ort im bergigen Guerilla Jungle empfohlen wurde.</p>
<p align="justify">Nachdem mir ein paar Arbeiter erklärten, dass hier keine flache Ebene, aber hügeliges Terrain folgt, hab ich abgesattelt. Aus jetzt. Trampen ist angesagt. Gute Entscheidung. Bei näherer Inspektion meines Fahrrads fiel mir auf, dass die Hinterradbremse sich gelockert hatte. Machte mein Rad nicht unbedingt sicherer. Bremse funktionierte zwar, hing aber auf halb acht und versuchte sich unbemerkt abzusetzen. Es hat auch nur ca. 15 Minuten gedauert, da zog ein Pick-Up rüber. Wohin geht’s? Medellin. Trampen mit Fahrrad: Nice and easy. Er hatte sogar ein spezielles Gewinde für den Fahrradtransport auf der Ladefläche, sodass ich meine Vorderachse festmachen konnte.</p>
<figure id="attachment_991" aria-describedby="caption-attachment-991" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien.jpg" rel="lightbox[990]"><img class="size-full wp-image-991" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien.jpg" alt="Durch Kolumbien mit einem Auto fahren" width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Fahren-Kolumbien-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-991" class="wp-caption-text">Durch Kolumbien mit einem Auto fahren</figcaption></figure>
<p align="justify">Sein Name war Juan, er hatte mehrere Obstfarmen und produzierte Saft. Ein junger Typ, hatte gerade 12 Tage vorher seine erste Tochter bekommen, sprach gutes Englisch und zeigte sich sehr beeindruckt von meiner Reise. Ich genoss die Fahrt in der Abendsonne mit der Gewissheit, bald eine Dusche und ein Bett zu haben. 4 Tage Radfahren, schwitzen, in denselben Klamotten stecken, das war selbst für mich etwas zuviel.</p>
<p align="justify">Als wir in Medellin reinfuhren, fiel mir als Erstes auf, dass die Stadt ziemlich groß war. Medellin liegt außerdem in einem Tal, umringt von vielen Bergen mit sehr steilen Anstiegen. Zu meiner Überraschung quälten sich etliche Sportradler die Abhänge hoch, als wir Abends in der Stadt ankamen. An einem dieser Abhänge ließ Juan mich raus, erklärte mir, wie ich in die Stadt kam. Eigentlich musste ich nur den Berg runterrollen. Mein Rücklicht hatte ich nach dem ersten Gebrauch schon in Bogota verloren. Aber Licht ist überbewertet. Viel wichtiger sind Bremsen. Davon hatte ich auch nur noch eine. Als mir das einfiel, war meine Begeisterung für die Abfahrt sogleich etwas getrübt.</p>
<p align="justify">Mit zwei Pausen zum Felgen kühlen, schaffte ich es aber doch irgendwie in die Stadt. Zuerst verfuhr ich mich. Dann stellte ich fest, dass ich keine Ahnung habe, wo ich eigentlich hin will (irgendein Hostel). Versuche ein Internetcafe zu finden, erwiesen sich als zwecklos. Ich gönnte mir einen Burger bei einem Straßengrill. Was wirklich geil war mit meinem Fahrrad, dass ich in jeden Teil der Stadt radeln konnte ohne über die Distanz nachzudenken. Gefiel mir gut, so mobil zu sein. In irgendeinem Gasthaus über einer Autowerkstatt fand ich ein billiges Zimmer. Ich war der einzige Gast. Bin da auch nur rein, weil einen Block weiter eine Jazz-Session lief und ich seit 9 Monaten keinen Live-Jazz mehr gehört hatte. Ich war völligst fertig von der Tour, aber immernoch nicht müde. Bzw. ich war so müde, dass ich wiederrum nicht müde war. Da bleibt dann nur noch eins übrig: Trinken. Mit Live-Jazz Untermalung eine langsame Narkotisierung einleiten um dann irgendwann ins Bett zu fallen. Hat funktioniert.</p>
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		<title>Fahrradfahren durch Kolumbien (1) &#8211; Der Mosh Pit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2015 01:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[fahrradreisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal eine längere Radtour machen. Das war schon länger eine Idee. Fahrradreisende haben neben Langstreckenwanderern und Trampern einen respektablen Status in meiner bewertenden Hirnhälfte....</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de/fahrradfahren-durch-kolumbien-1-der-mosh-pit/">Fahrradfahren durch Kolumbien (1) &#8211; Der Mosh Pit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://warmroads.de/de">Warm Roads</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Einmal eine längere Radtour machen. Das war schon länger eine Idee. Fahrradreisende haben neben Langstreckenwanderern und Trampern einen respektablen Status in meiner bewertenden Hirnhälfte. Eigentlich wollte ich Mexico mit dem Fahrrad durchqueren, hatte das dann wieder gestrichen und Victor meinte schließlich, dass Kolumbien ja ein so tolles Fahrradreiseland sein soll. Dann eben hier. Habe mir für 75€ ein passables aber gut aussehendes Schrottrad gekauft, nochmal 100€ reingesteckt, ein Do-it-Yourself Fahrradtaschensystem konstruiert und dann konnte es auch schon fast losgehen. Fast.<span id="more-980"></span></p>
<p align="justify">Erstes Problem war allerdings die Route. Irgendwie hab ich im ganzen Fahrradbauwahn total vergessen mir vor dem Beginn meiner Reise eine Fahrradkarte zu kaufen und mal eine anständige Route auszutüfteln. Im Internet gibt es diverse Tools, bikemaps.com, openstreetmaps.com oder andere Programme die speziell für das Fahrradreisen angelegt sind. Insbesondere für die Höhenmeter-Unterschiede ist eine ordentliche Routenplanung sinnvoll. Ich hab versucht damit etwas zu planen, aber es hat nicht geklappt. Also druff geschissen und einfach los. Bei google maps noch angeschaut, wie ich aus Bogota rauskomme, die ersten 6 Orte notiert, welche zu durchqueren waren, aufs Fahrrad gesetzt und dann war ich auf einmal ein Fahrradreisender.</p>
<p align="justify">Diese katastrophale Planung hat mich dann den ersten Tag gekostet. Nicht nur die Tatsache, dass ich ohne Straßenkarte los bin sondern auch, dass ich auf meinem Weg durch Bogota versucht habe eine Karte zu kaufen, waren keine guten Entscheidungen. Diese Karte hatte ich zwar irgendwann gefunden, aber gleichzeitig meine Orientierung verloren. Nach gefühlten 30 Minuten Diskussion an einem Polizeiposten hatte ich wieder die grobe Richtung und konnte mich über die Zubringer aus der Stadt radeln. Es war schon Dämmerung, als ich die Stadtgrenze erreicht habe. Schlafplatzsuche. Mit Fahrrad ist man zwar beweglicher, jedoch kann ich nicht mal eben über einen Zaun klettern. Mehr Bewegung, weniger flexibel. Zu Fuß ist das einfacher Abends. Ich hatte irgendwann einen Platz auf einem Erdhügel direkt neben der Straße gefunden. Da ich kein Fahrradschloß habe, brauchte ich einen geschützten Platz, damit niemand meinen roten Renner klaut.</p>
<figure id="attachment_981" aria-describedby="caption-attachment-981" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad.jpg" rel="lightbox[980]"><img class="size-full wp-image-981" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad.jpg" alt="Mein Fahrrad mit Gepäck und allem drum und dran." width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Mein-Fahrrad-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-981" class="wp-caption-text">Mein Fahrrad mit Gepäck und allem drum und dran.</figcaption></figure>
<h3 align="justify">Das Auf und Ab einer Reise</h3>
<p align="justify">Die Nacht war kalt. Ich war immernoch über 2000 Höhenmetern. Es regnete. Der Morgen begrüßte mich mit dicken schwarzen Wolken. Mein zweiter Tag Fahrradfahren brach an. Was ich natürlich nicht wusste: Vor mir lag ein 3km langer Anstieg. Erstmal klettern. Ohne Frühstück. Ich ahnte ja nicht, dass es hoch geht und bin daher ganz normal losgeradelt. Zwischendrin musste ich absteigen. An mir vorbei zogen einige Sportradler. Die hatten alle kein Gepäck. Ich wünschte auch so leicht unterwegs sein zu können. Auf der „Berg“spitze befand sich ein kleines Restaurant und ich gönnte mir ein paar Spiegeleier, Schokokuchen und Kaffee. Danach Abfahrt.</p>
<p align="justify">Und Abfahrt. Und Abfahrt. Und Abfahrt. Insgesamt 40 km Abfahrt! Das hörte gar nicht mehr auf bergab zu gehen. Ich rollte Richtung Mittelpunkt der Erde. Erfreut war ich nicht gerade, weil alles was runter geht, muss auch irgendwann wieder hoch gehen. Auf dem Weg von Bogota nach Medellin mussten zwei Gebirgskämme überquert werden. Vom Einen runter und auf den Anderen rauf. Diese Abfahrt war allerdings nicht die „vom einen Gebirgskamm runter“-Tour, sondern eher die „Zwischendrin runter, weils so schön ist“-Abfahrt mit dem anschließenden „Marco Pantani- Gedenk“-Anstieg.</p>
<h3 align="justify">Was für ein Gelumpe hier&#8230;.</h3>
<p align="justify">Auf der Abfahrt hatte ich auch die ersten Materialprobleme. Das sollte nur der Beginn einer langen Reihe von Problemen werden. Mein Gepäckträger ächzte unter den 20kg Gewicht und lockerte sich. Es war klar, dass ich die nächste Fahrradwerkstatt anfahren muss. Daneben wurden meine Felgen recht heiß. Ziemlich heiß sogar. Aber ich musste ja bremsen. Also zwischen drin immer wieder Pause machen, abkühlen lassen und weiter fahren. Das Erste mal in meinem Leben habe ich wirklich verstanden, wozu Scheibenbremsen eigentlich gut sind.</p>
<p align="justify">Fahrradwerkstatt hab ich irgendwann gefunden. Für 2€ Gepäckträger besser fixiert, Luft aufgepumpt und eine Beule aus dem Vorderreifen entfernt. Ich hatte nämlich diese Beulen in den Reifen. Unförmigkeiten, mag man sie auch nennen. Ich kam mir vor, als würde ich auf Eiern fahren. Mein Lenker fühlte sich auf der Abfahrt an wie ein sedierter Presslufthammer. Das Problem Vorderreifen konnten wir lösen. Hinterreifen hatte denselben Defekt, war zu vernachlässigen. Weiter in der Abfahrt.</p>
<p align="justify">Der Spaß war irgendwann zuende. Das Profil änderte sich und was sich vorher locker leicht nach untern rollte, führte jetzt abartig steil nach oben. Irgendwann war auch mein Akku leer und ich fing wieder an zu schieben&#8230;.für ungefähr 4 Stunden. Ich hab mir das später bei Google angeschaut und der Anstieg ging ca. 20 km weit und überwand 1000 Höhenmeter. Der absolute Hass und mit meinem Fahrrad unmöglich zu bewältigen. Vielleicht war ich auch einfach nur ein Lappen und zu schwach. Aber da war mir schon klar, dass ich hier mitten in den Bergen unterwegs bin. Mit lockerer Radtour in Kolumbien würde es also nichts werden.</p>
<p align="justify">Danach wieder Abfahrt. Es ging eben die ganze Zeit hoch und runter. Nach 15km angenehmen Rollens wurde es langsam dunkel und ich musste mir den nächsten Schlafplatz suchen. Ich hatte eine gute Wiese erspäht und irgendwelche Leute gefragt, ob ich da schlafen kann. Die wussten nicht wo der Besitzer ist, haben aber gesagt das geht wohl klar. So einfach kann das sein. Da entscheidet der Nachbar mal schnell über euer Grundstück. Mit meinen letzten 3 € hab ich dann noch etwas Süßes, O-Saft und 2 Liter Leitungswasser erstanden und mich in die Nachtruhe begeben.</p>
<h3 align="justify">LKW´s sind auch nur Terroristen</h3>
<figure id="attachment_982" aria-describedby="caption-attachment-982" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße.jpg" rel="lightbox[980]"><img class="size-full wp-image-982" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße.jpg" alt="Zelt an der Straße. Vor dem Schlafen war ich noch gut drauf." width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Zelt-an-lauter-Straße-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-982" class="wp-caption-text">Zelt an der Straße. Vor dem Schlafen war ich noch gut drauf.</figcaption></figure>
<p align="justify">Das war wahrscheinlich meine schlimmste Nacht der ganzen Reise. Mein Zelt war drei Meter neben der Hauptverkehrstrasse zwischen Medellin und Bogota an einer Abfahrt. Die LKW´s brummten 24/7 an mit vorbei. Der Boden vibrierte, Motobremsen dröhnten zu mir herüber. Besonders die älteren Lastwagen bringen es bisweilen auf die Lautstärke eines startenden Flugzeuges. Das hat mich die ganze Nacht auf trapp gehalten. Irgendwann hab ich mir Klopapier in die Ohren gefriemelt, aber auch das hat nur mäßig geholfen. Eigentlich bin ich mittlerweile nicht mehr so anspruchsvoll, was den Schlafplatz und die Lautstärke angeht. Aber es ist eben ein Unterschied, ob nebenan das Helene Fischer Konzert nervt oder du mitten im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=g3yIm-gXGBo">Mosh Pit</a> liegst.</p>
<p align="justify">Hinzu kam noch eine andere sonderbare Entdeckung. Obwohl ich fast 10 Stunden auf dem Fahrrad saß, war ich alles andere als müde und erschöpft. Mein ganzer Körper glühte vom heftigen Blutaustausch zwischen Herz und Muskeln. Die Pumpe funktionierte also. Aber entspannen konnte ich mich nicht. Ich kenne das von zu Hause, wenn ich meinem montäglichen Rückensport nachgegangen bin. Da war ich auch regelmäßig aufgedreht. Also kann es nur ein gutes Zeichen sein.</p>
<p align="justify">Tag 3, bricht an. Ich beendete die letzten 5 km Abfahrt und fand mich in einem sonnigen Kolonialstädtchen namens Guaduas wieder. Es lag Urlaub in der Luft, die Sonne scheinte fröhlich und die Umgebung nötigte zu frisch gepresstem Orangensaft oder kühlen Bier. Reis mit Rindfleisch und Kaffee. Ich nannte es Frühstück. Mein Entspannungs-Ich nutzte die Gelegenheit um 30 Minuten Pause herauszuschlagen, ehe Ambition und Nervosität die allgemeine Runde zur Weiterfahrt überzeugen konnten. Eine Cola gönnte ich mir trotzdem noch. Die Sonne brannte sehr heiß an diesem Morgen.</p>
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<figure id="attachment_984" aria-describedby="caption-attachment-984" style="width: 780px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua.jpg" rel="lightbox[980]"><img class="size-full wp-image-984" src="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua.jpg" alt="Kirche in Guadua." width="780" height="521" srcset="https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua.jpg 780w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua-300x200.jpg 300w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua-150x100.jpg 150w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua-400x267.jpg 400w, https://warmroads.de/wp-content/uploads/2015/08/Kirche-Guadua-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a><figcaption id="caption-attachment-984" class="wp-caption-text">Kirche in Guadua.</figcaption></figure>
<p align="justify">Ich hatte zwei Optionen und nutzte die lokale Intelligenz, um die fehlende Fahrradkarte auszugleichen. Letztendlich entschied ich mich für die Straße mit weniger Steigung. Es lag eine lange Abfahrt und zwei mittlere Hügelchen vor mir. Am Ortsausgang wartete allerdings erstmal eine kurze aber heftige Arschlochsteigung auf mich. Es war mitlerweile 11 Uhr. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Ich schwitzte mit maximalem Flüssigkeitsausstoß und zwischendrin wurde mir so heiß, dass ich schon wieder anfing zu frieren. „Wie Saune Stefan, wie Sauna“, versuchte ich mich selbst, aus Verwunderung über die körperliche Reaktion, zu beruhigen. Es war so unglaublich heiß. Danach ging es glücklicherweise runter.</p>
<p align="justify">Ich war immer vorsichtig beim Abfahren, weil ich meinem Fahrrad keine 3 Meter über den Weg traute. Ich war auf alles gefasst. Reifen platzen, Gepäckträger Löslösung mit anschließender Zerberstung der Hinterradspeichen, Rahmenbruch oder auch dem klassischen Unfall mit tödlicher Kopfverletzung. So bremste ich also fleißig auf der Abfahrt. Ich überlegte ob ich meine Felgen mal kontrollieren sollte. Aber das sollte schon passen, gestern ging es schließlich viel weiter nach unten. Tja. Irgendwann tut es einen Schlag und mein Hinterreifen verabschiedete sich. Zu meiner großen Überraschung blieb das Rad allerdings stabil und ich konnte auf der Felge abbremsen. Kein Unfall, nochmal Glück gehabt. Meine Tour ward hier erstmal beendet. Dabei hatte der Tag so vielversprechend begonnen. Und so stand ich nun mitten im Nirgendwo, mit geplatztem Reifen, Flickzeug, aber ohne Luftpumpe. Also erstmal wieder Trampen&#8230;..</p>
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